Der Wahn des Großkunden
Es ist das Mantra des Großkunden: Die Krankenkassen wollen ihren alten Apothekenabschlag von 2,30 Euro zurück. Mit dieser Maximalforderung geht der GKV-Spitzenverband in jede politische Debatte. Neu... Mehr
APOTHEKE ADHOC, 06. April 2009, 14:43 Uhr
Der Pharmakonzern Pfizer hat eine Phase-III-Studie zur Anwendung seines Krebsmittels Sutent (Sunitinib) bei Brustkrebs abgebrochen. Die Analyse der bisher vorliegenden Daten habe gezeigt, dass es selbst bei Fortführung der Untersuchung nicht mehr möglich wäre, eine statistisch signifikante Verbesserung des progressionsfreien Überlebens nachzuweisen. Die Studie hatte den Protein-Tyrosinkinase-Inhibitor mit Roches Zytostatikum Xeloda (Capecitabin) verglichen.
Pfizer kündigte allerdings an, Sunitinib weiterhin als Einzel- und Kombinationstherapie an speziellen Patientenpopulationen mit Brustkrebs zu testen. Auch zum Einsatz bei anderen Tumorarten wie fortgeschrittenem Kolorektalkrebs und hepatozellulärem Karzinom werde das Medikament derzeit in Phase-III-Studien untersucht.
Sutent wird zur Behandlung fortgeschrittener und metastasierender Nierenzellkarzinome eingesetzt. Zusätzlich ist es indiziert bei nicht resezierbaren beziehungsweise metastasierenden malignen gastrointestinalen Stromatumoren (GIST), wenn eine Therapie mit Imatinibmesylat fehlgeschlagen ist.