Trusopt-S

Hackerangriff verursachte Defekt APOTHEKE ADHOC, 29.01.2018 12:59 Uhr

Berlin - Vergeblich suchen Apotheker und PTA derzeit Trusopt-S im Generalalphabet. Auch für die nächsten Monate ist keine Besserung in Sicht. Apotheken und Kunden sitzen auf dem Trocknen – und schuld ist eine Cyberattacke.

Der Engpass bei Trusopt-S (Dorzolamid, Santen) zieht sich bereits über einen längeren Zeitraum. Kunden und Apotheken sind in einer misslichen Situation, Erklärungen und Diskussionen an der Tagesordnung sowie Therapien in Gefahr. Erreicht die Apotheke Ware, ist diese sofort wieder vergriffen. Trusopt-S ist dauerhaft beim Großhandel disponiert. Regelmäßig wird nicht die gesamte vorbestellte Menge ausgeliefert.

Santen erklärt nun den Grund für den Engpass – wie auch im Oktober 2017: Es gab „im letzten Jahr einen Hackerangriff auf das Netzwerk unseres Herstellers. Dieser verursachte massive Produktionsausfälle bei Trusopt-S in den Packungsgrößen 30 x 2,2 ml und 120 x 0,2 ml“.

Die Lieferengpässe beim Produzenten konnten bislang nicht behoben werden. „Daher können wir voraussichtlich auch in den nächsten Monaten die große Anzahl der Großhandelsbestellungen nur sehr eingeschränkt bedienen“, schreibt Santen. Man werde jedoch weiterhin alles tun, um so schnell wie möglich wieder in vollem Umfang liefern zu können. Laut Liste der gemeldeten Lieferengpässe beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sollen die Einzeldosenbehältnisse ab April wieder lieferbar sein.

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