Randnotiz : Doping mit Ulle
Mutig, mutig: Der Hersteller Dr. Kurt Wolff lässt sein Anti-Haarausfall-Shampoo Alpecin künftig von Jan Ullrich bewerben. Der Ex-Radprofi hat laut dem Handelsblatt einen Dreijahresvertrag... Mehr
APOTHEKE ADHOC, 03. September 2009, 08:25 Uhr
Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) sieht bei der Zuweisung von Patienten an Kliniken durch niedergelassene Ärzte keinen politischen Handlungsbedarf. „Es gibt aus meiner Sicht nichts, was derzeit nicht geregelt ist“, sagte Staatssekretär Klaus Theo Schröder im ARD-Morgenmagazin. Arztrecht, Sozialrecht und Strafrecht seien diesbezüglich völlig klar: Sollten die Vorwürfe stimmen, sei das Bestechung und damit strafrechtlich relevant, so Schröder. Wenn es „wirkliche Beweise“ gebe, müssten die Fälle zur Anzeige gebracht werden.
Bereits gestern hatte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) Kammern, Kassenärztliche Vereinigungen und Berufsverbände aufgefordert, für ein Ende der Bonuszahlungen zu sorgen. Solche Extrahonorare seien klar berufsrechtswidrig.