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meldung Pandemrix

EMA untersucht Narkolepsie-Fälle

APOTHEKE ADHOC, 27. August 2010, 13:48 Uhr

Berlin -

Nach den Behörden in Finnland und Schweden untersucht nun auch die Europäische Arzneimittelagentur EMA, ob der H1N1-Impfstoff Pandemrix (GlaxoSmithKline) das Risiko für Narkolepsie erhöht. Die Untersuchung erfolgt im Auftrag der EU-Kommission. Der Pandemieimpfstoff war zur Prophylaxe der Schweinegrippe bei mindestens 30,8 Millionen EU-Bürgern eingesetzt worden.

Im Rahmen des Spontanmeldesystems sei vor allem in Schweden und Finnland eine geringe Anzahl an Fällen von Narkolepsie berichtet worden, teilte die EMA mit. Obwohl die Meldungen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung stünden, sei noch nicht erwiesen, das Pandemrix der Auslöser war. Alle verfügbaren Daten sollen nun analysiert werden.

Die genauen Ursachen der Schlafkrankheit sind laut EMA bislang unbekannt. Allerdings wird vermutet, dass sowohl genetische als auch umweltbedingte Faktoren, wie zum Beispiel Infektionen, die Erkrankung triggern.

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