Soziologie

Auf den Urlaub folgt die Scheidung dpa, 21.08.2016 18:49 Uhr

Berlin - Gemeinsame Ferien können Paaren ganz schön zusetzen. Bringen sie manchmal sogar die letzte Gewissheit, dass man sich trennen will? Für die USA legen Zahlen dies nun nahe.

US-Ehepaare trennen sich häufig nach den Sommer- und Winterferien. So reichen in den USA besonders viele Paare ihre Scheidungsklagen im März und August ein, wie Soziologen der University of Washington in Seattle im Rahmen einer großen Fachtagung berichten. Nach Ansicht der Forscher um Professor Dr. Julie Brines sind die Sommer- und Winterferien emotional besonders aufgeladen und stressig. Das kann dazu führen, dass hohe Erwartungen enttäuscht und Brüche in den Beziehungen deutlich werden. Die meisten Hochzeiten finden in den USA übrigens im Juni und September statt.

Die Forscher untersuchten zunächst die Scheidungszahlen von 2011 bis 2015 im Bundesstaat Washington. „Das Muster war Jahr für Jahr beständig und fand sich in allen Bezirken“, sagte Brines. Anschließend untersuchte das Team die Scheidungen pro Monat in Ohio, Minnesota, Florida und Arizona – Staaten mit ähnlichen Scheidungsgesetzen, aber anderen ökonomischen Bedingungen. „Auch hier ist das Muster mehr oder weniger das gleiche“, ergänzte Brines.

Die Forscher erklären den deutlichen Anstieg im März und August so: Viele Menschen hätten hohe Erwartungen an die Weihnachtszeit oder die langen Sommerferien im Kreis ihrer Lieben. Paare mit Problemen hoffen, dass diese Zeit ihre Beziehung rettet. Stattdessen ist oft das Gegenteil der Fall.

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