Nasenschleimhaut

Winter: Stress für die Nase APOTHEKE ADHOC, 12.01.2019 15:41 Uhr

Berlin - Erkältungsviren können per Tröpfcheninfektion übertragen werden und die Atemwege befallen. Dabei dient die Nase nicht nur als Eintrittspforte für respiratorische Viren sondern auch als erste Barriere, die es zu überwinden gilt. Denn die Nasenschleimhaut dient als Filter und kann Fremdkörper wie pathogene Keime nach Umhüllung mit dünnflüssigem Sekret durch wellenförmige Bewegung nach draußen transportieren. Eine trockene Nasenschleimhaut verliert jedoch diese Reinigungsfunktion, daher sollte die Nase immer gut befeuchtet werden.

Trockene Luft, Schnupfen und abschwellende oder kortisonhaltige Nasensprays können die Nasenschleimhaut austrocknen lassen. Bereits bei einer Luftfeuchtigkeit von weniger als 50 Prozent beginnen die Schleimhäute auszutrocknen. Die Nase ist gereizt, juckt, brennt oder es können sich Borken bilden. In diesem Zustand kann die Schleimhaut ihre natürliche Funktion – die Abwehr von pathogen Keimen – nicht mehr vollumfänglich ausüben. Infekte können die Folge sein. Daher sollte die Nasenschleimhaut stets feucht gehalten werden.

Das Nasensekret besteht unter anderem aus Enzymen, Muzinen, Tränenflüssigkeit und kondensierter Flüssigkeit aus der Atemluft. Im Wesentlichen besteht es aus drei Schichten: Dem Sol, in dem sich die Flimmerhärchen bewegen, einem festeren Gel, das pathogene Keime und Fremdkörper einschließt und einer Verbindungsschicht. Das Nasensekret kann sich im Laufe eines grippalen Infekts von wässrig bis gelblich grün in der Farbe verändern.

Die Rhinitis sicca kann mit Sprays, Salben oder Ölen behandelt werden. Öle haben den Vorteil, dass sie ein lange Wirkdauer bei einfacher Anwendung besitzen.

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