Video-Spezial Kassenabschlag

Vom Verhandlungstisch ins Schiedsverfahren APOTHEKE ADHOC, 21.01.2011 11:00 Uhr

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21. Januar 2011, 11:00 Uhr, Video-Spezial Kassenabschlag

Berlin - Kassenabschlag ungewiss: Die Apotheker wissen noch immer nicht, welchen Rabatt sie den Krankenkassen im Jahr 2010 gewähren mussten. Nachdem die Gespräche der Partner gescheitert sind, muss jetzt die Schiedsstelle entscheiden. Die Apotheker sind von ihrem Verhandlungspartner enttäuscht. „Es ist traurig, dass der GKV-Spitzenverband hier erneut eine falsche Entscheidung trifft“, sagt Thomas Bellartz, Sprecher des Deutschen Apothekerverbandes (DAV). „Er ist ja schon beim letzten Schiedsstellenverfahren eines Besseren belehrt worden.“

Laut Bellartz wäre es wichtig, „dass die Krankenkassen auch endlich die Leistungen von Leistungserbringern anerkennen, die Tag für Tag, jede Nacht, am Wochenende und an Feiertagen erbracht werden“.

Eigentlich sollte der Abschlag auch 2010 bei 1,75 Euro bleiben, bevor er für zwei Jahre auf 2,05 Euro erhöht wird. Darauf hatten sich die Unterhändler im November geeinigt. Doch die großen Kassen protestierten gegen das Ergebnis der Verhandlungskommission. Thomas Ballast vom Verband der Ersatzkassen (vdek) erklärt: „Schon die Begründung für die Festlegung des Jahres 2009 war für uns nicht nachvollziehbar. Jetzt noch einmal mit der gleichen Begründung den gleichen Betrag für 2010 vorzusehen, halten diese Kassen für falsch.“

APOTHEKE ADHOC Debatte

Ältere Kommentare lesen 2 Kommentare
  • 21.Januar 2011, 15:08Uhr
    Community Mitglied

    #2Ballast Versus Bellarz

    Da fliegen die Fetzen!

  • 21.Januar 2011, 11:11Uhr
    Community Mitglied

    #1Erpressung pur...

    ... was der Kassen-Mann da macht! Mit so jemandem möchte ich nicht verhandeln.