Vorbestellsysteme

Die App-otheken kommen Patrick Hollstein, 22.03.2018 10:29 Uhr

Zu den bekanntesten Apps am Markt gehört „Apotheke vor Ort“ vom Wort & Bild Verlag. Hier finden die Kunden nicht nur Gesundheitsinformationen, leicht verständliche Beipackzettel zu mehr als 45.000 Fertigarzneimitteln und die nächste Notdienstapotheke. Sie können auch mit ihrer Stammapotheke in Kontakt treten und Bestellungen übermitteln. Dies geschieht teilweise noch per E-Mail, soweit technisch möglich kommt aber eine Verschlüsselung zum Einsatz. Nach dem Relaunch im September ist für das erste Halbjahr ein weiteres Upgrade geplant. Ähnlich funktioniert die ApothekenApp des Deutschen Apothekerverlags.

Unter den Softwarehäusern sind Lauer-Fischer mit „meineApotheke“, Pharmatechnik mit „Meine Apotheke“ und ADG mit „Deine Apotheke“ mit eigenen Apps vertreten. Awinta hat E-ffizin und aFon im Angebot. Ausgefeilte Neuzugänge kommen von den Rechenzentren: Das ARZ Haan hat mit Rezeptdirekt eine App für die Übermittlung von Aufträgen aufgelegt, das ARZ Darmstadt ist mit Apojet am Markt. Noventi hat mit CallmyApo eine App für die Kommunikation zwischen Kunde und Apotheke und mit Vimedi ein Angebot, mit dem Kunden ihre Medikation verwalten können. Ursprünglich entwickelt wurde die App von zwei Apothekern – genauso wie die App der Kölner Birken-Apotheke von Erik Tenberken, die zwar bereits ausgezeichnet wurde, aber nicht von anderen Kollegen genutzt werden kann. Apojet und CallmyApo sind auch die technische Grundlage für die digitalen Rezeptsammelstellen, die derzeit im Saarland und in Baden-Württemberg getestet werden. Allerdings gehen Beobachter davon aus, dass die Terminals obsolet sind, sobald sich Apps durchsetzen und Rezepte von überall vorbestellt werden können.

Bereits im vergangenen Jahr wurde „Linda 24/7“ vorgestellt. Eigentlich sollte das Konzept der gleichnamigen Apothekenkooperation bereits gestartet sein, doch noch ist die Zahl von 600 „digitalen Filialen“ nicht erreicht. Außerdem wird laut Vorstand Volker Karg gerade eine App entwickelt – so können die Mitglieder selbst entscheiden, ob sie die Schnittstelle zur Warenwirtschaft dazu buchen oder nicht. Linda 24/7 soll über Payback kommuniziert werden; außerdem sind der Großhändler Phoenix und das Softwarehaus ADG als Partner an Bord.

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