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Mircera nicht lieferbar APOTHEKE ADHOC, 26.03.2012 15:07 Uhr

Berlin - Das Epo-Präparat Mircera (Methoxy Ployethylenglykol Epoetin alpha) kann auf absehbare Zeit nicht geliefert werden. Dies teilt der Hersteller Roche mit. Grund seien Produktionsprobleme in der Herstellungsstätte, die für die Produktion der PEG-Komponente verwantwortlich sei. Mircera 120 MCG, 250 MCG und 360 MCG sind bereits nicht mehr lieferbar; 30 MCG, 50 mCG, 75 MCG, 150 MCG und 200 MCG werden voraussichtlich in drei Wochen nicht mehr ausgeliefert werden können.

Ärzte sollen ihre Patienten auf ein anderes die Erythropoiese stimulierendes Arzneimittel umstellen und keine neuen Patienten mehr auf Mircera einstellen. Die Hämoglobinwerte im Blut und immunologische Reaktionen sollen engmaschig überwacht werden; bei Patienten mit Niereninsuffizienz sollen Experte zu Rate gezogen werden.

Wann Mircera wieder lieferfähig sein wird, kann Roche derzeit nicht einschätzen. Das Präparat ist zugelassen zur Behandlung der symptomatischen Anämie bei chronischen Nierenerkrankungen.

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