Randnotiz : Doping mit Ulle
Mutig, mutig: Der Hersteller Dr. Kurt Wolff lässt sein Anti-Haarausfall-Shampoo Alpecin künftig von Jan Ullrich bewerben. Der Ex-Radprofi hat laut dem Handelsblatt einen Dreijahresvertrag... Mehr
dpa/APOTHEKE ADHOC, 06. September 2010, 12:37 Uhr
Anthroposophische Medizin ist nach Ansicht vieler Eltern krebskranker Kinder eine gute Ergänzung zur Schulmedizin. Das hat eine Studie des Zentrums für integrative Kinderonkologie am Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke ergeben, das mit der Universität Witten/Herdecke kooperiert. Befragt wurden rund 1000 Eltern in Deutschland, deren Kind innerhalb eines Jahres an Krebs erkrankt war.
Gefragt nach der bevorzugten Therapie für ihr Kind, gaben 18 Prozent der Eltern anthroposophische Arzneimittel, 16 Prozent Mistelpräparate und 3 Prozent Heileurythmie an. 96 Prozent der Eltern empfehlen anderen Betroffenen eine anthroposophische Therapie neben der herkömmlichen. Der Befragung zufolge wurden knapp drei Viertel der anthroposophischen Behandlungen ärztlich verordnet, andere ergänzende Therapien dagegen nur zu einem Drittel. Die Studie ist im Fachmagazin „Pediatric Blood and Cancer“ erschienen.