von der Leyen stürzt Rösler Alexander Müller, 20.08.2010 13:46 Uhr
Berlin - Dr. Ursula von der Leyen (CDU) galt bei Angela Merkels zweiter Kabinettsbildung als aussichtsreiche Kandidatin für den Posten der Bundesgesundheitsministerin. Doch das Ressort fiel an die FDP, und Dr. Philipp Rösler wurde Nachfolger von Ulla Schmidt (SPD). Ginge es nach den APOTHEKE ADHOC-Nutzern, würde von der Leyen den Job in der kommenden Woche übernehmen: Bei einer Umfrage unter 904 Nutzern erhielt die amtierende Arbeitsministerin mit 21,7 Prozent die meisten Stimmen. Dem amtierenden Ressortchef Rösler würden dagegen nur 7,3 Prozent der Wähler den Posten noch einmal anvertrauen.
Zweiter bei der Direktwahl des Gesundheitsministers wurde Gesundheitsstaatssekretär Daniel Bahr (FDP) mit 14,4 Prozent. Bahr hatte bei der APOTHEKE ADHOC-Bundestagswahl vor einem Jahr noch mit einem Drittel der Stimmen das Ministerium gestürmt. Allerdings war von der Leyen schon damals mit 17,5 Prozent der Stimmen auf dem zweiten Platz gelandet. Aktuell bekäme sie so viele Stimmen wie Rösler und Bahr zusammen.
Auf Platz 3 liegt derzeit mit 10,5 Prozent Bayerns Gesundheitsminister Dr. Markus Söder (CSU), gefolgt von seinem Chef: Bayerns Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) wünschen sich immerhin 6,4 Prozent zurück an die Spitze des BMG.
Von der SPD schneidet Professor Dr. Karl Lauterbach am besten ab: Den gesundheitspolitischen Sprecher der Sozialdemokraten würden 6,2 Prozent zum Gesundheitsminister ernennen. Knapp dahinter landen seine Amtskollegen von der Union, Jens Spahn (CDU), mit 5,9 Prozent und Martina Bunge von der Linkspartei mit 5,2 Prozent.
Die im Herbst abgelöste Rekord-Amtsinhaberin Ulla Schmidt (SPD) wünschen sich 4,6 Prozent der Befragten zurück in die Friedrichstraße. Auf den hinteren Plätzen folgen die Gesundheitsexpertin der Grünen, Biggi Bender, die parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz (CDU) und die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses Dr. Carola Reimann (SPD).
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