PHARMAWESTEN
Teva / AbZ
APOTHEKE ADHOC Stellenmarkt
Wort & Bild Verlag
ACA Müller
meldung Rotaviren-Impfstoff

EMA: Rotarix ist sicher

APOTHEKE ADHOC, 23. Juli 2010, 13:52 Uhr

Berlin -

Trotz der Verunreinigung mit Viren schätzt die europäische Arzneimittelagentur EMA den Impfstoff Rotarix als sicher ein. Der Impfstoff gegen Durchfallinfekte von GlaxoSmithKline (GSK) enthalte nur einen sehr geringe Menge an lebenden Porcinen Circoviren des Typ 1 (PCV-1). Generell werde das Nutzen-Risiko-Verhältnis deshalb als positiv eingeschätzt, so die EMA.

Die Behörde vermutet, dass die Partikel schon immer im Impfstoff enthalte gewesen sein könnten und erst genauere Analysemethoden nun ihre Detektion ermöglichten. Die Tatsache, dass die Viren auch in den Ausgangsstoffen für den Impfstoff gefunden wurden, bestätige die Vermutung. GSK hatte bereits zugesagt, Änderungen im Produktionsprozess zu prüfen.

Im März war in dem Schluckimpfstoff DNA des apathogenen PCV-1 nachgewiesen worden. Rotarix hatte im Jahr 2006 die europaweite Zulassung erhalten. Der Impfstoff wird bei Kindern ab sechs Woche eingesetzt.

Lesen Sie auch

Sie müssen sich zuerst anmelden um an der Diskussion teilnehmen zu können

Newsletter

Newsletter kostenlos abonnieren

Anzeige easyApotheke

Newsletter

Newsletter kostenlos abonnieren

Kommentar

Randnotiz : Doping mit Ulle

Mutig, mutig: Der Hersteller Dr. Kurt Wolff lässt sein Anti-Haarausfall-Shampoo Alpecin künftig von Jan Ullrich bewerben. Der Ex-Radprofi hat laut dem Handelsblatt einen Dreijahresvertrag... Mehr

Porträt

Bluefish: Schweden liegt in Indien

Mit den Rabattverträgen kommen den Apotheken immer mehr Exoten ins Haus. Einer von ihnen ist der schwedische Generikahersteller Bluefish. Das junge Unternehmen hat eine klare Vision: „Wir wollen für... Mehr

Weiteres