Ministerien winken 8,35 Euro durch APOTHEKE ADHOC, 26.07.2012 17:49 Uhr
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Keine Einwände: Die Bundesministerien haben die Anhebung des Fixzuschlags für Apotheken auf 8,35 Euro durchgewinkt.Elke Hinkelbein
Berlin - Das neue Fixhonorar von 8,35 Euro ist auf der Zielgeraden: Ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) bestätigte, dass kein Ministerium Einwände gegen die vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) vorgelegte Verordnung eingelegt hat. Das BMWi wird die Verordnung nun nochmals dem gesamten Kabinett vorlegen. Da aber schon alle anderen Ressorts zugestimmt haben, gilt der Zuschlag von 25 Cent pro abgebebener Packung als gesetzt.
Erst vor zwei Tagen hatte das Ressort von Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler (FDP) den Entwurf zur Vorabstimmung an die anderen Ressorts geschickt. Auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU), wurden vom BMWi um eine Stellungnahme gebeten.
Gestern hatte die CSU Einspruch erhoben: Johannes Singhammer und Max Straubinger forderten, dass die vom BMWi vorgelegte verordnung nochmals überprüft werden müsse.
Der Entwurf wird nun offiziell auch an die Fachverbände geschickt, die dann eine Frist zur Stellungnahme erhalten. Bei der ABDA peilt man für morgen ein Treffen des Gesamtvorstandes an, bei dem unter anderem über die Stellungnahme gegenüber dem Ministerium gesprochen werden soll.
Beschließt das Kabinett die Verordnung, gilt ab dem 1. Januar der neue Festzuschlag. Das Papier muss nicht durch den Bundesrat.
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#13Wenn ein Außenstehender das alles liest.
..dann kann er sich eigentlich nur an den Kopf greifen und sagen: Warum sagen die nicht einfach mal NEIN?? Und genau das ist der Punkt. Wir müssen jetzt endlich mal mutig genug sein, NEIN zu sagen. Zu allem, was man so ohne jede Gegenleistung von uns erwartet. Schlimmer können die Folgen doch nicht werden, also wovor haben wir denn Angst??
#12Dödel der Nation
Die Apothekerschaft wird von der Politik doch schon länger nicht mehr ernst genommen. In der Politik gibt es keine Leistung ohne Gegenleistung, wir Apotheker machen das ständig, da können sich die Politiker doch nur totlachen. Seit den Rabattverträgen sind wir nur noch Ausführungssklaven der Krankenkassen und lassen die ganze Wut und Verzweiflung der Patienten über uns ergehen, natürlich ohne finanzielle Gegenleistung. Rezepturen machen wir seit Jahren defizitär, nun aber mit einer eigentlich undurchführbaren, unnötigen und völlig sinnfreien Bürokratie, natürlich ohne finanzielle Gegenleistung. Die Versandapotheken machen einfach keine Rezepturen, wir werden aber bestraft, falls wir uns nicht selbst ausbeuten wollen. QMS, Bürokraten aller Länder vereinigt Euch, natürlich zwar für uns kostenpflichtig, aber ohne finanzielle Gegenleistung. Umbaumaßnahmen wegen neuer Betriebsordnung, es lebe die Selbstausbeutung. Ich habe eine normale Landapotheke, wie viele in Deutschland in einem älteren Gebäude mit Treppe. Nun verdiene ich seit einem halben Jahr noch 2 TE brutto. Ich soll also noch ein paar Monatgehälter aufbringen, um diverse Umbauten zu bewältigen, natürlich ohne finanzielle Gegenleistung. Geht ein Aufschrei durch die Apothekerschaft? Nein. Müssen Politiker nicht ständig Tränen lachen über so viel bereitwillige Selbstausbeutung? Jeder Politiker, der nun die 8,35 Euro „durchwinkt“, muss sich doch vor Lachen fast in die Hose machen, weil er genau weiß, das überhaupt nichts passiert und wir das genau wie alles andere wieder schlucken werden und schön brav weiter kuschen.
#11zu 6: und mehr Steuern fallen auch noch an
man sollte beachten: von den 25 Cent sind noch Steuern zu zahlen: Einkommensteuer, Gewerbesteuer - also verbleibt noch weniger .... und Schäuble bekommt auch noch mehr Umsatzsteuer ...
#10Irgendwann wird/muss dieser Wahnsinn ein Ende haben !!!
@4 Ich geben Ihnen Recht: eines Tages kommt die "Abrechnung" und der ganze Wahnsinn stürzt in sich zusammen: Kassenrabatt, Rabattverträge, Festbeträge, neue ApoBO mit aktiver Beratungspflicht und Dokumentations-Irrsinn, ... Bankenkrise, Staatskrise, Target2-Salden ... - dieser künstlich aufgeblasene Apparat versucht sich mit Rücksichtslosigkeit am Leben zu erhalten. Aber es wird eine andere Zeit kommen, in der gottseidank wieder essentielle Dinge wichtig sind - und da sind die fürsorglichen Apotheker wieder gefragt ! Es wird für alle hart werden, aber wir stehen dann wieder mit beiden Füßen auf dem Boden und der gesunde Menschenverstand kann wieder zur Geltung kommen! Wenn wir bis dahin durchhalten ...
#9Was jetzt jeder tun kann
1. Nicht (nur) auf adhoc, oder DAZ.online oder anderen Fachforen diskutieren, sondern auf Spiegel online, Welt online usw. kommentieren. Da lesen die anderen mit. Und z.B. bei Spiegel online haben sich in den vergangenen Stunden bemerkenswert viele Kollegen zu Wort gemeldet. 2. Leserbriefe schreiben - nicht nur an "unsere" Zeitungen, sondern an die Lokalpresse. Oder an die FAZ, die ja als erste unerfreulich berichtet hat. Wohlgemerkt: nicht pöbelhaft, sondern sachlich und mit Argumenten, die für Außenstehende nachvollziehbar sind. 3. Schreiben Sie Ihren Abgeordneten an. Nicht mit Schaum vor dem Mund (auch wenn's schwerfällt), sondern freundlich und sachlich. Denn wir haben gute Argumente. 4. Vielleicht das alles nicht nur heute oder nächste Woche, sondern mit etwas Kontinuität. 5. Viele werden jetzt schreien, das bringe doch alles nichts. Vielleicht nicht. Vielleicht aber auch doch. Resignieren hilft aber ganz sicher nicht. Die Denke, die ABDA müsse es richten, basiert doch nur auf dem Wunsch, nicht selbst tätig werden zu müssen. Die anderen, die sollen - aber halt, "die ABDA", das sind wir alle.
#8Innerhalb
von drei Tagen winken die das durch. Krasse Sache. Aber jetzt wissen wir ja wie es geht. Wir bekommen von nun an alle drei Tage 0,25€ mehr, dann sind wir gg. Ende des Jahres bei einer vernünftigen Vergütung. Oder war das jetzt einmalig?!????
#7Frau Zahn, das Virus hat Sie auch schon befallen!!
Es sind 20€, nicht 25€. Aufpassen, bald können Sie keinen klaren Gedanken mehr fassen und Ihre Entscheidungen werden von anderen so stark beeinflusst, dass am Ende nur Mist rauskommt. Ein schlimmes Virus und die ganze politische Klasse ist davon befallen.
#6Wahnsinn!
Da muss ich ja nur 100 Packungen mehr auf Kasse abgeben, um 25,00€ extra zu verdienen, der Hammer! Werde gleich noch ein paar Arbeitsplätze schaffen, z.B PTA-Sachbearbeiter für Rezepturprotokolle und Dokumentation oder sowas in der Art.Vera.... kann ich mich alleine!
#5.
...... und der Bundesadler streckt uns die Zunge raus.
#4Diktatur!!!!!!!!!!!
Nichts anderes zu erwarten von einen gewaehlten diktatur.Berlin erinnert mich immer mehr an die Goebels zeiten und ist beschaemmend und zum ko.....n.Sie werden irgendwann dafuer bestraefft.A digusting heap of crap!!!!!!!!!!!!!
#3Jetzt wird man bei der ABDA sagen:
Besser als nichts und das als grossen Erfolg verkaufen... Es hätte ja noch schlimmer kommen können....
#2Fakten
Die Einen schauen noch ganz verdattert, die Anderen schaffen Fakten
#1Die winken das durch...
... bevor überhaupt alle ABDA-Vertreter aus dem Zug gestiegen sind. Der Wahnsinn.