Schwangerschaft

Das erste Trimester: Von der Befruchtung bis zur Organentwicklung APOTHEKE ADHOC, 10.07.2019 13:42 Uhr

Woche 11: Der Herzschlag wird nun hörbar und das Gehirn bildet zahlreiche neue Nervenbahnen. Die Lunge ist in der elften SSW schon komplett ausgebildet, jedoch wird das Kind weiterhin über die Nabelschnur und das Blut der Mutter mit Sauerstoff versorgt. In der Nabelschnur verlaufen drei Blutbahnen: Über eine dickere Vene fließt frisches, sauerstoffreiches Blut in die Blutbahnen des Fötus, über die zwei dünneren Arterien werden Abfallstoffe abtransportiert. Nun bilden sich auch die Genitalien aus. Bis das Geschlecht auf dem Ultraschall bestimmt werden kann, dauert es aber noch. Die Schwangere kann nun vermehrt unter Sodbrennen oder Verstopfung leiden.

Woche 12 & 13: Am Ende des ersten Trimesters lassen die meisten typischen Schwangerschaftsbeschwerden nach: Übelkeit und Bauchschmerzen gehen zurück. Der kritischste Abschnitt der Schwangerschaft ist überstanden. Damit sinkt auch das Risiko einer Fehlgeburt stark. Beim Fötus sind die Zahnleisten nun vollständig angelegt. Die Zehen und Finger sind getrennt und nicht mehr miteinander verbunden. Die inneren Organe des Kindes beginnen zu arbeiten: Die Leber schüttet Gallenflüssigkeit aus, die Bauchspeicheldrüse produziert Insulin und in den Nieren wird Urin gebildet. Der Dottersack wird nicht mehr gebraucht und bildet sich zurück. Zum Ende der 13. SSW macht der Kopf etwa die Hälfte der Gesamtgröße des Fötus aus. Die Geschlechtsorgane entwickeln sich weiter, das Geschlecht lässt sich zu diesem Zeitpunkt jedoch nur mit sehr viel Glück bestimmen. Von nun an wird das Geschlecht jedoch immer deutlicher zu erkennen sein. Am Ende des dritten Monats ist der Fötus etwa so groß wie ein Hühnerei.

In der Kinderwunschzeit sowie in allen Phasen der Schwangerschaft und Stillzeit wird die Substitution von Folsäure und anderen Vitaminen und Mineralstoffen empfohlen, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Nahrungsergänzungsmittel (NEM) wie die Produkte der Folio-Familie bieten eine angemessene Versorgung für Mutter und Kind. Die Einnahme von NEM sollte stets mit dem behandelnden Gynäkologen besprochen werden.

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