Spahn: Apotheker sind zu zerstritten Benjamin Rohrer, 26.05.2011 13:22 Uhr
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Einiges im Argen: Jens Spahn (CDU) und Birgitt Bender (Grüne) haben Probleme mit der Apotheker-Lobby. Foto: Elke Hinkelbein
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Speerspitzen des Fortschritts: Dr. Heinrich Höfer, beim BDI für Innovation und Gesundheit zuständig, findet Versandapotheken gut. Foto: Elke Hinkelbein
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Ungerechte Taxe: Dr. Marlies Volkmer (SPD) und Harald Weinberg (Die Linke) sind gegen die Benachteiligung von Patienten. Foto: Elke Hinkelbein
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Heimspiel bei den Versandapothekern: Professor Dr. Justus Haucap würde gerne mehr Wettbewerb wagen. Foto: Elke Hinkelbein
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Verdienen auf Rezept: Dr. Rolf Nicolas Danckwerts erklärte die BGH-Entscheidung zu Rx-Boni. Foto: Elke Hinkelbein
Berlin - Mit seinen Liberalisierungsvorschlägen für den Apothekenmarkt hat es Professor Dr. Justus Haucap immer wieder in die Öffentlichkeit geschafft. Nur von der Politik war bislang kaum ein Echo zu vernehmen. Beim Jahreskongress des Bundesverbands Deutscher Versandapotheken (BVDVA) unter dem Motto „Mehr Wettbewerb wagen!“ hätte der Ökonom heute in Berlin die Gesundheitsexperten aus dem Bundestag von seinem wettbewerblichen Weltbild überzeugen können - doch die rückten die Gesundheit in den Mittelpunkt.
Der gesundheitspolitische Sprecher der Union, Jens Spahn, konterte, es gebe bereits Wettbewerb im Apothekenmarkt. Im OTC-Bereich seien die Preise frei; allerdings habe sich kaum Dynamik entwickelt. „Wenn es da nicht klappt, wieso sollte es an anderer Stelle klappen?“
Das sah auch die Gesundheitsexpertin der SPD, Dr. Marlies Volkmer, so. Sie kritisierte Haucap außerdem dafür, dass sein Vorschlag einer frei kalkulierbaren „Apothekentaxe“ ausgerechnet benachteiligte Patienten weiter benachteilige: Es wäre schlimm, wenn alte Menschen, Menschen im ländlichen Raum oder mit besonderem Beratungsbedarf mehr zahlen müssten, so Volkmer. Aus diesem Grund gebe es Festpreise, und daher seien auch keinerlei Rx-Boni zulässig.
Dagegen argumentierte Haucap, dass die heutige Lage mehr Nachteile etwa für Landbewohner habe und dass diese sicher gerne bereit seien, einen Euro mehr zu zahlen, wenn sie dafür kürzere Wege hätten. Das heutige Apothekenhonorar sei auch nicht geeignet, um eine gute Beratung zu fördern.
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#3herr spahn - alte handwerkerregel!
..wer sich ständig mit dem hammer auf den daumen hat, muss den daumen wegnehmen - da nutzt es nicht, wenn man schwächer draufhaut. ..also, ändern sie die unsinnigen verordnungen und gesetzt. der eigene schrott muss nicht immer anderen vor die tür gekehrt werden.
#2Mit Verlaub, Herr Spahn.........................
das ist natürlich UNSINN ! Sehr wohl KANN die Regierung den § 11a ApothekenGesetz abschaffen und damit für eine Gleichbehandlung bei der Beratung der Patienten und für Gerechtigkeit gegenüber 21.500 Präsenzapotheken sorgen ............ Sehr wohl KANN die Regierung die Belieferung von GKV-/PKV-Rezepten durch EU-Apotheken stoppen und damit auch den Boni-Hahn zudrehen.......... Sehr wohl KANN die Regierung die Abgabepreise der pharmazeutischen Unternehmer auf ein mittleres EU-Niveau absenken und damit die KrankenKassen entlasten........... Man sollte dafür lediglich den eigenen gesunden Menschenverstand anwenden - und durchsetzen. Die "Zerstittenheit der Apotheker" (ja, warum sollten wir auch einer Meinungen sein....?) hat da nur "Feigenblatt"-Charakter. Doch man erkennt auch an diesen statements: Die ABDA + MUß ENDLICH + "klare Kante" zu zeigen.................
#1au backe.
wie stellt herr spahn sich das vor? warum sollten alle apotheker einer meinung sein? normalerweise hören die doch sowieso auf die, die am wenigsten sind aber am lautesten brüllen.