Fachrichtungswechsel

Durchhalten oder Leiden? Tipps für Studienabbrecher dpa, 22.10.2018 12:48 Uhr

Dresden/Oldenburg - Die Vorlesungen sind langweilig und die Seminare laufen auch nicht wie gewünscht – Studierende entscheiden sich nicht immer gleich für das richtige Fach. Was gilt es bei einem Abbruch zu beachten und was passiert mit Kindergeld, Bafög und Co.?

Die Freude, zur Universität zu gehen, kann schnell verfliegen. Dann nämlich, wenn es keinen Spaß mehr macht, die Kurse zu besuchen. Anlaufschwierigkeiten kann es in einem Fach immer geben. Wer sich aber über längere Zeit an der Hochschule quält, denkt womöglich über einen Studienabbruch nach. Doch wie erkennen Studierende eigentlich, dass sie das falsche Fach gewählt haben? Und welche Konsequenzen hat ein Studienabbruch? Was sind Indizien dafür, dass ein Fach nicht passt?

Die Gründe für einen Studienabbruch können sehr verschieden sein: Die Leistungen in den Klausuren entsprechen nicht den eigenen Erwartungen, die Bedingungen am Studienort gefallen nicht oder es steht einfach ein Neubeginn an. „Oft merken Studierende recht schnell, dass irgendetwas im gewählten Studiengang nicht passt“, erzählt Cornelia Blum, Leiterin der Zentralen Studienberatung an der Technischen Universität Dresden. Zum Beispiel, wenn sie keine Motivation verspüren oder einfach kein Interesse an den Inhalten ihres Studiums aufbringen können.

Was können Studierende tun, wenn sie das Gefühl haben, das falsche Fach gewählt zu haben? Für erste Fragen können Studenten zur Hochschulberatung gehen. Grundsätzlich ist es ratsam, die Flinte nicht zu früh ins Korn zu werfen. Bei schlechten Noten oder mangelhaften Leistungen sollten Studierende noch einmal durchdenken, ob sie wirklich alle Optionen ausgeschöpft haben. „Eine Veränderung des Lern- und Arbeitsverhaltens kann hier manchmal Wunder wirken, ebenso gezielte Nachhilfe“, sagt Wilfried Schumann, Leiter des Psychologischen Beratungs-Service von Universität und Studentenwerk Oldenburg.

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