Der Wahn des Großkunden
Es ist das Mantra des Großkunden: Die Krankenkassen wollen ihren alten Apothekenabschlag von 2,30 Euro zurück. Mit dieser Maximalforderung geht der GKV-Spitzenverband in jede politische Debatte. Neu... Mehr
dpa, 20. Dezember 2010, 09:31 Uhr
In der FDP-Führungskrise wächst der Druck auf Parteichef Guido Westerwelle. Der hessische FDP-Landesvorsitzende Jörg-Uwe Hahn legte Westerwelle bei einem Treffen in Berlin persönlich den Verzicht auf die Parteiführung nahe. Nach einem Bericht des Magazins Focus will die Hessen-FDP dazu auch einen Sonderparteitag erzwingen. Aus anderen Landesverbänden gab es am Samstag dafür zunächst jedoch keine Unterstützung.
Als Termin für Westerwelles Verzicht schlug Hahn nach dpa-Informationen das traditionelle Dreikönigstreffen der FDP am 6. Januar in Stuttgart vor. Der FDP-Chef solle dann erklären, dass er beim nächsten regulären Parteitag im Mai nicht mehr kandidieren werde. Westerwelle entgegnete nach einem Bericht des Spiegel, das komme nicht in Frage.
Mit öffentlichen Äußerungen hielt sich der Außenminister auch am Samstag zurück. Aus seiner Umgebung verlautete jedoch, dass sich Westerwelle nicht mit Rückzugsgedanken beschäftige.
Dem Focus zufolge will die Hessen-FDP noch vor den wichtigen Wahlterminen im März - Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt sowie Kommunalwahlen in Hessen - einen Sonderparteitag durchsetzen. Offiziell gab es dafür aber keine Bestätigung. Nach der Parteisatzung muss ein solcher außerordentlicher Parteitag einberufen werden, wenn er von mindestens vier Landesverbänden verlangt wird.
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apotheke adhoc Debatte 1 Kommentar
Mitdiskutieren...ich bin dann mal weg!
wäre schön, wenn er auch den Rest mitnehmen würde.