PHARMAWESTEN
Teva / AbZ
APOTHEKE ADHOC Stellenmarkt
Wort & Bild Verlag
ACA Müller
meldung Krebstherapie

Bayer: Rückschlag für Nexavar

APOTHEKE ADHOC, 14. Juni 2010, 13:37 Uhr

Berlin -

Bei den Bestrebungen, den Indikationsbereich seines Krebsmedikaments Nexavar (Sorafenib) zu erweitern, hat der Pharmakonzern Bayer erneut einen Rückschlag hinnehmen müssen. In einer Phase-III-Studie an Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) konnte die Behandlung mit dem Protein-Kinase-Inhibitor die Gesamtüberlebenszeit nicht verlängern.

In der Studie waren Sicherheit und Wirksamkeit der Einnahme von Nexavar in Kombination mit den Chemotherapeutika Gemcitabin und Cisplatin im Vergleich zur Chemotherapie alleine geprüft worden. Der sekundäre Endpunkt der Studie wurde Bayer zufolge allerdings erreicht: Demnach konnte die Kombitherapie mit Nexavar die Überlebenszeit ohne Fortschreiten der Erkrankung verlängern.

Bayer will nun die Daten analysieren, um mögliche Konsequenzen für andere Studien zu ziehen. Der Konzern kündigte an, das klinische Entwicklungsprogramm für Nexavar bei Lungenkrebs in Kombination mit anderen Substanzen sowie als Monotherapie in fortgeschritteneren Stadien fortzusetzen.

Nexavar ist in Deutschland zur Behandlung von Nieren- und Leberkrebs zugelassen. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern eine Phase-III-Studie zur Anwendung des Protein-Kinase-Inhibitors bei fortgeschrittenem Melanom abgebrochen. Das verbleibende Umsatzpotenzial des Produkts schätzt Bayer auf rund 750 Millionen Euro.

Sie müssen sich zuerst anmelden um an der Diskussion teilnehmen zu können

Doccheck Hilfstext

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Seite ist DocCheck-geschützt, das heißt, sie enthält Informationen für medizinische Fachkreise. Bitte geben Sie Ihr DocCheck-Passwort ein. Einen Zugang erhalten Sie unter http://www.doccheck.com/de/

Ihr Team von APOTHEKE ADHOC

Anzeige easyApotheke

Newsletter

Newsletter kostenlos abonnieren

Kommentar

Randnotiz : Doping mit Ulle

Mutig, mutig: Der Hersteller Dr. Kurt Wolff lässt sein Anti-Haarausfall-Shampoo Alpecin künftig von Jan Ullrich bewerben. Der Ex-Radprofi hat laut dem Handelsblatt einen Dreijahresvertrag... Mehr

Facebook - Fanblock

Porträt

Bluefish: Schweden liegt in Indien

Mit den Rabattverträgen kommen den Apotheken immer mehr Exoten ins Haus. Einer von ihnen ist der schwedische Generikahersteller Bluefish. Das junge Unternehmen hat eine klare Vision: „Wir wollen für... Mehr

Weiteres