Randnotiz : Doping mit Ulle
Mutig, mutig: Der Hersteller Dr. Kurt Wolff lässt sein Anti-Haarausfall-Shampoo Alpecin künftig von Jan Ullrich bewerben. Der Ex-Radprofi hat laut dem Handelsblatt einen Dreijahresvertrag... Mehr
APOTHEKE ADHOC, 07. August 2009, 12:37 Uhr
Wegen unerwarteter Nebenwirkungen musste der Arzneimittelhersteller Sandoz klinische Studien mit seinem Medikament Epoetin alfa abbrechen. Das Arzneimittel ist bereits in Deutschland zur Behandlung der Anämie zugelassen, allerdings ausschließlich zur intravenösen Anwendung. Sandoz wollte nun die Wirksamkeit nach subcutaner Applikation testen.
Epoetin wurde an Probanden mit renaler Anämie getestet, die zuvor nicht mit dem Wirkstoff behandelt worden waren. Im Verlauf der Studie war bei einem deutschen Teilnehmer eine Aplasie der roten Blutkörperchen aufgetreten. Außerdem entwickelte er und ein weiterer russischer Patient neutralisierende Antikörper gegen Erythropoeitin.
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte wies darauf hin, dass die drei Epoetin alfa-haltigen Arzneimittel Binocrit von Sandoz, Epoetin alfa Hexal und Abseamed ausschließlich zur intravenösen Therapie zugelassen sind.