Berufsklischees

Das sagt der Paartherapeut über Apotheker Maria Hendrischke, 03.08.2016 12:11 Uhr

Berlin - Apotheker, männlich: Merkwürdig. So beschreibt zumindest der Beziehungscoach und Autor Clemens Beöthy den Berufsstand in seinem Buch „Warum Köche gut küssen und Anwälte oft fremdgehen“. Die Apothekerinnen kommen bei den nicht ganz ernst gemeinten Berufssteckbriefen des Autors besser weg: Sie seien im Vergleich „fast schon erschreckend normal“ und optisch ansprechend.

Die psychische Gestörtheit des Apothekers habe sich häufig schon durch mindestens ein Elternteil übertragen. Beöthy unterscheidet beim Apotheker dabei nach „sympathisch gestört“ und „gefährlich gestört“. Die nur leicht verrückten Apotheker seien demnach Einzelgänger, die aufgrund von fehlendem Taktgefühl gerne ins Fettnäpfchen träten. Außerdem lasse sie ihr Hang zum Sammeln teils zum Messie werden.

Vor den „gefährlich gestörten“ Apothekern sollte man sich besser fernhalten: Sie haben laut Beöthys Schilderungen ihre Emotionen nicht im Griff – und sollten daher besser keine Schusswaffe besitzen. Am HV-Tisch wahrten sie zwar ihre „Contenance“, seien jedoch meist unangenehme Chefs. Hinzu kämen verschrobene Weltansichten.

Die Apothekerin dagegen: „Im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen ist die Apothekerin fast schon erschreckend normal“, schreibt Beöthy. Keinesfalls sei sie eine „eifersüchtige Giftmischerin“. Eher habe sie ein Helfersyndrom, das sie aber mehr beruflich als privat auslebe. Selbst perfektionistisch, sei sie anderen gegenüber tolerant, eine gute Zuhörerin und keine Plaudertasche. Sie sieht sich gerne anspruchsvolle Kinofilme an und reist viel.

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