Medikationsmanagement kommt später Benjamin Rohrer, 03.08.2012 09:16 Uhr
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Umsetzungsprobleme: Apotheker, Ärzte und die AOK Plus streiten sich derzeit über die Realisierung des ABDA/KBV-Modells.Marcus Witte
Berlin - Zwischen Ärzten, Apothekern und der AOK Plus gibt es weiterhin Unstimmigkeiten bei der Planung des ABDA/KBV-Modells. Nachdem sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die ABDA auf die Durchführung des Modells nach Vorgaben der Kasse eingelassen haben, wird nun insbesondere über die technische Realisierung diskutiert. Kopfschmerzen bereitet allen Beteiligten die Datenweiterleitung zwischen Arztpraxen, Apotheken und der Kasse. Fest steht bereits jetzt, dass die Integration der Apotheker durch das Medikationsmanagement erst als letzte Phase erfolgt – voraussichtlich gegen Ende des kommenden Jahres.
Als erster Schritt ist die Wirkstoffverordnung geplant. Dem Vernehmen nach kam es aber insbesondere zwischen den Ärzten und der AOK immer wieder zu Uneinigkeiten hinsichtlich der Vernetzung: Schließlich müssen alle teilnehmenden Arztpraxen miteinander verbunden werden. Es gibt aber bislang keine technische Lösung, bei der einzelne Praxissoftware-Systeme sich mit anderen Arztpraxen verbinden können.
Die AOK Plus will außerdem die Möglichkeit bekommen, in die von den Ärzten und Apothekern gepflegten Medikationspläne Daten eintragen zu können. Schließlich könnten teilnehmende Patienten sich ja dafür entscheiden, ihr Rezept auch in einer anderen, nicht teilnehmenden Apotheke einzulösen. Das Arzneimittel könnte in diesem Fall nicht in den Medikationsplan aufgenommen werden. Sowohl die Ärzte als auch die Apotheker lehnen eventuelle Nachträge der Kasse jedoch ab. Sie fürchten, dass die Kasse die Therapie kontrollieren will.
Auch juristische Probleme gibt es noch zu klären: Insbesondere die Wirkstoffverordnung sei anfechtbar, hieß es aus Beobachterkreisen. Alle Beteiligten fürchteten demnach Klagen aus der Pharmaindustrie: Hersteller könnten wegen Ungleichbehandlung bei der Abgabe klagen.
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#5Bleiben lassen
So lange das auf Rabattverträge und PackungsgrößenVo und möglicherweise ReichweitenVo draufgesetzt wird, Finger weg. Vor allem in Hinblick auf die völlig ungeklärte Finanzierung. Jetzt kommt erst mal Kohle, sonst bewegen wir uns nicht mehr. Ich habe die Schnauze von diesem Staat im Staat gestrichen voll. Den KKs geht es um Einfluss, und da ist jedes Mittel recht. Da werden dei Leistungserbringer durch Bürokratie und Dokuwahn zermürbt und auf Linie gebracht ("Kassendeppen"). So kann man gut arbeitende Einheiten systemzerstörend lähmen. Im Übrigen schließe mich #1 an.
#4Nullnummer...
was soll aus einem modell werden, das im grunde weder die ärzte noch die kassen haben wollen? wieder mal eine quantensprungidee von der abda. das wird nichts! *die kassen fürchten um ihre rabattmodelle. *die ärzte um ihre eh schon eingeschränkte therapiefreiheit. ach ja, ohne bezahlung machen die es schon gar nicht. irgendwie sind die schlauer. die falschen ansätze häufen sich: 1. abda modell ... außer der abda will das keiner 2. aufschläge ... katastrophe 3. apothekenbetriebsordnung ... selbst verursachter schrott und dokumonster
#3 ABDA/KBV-Zukunftskonzept
Wolfs Meisterstück! Betonung liegt auf Zukunft. http://www.abda.de/zukunftskonzept.html
#2Lasst es einfach sein!
Tretet dieses Modell endlich in die Tonne! Null Effekt bei Riesenaufwand. Keiner auf Ärzte- und Kassenseite will es haben. Und ich auch nicht!
#1Logische Schlussfolgerung aus dem FAkt
dass," sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die ABDA auf die Durchführung des Modells nach Vorgaben der Kasse eingelassen haben, ..." kann jetzt eigentlich nur noch sein Finger weg, sterben lassen nicht erst gebären. Solange wie die Aufwandsentschädigung für die Apotheken 0,00€ beträgt, ist die Teilnahme durch die Apotheken zu verweigern. Solange wie der Zwangsrabatt an die KK weiter abgeführt werden muss, ist die Teilnahme durch die Apotheken zu verweigern. Solange wie die Einführung der eGK (die ja gleiches oder ähnliches Gebiet mit abdecken sollte) unklar ist, ist die Teilnahme durch die Apotheken zu verweigern. Der Medikationskatalog stößt offensichtlich auf die gleichen technischen und rechtlichen Schwierigkeiten wie die eGK. Solange wie dies nicht gelöst ist, ist die Teilnahme durch die Apotheken zu verweigern. "Der Klärungsbedarf ist derzeit aber noch so groß, dass auch ein vollständiges Scheitern " derzeit als wahrscheinlich anzusehen ist. Weil bei Durchführung dieses Projektes, wird das Ergebnis ein: - Erkenntnisse und Auswertungen werden durch die KK gegen die Ärzte benutzt werden Weil bei Durchführung dieses Projektes, wird das Ergebnis ein: - Erkenntnisse und Auswertungen werden durch die KK gegen die Apotheken benutzt werden Weil bei Durchführung dieses Projektes, wird das Ergebnis ein: - Erkenntnisse und Auswertungen werden durch die KK gegen die Pharmaindustrie benutzt werden - Erkenntnisse und Auswertungen werden durch die KK gegen die Patienten benutzt werden Wollen wir die Bürger der BRD das wirklich. ABDA es gibt viel zu tun. Und alles greift ineinander.