Niedersachsen

Zwei Millionen für ambulante Versorgung

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Medizinische Geräte, Praxismöbel oder Personal: Dafür erhalten Ärzte in Niedersachsen mehr Geld. Für die ambulante Versorgung stellt das Land bis 2013 zusätzlich zwei Millionen Euro bereit. „Die Menschen sollen auch in Zukunft möglichst kurze Wege zum Arzt ihres Vertrauens haben“, sagte die niedersächsische Sozial- und Gesundheitsministerin Aygül Özkan (CDU). Dadurch sollen die Bürger möglichst wohnortnah medizinisch versorgt werden.

Mit dem Geld sollen hauptsächlich Hausärzte unterstützt werden. In Facharztpraxen werden bis zu 30 Prozent investiert. Ein Hauptkriterium für die Vergabe sei das Unterschreiten eines bestimmten Versorgungsgrades in der Region. Anträge sollen an die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) geschickt werden.

KVN-Vorstandsvorsitzender Mark Barjenbruch begrüßte die Investition: „Die Stärkung der ambulanten Versorgung ist ein zentrales Anliegen der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen und des Ministeriums“, sagte er. In den kommenden zehn Jahren würden rund ein Drittel aller niedergelassenen Ärzte in Niedersachsen ihre Praxen aus Altersgründen aufgeben. Deshalb sei ein Gegensteuern nötig.

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