Cyber-Attacken

„WannaCry“: So schützen sich Apotheken APOTHEKE ADHOC, 15.05.2017 13:04 Uhr

Berlin - Mit der Cyber-Attacke auf britische Kliniken fing es an, mittlerweile sind weltweit hunderttausende Windows-Rechner von einer Ransomware befallen. Auch Telefondienstleister und Versanddienste sind betroffen, in Deutschland unter anderem die Deutsche Bahn. Der Erpressungstrojaner „WannaCry“ oder „WannaCrypt“ verschlüsselt Dateien auf dem Rechner, die Besitzer sollen Lösegeld zahlen. Die Apotheken sind von ihren Softwarehäusern offenbar gut geschützt.

Ob von der aktuellen Attacke auch Apotheken betroffen sind, ist bislang nicht bekannt. Hundertprozentigen Schutz gibt es zwar nicht, aber einige Sicherheitsvorkehrungen sollten auch Apotheken treffen. Die IT-Sicherheitsfirma Croniq gibt Tipps, wie sich Unternehmen vor Angriffen schützen können und welche Maßnahmen ergriffen werden können, falls es doch zu einem Vorfall gekommen ist:

1. Information/Sensibilisierung aller Mitarbeiter über den Virus und dessen Folgen: Verschlüsselung aller Daten, Betriebsunterbrechung von mindestens drei Tagen bei Infektion
2. E-Mails von unbekannten Absendern ungesehen löschen (z.B. Rechnungen, DHL, Bewerbungen, Fehlermeldunge)
3. Auch in E-Mails von vermeintlich bekannten Absendern keine Links anklicken und keine Anhänge öffnen; insbesondere bei Anhängen mit folgenden Dateitypen: .zip, .doc, xlsx, .exe, .bat, .jre
4. Update aller Microsoft Betriebssysteme mit dem aktuellen Sicherheitsupdate aus dem März
5. vorsorgliches Verbot der privaten Nutzung von IT-Systemen des Unternehmens durch die Geschäftsführung
6. Überprüfung des bisherigen Sicherheitsniveaus und ggf. Einleiten von Maßnahmen zur Erhöhung der IT-Sicherheit

Der Trojaner nutzt eine Schwachstelle aus dem Shadowbroker-Dump. Laut Medienberichten hat der US-Geheimdienst NSA diese Sicherheitslücke ursprünglich für seine Überwachung ausgenutzt – worauf Hacker bereits vor Monaten aufmerksam gemacht hatten. Zwar gibt es ein Update, das die Lücke schließt, doch weltweit sind nicht aktualisierte Rechner von dem Problem betroffen. In Deutschland hatte etwa die Deutsche Bahn Störungen bei den Anzeigetafeln.

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