Zahlenkrieg um Apotheken Patrick Hollstein, 13.07.2012 11:59 Uhr
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Chi-Quadrat für Apotheken: Beim Statistischen Bundesamt in Wiesbaden prüft man die Einkommenssituation der Apotheken.Destatis
Berlin - Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden ist der Hort der Zahlen. Wenn man bei Destatis anruft, wird einem in der Warteschleife sogar noch einmal die Telefonnummer durchgesagt, die man soeben gewählt hat. Gute Ansprechpartner, um die Honorarforderungen der Apotheker zu überprüfen, mag man in Bundeswirtschafts- und -gesundheitsministerium gedacht haben. Und so wird seit Monaten gerechnet, angezweifelt und verglichen. Ob hinter den Datenmanövern ein politischer Wille steht, steht in den Sternen.
Weil das Misstrauen gegenüber den Apothekern offenbar groß ist, hatten Regierung und Gesundheitspolitiker von der ABDA repräsentative Zahlen zur Einkommenssituation der Apotheker verlangt. Die Apotheker stellten Treuhand-Zahlen zur betriebswirtschaftlichen Lage von rund 650 Apotheken zur Verfügung, die in BMG und BMWi postwendend angezweifelt wurden. Also schickte die ABDA Auswertungen mit kumulierten statistischen Daten von allen Mandanten, die seit 2002 durch die Treuhand betreut wurden – insgesamt mehr als 2500 Betriebe.
Die Tabellen gingen nach Wiesbaden, wo sich die Statistiker so gut es ging einarbeiteten. Anfang Juni kam die Stellungnahme zurück: Weil die Unterlagen der Treuhand „sehr spezifische Daten über Apotheken“ enthielten, müsse man sich „auf methodische Aspekte und allgemein vorliegende Statistiken beschränken“.
Dazu gab es massive Kritik: So wisse man nicht, ob die Zahlen repräsentativ seien, weil man die Zusammensetzung des Mandantenstamms der Treuhand nach Typ, Umsatzgröße und regionaler Verteilung nicht kenne. Aus diesem Grund sei auch die statistische Signifkanz nicht zu beurteilen, zumal keine Angaben zur Verteilung innerhalb und außerhalb des Toleranzbereichs oder zum relativen Standardfehler geliefert worden seien. Auch die Hochrechnung auf einen Bundesdurchschnitt könne man wegen einer fehlenden detaillierten Beschreibung des methodischen Vorgehens nicht nachvollziehen.
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#44Zweitjob OMG
Hauptsache gesund! Aber das kann man ja beim Burnout nicht gerade sagen. Es zehrt sehr an den Nerven, für reich gehalten zu werden und es nicht oder nicht mehr zu sein. Sehr mutig von Ihnen, Respekt.
#43man sprengt Horizonte
@41 Genau das ist das Problem. Drei Prozent und weniger habe ich mehrere Jahre gehabt, ohne Zweitjob wäre ich insolvent gewesen. Heute habe ich wieder mehr, aber mit was für Einschränkungen im Privatleben, zwei BurnOut.. Dazu im Wettbewerb stehend auch noch Werbung reduzierend. Und immer noch ist der Idealismus überwiegend. Anerkennung bekommt man in keiner Form -ob nun pekuniär oder fachlich. Nur was nicht in den Zeitungen steht, kann auch nicht wahr sein. Ebenso, dass Apotheken doch nicht die Margen haben. Wer dann noch von OTC/Freiwahl leben muss, liegt aber sofort über den 21% Kosten . Miete, Personal, Werbekosten etc. Und wie Kollege Herzog das bei einem anderen Thema erkannt hat: Es ist viel in den Versand abgewandert. Die offiziellen Zahlen der ABDA stimmen nicht, eine Patientenbefragung 2009 hat bei mir schon 16% hervorgebracht, die im Versand OTC kaufen. Wie stark das gewachsen ist, kann jeder sehen. Dass die Erträge sinken und man teilweise Krisenmanagement machen muss, glauben ja nicht mal die meisten Angestellten. Wie also sollen Politiker das glauben. Wenn man von OTC/Freiwahl lebt, sprengt man schon Horizonte. Und wenn dann nur unter drei rauskommen - bei deutlich unterdurchschnittlichem Umsatz zur ABDA-Durchschnittsapotheke, sprengt man nochmal Horizonte. Wir Apotheker haben ein Wahrnehmungsproblem in der Bevölkerung.
#42vielleicht sollte sich HIER....
die adexa zu wort melden.und aktiv werden. ich gebe "meinen mädels" gerne einen tag "frei "(ohne urlaub oder fehlstunden anzurechnen ) um richtig krawall zu schlagen. schließlich geht es - auch- um eine ganze menge bedrohter arbeitsplätze. wenn die inhaber nur im promille-bereich zu aktionen fähig und willig sind, dann haben vielleicht die angestellten mehr courage ? und die kunden können dann sehen, wie sich weniger/kein personal in den abläufen auswirkt !
#41Standardabweichung
@38 Völlig richtig! Es muss auf den Rohgewinn abgestellt werden oder man lässt diejenigen Apotheken aus der Wertung heraus, die in den Kosten zu stark vom Mittelwert abweichen, also über 21% vom Nettoumsatz zum Beispiel. Soetwas würde uns ohnehin kaum ein Politiker abkaufen, dass wir mitunter von 3% leben müssen. Aber es ist so.
#40Vertrauen verspielt?
Wenn "die Politik" eine bekannte Situation nicht anerkennen will,dann ist das Vorsatz.Dahinter steckt die Quittung für die Kotau-Haltung "unserer" Führung.Doch es stimmt auch,dass zuviel automatischer Gewinn den Charakter verdorben hat.Der Beitrag der "Politik" war stetige Margenreduktion.Dies erzeugt zu kommerzielles Verhalten.Versäumt wurde,die Werte,die auch ein angemessenes Einkommen begründen,nachvollziehbar zu erhalten. Dies führt zu dem "Gefangenen-Dilema".Jede Handlung führt letzlich zum falschen Ergebnis.Diese Art Zirkelschluss ist das gefundene Fressen für jede Führung.Sie muss nur die Auflösung verhindern. Entsprechend unwürdig sind die Methoden.Da sind rationale Lösungs- angebote nicht mehr gefragt.Entsprechend werden Überlegungen zu den Folgen ausgeblendet. Eine Werte-Diskussion ,die auch die Folgen für die Gesellschaft breiten- wirksam transparent macht,kann "die Politik" unter Druck setzen. Doch wo findet sie statt? Da eine Diskussion über angemessenes Einkommen nicht möglich scheint,bleibt nur das Klarstellen,was passiert,wenn die nicht bezahlten Leistungen unterbleiben.Leider wird auch das wieder unterlaufen, wenn Kammerpräsidenten in Kassenzeitungen Loblieder auf die vorzügliche Kooperation der Krankenkasse zu Rabatten singen. Wenn wir keinen Standpunkt haben,wer soll uns vertrauen? Der Weg zu erneuerter Achtung führt nur über einen konzeptionellen Neuanfang.Hier könnte ein Streik hilfreich sein,um den Druck aufzubauen der Bewegung bringt.Jedoch nicht ohne neues Konzept. Doch Streik und Konzept muss von der Berufsvertretung initiiert werden. Von der ABDA ist mir da nichts bekannt.Zahlen reichen nicht.
#39Glaubwürdige Verlogenheit
Die zitierte Readers Digest Umfrage ist mit ähnlichem Ergebnis schon seit ca. 15 jahren regelmäßig in den Medien. Interessiert nur, wenn es uns genügt, uns selbst Honig ums Maul zu schmieren. Ansonsten gilt Agenda 15000 . Von langer Hand eingefädelt, jetzt zunehmend Wirkung zeigend. Der politische Wille, Apotheken flächendeckend als Eckpfeiler einer guten Gesundheitsversorgung der deutschen Bevölkerung zu sehen und zu schätzen ist definitiv nicht (mehr) vorhanden. Die Vorgängergeneration bis 1990 hat es versäumt, in den fetten Jahren des Kaufmannes einen Kredit für den Heilberufler der nächsten Pharmazeutengeneration bereitzustellen. Jetzt ist der Kaufmann plattgemacht worden, der Heilberufler zu Kommissionierautomaten verkommen ( nicht nur durch eigene Schuld) und die Politik sieht nur den Nutzen einer noch billigeren Distribution bei Reduktion der Apothekenanzahl. Hinzu kommt ein völliges Desinteresse seitens der Mehrzahl der Kollegen und eine Berufsvertretung, die zwar "macht", aber das relativ erfolglos. Daher das Herumgeeiere mit den Zahlen. Wahlkampf statt Wahrheit. Unwürdig auch die Art und Weise des Umgangs mit uns.
#38@37
die Daten des Finanzamtes sind aber auch nur relativ. es wird nämlich nicht berücksichtigt ob Kollege X zwei angestellete Approbierte hat, die den Notdienst schieben und kollege X macht 5 Wochen Urlaub im Jahr. Während Kollege Y das alles bei eine 60h woche selbst erledigt mit einer Woche Urlaub. Das sieht nämlich Niemand in der Eks-erklärung.
#37Wer jongliert denn hier womit?
@19 Der Meinung bin ich auch. "Treuhand-Apotheken" liegen zum Großteil im oberen Segment des Gewinnspektrums. Die ABDA schießt sich damit selbst ins Knie, aber verlässlichere Zahlen gibt es nunmal nicht. Ich finde es absolut gerechtfertigt, diese Zahlen zu verwenden, aber nur in einem Punkt: Die Tendenz darzustellen, also die relative Verringerung des Gewinns mit den Zahlen seit 2002! Man kann der Wahrheit immer nur nahe kommen, es gibt sie eigentlich nicht. An dieser Stelle noch einmal die Forderung an die Politik, die Ertragslage der Apotheken anhand des Steueraufkommens zu überprüfen. Die Finanzämter wären sicherlich in der Lage, Einkommen aus pharmazeutischer Tätigkeit von dem aus Vermietung/Verpachtung bzw. aus Anlagevermögen säuberlich zu trennen.
#36Streik!!!!!!!!!1
Wenn die DAV endlich sich bewgen wuerde waere ich bereit meine apotheken bis zu 1 woche zu schliessen.Ich tuehe dieses aber nur dann wenn jeder Apotheke in D dabei ist und es keine schwarzr Schafe gibt.Dieses ist dann hoechst unwahrscheinlich ne!!!!!!!!!!
#35Hochklassige Pressestelle
Kam daher je irgendwas, was über die aufblasbare Hausapotheke und Reiseapothekencheck (kostenlos) wesentlich hinausging? Kann mich nicht erinnern. Und Herr M. hat mir auf Kritik in diese Richtung klipp und klar gesagt, er sei nicht dafür zuständig, sich den Frust der Mitglieder anzuhören, sondern für die Betreuung der Journalisten. Schön, Herr M. - dann wär´s jetzt vielleicht mal an der Zeit, mit der Arbeit zu beginnen..
#34eigentlich ist...
dieses peinliche rumgerechne doch eine steilvorlage für die medien. zumindest bei jeder anderen branche... es geht nicht mehr um die zahlen, es geht nur noch darum, solange zu verzögern, zu reklamieren , kompetenzen hin-und herzu schieben, bis a) eine ausreichende zahl von apotheken geschlossen hat und /oder b) die wahlen vor der türe stehen und/oder c) genug zeit verplempert wurde, daß die vollmundig angekündigte honorar- anpassung leider nicht zum 1.januar 2013 gelten wird- obwohl man sich in regierungskreisen redlich und mit volldampf darum bemüht hat. und dann geht es wieder los mit punkt a. also : wäre es nicht aufgabe der hochklassig besetzten pressestelle der abda, die presse zu informieren - über diese farce,die einer südamerikanischen operetten-regierung zur ehre gereichen würde, über dieses unsägliche hü und hott von bmg und bmwi - meinungsbildung nach kassenlage, nicht nach fakten sozusagen als nagelprobe. oder ist hier doch nur heiße luft ? geht die ganze geschichte nach hinten los und uns wird einzig wieder geldgeilheit und raffgier unterstellt ? dann wäre zumindest mal öffentlich geklärt, wie gut die kontakte der standesvertretung wirklich sind. und dann würden auch unsere "chefs" erkennen MÜSSEN, daß das ansehen des berufsstandes seit jahren geradezu unterirdisch ist. dann kann sich niemand mehr hinter befragungen von 7500 bürgern verstecken. und beruhigende worte kann man sich dann auch sparen. und dann wäre es mal zeit, daß die apothekerschaft sich ernsthaft gedanken um gangbare wege des protestes macht- und ich meine nicht unbedingt und ausschließlich streik . an anderer diskussionsstelle passiert das ja schon.
#33Zahlenmanie!
Vollkommen wurscht ist es der Politik, was man unter Umsatz oder Gewinn versteht. Sind keine Kaufleute. Die Politik schaut nach dem mainstream, nur dort gibt es genügend Stimmen, mit denen man wiedergewählt werden kann. Die Sache als solche, hier Zahlen, interessieren wirklich nicht. Man tut nur so und biegt es entsprechend. Das einzige Argument, mit der man der Politik die Hosen runterziehen kann, ist entweder a) harter öffentlicher Streik oder b) auf die Sanfte, Moral. Wenn man aber zu denkfaul ist, was man unter Moral bieten könnte, isses schlecht! Beides ist mir bei der ABDA, unser eigenen Berufsvertretung, ansatzweise nicht bekannt.
#32Warum kannte ...
die Politik in all den Jahren unsere Zahlen, wo man genau wusste, wie hoch das zu bringende Opfer der Apotheken sei, um die Krankenkassen zu retten???- ----Wo jetzt Forderungen unsererseits vorliegen, kennt man plötzlich unsere Zahlen nicht mehr???? Es geht der Politik anscheinend gar nicht um Gerechtigkeit in der Honorierung sondern um reine Schikane unseres Berufs!!!
#31@22 @27
Natürlich kenne ich den Unterschied von Umsatz und Ertrag.Nur ist die Orientierung am Umsatz manchmal leichter zu kommunizieren.Denn "die Politik" orientiert sich nun mal am Umsatz.Und unabhängig von der Ertragsverteilung wird deutlich ,dass es der überwiegenden Mehrheit wirtschaftlich nicht gut gehen kann.20% vom Gesamten reichen nicht zum Heil für alle.Nicht Verdienst interessiert,sondern Verteilung von Grössenordnungen.Wenn 2/3 den kleinen zuzurechnen sind,dann ist das die Botschaft.Alles klar?
#30@ 22
@ 22 Sie haben natürlich Recht - mein Beitrag war auch nicht als direkte Handlungsanweisung zu verstehen sondern sollte vielmehr verdeutlichen, daß die Forderungen nach Zahlenmaterial durch das Wirtschafts-und Gesundheitsministerium absurd ist. Bei jedem Spargesetz konnte man das Einsparvolumen vorher beziffern - also weiß man auf alle Fälle, was "weggenommen" wurde. Genauso kennt man Umsätze, Packungszahlen, Rohgewinne. Woher nehmen die Verantwortlichen überhaupt das Recht, so tiefe Einblicke zu fordern in die Verdienste von Leistungserbringern. Das führt ja zu dem paradoxen Ergebnis, daß durch MEHR eigene Arbeit die Chance auf eine adäquate Vergütung verringert wird. Wenn also alle Apotheker durch die Einführung von Kommissionierung Kosten sparen schlägt sich das in den geforderten Zahlen nieder. Und da diese betriebswirtschaftlich vernünftige Handlung zu steigenden Gewinnen führt profitiert letzten Endes der Staat davon, da er der Meinung ist zu wissen, wieviel einem UNTERNEHMER Apotheker zusteht und ab welcher Schmerzgrenze man doch ein Almosen beschließen muss. Hat man bei den Banken und deren Rettung auch akribisch Zahlenmaterial verlangt? Für mich ist diese Ungleichbehandlung von Wirtschaftsunternehmen und die Unterscheidung in "Systemrelevant" und die anderen " ein Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz im GG. Vermutlich will die Politik dies auch aus diesem Grund in unserem geliebten Europa aufgehen lassen.
#29Jahreserhebung Handel = an Blödheit nicht zu übertreffen
Das Bundesamt für Statistik vertraut eher der Jahreserhebung Handel, die viele Apotheken machen müssen. Dazu folgende Fakten: 1. Für die Statistikämter sind die Zahlen nicht nachprüfbar! ! ! 2. Eine Verbindung von Statistikamt und Finanzamt gibt es 100%ig NICHT! (Informationen aus absolut sicherer Quelle!) 3. Ehrlichkeit schadet nur der Apotheke und kostet Zeit. Das heißt: => Liebe Kollegen, die Ihr diese Zahlen abgeben müßt: Nehmt einen Würfelbecher, trudelt die Zahlen aus. DAS SPART VIEL ZEIT!! Bitte daran denken, dass alle Ziffern in den letzten 3 Stellen etwa im Laufe der Zeit gleichoft vorkommen sollten. => Die Formulare kommen immer zu Quartalsbeginn, setzt Euch hin, schreibt irgendwelchen Blödsinn an Umsatz zu Beginn des Quartals rein, der plausibel in etwa sein könnte. Damit seid Ihr in 3 Min. fertig. Die Beamten wollen so betrogen werden. Die freuen sich über jede Zahl. NICHT VERGESSEN: K O P I E N machen, denn am Jahresende gibt es die Zusammenfassung, sonst kommen blöde Fragen.Und auch den Jahresbericht KOPIEREN!!!! Dann weiß man im Folgejahr, was man im Vorjahr sich ausgetrudelt hatte . Diese Erhebungen Handel sind eine FARCE hoch 10!
#28mittlerweile kann man...
seiner paranoia freien lauf lassen...es ist gedanklich gar nicht mehr so sehr weit hergeholt, daß es wirklich um die ersatzlose abschaffung der apotheken gehen soll. und damit wir auch wissen, wie wir uns selber abwickeln ,erschien doch heute 90 minuten vor diesem artikel auf apotheke-adhoc jener : www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/apothekenpraxis/wettlauf-gegen-die-insolvenz na wenn das mal nicht passend ist.
#27frusti
ihr könnt alle schreiben, was ihr wollt: es haben in dieser b..... republick noch immer nicht alle verstanden, dass umsatz nicht gleich gewinn ist. unter dieser voraussetzung, jeder kommentar zwecklos!
#26
Dieser Kommentar wurde entfernt.
#25Orientierung am Durchschnitt?
Rd 69 % erreichen 1,75 Mio ,weitere 11% bis zu 2 Mio .(ABDA).Also kommen 20% in die Nähe eines angemessenen Gehalts.Oder eben noch weniger,da Filialen mitgezählt werden? Angesichts der Transparenz des RX-Anteils und seiner Höhe sollte alles klar sein,nämlich akute Gefährdung von 80%. Mehr braucht die Politik eigentlich nicht!
#24Die Zahlen sind schon längst bekannt
Mit Bekanntgabe der letzten Reform jammerte der GH mit seinem erhöhten Inkassorisiko --- dessen Rechnungen müssen jetzt meist mehrmals im Monat bezahlt werden. Hochpreisige Direktbestellungen können oft nur noch bei sofortiger Abbuchung erfolgen. Aussendienstmitarbeiter versuchen noch Umsätze zu machen indem Sie Aufträge mit Valuta anpreisen. "wenn die 5. Kerze brennt, hat man Weihnachten verpennt"
#23Treuhand-Zahlen ...
Warum eigentlich muss die ABDA auf die Daten eines privatwirtschaftlichen Unternehmens zurückgreifen? Was kostet das? Welcher der Herren/Damen unser ABDA profitiert ggf. von solchen Verträgen? Mal abgesehen davon, dass - egal woher die Zahlen kommen - uns niemand glauben wird bzw. man sich die "eigene Wahrheit" schon zurechtwursteln wird. Ich finde es unsäglich dumm und einfältig, auf die Honorarkarte zu setzen. Was wird - wenn überhaupt -passieren? 8,35 - 1,75 + X und dazu eine mediale AntiApotheker-Schlacht, die sich gewaschen hat (deswegen wollen uns die Spahns und Co ja auch nicht "anfassen", weil wir ne heiße Kartoffel in deren Augen sind). Eine "nicht verhandelbare" Forderung nach Abschaffung des unangemessenen KK-Rabatts würden die Leute eher verstehen und ließe die AMPreise unverändert. Ich bin maßlos entäuscht von dieser "Strategie"! Am Ende wird man uns in Spiegel und Co köpfen, und die ABDA feiert ein Almosen als Riesenerfolg... Nur so ne Vision von mir.
#22@ 21: schwerer Denkfehler !
Stop - in einem grundlegenden Punkt unterliegen Sie einem fatalen Denkfehler ! Der UMSATZ der Apotheken (also Zahlung GKV durch Zahl Apos) verzerrt das Bild extrem ! Überlegen Sie mal, wie uns Interferone, Zytostatika und andere Hochpreiser den Umsatz hochtreiben (ohne nennenswerten Ertrag !!!) - dafür aber der bürokratische Wahnsinn im immer billiger werdenden RV-Segment sowie bei den Hilfsmitteln unglaubliche Kosten verursacht, die mit 8,10 abzgl. Kassenrabatt nicht ansatzweise gedeckt sind. Von daher muss ich Ihrer Argumentation ungeachtet meiner Zustimmung zu all Ihren anderen Punkten widersprechen. Wobei ja auch die Politik irrt, wenn sie meint, die gestiegene Packungszahl würde uns zu reichen Säcken machen - NEIN ... denn auch bei "wirtschaftlicher Betriebsführung" muss man realisieren, dass steigende Packungszahlen über dadurch bedingt steigende Personalkosten das Ertragsminus der Apotheken oft sogar verschärfen ... freundliche Grüsse rs
#21ich versteh nix mehr
Zahlen, Zahlen, Zahlen.... Welche wohl die richtigen sind?? Dabei könnte es ganz einfach sein. Man nehme die Gesamtzahlung der GKV an die deutschen Apotheken und dividiere durch die Apo-Anzahl. Damit haben wir den exakten Umsatzbetrag der deutschen Durchschnittsapotheke im RX-Bereich (die Gewinnentwicklung bei OTC und Gummibärchen geht keinen was an, alles was nicht durch das Gesundheitswesen bezahlt wird, muss aus der Berechnung raus.) Da sowohl die Preisbildung bei RX bekannt- weil gesetzlich geregelt- als auch die Personalkostenentwicklung (Tarifverträge) bekannt ist und die jeden Bürger treffende Inflationsrate ebenso ergibt sich aus den Einzelkomponenten Personalkostensteigerung, Inflationsausgleich und gesetzliche Belastungen (AMNOG etc.) ziemlich eindeutig die Gesamtkostensteigerung - welche man dann wieder auf die einzelne Packung herunterrechnen kann. Bei dieser Berechnungsmethode kann man dann getrost statistisch saubere Werte erhalten, welche nicht einmal Rücksicht auf Lage, Betriebsgröße der einzelnen Apotheke nehmen muss - schließlich nimmt eine pauschale Anpassung des Packungspreises auch keine Rücksicht auf die individuelle Situation der einzelnen Apotheke.
#20Inglorius Bastards Hollywood von Quentin Tarantino!!!!!!!!!!!!!!
Alle Politiker sollten die letzten 15 minuten anschauen.!!!!!!!!!!!!!!
#19Treuhand
Die Apotheken, die sich von der Treuhand beraten lassen, sind doch in jedem Fall noch die bessergestellten. Wir kleinen Krauter können die nämlich nicht bezahlen. Mein Steuerberater arbeitet für die Hälfte.
#18FOLGENDES WIRD GESCHEHEN:
Irgendwoher tauchen Zahlen auf, nach denen wir Ertragszuwächse von 5 % über der jährlichen Inflation haben. Also gibt es eine Reduktion des Honorars von 8,10 € auf 7,30 € und der Kassenabschlag steigt von 2,05€ auf 3,50 €. Ausserdem schwärmt in der Folge das Finanzamt aus und schätzt unsere Steuer pauschal + 10 % zzgl. Bußgeld wegen Steuerhinterziehung. DAS wird das Resultat im September sein! Glücklicherweise bin ich mit meinem schnellen Ferrari in 0,nichts in Lichtenstein. Muss nur wieder mit dem Zug zurück, um meine Maserati u.a zu holen. Aber zum Glück habe ich die Bahncard. HUUUURRRRRRRRRAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! PS: für die, die es nicht gemerkt haben ( z.B. mitlesende MdB`s ), das ist Galgenhumor
#17Egal welche Zahlen zugrunde liegen
irgendeinen Dreh werden unsere Fachpolitiker schon finden um uns reich zu rechnen und uns nicht nur keine Honorar-Erhöhung, sondern eine weitere Belastung - den armen Krankenkassen zuliebe - angedeihen zu lassen. Garantiert :-(
#16@#15
das mag eine kriegserklärung sein, leider gibt es auf der seite der angegriffenen nicht die möglichkeit - oder die absicht- dem angreifer geschlossen !!! entgegen zu treten. so einfach und so traurig. wenn es irgendwann satte 35 cent mehr gibt, ziehen wir uns bekümmert in die trauerecke zurück, lassen uns erklären, daß das besser als nichts ist ( "es hätte noch schlimmer kommen können ") und wursteln weiter wie bisher.
#15Das IST ein Krieg
Zu #1: was soll das denn sonst sein? Die wollen den Apotheker nicht. Und noch nicht einmal unsere Zahlen. Was denn noch? Ich finde, das ist en Kriegserklärung - nach dem Motto: Apotheker, macht was ihr wollt. Wir Politiker werden nix machen.
#14@#11
zitat von daz-online.de Wie aus Verhandlungskreisen weiter zu erfahren war, weisen die DAV-Daten und die Destatis-Zahlen einen deutlichen Unterschied in der Kostenentwicklung der Apotheken seit 2004 auf. Laut DAV-Daten besteht danach ein rechnerischer Anpassungsbedarf von circa 800 Millionen Euro. Die Destatis-Zahlen sollen sogar einen Nachholbedarf beim Apothekenhonorar von über einer Milliarde Euro belegen. In einer internen Bewertung sei das Bundeswirtschaftsministerium daher zu der Auffassung gelangt, sich den DAV-Zahlen anzuschließen und diese als Basis für Honorarempfehlung zu übernehmen. die wissen noch gar nicht, welche zahlen sie nehmen sollen, weil alle zu erschreckend hoch sind. das wird abends in der eckkneipe ausgewürfelt, also bestenfalls 66 millionen !
#13Nachruf
Auf seinem Grabstein stand: Statistisch war er reich und gesund.
#12KLASSE !! WIR WOLLEN 178 000 EURO
WUNDERBAR !! wir wollen 178 000 Euro ... und ein wenig dazu für die Kostensteigerung ab 2009 ... KLASSE. Warum akzeptiert das keiner ?
#11An Frau Reidel #1
Wir haben den Krieg der Zahlen!! Denn wie sie so schön schreiben ----Zahlen aus fremden Quellen müßen überprüft werden------also auch die Zahlen von Destatis...aber diese Zahlen werden wieder ohne Kommentar als "richtig" angenommen... Wir haben also Zahlen von der Treuhand bis 2012 und von Destatis bis 2010 (!!!!!) Was passiert also wen die Zahlen sehr unterschiedlich ausfallen.......bitte nicht den Mittelwert, den der istnicht nur statistisch falsch, sondern stellt auch nicht die echten Zustände dar....
#10wie schon woanders geschrieben:
die rechnung ist doch ganz einfach: bmg und bmwi stehen unter fdp-führung. die fdp wiederum muß definitiv um ihren wiedereinzug in den nächsten bundestag bangen. folgerung: sie machen erstmal garnix,null,nada bis die wahlen vor der tür stehen und hoffen, durch den slogan "eben-nicht-lobby-partei" doch noch 5% + x zu schaffen. die zahl der apotheker,angestellte und somit existenzen, die während diesem peinlichen gehacke auf der strecke bleiben, ist geringer, als die zahl der potentiellen doch-wieder-fdp-wähler. eigentlich sollte man frau merkel mal klar machen, von wievielen stellen , die bedroht sind, hier die rede ist. sonst wird doch auch immer alles zur "chefsache" erklärt. aber die muß ja "noch schnell die welt mehr... retten". und an der randgruppe "apotheker" will sich eh niemand die finger verbrennen. siehe rechnung oben
#9Alte Zahlen = Guter Trick
Mich ärgert am meisten, dass die staatlichen Statistiken 2010 aufhören. Da war die Welt, verglichen mit 2011 und v.a. 2012 doch noch rosig! Auf Basis dieser Zahlen wird das derzeitige Massaker unter den Apotheken verschleiert. Seit 2011 ist die Schwelle doch bei den meisten Überschritten und mittlererweile liegen wir alle bei "Rabatt" inkl. Skonto deutlich unter den früher nur als Rabatt gewährten Vorteilen!
#8Alte Zahlen = Guter Trick
Mich ärgert am meisten, dass die staatlichen Statistiken 2010 aufhören. Da war die Welt, verglichen mit 2011 und v.a. 2012 doch noch rosig! Auf Basis dieser Zahlen wird das derzeitige Massaker unter den Apotheken verschleiert. Seit 2011 ist die Schwelle doch bei den meisten Überschritten und mittlererweile liegen wir alle bei "Rabatt" inkl. Skonto deutlich unter den früher nur als Rabatt gewährten Vorteilen!
#7warum müßen wir überhaupt Zahlen liefern...
Seit 2004 keine Erhöhung!!! Sogar Bundestagsabgeordnete haben mehrer saftige Erhöhungen vom EInkommen erhalten. Mehrarbeit und Mehrbelasstung mal nicht enbezogen so müßte zumindestens ein Ausgleich für Inflation drinnen sein! Denn auch ich lebe in diesem Land undbin der allgemeinen Preissteigerung unterworfen!
#6Bananenrepublik
Sind die eigentlich total bescheuert ? Wird bei den Honorarrhöhungen der Ärzte auch so ein Schwachsinn veranstaltet ?
#5@ 2 auch wie ich monatlich dran ? .....
..... ist zum Kotzen. Im Studium fiel meine Wohnung in den Mikrozensus. Nach Umzug in anderes Bundesland nach 6 Monate dasgleiche. 3 Monate selbsttändig = monatliche Handelsstatistik. Wie wahrscheinlich ist das ? Kein Wunder das ich nie im Lotto gewinne, ich habe mein ganzes Glück schon aufgebraucht :-)) !!!
#4Trotzdem,
es ist genau das eingetreten, was hier und woanders vorausgesagt wurde: 1. man hat keine Zahlen 2. man schreit nach Zahlen 3. man bekommt Zahlen geliefert 4. man schmeißt diese Zahlen weg weil die Zahlen gefallen nicht 5. man sucht sich selbst eine Quelle für Zahlen ... rechnen ... rechnen ... das Ergebnis gefällt immer noch nicht ... politische Aussage - es gibt aus vielen " Gründen" keine Honoraranpassung
#3Alles ist wunderbar!!!!!
Nach der Sommerpause koenen wir uns auf gute Nachricht freuen!!!!! Eine Bescherrung von 9,25 euro pro Packung,Notdienst Pauschalen,Rezeptur Taxation Verbesserungen,Zuschlaege fuer die Landapotheken,Ich freue mich sehr auf September.Zusaetzlich wird unsere ZWANGS ABSCHLAG von 2,05 auf 1,00 reduziert.Wir werden wahrlich in Geld schwimmen koenen.Der naechte Aston Martin und Maserati habe ich schon beliebaeugelt.Dann werde ich noch zwei Land Apotheke Fillialen kaufen und es wird mir noch besser gehen .Alles so wunderbar. FERN AB JEGLICHE REALITAET!!!!!!!!!!!!!!!!!
#2Jahreserhebung Handel - würg !
Als jahrelang schikanierter leidgeprüfter Zahlen-Lieferant kann ich zu den Handelsstatistik-Zahlen nur eines sagen: VERGESST SIE !!! Die Erhebung ist schon alleine methodisch falsch, weil spezifische Probleme der Apotheken gar nicht erfasst werden. Selbst bei banalsten Dingen wie "Zahl der Mitarbeiter" versagen die Ämter in grotesker Weise. Ich habe denen das mehrfach mitgeteilt, WELCHE Verfälschungen WARUM auftreten, bekam dann sogar mal eine Antwort aus dem bayerischen Amt: "Fehlermöglichkeiten interessieren uns nicht, Vorgabe vom Bund, wir müssen einfach liefern - egal, was." Meine Weigerung, mich zum Helfershelfer verfälschender Statistiker machen zu lassen, hat mich sogar ein Ordnungsgeld gekostet. Meine Beschwerde an meinen zuständigen Landtagsabgeordneten wurde prompt beantwortet: "Jaja, wir wissen das, das die Zahlen nix taugen" Wie war das letztes Jahr ? Nicht einmal die Einwohner-Zahlen dieses unseres Landes sind valide !!! Was ich aber valide sagen kann: Der betriebswirtschaftliche Ertrag meiner Apotheke ist negativ und steht in keinem Verhältnis zur persönlichen Arbeitsleistung. Für diese Erkenntnis bedarf es keines Statistikamtes voller gut dotierter Sesselfurzer.
#1Artikel kommentiert und polemisiert!
Sehr geehrte Redaktion, schon in der Überschrift von Krieg zu reden ist in meinen Augen unseriös. Hier sollen die Emotionen hochgekocht werden. Es ist doch verständlich, wenn Statistiker die Daten, die sie aus einer fremden Quelle erhalten hinterfragen und bewerten. Jeder Wissenschaftler, der Daten auswertet muss das tun. Wo ist da Krieg? - Da wird einfach gearbeitet. Das Sommerloch und das Murmeltier grüssen. Helau