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TV-Duell zum Kassenabschlag

Benjamin Rohrer, 08. Februar 2012, 10:36 Uhr

  • TV-Duell: Die Gesundheitsexperten Jens Spahn (CDU) und Professor Dr. Karl Lauterbach diskutieren über den Kassenabschlag.Foto: Elke Hinkelbein
Berlin -

Eigentlich sollen die Apotheken die Höhe des Kassenabschlags ab 2013 wieder direkt mit den Krankenkassen verhandeln. Trotzdem diskutiert die Politik eifrig mit. Der SPD-Gesundheitsexperte Professor Dr. Karl Lauterbach würde am liebsten die gesamte Apothekervergütung reformieren. Denn das bisherige System sei leistungsfeindlich, sagte er in der n-tv-Sendung „Das Duell“. Ihm gegenüber forderte der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn erneut, dass der Kassenabschlag für 2013 auf Basis von 1,75 Euro verhandelt werden soll.

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Die Gesundheitsexperten der Union hatten dies zuletzt in einem Positionspapier gefordert und waren dafür öffentlich kritisiert worden. Spahn verteidigte im TV-Duell seine Position: „Wir schenken den Apothekern nichts, sondern wir beenden das Sparen, wie wir es vorausgesagt haben nach den zwei Jahren 2011 und 2012.“ Für diesen Zeitraum hatte die schwarz-gelbe Regierung den Kassenabschlag mit dem AMNOG auf 2,05 Euro festgeschrieben. Für Spahn ist es selbstverständlich, dass der Abschlag danach automatisch auf den alten Stand zurück springt.

In diesem Punkt gab Lauterbach ihm sogar recht: „Es war den Apothekern versprochen, dass wir den Rabatt nicht fortführen. Von daher würde ich hier sogar sagen, dass man es hier nicht machen kann, weil man auch ein bisschen Glaubwürdigkeit behalten muss.“ Trotzdem halte er das gesamte System für „nicht funktionierend“. Es müsse sofort reformiert werden. „Damals hat man aus meiner Sicht aus Rücksicht auf die Apotheker von einer grundlegenden Reform der Apothekerbezahlung Abstand genommen“, kritisierte Lauterbach.

Aus Sicht des SPD-Gesundheitsexperten müsse sich die Vergütung für Apotheker stärker an der Beratung orientieren: „Die Leistung der Apotheker spielt eine zu geringe Rolle.“ Derzeit sei das Honorar zu stark an die Abgabe gekoppelt. „Und es spielt keine Rolle, ob ich gut berate, ob das Medikament teuer oder billig ist, da gibt es viel zu geringe Unterschiede, daher ist das System leistungsfeindlich“, so Lauterbach.

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apotheke adhoc Debatte 11 Kommentare

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Community Mitglied 08. Februar 2012, 19:16 Uhr
#11 N E B E L B O M B E N ...........................

Damals hat man aus meiner Sicht aus Rücksicht auf die Apotheker von einer grundlegenden Reform der Apothekerbezahlung Abstand genommen -

- Was hat man davon zu halten ? War das DAMALS etwa keine grundlegende Reform??
- Wie soll die Vergütung denn bitteschön aussehen??

Lauterbach war auch unter Ullala kein Unbedeutender - jetzt nimmt er den Mund voll.
Aber: Was ist 'drin ??

Und Spahn:
Der hätte als Teil der Regierenden alle Möglichkeiten, die Dinge jetzt auch umzusetzen..............

Aber:
NICHT OHNE UNS !!!

www.apothekerprotest.de

Community Mitglied 08. Februar 2012, 17:22 Uhr
#10

Dieser Kommentar wurde entfernt.

Community Mitglied 08. Februar 2012, 17:22 Uhr
#9 Der Ulla Flüsterer: Karl Lauterbach- die Geißel der Talkshows

Als Einflüsterer von Ulla Schmidt hat Lauterbach 2003 ganz anders über die Apothekervergütung geredet!

Community Mitglied 08. Februar 2012, 12:23 Uhr
#8 Spahn top!

Meinen Respekt für Herrn Spahn. Der zieht das mit der Pro-Apotheke-Haltung anscheinend tatsächlich durch.
Herr Lauterbach ist doch nur ein Trommler. Von solchen Typen haben wir früher die Schultasche aus dem Fenster geschmissen und ihn in der Pause an den Baum gebunden, damit er nicht nervt.
Heute sitzt er im Aufsichtsrat. Da darf er Kosten verursachen und hat etwas zu tun, was eigentlich keinen interessiert. Und immer wenn er zu wenig zu tun hat pöbelt er im Fernsehen herum; unter anderem auch gegen den Bundespräsidenten bei "Jauch". Der ist einfach kompetent für alles.

Community Mitglied 08. Februar 2012, 12:18 Uhr
#7 Honorar für BERATUNG

Honorar für Beratung--also kein Geld für Versandapotheken mehr? ( wie Herr Schulze #2) schon gesagt hat . Klingt nicht schlecht.

Aber es kommt so wie in der Schweiz...der Kunde ( vorallem Private) kommt rein und ruft sofort "bitte kein Beratung" ich will es ja biliger haben........

Nochmal die 8,10 sind für unsere bisherigen Leistungen( eh viel zu wenig)......was macht der Fliegen Karl wenn ersteinmal pharmazeutische Betreuung also das ABDA/KBV Modell kommt?????

Community Mitglied 08. Februar 2012, 12:09 Uhr
#6 Beratung

den meisten Konsumenten geht es doch eh nur um die Farbe und die Form der Umverpackung . Das kann man ja mal schnell beraten ;-)

Community Mitglied 08. Februar 2012, 12:02 Uhr
#5 Durchsichtiges Manöver

Allzu durchschaubar. Lauterbach geht es überhaupt nicht um die Qualität der Beratung - diese wäre auf lange Sicht mit deutlich höheren Honoraren als zur Zeit verbunden. Diese Qualitätsdebatte ist rein populistisch und soll vorgaukeln, er schere sich auch nur im allergeringsten um die Patienten. Die Wahrheit ist, dass L. ein reiner Sparkommissar ist, dem immer alles zu teuer ist, was Apotheker an Honorar erhalten. Als Fachmann gilt dieser Dampfplauderer ausschließlich in den Neidhammelherden der Laienmedien und Hanswurstereien, die sich als "Diskussionsrunden" maskieren.

Community Mitglied 08. Februar 2012, 11:51 Uhr
#4 Da issa wieda

Oh mei, da Karl ischt z'rück uf da Bühne, da Kasperle. Was hat der uns gefehlt.....Eins fehlt ihm sicher: Die Narrenkappe.

Community Mitglied 08. Februar 2012, 11:44 Uhr
#3 Fliegenschiss

Herr Lauterbach macht mal wieder Wind, was er immer tut, als Lobbyist und Pseudo-RobinHood.
Wind gegen Andere - und zwar nur aus einem Grund:
Klinikketten wie z.B. das Rhön-Klinikum, in dessen Aufsichtsrat er sitzt, sind die größten Geldvernichter im Gesundheitssystem (neben den kranken Kassen).
Solange Apotheker , Ärzte und Politiker mit Kassenabschlägen etc. aufreiben bleibt vieles im Geheimen. Und mein Respekt - bis jetzt macht er seinen Job richtig gut. So einen bräuchten die Apotheker für ihre Lobbyarbeit.

Community Mitglied 08. Februar 2012, 11:40 Uhr
#2 Gut, dann

ist das auf alle Fälle das Ende der Versandapotheken und des AM-Handels in Drogeriemärkten. 0-Beratung <--> 0-Entgeld. Sofort umsetzen. Ironie und Sarkasmus switch off. Dem saß wohl die Fliege zu fest?

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