Versandhandel

Spahn: Es gibt kein Versandverbot APOTHEKE ADHOC, 23.03.2012 17:19 Uhr

Berlin - Weil die Regierung in Sachen Pick-up-Verbot nicht in die Gänge kommt, wollen die Gesundheitsexperten der Länder ein Rx-Versandverbot durchsetzen. Das wiederum lässt die Koalition offenbar kalt. Ein Rx-Versandverbot sei für die Politik erledigt, sagte Jens Spahn, gesundheitspolitischer Sprecher der Union, beim Jahreskongress der Pharma Rundschau in Berlin. „Keiner im Parlament will das Verbot. Ich rate den Apothekern, diesen Kampf als verloren zu akzeptieren und keine Emotionen, Zeit und Kraft mehr für diese Diskussion zu verschwenden.“

Dagegen arbeitet die Koalition laut Spahn weiter an einer Lösung für die Problematik der Pick-up-Stellen: „Manche werden es nicht glauben, aber: Wir wollen Pick-up-Stellen wegräumen“, so Spahn. Verfassungsrechtlich sei das nicht einfach, aber man stehe weiter in Gesprächen mit dem Bundesjustizministerium.

Und weil Spahn – anders als Daniel Bahr – in seiner Partei immer noch als sogenannter Junger Wilder gilt, legte er nach: „Ich persönlich muss Ihnen ja sagen, dass ich mutiger wäre und voran marschieren würde. Dann würde man sehen, was das Verfassungsgericht sagt.“

APOTHEKE ADHOC Debatte

Ältere Kommentare lesen 19 Kommentare
  • 26.M�rz 2012, 21:50Uhr
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    #19Frau Patzelt,

    let's agree to disagree.

  • 26.M�rz 2012, 20:41Uhr
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    #18Nein Herr Eggers,

    nicht die Aufgabe eines Lobbyisten, sondern Ihre und Unsere!! Getreu dem Motto: "Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner" lade ich Sie gerne ein zum www.apothekerprotest.xobor.de Wir dürfen JETZT aufhören, auf Hilfe von irgendwo zu hoffen - Zeit,erwachsen zu werden;) Mit freundlichem Gruß, Frau Christiane Patzelt Apothekeninhaberin seit 12 Jahren

  • 26.M�rz 2012, 08:16Uhr
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    #17Herr Patzelt,

    mich müssen Sie von Ihren Thesen nicht überzeugen, die Apotheke ist meine Existenz, schon deshalb bin ich an ihrem Fortbestand interessiert. Sie müssen diejenigen überzeugen, die die rohgewinnwirksamen - und damit einkommenswirksamen - Maßnahmen gegen die Apotheke beschlossen haben und beschließen werden. Die davon überzeugt sind, dass es viel zu viele gutverdienende Apotheker_innen gibt. Klassische Aufgabe für einen Lobbyisten, btw.

  • 25.M�rz 2012, 21:49Uhr
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    #16Hallo Herr Rolf Lachenmaier

    Auch ich bin für Protest oder jde Aktion die öffentlichkeitswirksam ist...nur ein Protest Bundesweit kann ich mir nicht vorstellen,,,aber ein gezielter Streik in einer Stadt mit 20.000 einwohner z.B (6 Apotheken ) sollte doch möglich sein...und wenn wir nicht nur eine Stadt hinbekommen sondern nacheinander mehrere Städt, bin ich der erste der seinen laden zu macht und einen schönen Tag mit meiner Familie verbringe...MFG

  • 25.M�rz 2012, 19:37Uhr
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    #15@Herr Eggers

    Sie lassen ganz ausser acht, dass das Gesamtding Apotheke sehr viele Menschen beschäftigt und sehr viele Kundenkontakte pro Tag generiert. Natürlich tangiert es die Gesunden, Jungen und Vitalen nicht die Bohne, wenn da mal ein paar Apotheken schliessen-aber! bei uns beginnt gerade die Entlassungswelle (Betroffene sind eben hier die Angestellten), die Versorgungslage auf dem Land wird schlechter-und believe me!! nicht jeder hat einen Internetzugang zu Hause! Die Arroganz der Jüngeren über die Alten und Kranken ist hier spürbar! Können SIE sich vorstellen, dass die Versorgung mit Arzneimitteln vor Ort tatsächlich einen MEHRWERT darstellt? Ich zitiere hier gerne Herrn Rokitta: und erst, wenn die letzte Apotheke geschlossen hat, wird der Mensch merken, dass ihn niemand mehr vor Arzneimitteln schützt! Auch wenn jeder meint, er könne Pharmazie....

  • 24.M�rz 2012, 21:35Uhr
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    #14diskutieren sie mit

    @herr eggers melden sie sich doch bitte im forum an: www.apothekerprotest.de (FORUM). dort können wir gern weiterdiskutieren. weitere aktionen sind in planung, beteiligen sie sich. im nächsten jahr sind wahlen, falls es schwarz-gelb überhaupt solange durchhält. die wollen sicherlich keine "apothekenfront" (plus mitarbeiter, plus patienten) gegen sich haben. wir sind nun einmal auch meinungsbildner - nehmen wir diese verantwortung wahr. die deutsche gesundheitspolitik jedweder bisherigen coleur ist ein fiasko, unsere "lobby" spielt keine rolle, also müssen wir uns dagegen wehren. und glauben sie mir: treue stammkunden sind sehr daran interessiert, dass es uns weiterhin gibt. die wissen, was sie an uns haben.

  • 24.M�rz 2012, 20:02Uhr
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    #13Protest

    @Herr Lachenmaier: Zustimmung zu Ihrer Auffassung, dass Versandapotheken einen "Streik" nicht neutralisieren können. Protest muss aber irgendjemanden erreichen, der sich dann im Sinne des Protestierenden einschaltet oder der entscheidend in seinen Interessen behindert wird. Wer soll das sein? "Die Politiker" haben diese ganzen unerfreulichen Regeln selbst beschlossen. Selbst zu einem Verbot dieser idiotischen Pick-Ups lassen sie sich nicht herbei. "Die Kunden/ Patienten" haben in den letzten Jahren Einschnitte in ihre Rechte hingenommen, ohne sich (außer bei uns) zu beschweren. Nach großen Worten über "die da oben" endet die Schimpfkanonade mit "Wir können ja sowieso nichts machen". "Die Medien" transportieren regelmäßig die Legende, dass Apotheker wohlhabend und unfähig oder unwillig sind. (Die Berichterstattung über den BtM-Retax-Skandal war eine Ausnahme, das wird so bald nicht wieder passieren). Alle anderen Akteure sind selbst damit beschäftigt, den Zugang zum Gesundheitstopf zu kriegen. Dass Apotheker die "Schnauze voll" haben, wird niemanden überraschen, sowenig es irgendjemanden interessiert, dass ab und an ein Betrieb verschwindet.

  • 24.M�rz 2012, 14:42Uhr
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    #12wo bleibt der mut?

    @herren pöppl und eggers natürlich muss man einen protest gut vorbereiten und seine kunden mitnehmen. das gleiche gilt für die ärzte nebenan - dem normalen feld-wald-und-wiesen-hausarzt kann man die aktion plausibel erklären. die versandapos sind zu träge und zu unflexibel, um einen eintägigen streik aufzufangen - da passiert gar nichts. einen notdienst kann man vor ort für dringende fälle anbieten. um auf eine professionelle lobby zu warten, fehlt zum einen die zeit und vor allem das geld. was uns fehlt, ist das selbstbewusstsein zusammen etwas zu erreichen. wer sind denn die medikamentenprofis? wenn das andere sowieso besser könnten --- bräuchte man uns auch gar nicht ...

  • 24.M�rz 2012, 13:18Uhr
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    #11.

    Bei allem Respekt für Protestaktionen: Protest ist eine Maßnahme derer, die keine Mittel für eine professionelle Lobby haben. Wer eine Lobby hat, muss nicht protestieren, weil der Schaden nicht entsteht. Hier liegen nun mal die Ursachen für die aktuellen Probleme. An anderer Stelle habe ich mal geschrieben, dass nach meinem Verständnis eine Berufsgruppe mit immer noch ganz ordentlichem Einkommen (sinkend, ich weiß!) und einem insgesamt durchwachsenen Bild in den Medien Profis braucht, die die Sachlage im Interesse des Auftraggebers darstellen - und zwar so, dass überhaupt niemand auf den Gedanken kommt, diese Gruppe könne evtl. überflüssig oder überbezahlt sein. Mein Eindruck ist, dass in diesem Bereich noch "Luft nach oben" ist. Andere Gruppen, die sich aus dem genau gleichen Topf ernähren, sind da wohl besser aufgestellt.

  • 24.M�rz 2012, 12:17Uhr
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    #10Apothekenprotest ?

    Am "Tag der Apotheke" die Apotheke zu lassen klingt gut ist aber gefährlich! 1. Es machen höchstens 5% mit 2. Wenn alle mitmachen liefern die Versandapotheken, und die Ärzte diapensieren ( räumen ihr "oft verfallenes" Lager aus). Mit der Folge es wird später heißen was wir an einem Tag können, können wir auch das ganze Jahr ohne Schäden ( zeigt uns die Toten) und schon haben wir das Dispensierrecht für Ärzte.... 3. Viele Versandpotheken hoffen auf einen Streik der APOTHEKEN um neue Kunden zu erreichen....tolle Werbung..."bei uns brauchen sie keine Angst haben wir haben 24 Stunden geöffnet, immer und das sicher ohne Streik"

  • 24.M�rz 2012, 11:01Uhr
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    #9Und was machen wir dagegen ??

    @8 schöne Analyse, Herr Eggers, aber was machen wir dagegen ? Kopf in den Sand und weiterärgern wird sicher nichts ändern, macht auf Dauer nur Magengeschwüre und Herzinfarkt. Also alle mitmachen bei apothekerprotest.de und am 24.Mai (Tag der Apotheke) die Apotheke mal zu lassen und streiken.

  • 24.M�rz 2012, 09:11Uhr
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    #8.

    Nach ausreichend langer Beobachtung dieser als bürgerlich missverstandenen Administration kann man aus meiner Sicht sagen: 1. Weder Versand-, noch Pick-Up-Verbot werden Realität. Das Thema interessiert niemanden außer uns und denen, die mit Pick-Up Geld verdienen wollen. 2. Die Honorierung wird sich nicht bessern, ebensowenig werden wir die Rabatte los. Niemand will für unsere Leistung mehr bezahlen als unbedingt nötig, insbesondere nicht die KK, deren Einfluss auf die Administration exponentiell größer ist, als der der Apotheker_innen. 3. Wenn Apotheker_innen für ihren Sachverstand und Einsatz gelobt und gepriesen werden, bedeutet dies: Ohne weitere Kosten. 4. Das Programm "Weniger Apotheken!" wird fortgesetzt.

  • 24.M�rz 2012, 07:00Uhr
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    #7Versandverbot wird nicht kommen,,,

    ,,genauso mit Honorierung und Pick up Regelung wird nichts passieren.

  • 24.M�rz 2012, 07:00Uhr
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    #6

    Dieser Kommentar wurde entfernt.

  • 24.M�rz 2012, 07:00Uhr
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    #5

    Dieser Kommentar wurde entfernt.

  • 23.M�rz 2012, 19:51Uhr
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    #4Glaubwürdig mit Kante und besser als nur zu schwätzen

    Das ist nachvollziehbar, da auch immer so dargestellt und auch selbst beschlossen. Vielleicht ist das mit dem "Fraktionszwang" gar nicht so falsch, ich möchte nicht wissen wie die Abgeordneten "frei" abstimmen würden wenn es um die Liberalisierung des Vertriebs ginge (siehe SPD) z.B. Fremdbesitz ginge... Gas geben bei Honorierung und Pick-up Regelung und nicht in lächerlichen Versandverbotsdebatten verzetteln (der Spahn sorgt wenigstens für Rabattverbote in NL).

  • 23.M�rz 2012, 18:18Uhr
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    #3Bis wann wollen die denn da noch etwas in Sachen Pickup ...

    ... hinkriegen. Waren 3 Jahre zu kurz ? Verarschen kann ich mich alleine. Keiner will ein Versandverbot im Parlament ? Lassen wir doch einmal die Abgeordneten frei nach ihrem Gewissen darüber abstimmen, ohne den illegalen Fraktionszwang. Hm mal sehen was da herauskäme. Auch interressant wie z.B. die Linken als Fraktion abstimmen würden oder viele Grüne oder viele SPD´ler, auch sehr viele CSU´ler und viele CDU`ler auch, nur bei der FDP bin ich mir sicher stimmen fast alle dagegen. Wie würde da ein Herr Spahn oder ein Herr Bahr abstimmen ? Freund oder Feind ? Ich kann das nicht erkennen ! Fraktionszwang ist wirklich lustig. Die Bundestagsabgeordnete der CDU die bei mir gewählt wurde war im Wahlkampf für den Mindestlohn, gegen Atomkraft usw. . Sehr zum Ärger ihrer Gegenkandidaten von SPD und Linken übrigens. Hat sie ihre Meinung im Bundestag vertreten. HAHA,HIHI nein sie hat immer die Hand gehoben wenn man es ihr gesagt hat. Vorschlag wir schicken nur noch pro Partei 1-5 Vertreter ins Parlament. Wozu die vielen Abgeordneten ? Ich weiß es nicht !

  • 23.M�rz 2012, 18:15Uhr
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    #2Versandverbot vom Tisch

    Es hat ja eigentlich keiner wirklich damit gerechnet, aber träumen darf man doch mal! Traurig an der Sache ist, weil Poltiker auf Länderebene immer gerne den Schulterschluß suchen, sich besorgt geben und ihre "Ohren immer offen haben"...aber sobald sie dann dem Landtagsebenen entrückt vergessen sie ihren Wahlkreis und die kleinen Leute,,,,,,,, natürlich sind so "interessante" Großinvestoren wie... ,... ,... bessere Menschen und deren Interessen sind auch begründeter und eher mit allen Gesetzen konform... Die Länder sagen ja der Bund nein, es sind aber überall die "GLEICHEN PARTEIEN" vertreten...........was sehen wir also ist der Versuch den Versandhandel zu verieten jetzt eine Meinung der FDP der SPD der CDU/CSU,,,,,wie kann Herr Spahn für die ganze Koalition sprechen? Wie können es die anderen Politiker zu lassen, das dieser "Junge Wilde" ihnen die Worte vorschreibt / und eine Meinung für Sie festlegt? Und ihre jetzigen Aktionen als falsch abstraft...

  • 23.M�rz 2012, 17:41Uhr
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    #1glaubwürdigkeit?

    tja, herr spahn. so wird das nichts mit dem posten als gesundheitsminister. aber wer sich auf dem euroforum in so illustrer gesellschaft herumtreibt, braucht "ne apotheke umme ecke" eben nicht. das wäre mal ein klare aussage. aber spahn und co. lavieren noch eineinhalb jahre vor sich hin und in der kommenden großen koalition werden die karten sowieso neu gemischt ... so einfach wird das nicht laufen, herr spahn.