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APOTHEKE ADHOC - Quiz
ABDA/KBV-Modell

Schmidt: „Die Honorierung ist das Hauptproblem“

Benjamin Rohrer, 16. Februar 2012, 11:27 Uhr

  • Test in mehreren Regionen: Laut Friedemann Schmidt könnte das ABDA/KBV-Modell auch in mehreren Regionen ausprobiert werden.Foto: Elke Hinkelbein
Berlin -

Wochenlang hörte man nichts vom ABDA/KBV-Modell: Zuletzt bemängelte sogar das Bundesgesundheitsministerium (BMG), dass Ärzte und Apotheker mehr Engagement zeigen müssten. Gegenüber APOTHEKE ADHOC erklärt ABDA-Vizepräsident Friedemann Schmidt, wie die Gespräche mit den Krankenkassen laufen, welche Testregionen noch in Frage kommen und wie die Absagen mehrerer Kassenärztlicher Vereinigungen (KVen) im Apothekerhaus aufgenommen wurden.

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ADHOC: Nach den Rückschlägen der vergangenen Wochen: Lebt das ABDA/KBV-Modell noch?
SCHMIDT: Wir sind nach wie vor dran und von dem Konzept überzeugt. Bis Anfang März werden wir eine Testregion präsentieren. Für den offiziellen Beginn des Modellvorhabens ist nach wie vor der 1. Januar 2013 geplant.

ADHOC: Der Gesetzgeber hatte sich zuletzt etwas mehr Engagement der Apotheker und Ärzte gewünscht.
SCHMIDT: Wir sind immer noch im Plan. Wenn man sich eine noch schnellere Umsetzung gewünscht hätte, hätte man den Gesetzestext auch weniger komplex formulieren müssen.

ADHOC: Welcher Passus bereitet Ihnen Kopfschmerzen?
SCHMIDT: Dass laut Gesetz alle Kassen in der Modellregion teilnehmen müssen, könnte eine Schwierigkeit werden. Wir denken, dass der Marktanteil der Kassen wichtiger ist. Unser Hauptproblem ist und bleibt aber das Thema der Honorierung.

ADHOC: Haben die Unstimmigkeiten in der Ärzteschaft dem ABDA/KBV-Modell geschadet?
SCHMIDT: Es stimmt, dass wir durch die Gremienentscheidungen in der Ärzteschaft Zeit verloren haben. Durch den überraschenden Rücktritt des KBV-Vorstands Dr. Carl-Heinz Müller ist es zunächst sicher nicht leichter geworden. Insgesamt sind das aber nur vorübergehende Schwierigkeiten.

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apotheke adhoc Debatte 2 Kommentare

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Community Mitglied 16. Februar 2012, 19:54 Uhr
#2 Warum eigentlich nicht ....................!!?

Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Apothekern zum Wohl der Patienten UND zum Vorteil der Kostenseite (KrankeKassen) - fast schon zuuu revolutionär, um wahr zu sein .............. (vielleicht läßt sich der KVWL ja noch überzeugen..........)

Gut - es gibt dringendere Themen (und da meine ich nicht die letzte oder die nächste Charity-Aktivität ............)
www.apothekerprotest.de

Community Mitglied 16. Februar 2012, 12:48 Uhr
#1 Forget it

Auch wenn ich mich dem Vorwurf des Defätismus aussetze.
ABDA/KBV-Modell: Forget it!

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