Plakataktion für mehr Geld APOTHEKE ADHOC, 16.06.2012 10:12 Uhr
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Plakate für mehr Geld: In Baden-Württemberg startet der Apothekerverband eine Kampagne zum Apothekenhonorar.LAV
Berlin - Als Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) muss Fritz Becker mit der Politik verhandeln, auch über das Honorar der Apotheken. Zu Hause in Baden-Württemberg legt sein Verband jetzt trotzdem die Zurückhaltung ab: „Jede Woche schließen in Deutschland vier Apotheken!“ Mit diesem Slogan macht Beckers Verband seit gestern auf die finanzielle Situation der Apotheken aufmerksam. Ab Ende Juni werden die Plakate an alle Apotheken im Ländle ausgeliefert.
Eigentlich hatte man in Stuttgart noch abwarten wollen, ob die Politik nicht doch noch zu einer Honoraranpassung findet. Doch weil man beim Verband und vor allem an der Basis immer weniger daran glaubt, dass sich vor der Sommerpause etwas tut, wird jetzt Tacheles geredet: „Wir wollen auch zukünftig für sie da sein. Deshalb fordern wir für unsere Leistungen eine gerechte und auskömmliche Honorierung, die seit dem Jahr 2004 nicht mehr angepasst wurde“, so die Forderung der Apotheker auf dem Plakat.
Wegen stetig steigender Abschläge und Kosten, höherem Arbeitsaufwand und sinkenden OTC-Umsätzen sinke auch das Einkommen der Pharmazeuten seit vielen Jahren, erklärt der Verband seine Plakataktion. Man wolle die Öffentlichkeit wachrütteln: Die finanzielle Vergütung der Apotheken sei schon lange nicht mehr auskömmlich. Kunden und Patienten sollten erfahren, dass dies die Ursache ist, warum viele Apotheken schließen müssten.
Während die Gehälter anderer Heilberufler in den vergangenen Jahren angepasst worden seien, habe die Politik die Apotheker außen vor gelassen: „Der LAV will seine Mitglieder darin unterstützen, den Unmut über die verschärften wirtschaftlichen Bedingungen auch nach außen für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen.“
Optisch erinnert das Plakat an eine Raubbau-Kampagne der ABDA aus dem Sommer 2010, als die Apotheker vor den finanziellen Auswirkungen des Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetzes (AMNOG) warnten. In großen schwarzen und roten Buchstaben hieß es damals unter anderem: „Achtung, Arzneimittelsicherheit in Gefahr!“ Insgesamt hatte die ABDA damals vier Motive an alle Apotheken in Deutschland versendet.
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#18Luegen Luegen luegen!!!!!!!
Unsere kassen rezepte decken in keinsteweise unsere kosten .Wir haben eine uberdurchschnittliche Filliale und wir sehen das unsere personalkosten nicht gedeckt werden.Wir koenen nur funktionieren in den wir eine fantastische Leiterin haben und exzellente Personal die die Landbevoelkerung TOP beraet und sehr engagiert sind.Unsere deutsche POLITIK ist so beschaemend,das die kommentare uber andere laender uns ersparrt bleiben sollten.Wenn alle fakten in deutschland zur tageslicht kommen wuerden waeren wir genau dort in vielen sachen wie wir 1945 waren.ES hat sich wenig veraendert und die deutschen neigen dazu zu luegen!!!!!!!!!!!!!!! Unsere berufsstand hat sich an die industie in circa 1880 verhuerrt,unsere grundlage wird immer mehr von die politik entzogen.§ tage langt nicht fuer ein streik.Wir sollten es gemeinsam mit den aezten machen.Dann muesste die politik handeln.oder auch wieder nicht.Vieles in Berlin ist doch wie ein strich!!!!!!!!!!!!!!!!!
#17hallo hallo halllo
Wann werden die apotheker und apothekerinen auf wachen.Wir bekommen 8,10 inclusiv MWST das bedeutet das wir in die wirklichkeit NUR circa 6,80 euro minus unsere reichsabschlag von 2,10 euro minus mwst das waere circa 1,75 euro..Das ist ein brutto verdienst von oh circa 5,00 euro. Wir verdienen 5,00 euro pro paeckchen oh plus 3 prozent von ek.Da aber die ganzen eks im freien fall sind ist das nicht eine rede wert.Unsere Berufsvorstand ist UNFAEHIG hoch zehn!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
#16Die beste Medizin gegen Vorurteile, Mythen, Irrtümer und Lügen
Die beste Medizin gegen Vorurteile, Mythen, Irrtümer und Lügen sind ehrliche Argumente. Eine zusammenfassende Argumentationshilfe für Politik, Presse, GKV, Patienten/Kunden und Kolleginnen und Kollegen gibt es unter www.apotheken-informieren.de
#15Auf einem Plakat..
..kann man das nur kurz und bündig halten, sonst liest es keiner. Und bei aller Kritik, die auch ich immer wieder an ABDA und Verbänden übe: Alleine können die es auch nicht richten. Im Gegenteil: WIR müssen jetzt mit unseren Kunden und Patienten ins Gespräch kommen und ihnen erklären, was eigentlich Sache ist. JEDER kann -und muss- jetzt was tun!
#14Unterschriften-Aktion ............
Ich habe Herrn Becker und die anderen 16 Verbände sowie die 17 Kammern und die ABDA per mail auf unsere derzeit laufende Aktion hingewiesen - und auf die überwältigende Zustimmung, die uns die Bevölkerung/unsere Kunden entgegenbringt. Und das sowohl hinsichtlich unserer Situation als auch unserer Forderungen (Bürpkratie-Abbau/Beratung statt online/finanzieller Aderlaß) und hinsichtlich der Vorgehensweise ("dem [Bahr] schreiben Sie mal ruhig........"). Reaktionen ........... ?! Warten wir's einmal ab ........ www.apothekerprotest.de
#134 Apotheken pro Woche?
Das ist nicht bei uns,das ist woanders.So oder so ähnlich werden viele denken. Also warum nicht konkreter: ..in Oberfranken wird der Rückgang der Apotheken bald zweistellig... bald nur mit dem Auto erreichbar..Planen Sie ihre Arzneimitteleinkäufe langfristig.. melden Sie ihre Notfälle rechtzeitig an.. ....wie in der DDR gibt es neue Warteschlangen... ... ab jetzt wird nicht mehr geliefert.......keine Apotheke mehr in Laufentfernung.... ...usw Regional gibt es bestimmt Situationen,die darauf passen.
#12Das Plakat allein reicht nicht..
..das kann nur der Aufhänger für Gespräche sein und die müssen nun wir alle führen. Da muss jetzt eben auch jeder Einzelne mitarbeiten. Dann multipliziert sich der Erfolg und wir nutzen die Macht, die wir ja bei 4 Mio Kontakten zu Wählern JEDEN TAG haben. EIn Streik könnte/ sollte die nächste Eskalationsstufe sein. Verglichen mit der Vergangenheit bin ich schon mal sehr froh, dass unsere Berufsvertreter endlich mal ein wenig energischer werden..
#11das Problem ist,
das zu viele Menschen immer noch denken, dass die Apotheker mit zu den Bestverdienenden in unserem Gesundheitssystem gehören. Da bringt eine solche Plakataktion recht wenig !!! Wirkungsvoller wäre wirklich ein bundesweiter Streik für etwa zwei bis drei Tage mit gleichzeitiger öffentlicher Kampagne seitens der ABDA. Wenn wir das endlich mal hinbrächten, würde die Welt schon ganz anders aussehen !!! Es kocht und brodelt überall, wie lange wollen wir uns das noch gefallen lassen ????? kollegiale grüße
#10Feinschliff
Ich dachte: jeden Tag schließt eine Apotheke. Zwei davon sehen wir als Filiale wieder und nur 2 sind echte Neugründungen. Wenn schon wir mit der Zahl 4 operieren dann muss es doch heißen : endgültig Noch schöner wird es, wenn man berücksichtigt, dass in einer typischen Apotheke heute wenigstens 10 Arbeitsplätze bestehen. Als verschwinden jede Woche endgültig 40 Arbeitsplätze.
#9Vielleicht zu spät...
Viele unserer Kunden (vor allem die die nicht an die Schulferien gebunden sind) sind schon in Urlaub gefahren. Wir sind praktisch schon in der Sommerpause. Vor 4 Wochen hätte es mehr Effekt gehabt. Und da wurde immer von "konstruktiven" Gesprächen gesprochen. Die hat es dann wohl nur im Sinne einer Hinhaltetaktik durch die F.D.P. gegeben, die uns sowieso abservieren will. Konstruktive Gespräche muss man wohl eher mit Druck begleiten, damit etwas sinnvolles entsteht. Ich bin mir sicher, dass wir spätestens alle 15 Monate unsere Forderungen nach Anpassung der Gebühren stellen müssen, wie Gewerkschaften auch, da sonst immer davon ausgegangen wird, dass die Beträge stimmen.
#8Faktenlage !?
Tatsächlich schliessen jede Woche mehr als 8 Apotheken, in der Summe rund 420 letztes Jahr, also etwa jede 50. ! Das mag man für viel oder wenig halten; verglichen mit der allgemeinen Einzelhandels- und Unternehmenslandschaft ist es leider eher wenig ... Dafür machten rund 220 neu auf. Unter dem Strich bleibt also ein Verlust von 4 Apotheken je Woche (1% der Gesamtzahl p.a.), was aber nicht dasselbe ist wie "Schließungen von Apotheken". Zudem könnte man vor allem grafisch, aber auch textlich durchaus nachlegen und die Menschen viel direkter ansprechen, z.B.: Ist Ihre (!) Apotheke die nächste, die schließen muss? Fakten und Emotionen zu verbinden, ist eine hohe Kunst. Leider hapert es oft ja bereits an den simplen Fakten (siehe oben oder das Thema Honoraranpassung, das sieht im Detail betrachtet doch etwas anders aus, aber das Fass mache ich hier nicht auf ...).
#7Genau so! Super!!
und der Artikel ist in einem Punkt falsch. Es muss nicht heißen TROTZDEM, sondern GERADE DESHALB! Und nun sind wir gefordert, über diese Plakataktion mit unseren Kunden/ Patienten und WÄHLERN ins Gespräch zu kommen. Da kann man auch wunderbar mit dem Märchen von den zu vielen Apotheken aufräumen. Einfach mal ausprobieren - es funktioniert sehr gut!
#6warum nicht in allen apotheken?
.....der ton könnte ruhig etwas "verbindlicher" sein. in dem sinn dann bitte auch argumenten gegen die FDP, wenn es soweit ist. ich bin nicht bereit nach der linken backe auch noch die rechte hinzuhalten - wer den kampf will, kann ihn haben. die apotheken sind mächtiger, als es den anschein hat.
#5Könnte noch etwas dramatischer ausfallen
ist aber grundsätzlich gut, werde es aushängen.
#4mal ehrlich
...hier im ruhrgebiet würden die nur sagen " wir haben eh zuviele apotheken..was solls ".....
#3Na geht doch ..............
Zur Ergänzung noch eine Unterschriftenaktion zur Mobilisierung unserer täglichen 4 Millionen Kunden: "Für den Erhalt der wohnortnahen-Apotheke" z.B. unter www.apothekerprotest.de
#2ja!
super!
#1plakate
...und wieso nicht in ganz deutschland. schlafen die anderen etwa??