Union: Honorar-Deal mit Teststreifen APOTHEKE ADHOC, 15.06.2012 13:41 Uhr
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Bedingung für Honorarerhöhung: Die Union will, dass die Krankenkassen Teststreifen ausschreiben. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Blutzucker-Teststreifen könnte es künftig nicht mehr in allen Apotheken auf Kassenrezept geben. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Für die Apotheker soll es im Gegenzug eine Honorarerhöhung geben. Foto: Elke Hinkelbein
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Der gesundheitspolitische Sprecher der Union, Jens Spahn (CDU), wollte das Vorhaben schon in der AMG-Novelle unterbringen. Foto: Elke Hinkelbein
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Mit dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) konnte sich die Union bislang allerdings nicht einigen. Foto: Elke Hinkelbein
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Auch mit der FDP gab es offenbar Unstimmigkeiten. Foto: Elke Hinkelbein
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Nun will die Union das Vorhaben nach der Sommerpause in einem anderen Gesetz unterbringen. Foto: Elke Hinkelbein
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Teststreifen gibt es nicht nur in der Apotheke: Auch die Drogeriekette dm verkauft Teststreifen. Foto: Elke Hinkelbein
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Müller bietet ebenfalls Teststreifen an. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Der G-BA hatte zuvor entschieden, dass Teststreifen für nicht-insulinpflichtige Typ-2-Diabetiker nicht mehr erstattet werden. Foto: Elke Hinkelbein
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Dr. Rainer Hess, unparteiischer Vorsitzender des G-BA, musste den Beschluss gegen massive Proteste von betroffenen Patienten verteidigen. Foto: Elke Hinkelbein
Berlin - Kassenpatienten können ihre Rezepte für viele Medizinprodukte vielleicht bald nicht mehr in allen Apotheken einlösen. Nach einem Vorschlag der Unions-Gesundheitsexperten sollen die Krankenkassen etwa Teststreifen und Verbandmittel in Zukunft ausschreiben. Den Kassen sollen damit jährliche Einsparungen von rund 100 Millionen Euro ermöglicht werden. Als Teil des Deals sollen die Apotheker im Gegenzug ein höheres Fixhonorar erhalten.
Dem Vorschlag der Union zufolge wird die freie Apothekenwahl beim Bezug von verordneten Harn- und Blutteststreifen, Verbandmitteln und Enteraler Ernährung aufgehoben. Die Kassen schließen dann mit ausgewählten Apotheken oder anderen Anbietern selektive Lieferverträge. Je nach Vertragspartner könnten die Produkte in Zukunft auch ohne Beteiligung der Apotheken direkt an den Patienten versendet werden.
Dem Vernehmen nach hatten CDU/CSU darauf gepocht, die Regelung schon mit der AMG-Novelle umzusetzen, um damit eine Erhöhung des Apothekenhonorars zu finanzieren. Die Gesundheitsexperten der Union konnten allerdings weder mit dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) noch mit der FDP Einigkeit darüber erzielen. Nun strebt die Union an, den Vorschlag nach der Sommerpause in einem anderen Gesetz unterzubringen.
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#24@19
Wahrscheinlich kommt der komplette Sprechstundenbedarf + die restlichen Impfstoffe. Aber es ist bleibt die Frage ob die Politik uns ohne (puplikumswirksamen Deal) überhaupt etwas geben kann oder will ! So traurig das auch ist. Allerdings ist in spätesten 5 Jahren oder früher das System ansich offiziell kaputt (ernstgemeint) . Denn eine Zinseszinswirtschaft muß zwangsläufig im totalen Zusammenbruch enden oder in einer sehr hohen gesteuerten Inflation. Da alle politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen aber fest die Augen verschließen und es der officiellen Wirtschafts-Idiologie wiederspricht. Darf halt niemand das "ewige" Wachstum infrage stellen, das ja alles richten soll. Mit etwas gesunden Menschenverstand erkennt jeder das es nie unbegrenztes Wachstum geben kann. Aber die Wirtschaft ist eher zu einer Religion verkommen. Mal ganz ehrlich unsere Regierung hetzt von einer "Systemkrise" zur nächsten und löscht Brände mit Phosphor. Wird das in nächster Zeit besser ? Haben Merkel und Co. irgendetwas gesetzlich verändert ? Nö !! Schuldenkrise löst man mit Schulden und bei Überschwemmung im Haus dreht man alle Wasserhähne auf ! Wenn ich die Kommentare schon höre: O-Ton" Deutschland profitiert von der Krise und leiht sich Geld für XY% " Der Haken ist nur das wir es 1. Nie zurückzahlen werden können. und 2. Geben wir es mit Wissen der uns Geld Leihenden an andere Staaten weiter, die jetzt schon pleite sind! Komisch keiner kümmert sich zur Zeit um eine gerechte Apo-Vergütung. Hm vielleicht liegt es daran das uns unser Wirtschaftssystem gerade selbst zerstört. Mal sehen was danach kommt. Apotheker werden in jedem neuen System gebraucht. Ob man da noch Aktienhändler, Bänker, FDP, Holger Schmidts, Krankenkassenvorstände braucht würde ich stark bezweifeln :-)
#23Milchmädchen Rechnung
mit den Stäbchen verlieren wir auch die Insuline...und die oralen Antidiabetika.... Übrigens sieht dei rechnung so aus Honoraranpassung - Verlust der Teststäbschen = effektiver Honoraranpassung Allso wenn die CDU/CSU darüber reden will,dann sollten sie zuerst einmal die Höhe der Honoraranpassung bekannt geben!!!!!!! Vermutlich wird es wieder ein Minus Geschäft für uns!! Übrigens der Verlust der Insuline ist nicht eingerechnet....wenn die Politik den Versand von Insulinen (Kühlware verbietet) dann können wir über den Deal sprechen.
#22sprachlosigkeit...
bemächtigt sich meiner ob dieses vorstoßes. da zeigt doch in aller deutlichkeit für wie rotzdämlich die apotheker gehalten werden. wir sind die kakerlaken, die mit lust zerquetscht werden. aber samstag um 11.55 uhr dürfen wir dem versand-apotheken-kunden noch sein gerät reparieren, reinigen , erklären und uns noch blöde kommentare anhören, daß wir um 12.00 uhr pünktlich schließen wollen. ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte ! und eigentlich sollte die überschrift beser lauten: horror- deal mit teststreifen
#21
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#20Unrentabel machen
@!7 Sie beschreiben einen Zustand, der zwar real existiert, aber trotzdem nicht richtig ist. Und es ist immer noch ein Unterschied, ob der Arzt das macht, weil er den Rachen nicht voll kriegt , oder ob Staat und Kassen das vorschreiben. Da gehorcht der Patient sehr schnell und lässt sich ebenso mit Insulin und dem Rest versorgen, Hier geht es EINFACH UM DAS PRINZIP! Zuviel haben wir Stück für Stück abgegeben, immer nach dem gleichen Schema: erst unrentabel machen, dann geben die Apothekertrottel das umso leichter her !
#19@m. mauzini
was kommt dann als nächstes?
#18dealer...
politiker, alles nur dealer --- egal, mit was oder wem.
#17Bei aller verständlichen Aufregung .....
.... aber wieviele Ärzte verkaufen "ihre" Teststreifenrezepte an "Subunternehmer" an den lokalen Präsenzapotheken vorbei. Bei mir sind das sämtliche umliegenden Diabetologen + alle 3 KH-MVZ-Ärzte + 1 freie Arztpraxis. Die AOK empfielt das z.T. auch noch ! Nur eine Arztpraxis in der Nähe gibt Rezepte ihren Patienten überhaupt noch in die Hand. Die anderen bekommen die Teststreifen direkt nachhause geliefert ! Ist das noch irgendwo anders ? Patienten werden bei jeder Lieferung mit Werbung zugeschüttet !! Bestellen die ihr Insulin woanders ?? Mehrheitlich nicht ! Bei jeder Bestellung im Internet/ Versandkatalog werden Versandapos beworben ! Wer will der hat schon. ! Also Teststreifen sind schon so irrelevant + unattraktiv, also weg damit. Wenn dafür etwas herauskommt ! Oder glaubt ein Kollege das die Ausschreibung von den Kassen nicht eh bald durchgesetzt wird ? Bei uns in Sachsen-Anhalt : -Grippeimpfstoff ausgeschrieben -Inhalationsgeräte ausgeschrieben -mit AOK´s anderer Bundesländer besteht kein Liefervertrag -die AOK versucht über ein Modellprojekt alle ihre Pflegeheimversicherten zentral zu verblistern -AOK-Inkontinenz 30€ für all inklusiv, ohne Aufzahlung, soviel wie der Patient will >wirtschaftlich unrentabel, da macht es auch nicht die Menge ........... usw.
#16Druckmittel
Kleine Erfa zum Thema Pari Juniorboy SX und der AOK Nordost: Dieser war für einen Säugling verordnet und die Mama hatte ihn auf dem Arm. Die örtliche Geschäftsstelle hatte bereits Stempel und Betrag von genehmigten 130,-€ auf der Rückseite der VO angebracht. Wir erklärten uns nicht mit dem Betrag einverstanden und beharrten am Telefon der GS gegenüber auf den bisher üblichen 142,99. Dies wurde unter Hinweis auf Anordnung von ganz Oben abgelehnt. Daraufhin erklärte ich der jungen Mutti, dass wir bereits bei den üblichen 143 Euro einige Euro Verlust machen und ich nicht bereit wäre, für die KK den Kasper zu machen. Sie nahm ihr Kind und ging zurück zur GS. Was soll ich sagen, kurze Zeit später war das Rezept mit 142,99€ genehmigt. In Wirklichkeit sind das doch auch alles arme Würschte dort und führen die Anweisungen aus. Aber an dem Punkt können wir sie kriegen. Merkt der/die Versicherte dass seine/ihre Krankenkasse nur aus Pinschitern besteht, ist er/sie bald zur nächsten gewechselt. Noch haben wir nicht die Einheitskasse/ Einheitspartei, noch können wir unseren Ausbeuter wählen. Tun wir es mit Bedacht.
#15wer schneller handelt gewinnt.....
so lange die kassen ihre neuen lieferwege gemütlich organisieren können, kommt das ende mancher apotheke scheibchenweise. es gilt also schneller zu sein und alle verträge sofort zu kündigen. es bleibt doch eh kaum noch etwas übrig - und wer bitte blickt bei dem flickenteppich an verträgen noch durch, welche kasse wann und zu welchem preis beliefert werden darf. jeden tag eine neue ausnahme von der ausnahme.
#14Ich sag nur..
..4 MILLIONEN Wählerkontakte jeden Tag. Ich nutze das inzwischen sehr intensiv und kann es nur zur Nachahmung empfehlen. Da erlebt man hochinteressante Gespräche!
#13Ausschreibung
vielleicht sollten mal alle Landapotheker ihre Versorgungsleistung ausschreiben. Wer nicht gewinnt bekommt nur noch Versorgung auf Wunschrezept. Waere doch mal was. Erst die Hilfsmittel, dann die Medizinprodukte, dann die Chroniker, und am Ende ... tja wer sich nicht wehrt der landet...
#12unglaublich...
Es ist unglaublich aber wahr...die Union verwechselt mal wieder was: wir wollen eine Honorar- ERHÖHUNG (!!!!!) ja richtig gehört - keine Umschichtung nach dem Motto: "geb ich Dir hier was mehr nehm ich Dir woanders was weg!" .... Viel zu viele Maktsegmente sind in den letzten Jahren den Apotheken schon weggebrochen !!! Es reicht endgültig ! Teststreifen und Diabetikerzubehör sind essentielle. Essentiell in der Beratung, bei der pharmazeutischen Betreuung der Patient, bei einer umfassenden Versorgung einfach nicht wegzudenken - auch wenn die Krankenkassen das gerne anders sehen. Die Politik darf sich nicht zum Knecht der Kassen machen lassen ! Wer sitzt eigentlich auf den Milliarden ??? Wir haben seit 2004 nur verloren und die Kassen, gewonnen, gewonnen, gewonnen - es reicht uns - wir dürfen nicht länger der ewige Verlierer im Gesundheitssektor sein... das muss man den CDU'lern mal klar machen... selber tolle Vorschläge machen- aber nichts gegen Pick up unternehmen können...fadenscheinige Argumente wie verfassungsrechtlich Bedenken kommen da...was in keinster Weise erwiesen ist, denn wo kein Kläger, da kein Richter - also lasst es doch drauf ankommen - aber es fehlt ihnen der Mut der Schneid wie immer...!!! aber egal wie es läuft auch ohne Honorarerhöhung sind die Teststreifen bald weg...das kommt sicher, wenn es schon angedacht ist...Präquli hin oder her... nur ein gutes hat es: Herr Spahn und Kollegen müssen sich vielleicht auch in einem Jahr nach einen neuen Job umsehen... und wir ? Uns wird es gehen wie den griechischen Kollegen : Medikamente nur noch gegen Barzahlung...wartet es mal ab ... wir sitzen alle im selben Boot
#11Die Zeit der Wahrheit
scheint so langsam anzubrechen. Die FDP ist der Meinung, mehr Apotheken als Tankstellen müssten nicht sein. Die hab ich gewählt. Blöder Fehler. Passiert mir nicht nochmal. Jetzt kommt die CDU mit Gegenfinanzierung der Honorarerhöhung. Noch mehr Karten, die auf dem Tisch liegen. War doch eigentlich klar: Ganz im Sinne der Kassen holen diese sich hinten zurück, was sie vorne mehr an uns zahlen sollen. Manche Politiker werden doch langsam ehrlich. Und wen wählen wir jetzt? Alle Volksparteien haben uns in den letzten Jahren der Reihe nach vera... Schade, dass das "Wahlvolk" nicht bei einer Wahl wegen zu geringer Teilnahme für "nicht beschlussfähig" erklärt werden kann. Da könnte man mal ein Zeichen setzen. Denn wann ist zuletzt eine Regierung mit mehr als einem Viertel der möglichen Wählerstimmen ins Amt gehoben worden?
#10Blödsinn
Soll die Union das ruhig umsetzen. Das Resultat sind nicht versorgte Diabetiker, weil die zukünftigen Vertragslieferanten, genau wie bei der Versorgung mit Inko-Produkten, keine vernünftige Belieferung leisten werden. Aber das ist den Krankenkassen egal, die Versicherten sterben dann ja früher und kosten auch kein Geld mehr. Ich schul dann um auf Bestatter oder Sozialversicherungsfachangestellter. Die Arbeit als selbstständiger Apotheker in der öffentlichen Apo macht eh keinen Spass mehr. In diesem Sinne schönes Wochenende
#9 Unwürdiger Ablasshandel
Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Wir künftig für jeden Cent Honorarerhöhung-Erhöhung oder KR-Reduzierung ein Apothekenopfer verlangt? Ich fass es nicht ! Der Kuh- und Ablasshandel wird immer noch blöder ! Zwar ist an dem zeug wirklich nix verdient, aber wenn an die Adressen der Bezieher dann gleich das Insulin etc. mitgeliefert wird, was man bei den Volkszertreten und ihren finsteren Intentionen gerne zu glauben geneigt ist, dann ist das alles wirklich nicht mehr lustig. Gibt's ein Joint- venture mit China über die Versorgung der deutschen Bevölkerung mit Teststreifen ? Man hat doch sowiese seit einem Jahr die Verordnung beschränkt. Wer erklärt denn die ganze Ka.... mit den Teststreifen, wenn das Uralt-gerät nicht mehr funktioniert ? Was soll dann unsere Prä--quali ? Ist eher eine Final--verarsche!! Wann werden wir öffentlich ausgepeitscht ???
#8....dann bin ich um den Schlaf gebracht.
Ich fahre oft an Plakaten vorbei gegen Kinderarbeit. Abgebildet sind Dritte- Welt -Kinder mit riesigen Säcken auf dem Rücken: "Wieviel kan ein Kind ertragen?" - eigentlich muß es heißen: "Wieviel kann ein Apotheker ( die Neger der Nation) ertragen?" 2.Kennedy: "Frage nicht, was dein Land für dich tuen kann, frage, was du für dein Land tuen kannst!" Die Zeiten ändern sich: Für uns muß es heißen: Frage nicht, wie die Parteien dir schaden, frage wie du den Parteien schaden kannst! Taktisch wird dieser Vorschlag dem zeigen der Folterinstrumente bei den Hexenprozessen gleichkommen. Wir werden uns dann über eine Honorarerhöhung von 10 oder 20ct so richtig freuen - es hätte ja schlimmer kommen können. Wir müssen uns einfach bewußt darüber sein, daß 30% der Apotheken von der Politik vernichtet werden soll - und den übriggebliebenen wird es nicht bessergehen. Sie werden auf der Elendsskala einfach die Plätze der Vernichteten einnehmen.
#7Warum nicht?
man nehme den UMSATZ mit Teststreifen, verlagere ihn keine Ahnung wohin und schreibe uns den gleichen Betrag als Honorarerhöhung gut. Das wär doch mal wirklcih was Neues und eine schöne Umkehrung des Umsatz = Gewinn - Märchens, das sonst immer gegen uns verwendet wird :-)
#6Auch der Union...
ist nicht zu trauen! (den Linken genauso wenig) Wem zum Beispiel haben wir den begrenzten Mehrbesitz zu verdanken? Also die Filialapotheken? Das war seinerzeit die Union, die sich auf die Seite von SPD und Grünen geschlagen hatte und ernsthaft auf der Bundestagssitzung im Oktober 2003 verkündete: Mit diesem Schritt würde Brüssel quasi besänftigt werden und würde sich eventuell von der Forderung nach Zulassung der Apothekenketten in Deutschland distanzieren. Also auch die Union unterliegt gerne abwegigen Forderungen und tut sich hervor mit vorauseilendem Gehorsam. Nun, nach 8 Jahren, versuchen sie die Folge der Filialisierungen, die gestiegene Apothekenzahl mittels Totsparens zu revidieren. Das ist m.E. bereits am Rande der Legalität. Für die Fehler der Politik, für die fehlende Weitsicht und Kompetenz müssen alle Apotheken in Sippenhaft bluten. Vor den Ketten hätte uns dieser Schritt niemals geschützt. Das war erst das Urteil in Luxemburg.
#5Ekelhaft!
Es verschlägt mir die Sprache. Da "erwirtschaften" die Kassen Milliardenüberschüsse durch Mehrbelastung von Patienten und uns Leistungserbringern. Der Gesetzgeber legt uns noch mehr Bürokratie auf, ein QM wird verpflichtend, die Gehälter steigen, und dann sollen auch noch weitere apothekentypische Produkte aus der Apotheke wegbrechen, nachdem nun schon der Inko-markt nun fast schon verschwunden ist? Eine ungeheure Frechheit! Einerseits soll durch die neue ApoBetro der "Apothekencharakter" gewahrt bleiben, toll, wenn dann bestimmte Produkte auf Rezept nicht mehr erhätlich sind. Wieso können die Politiker nicht endlich einmal ehrlich sagen, "jawohl, die Apothekerschaft bekommt ein höheres Honorar, die Zahlen, die wir vorliegen haben, rechtfertigen die Erhöhung ohne Wenn und Aber." Schade, dass das nicht funktioniert. Liegt wohl daran, das die Politker keinen Mumm haben, kein Rückgrat. Sie sind wohl durch die Bank vollkommen durchtrieben, bringen selbst ihr Schäfchen ins Trockene und winden sich aalglatt zwischen den Fronten. Ihr deutschen Politker, ihr widert mich allesamt an!
#4Es wird Zeit ..................
............ daß WIR rechtschaffenden wohnortnahen Apotheken - und ich meine hier vor allem die in den Stadtteilen, kleine Städten und Dörfern und die rechtschaffen gebliebenen in den "Lauflagen" - endlich von "der Politik" DIE Wertschätzung erfahren, die uns die Bevölkerung - unsere Kunden - uns tagtäglic h zukommen läßt ! Laßt uns diese Politiker, die sich solch perfide Deals ausdenken, das Fürchten lehren - denn es sind (waren) ihre Wähler, für die wir trotz Bürokratie-GAU, trotz Ungerechtigkeit und trotz finanzieller Auszehrung tagtäglich da sind. Unterschriftenaktion "Ich bin für den Erhalt der wohnortnahen Apotheke" bei www.apothekerprotest.de
#3Wir wissen es eigentlich doch alle...
Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger, Versicherungsvertreter verkaufen Staubsauger, was machen eigentlich Volksvertreter? Nebenbei: Teststreifen sind leistungsrechtlich Geltungsarzneimittel. Deshalb ist ausschreiben auch nicht so einfach. Aber mit sowas muß sich die Politik ja nicht auskennen. Schönes Wochenende Thomas
#2unfassbar !!!
Meine Güte - wer die Aufschläge kennt, die die Apotheken auf Teststreifen haben, kann doch nicht ernsthaft behaupten wollen, aus diesen Peanuts eine Honorarerhöhung gegenfinanzieren zu wollen, oder ??? Da wird von "Experten" wieder mal die UVP des Herstellers mit den Vertragspreisen verwechselt, oder ? Vielleicht noch die Mehrwertsteuer außen vor gelassen. Und dass Versender generell günstiger sind, ist ein Märchen, das auch nur Leute glauben, die Angst haben, am Rand der Erde von der Scheibe zu fallen. Langsam, aber sicher werde ich zum Anarchisten. Denn die selben Leute, die uns Apotheker so verarschen, haben heute allen Ernstes eine Bundestagssitzung platzen lassen - die Opposition taktiert mit unfairsten, einer Demokratie unwürdigen Mitteln, und die Regierungskoaliton bringt die Abstimmung nicht durch, weil die eigenen faulen Säcke nicht anwesend sind. Sorry für diese Ausdrucksweise - aber andere Worte fallen mir bei diesen Volks"vertretern" nicht mehr ein.
#1Verstehe ich das jetzt richtig?
Welchen Clown hat denn die Union hier wieder gefrühstückt? Man nehme der Apotheke Ertrag weg, um die wirtschaftliche Situation weiter zu verschärfen um danach mit dem gesparten Geld eine "Erhöhung" des Honorars zu generieren. Wie krank ist das denn?