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Nebenwirkungen

PPI fördern Magnesiummangel

APOTHEKE ADHOC, 03. März 2011, 13:53 Uhr

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Berlin -

Die Einnahme von Protonenpumpeninhibtoren (PPI) kann zu einer Hypomagnesiämie führen. Darauf weist die US-Arzneimittelbehörde FDA hin. Der Mangel könne auftreten, wenn Dexlansoprazol, Esomeprazol, Lansoprazol, Omeprazol, Pantoprazol oder Rabeprazol länger als ein Jahr angewendet würden.

Niedrige Magnesiumspiegel können zu schwerwiegenden Nebenwirkungen wie Muskelspasmen, Arrythmien und Krämpfen führen. Ein Mangel wird in der Regel mit Magnesiumpräparaten ausgeglichen. Bei einem Viertel der rund 50 bei der FDA bekannten Fälle sei dies aber nicht möglich gewesen. Bei den betroffenen Personen musste die PPI-Therapie abgebrochen werden.

Die FDA rät Ärzten, vor Beginn einer Langzeittherapie den Magnesiumspiegel der Patienten zu prüfen. Bei Personen, die zusätzlich Arzneimittel wie Digoxin oder Diuretika einnehmen, sollten die Werte regelmäßig bestimmt werden.

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