Union stichelt gegen Rösler APOTHEKE ADHOC, 12.07.2010 09:41 Uhr
Berlin - Der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) hat die geplante Gesundheitsreform der schwarz-gelben Koalition kritisiert: „Wir haben keinen großen Wurf gelandet“, sagte Mappus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung . „Wir müssen die Kosten dämpfen, und wir müssen viel mehr Anreize zum Sparen ins System einbauen“, so Mappus. Der Kompromiss sei nicht das Optimum, weise aber in die richtige Richtung. Grundsätzlich müssten sich die Leute darauf einstellen, dass sie mehr Geld für Gesundheitsfürsorge und Alterssicherung ausgeben müssen, sagte der CDU-Politiker.
Zuvor hatten schon andere Unionspolitiker gegen die geplante Gesundheitsreform gestichelt: CSU-Chef Horst Seehofer meinte, die Vereinbarung habe keine langfristige Wirkung. Sein Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) hatte ebenfalls Korrekturen an dem gefundenen Kompromiss gefordert. Auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hatte Widerstand gegen die Reform angekündigt.
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