Honorargutachten

AOK: Was Apotheker wirklich verdienen Lothar Klein, 10.01.2018 10:31 Uhr

Berlin - Die Krankenkassen sehen im Gutachten ihre Chance, die Apothekenlandschaft nach ihren Vorstellungen umzugestalten. Der AOK-Bundesverband begrüßt das Gutachten daher als einen Ansatz zu mehr Transparenz in der Apothekenvergütung: „Die wichtigste Botschaft des Gutachtens ist Transparenz. Es zeigt, was Apotheken wirklich verdienen und wie es um die Arzneimittelversorgung in den Städten und auf dem Land steht“, erklärt Sabine Richard, Leiterin des Geschäftsbereichs Versorgung im AOK-Bundesverband, gegenüber APOTHEKE ADHOC.

So mache das Gutachten deutlich, dass es in Ballungsräumen Überkapazitäten gebe. „Die Apothekerschaft wehrt sich gegen jede Änderung an ihren Strukturen. Besitzstandswahrung gehört aber nicht zu den Aufgaben der gesetzlichen Krankenkassen. Daher geht beispielsweise die vorgeschlagene Absenkung der pauschalen Zuschläge in die richtige Richtung“, so Richard.

Es sei an der Zeit, über die Weiterentwicklung der Arzneimittelabgabestrukturen zu sprechen. Alle dazugehörigen Maßnahmen müssten sich daran messen lassen, dass sie die Versorgung verbesserten. Richard: „Die zentrale Frage ist aus meiner Sicht, ob die vollversorgende Apotheke die einzige Versorgungsform ist, die wir unterstützen. Neben vielen weiteren denkbaren Formen sind auch Versandapotheken eine wichtige Ergänzung der Arzneimittelversorgung.“

Schon vor der Veröffentlichung äußerte sich der GKV-Spitzenverband in die gleiche Richtung: Für die Kassen stehe jedenfalls fest, dass es auf absehbare Zeit keine Honorarerhöhung geben könne. Stattdessen sei eine Umverteilung anzustreben, sagte Johann-Magnus von Stackelberg. Der stellvertretende Vorsitzende des GKV-Spitzenverbandes warf der ABDA vor, sich mit ihrer Verweigerungshaltung selbst in diese Lage manövriert zu hab

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