News November 2018

ellaOne®: der goldene Schutz im Falle einer Verhütungspanne

Die Pille Danach ellaOne® ist ab November 2018 in einer neuen Tablettenform und einer neuen Packung erhältlich: Die goldene Filmtablette in Form eines Schutzschildes steht als Symbol für den goldenen Standard der Notfallverhütung.

Nach einer Verhütungspanne können Frauen verunsichert sein, wenn sie in der Apotheke nach der Pille Danach fragen. Mit dem goldenen Schutz von ellaOne® kann Frauen diese Unsicherheit genommen werden. Sowohl die Farbe der Tablette als auch ihre Form erinnern nun an ein goldenes Schutzschild und kommunizieren so die überlegene Wirksamkeit von ellaOne®.

Zusätzlich hat auch die Packung ein neues Design bekommen: Die neue Packung ist in einem anspechenden femininen Design gehalten, das bei Frauen laut einer Verpackungsstudie sehr beliebt ist. Darüber hinaus wird die Tablette hervorgehoben, die leicht zu schlucken ist.

Doch bei allen Neuerungen bleibt eines beim Alten: Die bewährte Wirksamkeit von ellaOne® mit dem Wirkstoff Ulipristalacetat bleibt unverändert bestehen.

ellaOne® mit dem Wirkstoff Ulipristalacetat wirkt laut Studienergebnissen auch an den fruchtbarsten Tagen. Innerhalb der ersten 24 Stunden nach einer Verhütungspanne senkt ellaOne® das Schwangerschaftsrisiko auf unter 1 % und ist damit wirksamer als der Wirkstoff LNG mit einer Reduktion auf 2,3 %. Selbst bei einer Einnahme innerhalb von 72 Stunden ist ellaOne® überlegen.
Da der Eisprung der Frau praktisch jederzeit im Zyklus staffinden kann, ist ellaOne® immer die richtige Entscheidung – egal zu welchem Zeitpunkt die Verhütungspanne passiert. So ist ellaOne® nicht nur eine sichere Lösung für Frauen, sondern auch für den Apotheker und die PTA, die den goldenden Schutz abgeben. Die Apotheken-Kundinnen bekommen durch unterstützende Materialien, die sie ebenfalls in der Apotheke erhalten, zusätzlich ein sicheres Gefühl beim Kauf von ellaOne®.

Die neue ellaOne® Packung ist unter der PZN 13877420 bestell- und verfügbar.

News Oktober 2016

Aktuelle Studie zeigt: ellaOne® erhöht nicht das Thromboserisiko und ist selbst bei wiederholter Einnahme sicher

In der sogenannten Repeated Use Study (Studienzusammenfassung: siehe Downloadbereich) wurde untersucht, ob ellaOne® bei wiederholter Anwendung sicher und geeignet ist. Die Studienteilnehmerinnen, welche durch Ligatur der Eileiter keinem Schwangerschaftsrisiko ausgesetzt waren, nahmen über 8 Wochen lang entweder alle 7 Tage oder alle 5 Tage 30 mg Ulipristalacetat (UPA) ein. Insgesamt nahmen über den gesamten untersuchten Zeitraum 12 Frauen 8 bzw. 11 Frauen 10 ellaOne®-Tabletten ein. Die Einnahme erfolgte somit auch mehrfach in einem Zyklus.

Ergebnis nach 8 Wochen war, dass bei fast allen Frauen trotz wiederholter Einnahme von ellaOne® dennoch der Eisprung stattgefunden hatte, im Mittel im 7-Tage-Einnahme-Rhythmus nach 3,4 ± 2,5 bzw. im 5-Tage-Thythmus nach 6,5 ± 2,7 ellaOne®-Tabletten. Dies bestätigt, dass ellaOne® kein Ersatz für eine dauerhafte Verhütung ist, sondern eine wirksame Alternative zur Vermeidung einer ungewollten Schwangerschaft, wenn die Verhütung vergessen wurde oder versagt hat. Denn Verhütungspannen können passieren und passieren nicht selten mehr als nur einmal.

Die Sicherheitsdaten dieser Studie zeigen, dass ellaOne® auch wiederholt – selbst im gleichen Zyklus - sicher abgegeben werden kann, sofern dies notwendig sein sollte. Die Ergebnisse der untersuchten Ersatzmarker für venöse Thromboembolien waren ebenfalls beruhigend. ellaOne® erhöht demnach nicht das Thromboserisiko – selbst bei wiederholter Einnahme.

Diese Studiendaten zeigen, dass Frauen, die wiederholt die Pille Danach benötigen, nun mit ellaOne® eine sichere Alternative zur Verfügung steht. Denn kommen Frauen in die Situation, dass sie im gleichen Zyklus wiederholt die Pille Danach brauchen, sind sie einem 4-fach höheren Schwangerschaftsrisiko ausgesetzt als Frauen, die keinen weiteren ungeschützten Geschlechtsverkehr haben. Gerade diesen Frauen sollte eine wirksame Alternative angeboten werden. Zudem sollte nach Meinung der Autoren nach jedem ungeschützten Geschlechtsverkehr die Pille Danach angeboten werden, denn es ist normalerweise unbekannt, wann der Eisprung bevorsteht bei Frauen, die erstmals oder wiederholt die Pille Danach benötigen.

News März 2016

Fortführung der regulären Pille am Folgetag nach der Pille Danach

Apotheker und PTA werden aktuell mit unterschiedlichen Empfehlungen zum Thema Pillenpause nach ellaOne® konfrontiert.

Grund für kontroverse Einschätzungen sind zum einen neue Quick-Start-Studien (erstmalige Einnahme einer regulären Antibabypille nach ellaOne®) und zum anderen unterschiedliche Empfehlungen seitens der europäischen (EMA) und amerikanischen (FDA) Gesundheitsbehörden. 

Die Quick-Start-Studien geben jedoch keinerlei Rückschlüsse für Frauen, die schon länger die reguläre Pille anwenden und die aufgrund eines Einnahmefehlers die Pille Danach benötigen. Daher empfiehlt die EMA keine 5-tägige Pillenpause nach Anwendung der Ulipristalacetat (UPA)-haltigen Pille Danach. Die aktuelle Empfehlung entsprechend der ellaOne®-Fachinformation sieht ebenfalls keine längere Pause vor: Am Folgetag nach Anwendung von ellaOne® kann wie gewohnt mit der regulären Pille fortgefahren werden. 

Durch den Einnahmefehler der regulären Pille besteht für den betreffenden Zyklus kein Verhütungsschutz. Nach Anwendung von ellaOne® muss für die folgenden 14 Tage mit Kondomen verhütet werden. Das gilt im Übrigen für alle Pillen Danach – auch für Levonorgestrel (LNG)-haltige - denn der Verhütungsschutz der regulären Pille ist erst nach 14 Tagen wieder 100%ig aufgebaut.

Eine praktische Handlungsempfehlung zur Pille Danach bei Pillenanwenderinnen finden Sie im Downloadbereich.

News Februar 2016

Unterdurchschnittliche Verwendung der Pille Danach im europäischen Vergleich.

In Deutschland verwenden mit circa 3,9 % im internationalen Vergleich bisher weniger Frauen zwischen 14 und 49 Jahren die Pille Danach als in anderen Ländern Europas. Der europaweite Durchschnitt liegt bei 6,7 %. In Ländern wie Frankreich, Norwegen, Schweden, Irland und UK kommt man auf Werte über 10 %. Umso wichtiger ist eine kompetente Beratung in der Apotheke – damit Frauen das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft nicht länger auf sich nehmen müssen.

Anwendung der Pille Danach[1]

Deutschland hinkt im europäischen Vergleich hinterher, die Anwendung der Pille Danach ist unterdurchschnittlich.

News Januar 2016

Altersverteilung der Pille Danach-Anwenderinnen unverändert

Auch nach dem OTC-Switch bleibt die Altersverteilung der Anwenderinnen der Pille Danach nahezu unverändert. Die ganz jungen Kundinnen bleiben – entgegen teilweise geäußerter Bedenken – nach wie vor aus und die Mehrheit der Anwenderinnen ist über 18 Jahre alt.

Quellen

[1]Unter Rezeptpflicht: Studie zur Altersverteilung von Pille Danach Anwenderinnen, 1. Halbjahr 2010, medimed GmbH

[2]Im OTC-Status: Marktforschung bei 1018 Apotheken, Juli/August 2015, HRA Pharma Deutschland GmbH

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