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Fünf Tipps für die Gehaltsverhandlung Carolin Bauer, 08.03.2016 11:38 Uhr

Berlin - Gehaltsverhandlungen mit dem Chef sind für viele Angestellte ein Graus. Wer mit seinem Lohn nicht zufrieden ist, sollte über kurz oder lang aber ein Gespräch mit dem Inhaber suchen. Ohne die richtige Vorbereitung kann das Treffen jedoch nach hinten losgehen. Fünf Tipps für die Gehaltsverhandlungen.

Tipp eins: Vorzüge vorbereiten. Wer mehr Geld will, sollte seine Forderungen stichhaltig vorbringen und die persönlichen Fähigkeiten belegen können. Für jedes Argument sollten ein oder zwei konkrete Beispiele aus dem Arbeitsalltag genannt werden können. „Angestellte müssen sich vorher über ihre Ziele im Klaren sein“, rät die Münchener Verhandlungsexpertin und Autorin Claudia Kimich. Dazu gehöre auch, das Minimalziel zu definieren, unter dem Angestellte bereit seien, die Apotheke notfalls zu verlassen.

Tipp zwei: Apotheke analysieren. Vor den Gehaltsverhandlungen sollten sich Angestellte fragen, was der Apotheke wirklich nützt. „Habe ich als Einzige während der Erkältungssaison gesund durchgehalten, bin ich immer abrufbar, kommen die Kunden gerade wegen meiner Beratung, stimmt bei mir die Kasse immer und generiere ich Zusatzverkäufe“, könnten laut Kimich Argumente für eine Lohnerhöhung sein.

Tipp drei: Realistische Forderung. Der Wunsch nach mehr Geld sollte im vernünftigen Rahmen liegen. Wer zu hoch pokert, wird schneller abgewiesen. Für zusätzliche Aufgaben wie Personalplanung kann beispielsweise ein Bonus gefordert werden. Für Angestellte mit Tarifvertrag dürfte die Lohnerhöhung schwieriger zu begründen sein. Denn seit Jahresbeginn gilt ein neuer Tarifvertrag, der Mitarbeitern in öffentlichen Apotheken zwischen 1,8 und 2,5 Prozent mehr Gehalt beschert – je nach Berufsgruppe und Erfahrung. Doch auch sie können für besondere Leistungen Pauschalen einfordern.

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