Wirkweise

Das Entstehen einer Schwangerschaft ist nur nach dem Eisprung möglich – ein Schwangerschaftsrisiko besteht jedoch bereits zuvor.

Die Eizelle überlebt nach dem Eisprung zwar nur für kurze Zeit (bis zu einem Tag), doch Spermien können bis zu fünf Tage in der Gebärmutter oder den Eileitern überleben [1]. Also kann auch Geschlechtsverkehr, der mehrere Tage vor dem Eisprung stattfindet, zu einer ungewollten Schwangerschaft führen, da die Spermien sozusagen auf den Eisprung "warten" können. Die Befruchtungswahrscheinlichkeit ist an den beiden Tagen vor dem Eisprung am höchsten [2].

Wirkmechanismus Eisprungverschiebung

Hat der Eisprung noch nicht stattgefunden, kann die Pille Danach den Eisprung um ca. fünf Tage verschieben – befruchtungsfähige Spermien und Eizelle können somit nicht aufeinander treffen. Die Entstehung einer Schwangerschaft kann verhindert werden [3].

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Nur UPA wirkt in der fruchtbarsten Zyklusphase, kurz vor dem Eisprung. LNG ist zu diesem Zeitpunkt nicht mehr wirksam. Das Schwangerschaftsrisiko ist unter UPA daher geringer verglichen mit LNG.

Eisprungvariabilität

  • Der Eisprung ist nicht vorhersagbar und kann früh, mittig oder spät im Zyklus auftreten [6].

    Der Eisprung ist nicht vorhersehbar

  • Die hohe Streubreite und Unbeständigkeit des Eisprungs bedeuten:

    • Das Risiko einer Schwangerschaft ist nie sicher auszuschließen [7].
    • Die Pille Danach sollte schnellstmöglich eingenommen werden, um den Eisprung noch rechtzeitig verschieben zu können.
    • Es ist wichtig, eine Pille Danach zu empfehlen, die auch noch bis kurz vor dem Eisprung wirken kann.

1 Wilcox, A.J. et al. Timing of sexual intercourse in relation to ovulation. Effects on the probability of conception, survival of the pregnancy, and sex of the baby. N Engl J Med. 1995; 333(23): 1517-1521.

2 Trussel, J. et al. New estimates of the effectiveness of the Yuzpe regimen of emergency contraception. Contraception 1998; 57(6): 363-369.

3 Gemzell-Danielsson, K. et al. ISGE STATEMENT ON EMERGENCY CONTRACEPTION – Mechanisms of action of oral emergency contraception. Gynecol Endocrinol, 2014; 30(10): 685–687.

4 Brache, V. et al. Ulipristal acetate prevents ovulation more effectively than levonorgestrel: analysis of pooled data from three randomized trials of emergency contraception regimens. Contraception 2013; 88: 611-618.

5 Nallasamy, S. et al. Ulipristal blocks ovulation by inhibiting progesterone receptor-dependent pathways intrinsic to the ovary. Redrod. Sci. 2012; 20: 371-381.

6 Baird, D. D. et al. Application of a method for estimating day of ovulation using urinary estrogen and progesterone metabolites. Epidemiology. 1995; 6(5): 547-550.

7 Wilcox, A. J., Dunson D., Baird D. D. The timing of the "fertile window" in the menstrual cycle: day specific estimates from a prospective study. BMJ 2000; 321: 1259–1262.

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