PHARMAWESTEN
Teva / AbZ
APOTHEKE ADHOC Stellenmarkt
Wort & Bild Verlag
ACA Müller
meldung Nebenwirkungen

Skepsis mit Folgeschäden

APOTHEKE ADHOC, 11. März 2010, 15:16 Uhr

Berlin -

Ob bei einer Arzneimitteltherapie Nebenwirkungen auftreten, hängt unter anderem davon ab, wie skeptisch Patienten gegenüber dem eingenommen Präparat sind. Das haben Wissenschaftler der Philipps Universität Marburg in einer Studie verifiziert. Je besorgter die Patienten, desto wahrscheinlicher leiden sie unter unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW), so das Ergebnis, das im Fachmagazin Arthritis Care & Research erschienen ist.

Solche Patienten berichten ihren Ärzten häufiger von den Nebenwirkungen, nehmen gegen die Beschwerden öfter nicht-verschreibungsfähige Produkte ein oder ändern eigenständig die Dosierung, so das Fazit der Wissenschaftler. Zu den häufigsten unerwünschten Wirkungen im Zeitraum der Studie zählten Hautausschläge, gastrointestinale Beschwerden und Kopfschmerzen.

An der Untersuchung haben 100 Patienten mit Arthritis teilgenommen. Sie wurden zweimal im Abstand von sechs Monaten zu verschiedenen Aspekten der Behandlung befragt, unter anderem zu den Risiken und der Notwendigkeit der verordneten Arzneimittel. Die Patienten sollten außerdem angeben, welche Nebenwirkungen durch die Einnahme der Medikamente aufgetreten und als wie störend sie empfunden worden sind.

Neben dem Einfluß der persönlichen Ängste konnten die Wissenschaftler keinen Zusammenhang zwischen unerwünschten Arzneimittelwirkungen und der Schwere der Erkrankung, den auftretenden Symptomen oder dem Behandlungsplan ausmachen.

Lesen Sie auch

Sie müssen sich zuerst anmelden um an der Diskussion teilnehmen zu können

Doccheck Hilfstext

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Seite ist DocCheck-geschützt, das heißt, sie enthält Informationen für medizinische Fachkreise. Bitte geben Sie Ihr DocCheck-Passwort ein. Einen Zugang erhalten Sie unter http://www.doccheck.com/de/

Ihr Team von APOTHEKE ADHOC

Anzeige easyApotheke

Newsletter

Newsletter kostenlos abonnieren

Kommentar

Randnotiz : Doping mit Ulle

Mutig, mutig: Der Hersteller Dr. Kurt Wolff lässt sein Anti-Haarausfall-Shampoo Alpecin künftig von Jan Ullrich bewerben. Der Ex-Radprofi hat laut dem Handelsblatt einen Dreijahresvertrag... Mehr

Facebook - Fanblock

Porträt

Bluefish: Schweden liegt in Indien

Mit den Rabattverträgen kommen den Apotheken immer mehr Exoten ins Haus. Einer von ihnen ist der schwedische Generikahersteller Bluefish. Das junge Unternehmen hat eine klare Vision: „Wir wollen für... Mehr

Weiteres