Apothekenhonorar

Linz: Streik wäre kontraproduktiv APOTHEKE ADHOC, 24.08.2012 09:44 Uhr

Berlin - Bei den Apothekerkammern sieht man die Streikforderungen der Basis mit gemischten Gefühlen. Denn als Körperschaften öffentlichen Rechts ist es ihre Aufgabe, die ordnungsgemäße Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln sicherzustellen. Entsprechend ist aus Sicht der Kammerjuristen ein flächendeckender Vollstreik der Apotheken gar nicht möglich. Die Präsidentin der Apothekerkammer Niedersachsen, Magdalene Linz, hält es aber auch aus strategischer Sicht für den falschen Weg, den Kampf auf dem Rücken der Patienten auszutragen.

„Ich kann den Aufruhr unter den Kollegen absolut nachvollziehen“, sagt Linz. „Und ich bin auch der Überzeugung, dass wir uns die 25 Cent nicht kampflos gefallen lassen sollten. Unsere Forderungen sind absolut berechtigt. Aber ein kompletter Streik wäre kontraproduktiv: Wir müssen die Menschen auf unser Problem aufmerksam machen, aber wir dürfen sie nicht gegen uns in Stellung bringen.“

Wenn die Apotheker etwas erreichen wollen, müssen sie aus Sicht von Linz die Bevölkerung mitnehmen: „Mit wem wollen Sie denn ins Gespräch kommen, wenn Sie die Apotheken schließen?“ Nur wenn sich die Menschen Sorgen machten, könne der Druck auf die Politik erhöht werden. Vorstellbar wären Aktionen, in denen über eine Notversorgung auf die drohenden Folgen aufmerksam gemacht werde.

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Ältere Kommentare lesen 74 Kommentare
  • 28.August 2012, 16:45Uhr
    Community Mitglied

    #74Es wäre sehr effektiv

    mit den Ärzten zusammen zu streiken, denn an diesem bestimmten Tag wäre in der Apotheke ohnehin nur "tote Hose" Aber die Chance, dass wir das hinbekommen ist ja wie ein 6er im Lotto ;-)

  • 27.August 2012, 08:17Uhr
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    #73@ #26 Sie sagten dort

    "Die Entscheidung muß meiner Meinung nach abgewartet werden" Verfolgen Sie einfach mal die ähnlich gelagerte Geschichte bei den Ärzten. Haben Sie den Eindruck, dass dort abgewartet wird bis entschieden ist und dann gestreikt wird. Mein Eindruck ist da aber ein ganz anderer. Was glauben Sie, wer wird Erfolg mit welcher Methode haben?

  • 27.August 2012, 07:18Uhr
    Community Mitglied

    #72@ #71 noch so ein Beschwichtiger

    Ihnen würde ich dringend empfehlen, Verlauf, Aussagen und Werdegang gleicher Problematik bei den Ärzten zu verfolgen und die Historie dort zu analysieren. Wenn Sie dann immer noch der Meinung sind, die Sie hier äußern ist ja alles gut. Bezüglich Minderheit und Mehrheit sind Sie möglicherweise auch nicht ganz auf dem Laufenden.

  • 26.August 2012, 22:00Uhr
    Community Mitglied

    #71Bravo, Frau Linz!

    Frau Linz ist die beste Kammerpräsidentin, die man sich nur wünschen kann. Schade ist das erbärmliche Niveau einiger Versuche, hier Kritik zu äußern. Denn es bleibt beim Versuch, wenn mit Schaum vor dem Mund ein paar holprige Verbalinjurien mühsam zusammengestammelt werden. Die Situation ist doch die: Eine Minderheit von Eiferern versucht, den Berufsstand in eine Auseinandersetzung zu treiben, die nicht zu gewinnen ist. Aber bei der viel kaputt gehen könnte. Und davor wird zu Recht gewarnt.

  • 26.August 2012, 14:54Uhr
    Community Mitglied

    #70Sabotage?

    Frau Linz, entweder waren Ihre Worte unbedacht, was ich nicht glaube, oder aber es geht in Richtung Sabotage!

  • 26.August 2012, 15:13Uhr
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    #69Kammer Niedersachsen abschaffen!

    Diese feige Kammer gehört beseitigt! Wir sollten Mitglied in einem modernen und aufgeschlossenen Kammerbezirk werden! Frau Linz Sie sind eine Schande für die Apothekerschafft, packen Sie Ihre Sachen!

  • 25.August 2012, 23:49Uhr
    Community Mitglied

    #68Rückzieher der Kammern - wen wundert das nicht???

    Auffällig ist, dass von der Präsidentin der Bundesapothekerkammer nur Schweigen kommt. Gemeint ist Frau Fink. Sehr geehrte Frau Kollegin, Sie kassieren Gelder aus unseren Zwangsbeiträgen und bewegen Ihren Hintern einfach nicht. Mein Schullehrer hätte dies als "Faulheit" bezeichnet. Auch Frau Linz rudert zurück, statt ihre Kammermitglieder zu vertreten. Und der Kammerpräsident der Bundeshauptstadt? Nix hat er zu sagen. Genau hier kann man erkennen, wie sinnlos die Kammern sind! Bla Bla Bla hört man auch von Frau Linz nur. Wenn die Kammern die Arzneimittelversorgung zu garantieren haben, dann ist keinem geholfen, wenn es auf dem Land keine Apotheken mehr gibt. Sehen wir uns die Arztversorgung in Teilen Ostdeutschlands an: Meck-Pom, Land Brandenburg usw. Ich halte es für wichtig, dass wir nicht nur die höhere Vergütung für Fertig-AM forderen, sondern ein Komplettpaket: * wesentlich höhere Vergütung für Rezepturen, BTM-Doku, Notdienst gehören genauso dazu. Wir können nicht nur e i n e n Punkt reklamieren, es ist ein Komplettpaket. Gewrkschaften wie GDL (Lokführer) und anderen stellen sich auch nicht hin und labern mit den Fahrgästen. Nein, sie schnüren ein umfassendes Paket der Forderungen. Wenn Frau Linz sagt, dass wir die Menschen nicht gegen uns in Stellung bringen sollen, ist das zwar richtig, dsnn muß unsere Forderung aber anders sein: nicht 9,14 Zuschlag ,was der Endverbraucher zu zahlen hat (z.B. bei den "Pillen"), nein wir müssen erreichen, dass der Zwangsabschlag gesetzlich auf 0,80 € b e g r e n z t wird. Der Efffekt wäre für uns gleich, aber für die Kammern nicht; höherer Zuschlag gleich höhere Kammerbeiträge, da höhere Umsatzzahlen. Weg mit den Verrätern in den Kammern, aber zack zack..

  • 25.August 2012, 23:49Uhr
    Community Mitglied

    #67Rückzieher der Kammern - wen wundert das nicht???

    Auffällig ist, dass von der Präsidentin der Bundesapothekerkammer nur Schweigen kommt. Gemeint ist Frau Fink. Sehr geehrte Frau Kollegin, Sie kassieren Gelder aus unseren Zwangsbeiträgen und bewegen Ihren Hintern einfach nicht. Mein Schullehrer hätte dies als "Faulheit" bezeichnet. Auch Frau Linz rudert zurück, statt ihre Kammermitglieder zu vertreten. Und der Kammerpräsident der Bundeshauptstadt? Nix hat er zu sagen. Genau hier kann man erkennen, wie sinnlos die Kammern sind! Bla Bla Bla hört man auch von Frau Linz nur. Wenn die Kammern die Arzneimittelversorgung zu garantieren haben, dann ist keinem geholfen, wenn es auf dem Land keine Apotheken mehr gibt. Sehen wir uns die Arztversorgung in Teilen Ostdeutschlands an: Meck-Pom, Land Brandenburg usw. Ich halte es für wichtig, dass wir nicht nur die höhere Vergütung für Fertig-AM forderen, sondern ein Komplettpaket: * wesentlich höhere Vergütung für Rezepturen, BTM-Doku, Notdienst gehören genauso dazu. Wir können nicht nur e i n e n Punkt reklamieren, es ist ein Komplettpaket. Gewrkschaften wie GDL (Lokführer) und anderen stellen sich auch nicht hin und labern mit den Fahrgästen. Nein, sie schnüren ein umfassendes Paket der Forderungen. Wenn Frau Linz sagt, dass wir die Menschen nicht gegen uns in Stellung bringen sollen, ist das zwar richtig, dsnn muß unsere Forderung aber anders sein: nicht 9,14 Zuschlag ,was der Endverbraucher zu zahlen hat (z.B. bei den "Pillen"), nein wir müssen erreichen, dass der Zwangsabschlag gesetzlich auf 0,80 € b e g r e n z t wird. Der Efffekt wäre für uns gleich, aber für die Kammern nicht; höherer Zuschlag gleich höhere Kammerbeiträge, da höhere Umsatzzahlen. Weg mit den Verrätern in den Kammern, aber zack zack..

  • 25.August 2012, 23:49Uhr
    Community Mitglied

    #66Rückzieher der Kammern - wen wundert das nicht???

    Auffällig ist, dass von der Präsidentin der Bundesapothekerkammer nur Schweigen kommt. Gemeint ist Frau Fink. Sehr geehrte Frau Kollegin, Sie kassieren Gelder aus unseren Zwangsbeiträgen und bewegen Ihren Hintern einfach nicht. Mein Schullehrer hätte dies als "Faulheit" bezeichnet. Auch Frau Linz rudert zurück, statt ihre Kammermitglieder zu vertreten. Und der Kammerpräsident der Bundeshauptstadt? Nix hat er zu sagen. Genau hier kann man erkennen, wie sinnlos die Kammern sind! Bla Bla Bla hört man auch von Frau Linz nur. Wenn die Kammern die Arzneimittelversorgung zu garantieren haben, dann ist keinem geholfen, wenn es auf dem Land keine Apotheken mehr gibt. Sehen wir uns die Arztversorgung in Teilen Ostdeutschlands an: Meck-Pom, Land Brandenburg usw. Ich halte es für wichtig, dass wir nicht nur die höhere Vergütung für Fertig-AM forderen, sondern ein Komplettpaket: * wesentlich höhere Vergütung für Rezepturen, BTM-Doku, Notdienst gehören genauso dazu. Wir können nicht nur e i n e n Punkt reklamieren, es ist ein Komplettpaket. Gewrkschaften wie GDL (Lokführer) und anderen stellen sich auch nicht hin und labern mit den Fahrgästen. Nein, sie schnüren ein umfassendes Paket der Forderungen. Wenn Frau Linz sagt, dass wir die Menschen nicht gegen uns in Stellung bringen sollen, ist das zwar richtig, dsnn muß unsere Forderung aber anders sein: nicht 9,14 Zuschlag ,was der Endverbraucher zu zahlen hat (z.B. bei den "Pillen"), nein wir müssen erreichen, dass der Zwangsabschlag gesetzlich auf 0,80 € b e g r e n z t wird. Der Efffekt wäre für uns gleich, aber für die Kammern nicht; höherer Zuschlag gleich höhere Kammerbeiträge, da höhere Umsatzzahlen. Weg mit den Verrätern in den Kammern, aber zack zack..

  • 25.August 2012, 17:14Uhr
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    #65Stell Dir vor, ...

    wir erstreiken 9,14 € und nichts bleibt hängen! Wir erhöhen nämlich sofort (oder sogar rückwirkend) die Gehälter der Mitarbeiter um 5 % und gehen dann in den Verhandlungen zum Kassenabschlag 2013 unter! Weil die Kassen unsere Einnahmesteigerungen miteinpreisen, nun (sogar mit Rückendeckung von CDU und FDP und SPD sowieso) auf 2,30 € als Ausgangsbasis pochen, diverse Apotheken finden, die superwirtschaftlich und unglaublich repräsentativ mit 15 % Kosten und 27 % Rohertrag arbeiten und eine Leistungsausweitung nicht zu erkennen ist, weil der Leistungskatalog 2011, nach dem der Abschlag auch bemessen wird, noch längst nicht vorhanden ist? Gehen wir dann 2013 wieder auf die Straße, um endlich für die richtigen Dinge zu streiken? Weg mit dem Zwangsrabatt, her mit leistungsgerechter Vergütung für Dokumentationen (von Btm bis QMS), Rezepturen, Notdienste? Aber diese Forderungen hat unsere Standesvertretung offiziell noch gar nicht gestellt, geschweige denn in irgendeine Größenordnung gefasst! Gegen wen oder was protestieren wir also jetzt - und im nächsten Jahr? Die Unterstützung von Gesellschaft und Medien bekommen wir allerhöchstens einmal ...

  • 25.August 2012, 15:01Uhr
    Community Mitglied

    #64Kreativ?

    Man könnte auch mal vermitteln, was wir eigentlich den ganzen Tag machen oder noch schlimmer, was wir nach neuer Apothekenbetriebsordnung machen müssten. Anhand einer vorgefertigten Liste, die Korrektheit eines Rezepts zusammen mit dem Kunden überprüfen, auf kleinste Formfehler hinweisen, die Präparatauswahl am Bildschirm mitverfolgen lassen (mach ich heute schon immer mal wieder), bei Rezepturen gemeinsam mit dem Kunden die Plausibilitätsprüfung dokumentieren, in der Beratung alle! Hinweise vorbeten, eine Lehrbuch-OTC-Beratung verpassen und abschließend quittieren lassen, dass kein weiterer Beratungsbedarf besteht. Alles mit Auszügen aus verschiedenen Gesetzestexten als Flyer zum mitnehmen statt Umschau... Es gibt sicherlich verschiedene Formen des Protests, Hauptsache alle machen mit und wir haben ein entsprechendes Medienecho, denn die guten Argumente haben wir. OK, die Zahlen schlummern noch bei der ABDA, aber vielleicht wird doch irgendwann mit der Basis zusammengearbeitet.

  • 25.August 2012, 14:33Uhr
    Community Mitglied

    #63Herr Dramburg, Herr Giese

    ich schätze Ihr unverzichtbares Engagement wie bei vielen Kollegen. Es gibt für uns nur diese eine Chance die Apotheke vor Ort noch zu erhalten. Es gibt niemanden, der auch nur ein einziges gutes Argument hat, was gegen eine deutliche Erhöhung des Honorars spricht. Dennoch sollte man gut überlegen, wie man den größten Effekt erzielt und die meisten Kollegen dazu bringt sich zu beteiligen - unter anderem auch niederschwellig oder von mir aus auch kreativ, was immer das sein soll. "Bude zu und Licht aus!" ist meiner Ansicht nach die letzte Stufe und im Moment für viele Kollegen ein Schritt, den sie nicht gehen werden. Ich hatte schon an anderer Stelle geschrieben: Vor der Apotheke wird demonstriert, informiert und diskutiert, die Tür wird nur für dringende Fälle geöffnet. Oder wie auch immer, man sollte nur einen Nenner finden, der eine flächendeckende Beteiligung ermöglicht. Von mir aus kann dann auch ein Kollege die Tür offen haben, aber dann mit maximal 1-2 Mitarbeitern bedienen, dann hat man genügend Zeit sich mit den Wartenden zu unterhalten. Der andere macht halt ganz dicht. Aber letzteres von allen zu verlangen, und die leichteren Protestformen nicht ins Boot zu nehmen, ist nicht "nüchtern, ruhig und durchdacht"!

  • 25.August 2012, 13:50Uhr
    Community Mitglied

    #62zu #60

    Lieber Herr La Roche, dass die Revolution ihre Kinder frisst, ist uns bekannt. Dass ein Streik auch keine Ultima Ratio darstellt, ebenso. Was machen, was tun? Protestiert haben wir schon 2003, 04, 05, 06. In München, Feldherrnhalle. Fritz Becker hat geschrien, getobt, gedroht, dass einem schon bald frühere Vergleiche in den Sinn kamen, aber das darf man ja so nicht sagen. Was ist passiert? Welchen Eindruck haben wir geschunden? Gab´s mehr Respekt und Anerkennung? ..x! Ich bin Anhänger der nüchternen, ruhigen und durchdachten Aussagen von Dr. Dramburg und Dr. Herzog. Mit beiden sollte der DAV Verbindung aufnehmen, um sich bei einem Streikvorhaben nicht gänzlich blöd anzustellen. So wie ich Frau Linz interpretiere, wird daraus aber auch nix! Christian Giese

  • 25.August 2012, 12:48Uhr
    Community Mitglied

    #61Hemmschwelle

    Warum ist die Hemmschwelle eigentlich so groß, was ist denn die Alternative ? Haben wir es etwa nicht nötig ? BUDE ZU UND LICHT AUS ! Man muss nicht einmal besonders aktiv sein oder große Reden schwingen. Wer nicht zu einer Demo will, klärt seine Kunden vor der Apotheke auf oder macht was schönes mit der Familie. Wenn alles klappt gibt es im nächsten Jahr hoffentlich mehr Geld und damit erstmal wieder etwas Luft in der Geldbörse. ES GEHT UM UNSERE ZUKUNFT ! oder wem das nicht altruistisch genug ist UM TAUSENDE ARBEITSPLÄTZE UNSERER MITARBEITER Ich glaube kaum, dass es sich irgendjemand wirklich leisten kann nicht mitzumachen. Wenn es wirklich ein paar gibt, die meinen den Mehrumsatz mitzunehmen indem sie aufmachen, die haben dann wirklich einiges nicht verstanden, sie schaden sich dabei am Ende selbst. Frau Linz braucht das Geld offensichtlich nicht.

  • 25.August 2012, 11:10Uhr
    Community Mitglied

    #60Scheint unpopulär zu sein, aber

    man sollte sich unabhängig von der eigenen Wut/Streikbereitschaft schon Gedanken darüber machen, wie man einen Streik organisiert, der nicht nur von 10-30% der Apotheken durchgeführt wird, sondern flächendeckend. Was haben wir davon, wenn regional 100 Apotheken in einem Bundesland oder 2000 Apotheken bundesweit streiken? Alle anderen scheinen kein Problem zu haben! Was wäre es für eine Schlagzeile, wenn 10000-15000 Apotheken protestieren? Wir beklagen doch immer wieder, dass die Bevölkerung keine Ahnung hat, was bei uns abläuft. Warum dann gleich die harte Tour, die sicherlich einige Kunden eher verärgert als aufklärt und vor allen Dingen, die sicherlich nur von einer Minderheit der Apotheken durchgeführt wird. Es gibt eine große Bandbreite zwischen "nutzlosen" Infoflyern+Poster und die Apotheke komplett dicht machen. Ich bin der Ansicht, dass man die Kollegen und die Bevölkerung am ehesten mitnehmen kann, wenn man sie nicht überfordert oder vor den Kopf stößt. Zumindest am Anfang, Steigerungsmöglichkeiten sollte es auch geben. Aber dann ist bei den Kollegen die Hemmschwelle niedriger und bei der Bevölkerung das Verständnis größer.

  • 25.August 2012, 08:41Uhr
    Community Mitglied

    #59kontraproduktiv

    ist einzig und allein ihr "auswurf", fr. linz. egal was man vom streik halten mag, egal ob man glaubt, es besser zu wissen, solche kommentare - vor dem hintergrund der streikankündigung von hr. becker - sind einfach nur schädigend für den druck, der aufgebaut werden soll. sie sollen dem berufsstand dienen und nicht schaden. sie bewirken mit einer einzigen pressemeldung genau das, wovor sie warnen: sie bringen patienten und presse gegen uns auf! jetzt ist man in habacht-stellung. jetzt wartet man doch nur auf streikankündigungen, um seitens gkv und politik von der honorargier der apotheker zu sprechen, die notfalls auf dem rücken der patienten ausgetragen wird! wie kommen sie darauf, so zu agieren? das ist sowas von maßlos arrogant und vor allem ignorant gegenüber den kämpfenden apothekern. das ist wie ein messer im rücken. sie sollten vielleicht jetzt ein quäntchen rückgrat beweisen, sich für diesen fehltritt entschuldigen und ihren hut nehmen!

  • 24.August 2012, 23:34Uhr
    Community Mitglied

    #58Unternehmerlohn

    @Hans Georg Friedo... #54 Fragen Sie die über 150 Apothekerinnen und Apotheker, die ihre Türen in diesem Jahr für immer geschlossen haben! Sie werden ihnen sicherlich Einblick gewähren und ihnen erklären, warum sie es vorziehen, als angestellte Apotheker zu arbeiten oder ihre Laufbahn vorzeitig zu beenden. Sicherlich wird die eine oder andere Krankheit eine Rolle gespielt haben. Doch kein angestellter Apotheker fand sich, um sich dieser Zahlen weiter zu schämen, um bei ihrem Ausdruck zu bleiben. Ich kann Ihnen sagen, wofür ich mich schäme: Ich schäme mich, so blauäugig gewesen zu sein, diesem Staat und seinen Repräsentanten, die sich ja zum Grundgesetz bekennen und damit zum Schutz des persönlichen Eigentums, vertraut zu haben. Jeder, der auch nur einen Hauch von Betriebswirtschaft versteht, weiß, dass der Wert eines Unternehmens am Gewinn gemessen wird. Dieser Gewinn lässt sich darstellen aus dem Betriebsergebnis(Gewinn vor Steuern) abzüglich eines Unternehmerlohnes, welcher basiert auf dem Tarifgehalt eines angestellten Apothekers, hochgerechnet auf den Arbeitsaufwand des Inhabers.(ca. 72.000 Euro) Dies schafft keine Apotheke mehr unter 2 Mio. Nettoumsatz. Durch diese Situation verringert sich der Wert von 80% der Apotheken um ca. ein Drittel im Vergleich zu 2004. Gesetzt den Fall, ein junger Apotheker wagt in 2003 die Selbständigkeit und finanziert seine Apotheke in Höhe von 500.000 €, so ist sie heute also nur noch 333.330 € wert. Angenommen, er hat bereits 200.000€ in dieser Zeit tilgen können, so ist ihm fast genau dieser Betrag vom Staat durch die restriktiven Maßnahmen wieder genommen worden. Seine Mühen über die 9 Jahre waren für die Katz'. Dies nennt man auch Enteignung und dieser Vorgang ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar! Und jeder der mir kommt und sagt, klar das ist das unternehmerische Risiko, das kann passieren, von dem fordere ich dann auch, dass mir für diesen Fall auch ein sogenannter Risikozuschlag auf meinem Gehalt zusteht, für die Vergangenheit und für die Zukunft!

  • 24.August 2012, 23:18Uhr
    Community Mitglied

    #57Ich glaube nicht,

    dass uns ohne Streik irgendjemand zur Kenntnis nimmt. Es sei denn, wir nehmen uns Frau Aures und Frau Kossendey zum Vorbild und ziehen alle! blank. Ich bin bei beidem dabei! Ich habe es einfach so satt.

  • 24.August 2012, 23:08Uhr
    Community Mitglied

    #56Ich bin soooooo muede!!!!!!!!!!!!!

    Lauter Merkel klonen und Merkel fans ,sie ist doch wichtigste frau der welt!!!!!!!!!!! bis octoker naechstes jahr,dann beisst sie ein deutschland rezzesion und viele viele neue probleme.Frau Linz macht mich auch sooooo muede so langweilig und ohne pfiff,niemand hat mehr pfiff . Ich gehe schlafen

  • 24.August 2012, 22:41Uhr
    Community Mitglied

    #55Genau,

    So wirds gemacht Schorschi. Vielen Dank fuer Deinen qualifizierten Beitrag.

  • 24.August 2012, 22:16Uhr
    Community Mitglied

    #54wo sie Recht hat Sie recht

    Streik der Apotheken IST kontraproduktiv. Ihr Theker habt weder die FDP noch die CDU (Jens Spahn vergessen?) als Helfer, ein Streik der Pillenverteiler kommt gerade recht, dann fällt es leichter, diese Kleinstgruppe von der Nähe der Wähler zu vertreiben. Die Wähler wären die einzigen Mitstreiter, so sie verstehen würden, worum es geht. Nun wollt ihr auch die noch verprellen! Aber welcher Theker hat denn seine Kunden schon mal hinter die Kulissen schauen lassen? Könnte er das überhaupt, ohne sich schämen zu müssen. So ist es wohl bei der Masse. Ehrlich und Hand aufs Herz! All die gesunden Politiker brauchen keine Apotheke (oder die im Bundestag direkt!) und die über 55 jährigen Kranken spielen als zukünftiges Wählervolk keine Rolle. Wohnen auch nicht auf dem Lande,dort ist alles sowieso zu umständlich. Also weg mit den Thekern, die wichtigen Medikamente von den Ärzten verteilen lassen und gut ist. Macht gesünder, spart Geld und das Klientel Ärzte hat ein Zubrot. MAcht doch Sinn oder? Also streikt mal schön ihr Theker!

  • 24.August 2012, 19:18Uhr
    Community Mitglied

    #53Liebe Frau Linz,

    wenn wir-ich-die Basis von Streik sprechen und diesen auch machen wollen, damit nicht nur mit uns etwas gemacht wird, ist die "ordnungsgemäße Versorgung" überhaupt nicht gefährdet. Ich nutze jetzt das schreckliche Wort "erlebbar", denn "erlebbar" wird werden der Verzicht auf die Luxus-, Super-, Rundum-, Sofortversorgung mit allen, selbstverständlich für die Patienten/Kunden kostenfreien Extras. Eine "ordnungsgemäße Versorgung" stellt mit Sicherheit auch die Mehrheit meiner MitstreikerInnen nicht in Frage. In Sprengeln wie dem meinen wäre es völlig hinreichend, wenn die jeweils den Notdienst versehende Apotheke erreichbar ist. Und wieso sollen wir unsere Pflicht übererfüllen, wo der Gesetzgeber die seine nicht erfüllt? Aus Rechten erwachsen Pflichten, aber aus Pflichten eben auch Rechte. Und diese fordern wir ein. Unsere Kammern halten doch die Notdienstregelungen für geeignet, um unserem Versogungsauftrag Genüge zu tun. Oder? Ihr Jens-Wilhelm Salchow

  • 24.August 2012, 18:20Uhr
    Community Mitglied

    #52INTELLIGENTER STREIK ??? KLAR !!!! FB EINLADUNG

    Hallo Fau Linz, streik muss nicht intelligent sein, Streik muss Massen bewegen für uns einnehmen und DRUCK erzeugen ... Deshalb und AUSSERHALB Ihrer auditierte Vorstellung : in jeder Stadt laden die Apotheken VIA FACEBOOK zur 25 CENT PARTY ... jeder Teilnehmer erhält 25 cent , darf Rezepte selber ausstellen, und Poster der drei NACKTTHEKERINNE blank rubbeln ..... Apotheker tragen Rösler und Bahr Masken und verteilen Vollmondbier mit Schäubleschuss .... So long machts Sinn Frau LINZ .... heutzutage....

  • 24.August 2012, 16:20Uhr
    Community Mitglied

    #51@ #44 Das ist aber wohl das letzte Argument

    " Die Bevölkerung hat kaum Verständnis für Streiks, schon gar nicht bei Gutverdienern wie Ärzten, Apothekern oder Flugkapitänen. Denkt also über was neues nach. " Das mit den Gutverdienern hat sich erledigt für Apotheker und Aothekerinnen falls diese selbstständig sind. Noch nicht bis zu Ihnen durchgedrungen. Es bleibt derzeit nur - selbst - und -ständig - von Gutverdienern kann ich hier nichts erkennen. Oder gehören Sie zu denen mit dem großen Auto, der 40- Stunden Woche und einem Gutverdienst? Wenn ja können Sie sich ihrer Stimme enthalten.

  • 24.August 2012, 15:47Uhr
    Community Mitglied

    #50Bericht des saarländischen Rundfunks...

    http://www.sr-online.de/nachrichten/1668/1463668.html

  • 24.August 2012, 15:08Uhr
    Community Mitglied

    #49Konservieren alter Zustände

    Nein, eigentlich kann und möchte ich es nicht glauben... Aber langsam drängt sich einem der Verdacht auf, dass auch Bestechlichkeit im Spiel sein könnte bei einzelnen Funktionären, die permanent versuchen, ihre Berufskollegen wieder zur Ordnung zu rufen. Muß ja keine direkt monetäre sein, obwohl da auch mindestens einige Akteure denkbar wären - vielleicht ist es ja auch nur die (scheinbare) Bestätigung der eigenen "Wichtigkeit" und Selbstgefälligkeit, des eigenen Egos durch die Politik, die manche Personen scheinbar brauchen und wünschen, und sie anfällig, gefügig und willfährig macht für die Einflüsterungen der Gegenseite, weil sie sie nicht mehr klar denken lässt... Die Denke von Frau Linz ist bestimmt alles andere, aber nicht vorwärtsgewandt...Man muß schon sehr große Scheuklappen haben, um nicht zu bemerken, dass hier ein ganzer Berufsstand dabei ist, mit wehenden Fahnen im Abgrund der Geschichte zu verschwinden, wenn er sich nicht ganz schnell radikal umorientiert. Frau Linz kann ja auch gerne per Ausnahmegenehmigung die GKV-Versicherten weiterhin, und in aller Zukunft, zu den alten Konditionen versorgen, wenn ihre Kollegen eine leistungsgerechte Vergütung durchgesetzt haben. Die GKVen haben da bestimmt nichts dagegen... zu #44 Gutverdienender Arzt ? In der Regel, ja. Gutverdienender Flugkapitän / Fluglotse ? Ja. Gutverdienender Apotheker ??? Haben Sie da möglicherweise was verschlafen ?

  • 24.August 2012, 15:03Uhr
    Community Mitglied

    #48zu @47

    Gottseidank. Aber ihr müsst euch ein bisschen aus der Deckung trauen. Sonst haben Linz und Co. das Rampenlicht für sich alleine. Ich weiß, Hansmann denkt sicher auch anders als Linz. Und der Kolleg in Hessen auch. Aber solange ihr als Block wirkt, trifft leider das Sprichwort zu: Mit gefangen,... Also differenziert Euch gegenüber der Basis. Der DAT 2012 wird Euch da noch mancher Kritik aussetzen. Alleine zur Satzungsändrung der ABDA gibt es in diesem Jahr einige Forderungen. Es ist eben Schluss mit lustig.

  • 24.August 2012, 14:47Uhr
    Community Mitglied

    #47..nicht ABDA Meinung..

    Ich habe nicht den Eindruck, daß Frau Linz die Meinung der ABDA wiedergibt, sondern ihre Eigene. Insofern bitte ich nicht die anderen ABDA-Vertreter pauschal in einen Topf zu werfen mit dieser Meinung.

  • 24.August 2012, 14:47Uhr
    Community Mitglied

    #46Ich will ja nicht stören...

    ... aber hier ist gerade die Front bei den Kommentaren eröffnet: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.streit-um-verguetung-apothekerverband-ruft-zu-warnstreiks-auf.38a38a19-cd7e-446f-ad92-2d7fb11ba646.html Zwei von uns mischen schon mit, lasst sie nicht alleine, rein ins Getümmel mit "Hurraaaa"... Zack Zack Spass bei Seite, aber hier können wir auch was tun !

  • 24.August 2012, 14:18Uhr
    Community Mitglied

    #45Typisch Standespolitik

    Genau das meine ich mit "weichspülen" !!! Diese Argumente hören wir jetzt schon seit Jahren....Alles, bloß nicht auf dem Rücken der Patienten....Versorgungsauftrag....und und und In anderen Branchen wird es uns vorgemacht, wie es RICHTIG geht, und zwar komplett . Auf unser Einlenken spekuliert doch die Poltik ( und Standespolitik ? ), daß es nicht sooooo hart für sie wird. Mit dem Apotheker können wir´es ja machen!

  • 24.August 2012, 13:46Uhr
    Community Mitglied

    #44Streik ist kontraproduktiv

    jahrelang ist verschlafen worden, den Menschen vor der Theke zu erklären, welche Leistungen hinter der Theke ablaufen. Jetzt kann man diesen Fehler nicht mit einem Streik ausbügeln, schon gar nicht , wenn vor der Tür noch immer die tollsten Autos geparkt sind. Die Bevölkerung hat kaum Verständnis für Streiks, schon gar nicht bei Gutverdienern wie Ärzten, Apothekern oder Flugkapitänen. Denkt also über was neues nach.

  • 24.August 2012, 13:45Uhr
    Community Mitglied

    #43alles nur Scheinargument von Linz und Co.

    Die Linz und Co-Argumentation ist doch klar: Die ehemalige ADEXA-„Chefin“ will bei ihrem politischen Hofknicks, ebenso wie die anderen, doch nicht aus dem Rhythmus kommen, sonst geht ihr Kalkül nicht auf. Die Informationshoheit, der Insidernimbus verklärt den Blick von ihr und ihresgleichen. Was uns fehlt, ist ein Prometheus, der den closed shop aufbricht. Die Mitglieder der ABDA halten anscheinend zu einem großen Teil die Basis der Apotheker für genauso unmündig, wie Merkel die Deutschen, um über Europa per Volksentscheid zu entscheiden. Kollegin Kossendeys Antrag zum DAT mit dem Thema: Transparenz – Offenheit ist deshalb nur eine logische Konsequenz.

  • 24.August 2012, 13:39Uhr
    Community Mitglied

    #42???

    mir schleierhaft, warum eine gewählte Kammerpräsidentin so wenig Verständnis für ihre Mitglieder zeigt? Sieht sie nicht den Druck, den der allgemeine gesellschaftliche Verteilungskampf auch auf die Apotheken übt? Alles egal, Vogel friss oder stirb? Natürlich wird es einen gepfefferten Gegenwind geben, das Leben besteht aus Unsicherheiten, aber wer nicht kämpft, hat schon verloren! Und sind die Defizite, die sich hier heute, im Hier und Jetzt, in unserer öffentlichen Position aufzeigen, - Herr Herzog hat sie schön beschrieben, und ich wünsche mir, dass der LAV BaWü die wenigen Kilometer zu ihm nach Tübingen überwindet, - sind die Defizite, die sich hier aufzeigen, nicht Grund genug, a bissle mehr, für das Standing der öffentlichen Apotheke zu tun?! Heilberuf und Kaufmann, auf beiden Feldern verschlafene Defizite! Streik ist nie eine Konsequenz allgemeiner Vernunft, aber in manchen Situationen das einzige Mittel, wieder Gerechtigkeit herzustellen, Frau Linz!

  • 24.August 2012, 13:26Uhr
    Community Mitglied

    #41ABDA

    Da die Politik schon lange einen Kurs fährt um die Apothekendichte zu verringern, betrachte ich den Kampf um die nicht ausreichende Honorarerhöhung als so ziemlich aussichtslos. Leider ist unsere Standesvertretung nur dazu da um uns weitere Kosten zu verursachen.Die Ideenvielfalt ist leider granzenlos: Zertifizierung der Softwarehäuser,QMS,etc. etc. Da müsste man ran.Wir brauchen eine Standesvertretung,die nicht nur das Wort Qualität kennt,sondenr auch Wirtschaftlichkeit.

  • 24.August 2012, 13:26Uhr
    Community Mitglied

    #40Das Einzige was kontraproduktiv ist, ist nicht zu streiken

    oder?

  • 24.August 2012, 13:23Uhr
    Community Mitglied

    #39Sorry, aber das ist "bla-bla", Frau Linz!

    Niemand will einen Streik "gegen die Bevölkerung" durchführen. Die Bevölkerung ist übrigend bereits viel weiter. SIE stecken offenbar leider noch in der Vergangenheit! Und: Wie sieht denn IHR "Kampf" aus, Frau Linz......? Gunnar Müller aus Detmold

  • 24.August 2012, 13:00Uhr
    Community Mitglied

    #38och ne....

    es denkt wohl keiner daran zu streiken und die Bevölkerung im Regen stehen zu lassen! Natürlich wird die Notversorgung sichergestellt sein. Frau Linz, was haben Sie eigentlich für ein Bild von der Kollegenschaft??? Und: Streik dient natürlich dazu, die Bevölkerung zu informeiren. Wird wohl keiner den Laden zusprerren um dann HarztIV-Trash-Ferhsehen zu schauen! Befremdlich muss es auch sein, wenn Sie die Presse brauchen um mitzuteilen, was sie der ÖA der ABDA bereits an tollen Ideen übermittelt aber noch keine Antwort erhalten haben. Sieht so die Zusammenarbeit innerhalb der ABDA aus?? Sie sitzen doch an verantwortlicher Stelle auch bei der ABDA, da sollte es andere Wege geben als über die Öffentlichkeit. Zum Beispiel: Nach dem Telefonhörer greifen und nachfragen, aber bitte doch nicht öffentlich in der von Ihnen gewählten Form.....und das in Ihrer Position! Schade!

  • 24.August 2012, 13:00Uhr
    Community Mitglied

    #37Frage??

    Sehr geehrte Frau Linz, wann treten Sie ab/zurück? Habe ich irgendwie vergessen.

  • 24.August 2012, 12:25Uhr
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    #36

    Dieser Kommentar wurde entfernt.

  • 24.August 2012, 12:11Uhr
    Community Mitglied

    #35Streik anders formulieren?

    Ist es denn Streik,einfach den politisch gewünschten Wegfall von 10 000 Apotheken zu simulieren? Wir machen doch nur die Folgen dieses politischen Handelns erlebbar.Es ist Notwehr gegen politische Ignoranz. Frau Linz posiert in der Hauszeitung der Barmer/GEK mit Lob über die gute Zusammenarbeit.Daher ist die Frage erlaubt,was ihr Appeasement wirklich für einen Zweck hat. Ich empfinde es als höchst bedenklich,dass der Ernst der Situation nur bei sehr wenigen Körperschaftlern angekommen ist.Denn deren Rückendeckung ist vital.Im Regen stehen können wir auch allein.Ich habe bisher immer nur das Zuklappen des Schirms erlebt. Je mehr wir die Unrechtmässigkeit in den Vordergrund stellen,desto angreifbarer sind wir.Nochmal,wir tun nur das sowieso gewollte. Das kann doch nicht falsch sein.

  • 24.August 2012, 12:09Uhr
    Community Mitglied

    #34Im nächsten Leben

    Im nächsten Leben werde ich Apotheker- Gegner, ich kann mir keine leichtere Aufgabe vorstellen, Frau Linz.

  • 24.August 2012, 12:03Uhr
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    #33Was wollen Sie den Patienten denn erklären?

    Sehr geehrte Frau Linz Die Zusammenhänge sind doch viel zu kompliziert, das versteht doch kein Normalbürger mehr, selbst wir bringen doch nicht mehr Alles zusammen, es werden immer wieder Punkte in den Diskusionen vergessen. Kein GH-Rabatt mehr ,zu 2004 KK Rabatte von 28% auf unseren Aufschlag Rabattverträge erfüllen, nichts dafür bekommen, und Retaxirsinn Eintreiben der Herstellerrabatte ohne Kostendeckung, aber mit vollem Risiko zwei Kasmmermitgliedschaften, wovon keine etwas für uns macht JEDEN TAG STIRBT EINE APOTHEKE, sie werden nicht aus Reichtum geschlossen, sondern sind Pleite Schauen Sie sich bitte mal den Rohertragsmonitor der DAZ-online an, damit haben wir genug Gründe zu streiken und das kann man den Menschen klar machen, das versteht jeder. Einen öffentlichen Auftrag zu erfüllen, der nichtmal kostendeckend ist, ist für mich schon sittenwidrig. Ärzte haben auch einen öffentlichen Auftrag, und streiken auch, warum müssen wir immer päpstlicher als der Papst sein? Wenn die Kammern nicht sehen, dass der öffentliche Auftrag so nicht mehr zu erfüllen ist, erfüllen Sie Ihren Auftrag nicht. Christoph Leddin

  • 24.August 2012, 11:25Uhr
    Community Mitglied

    #32 @28

    Mir geht es nicht um Streikposten, sondern darum nicht nur Streik zu rufen, sondern sich auch Gedanken darum zu machen, was es in aller Konsequenz bedeutet. Es ist doch nichts Schlimmer als hinterher festzustellen:" ja so wollte ich das nun auch nicht". Darum Planen, mit allen Facetten und alles beleuchten was auftreten kann, um dann vorbereitet zu sein und reagieren zu können. Dazu gehört auch sich darüber klar zu werden wie lange und wie weit man den Streik vorantragen will Und im übrigen mal einen Mittwoch zu schließen ist auch keine Aktion, so etwas sollte schon länge dauern.

  • 24.August 2012, 11:29Uhr
    Community Mitglied

    #31Nachdenken, dann handeln ...

    Wenn A etwas fordert, und B sagt konsequent nein, dann gibt es eben nicht allzu viele Möglichkeiten: A gibt nach. A gibt nicht nach - und dann? Warum sollte B jetzt von seiner Position abweichen? Denn einem droht jetzt Gesichtsverlust. Damit läuft das Ganze auf eine MACHTPROBE hinaus. Das ist ein evolutorisch lange etablierter Prozess und findet täglich in der Natur statt, wenn ein Revierinhaber auf einen Herausforderer trifft usw. Passiert vom Spatz bis zum Elefanten ... Nur: Wenn man es auf einen Konflikt ankommen lässt, dann muss man auch liefern, konfliktfähig sein (!) und seine Macht kennen. Oder als Verlierer vom Platz gehen. Bevor man also in blinden Aktionismus verfällt, sollte man sich erst einmal über seine Position im Klaren sein. Daran mangelt es vielfach. Die Apotheken haben nur eine bedingte Vorstellung von ihrem Einfluss und ihrer Stellung in der Wertschöpfungskette. Sie kennen ihre Stärken (vor allen ein exzellentes, logistisches Netzwerk), aber auch ihre unbestreitbaren Schwächen (Abhängigkeit vom Wohlwollen anderer, Automatisierbarkeit großer Teile der Tätigkeit, ambivalente Haltung der Bevölkerung) nur unzureichend und setzen sich damit zu wenig auseinander. Kräftezehrende Konflikte sind damit gefährlich. Ist deshalb alles verloren? Nein !! Denn die Position z.B. der Arbeiter in der IG Metall oder der Verdi-Mitarbeiter ist auch nicht so stark. Viele lassen sich ersetzen oder die Positionen gar in Drittländer verlagern (geht bei Apotheken zumindest zum größten Teil nicht, schon wieder eine Stärke ...). Dennoch setzen sich die Gewerkschafter trotz ihrer gar nicht so starken Position durch. Warum? Weil sie ressourcenschonend und recht intelligent agieren! Wie? Indem sie clever Sand ins Getriebe streuen. Nicht der Generalstreik beim Daimler oder BMW - nein, ein Zulieferer wird bestreikt. und schon stehen die Bänder still ... Viel klüger! Also, erst nachdenken! Auch in der Wertschöpfungskette der Apotheken gibt es durchaus Möglichkeiten, ganz elegant den Betrieb weitgehend zum Stillstand zu bringen, ohne dass sich alle anderen den Zorn zuziehen müssen. In diese Richtung solltet Ihr mehr denken: Gezielte, aber hochwirksame Stiche, keine offenen Feldschlachten, deren Erfolgsaussichten ungewiss sind (und die, wenn die mediale Dreckschleuder erst einmal auf Hochtouren läuft, auch eine Menge Dreck auf den Berufsstand niederregnen lassen, verlasst Euch drauf!). Und auch keine mitleiderregenden "Verzweiflungstaten" ...

  • 24.August 2012, 11:23Uhr
    Community Mitglied

    #30@29 Ohne . . .

    wenn und aber!

  • 24.August 2012, 11:16Uhr
    Community Mitglied

    #29jetzt tauchen schon wieder zu viele "wenn" und "aber" und

    "warten wir es ab" auf. So wird das nie was. Und die Boygroup weis das. Und gefüllt vor Ort passiert hier gar nichts.

  • 24.August 2012, 11:09Uhr
    Community Mitglied

    #28Also Streikposten...

    geht ja sowas von gar nicht!!!! Es muss jedem Apotheker frei stehen, ob er sich beteiligt. Es soll auch noch soetwas geben, wie ein Ruf unter Kollegen, den man verlieren kann, oder einfach die Selbstachtung. Will heißen, mit hoher Wahrscheinlichkeit wird keiner außen vor bleiben wollen. IMHO

  • 24.August 2012, 11:06Uhr
    Community Mitglied

    #27Unglaublich diese Aparatschiks

    Genau mit diesem Gefasel der Apo-Funktionäre rechnen doch die Damen und Herren in Berlin. Hat acht Jahre (und mehr, ich sage nur "Herr Friese") nicht funktioniert. Auf was für zündende Ideen wartet Frau Linz denn. Vieleicht noch so eine bescheuerte Aktion wie seinerzeit "Alfons aus der Apotheke" in Westfalen-Lippe. Gespräche und Deeskalation waren gestern. Angst vor der "Großkapital gesteuerten Presse" brauchen wir auch nicht mehr zu haben. Schlechter als in den vergangenen Jahren kann man unseren Stand sowieso nicht mehr darstellen. Außerdem haben wir nach schlechter Presse auch 3,5 Mio Mal täglich die Möglichkeit zu widersprechen. Also: Schluß mit lustig!

  • 24.August 2012, 11:05Uhr
    Community Mitglied

    #26@23 hat recht.

    nur koordiniert und vorbereitet macht es Sinn. Und Kollege Schulze: Es passiert doch eben gerade jetzt, durch den Einsatz vieler engagierter Kollegen/-innen von der Basis und auch ABDA-seitig eine ganze Menge. Ich halte gar nichts davon, schon jetzt in diese Richtung aktiv zu werden. Die Entscheidung muß meiner Meinung nach abgewartet werden und bis dahin braucht es weiter Aktionen, wie sie ja schon z.B. durch die engagierten Ladys Kossendey und Aures erfolgt sind aber eben auch weiter Information der Bevölkerung und vor allem der Politik.

  • 24.August 2012, 11:04Uhr
    Community Mitglied

    #25Natürlich Notversorgung!

    Was denkt Frau Linz denn wie wir streiken wollen? Tür zu und keiner da? Natürlich sollte die Notversorgung gesichert sein und natürlich werden die Kollegen und Mitarbeiter in bzw. vor der Apotheke stehen um mit den Patienten ins Gespräch zu kommen. Ein Streik trifft immer auch unbeteiligte oder hat die GDL damals an mich gedacht als ich die ganze Nacht an der Hotline der Bahn versucht habe eine Zugverbindung sicher zu planen. Ich für meinen Teil will gar nicht so sehr einen Betrag x, was ich will ist Planungssicherheit, d.h. festgeschriebene Dynamisierungen o.ä. Was nützt mir jetzt 1€ in der Hand, wenn in den nächsten Jahren eine Inflation oder was weiß ich kommt?

  • 24.August 2012, 11:02Uhr
    Community Mitglied

    #24Was hat die rücksichtsvolle Variante bisher gebracht

    Endlich rührt sich kollektiver Protest bei den Apothekern, endlich merken selbst einige unseres Standesvertreter dass es schon lange nicht mehr 5 vor 12 ist - und schon wird wieder abgewiegelt. Niemand hat vor bei einem Streik die Notversorgung der Bevölkerung zu vernachlässigen - wir sind Apotheker - aber warum soll die Bevölkerung nicht auf unser Problem aufmerksam gemacht werden. Ein netter kleiner Streik am Mittwoch Nachmittag ist da sicherlich genauso geeignet wie ein Streik am Samstag Abend zwischen 18.00 und 20.00 Uhr - nämlich gar nicht. Es muss spürbar werden was passiert wenn wir nicht mehr da sind. Zudem muss die Apothekerschaft mehr an die Öffentlichkeit. Herrn Montgomery sieht man in jeder 2. Talkshow - als er in sein neues Amt gewählt wurde war eine 2/3 Seite der FAZ am Sonntag mit diesem Thema gefüllt- wo sind wir? Lobbyarbeit in Berlin ist ja schön und gut, aber wir müssen die Bevölkerung aufrütteln, ihnen die wahren Kostenstrukturen vermitteln. Es gibt gute PR Agenturen die ihre Kunden eben gerade in solche Sendungen bringen - warum nicht mal darein Geld investieren statt in Berliner Repräsentation. Immer nur Kuschelkurs rettet keine Apotheken, dient mittel- und langfristig nicht der Versorung der Bevölkerung um die sich angeblich so viele Gedanken gemacht wird. Vor allem Landapotheken, die mit ihrem oft hohem RX-Anteil zur Zeit erheblich kämpfen müssen stehen vor dem aus - wer versorgt dann . Unsere Aktionen können nicht auffällig genug sein!

  • 24.August 2012, 10:54Uhr
    Community Mitglied

    #23Streik? Aber dann bitte sorgfältig vorbereitet

    Ein Streik würde verdeutlichen, was ein Zusammenbruch der Apothekenversorgung in Deutschland bedeutet und dies sollte auch so kommuniziert werden. Sprich erklären warum wir auf mehr Honorar angewiesen sind. Die notwendige Notdienstversorgung sollte auch eine solche sein und nur echte Notfälle bedienen. Dazu müssen wir die Ärzte mit ins Boot nehmen, damit die auf den Verordnungen die Dringlichkeit vermerken. Alles andere wie Kopfschmerzmittel, Nasenspray usw. muß in der Apotheke bleiben, sonst konterkarieren wir den Streik. Wie ist mit Kollegen die nicht mit machen wollen zu verfahren? Schicken wir dort Angestellte hin die sein Geschäft blockieren? Wie sieht das rechtlich aus? Eigentlich kann ich mir keinen Tag leisten an dem ich die Apotheke schließen würde. Wer und wie könnten wir unterstützt werden? Die Gewerkschaften haben ja eine Streikkasse, da gibt es bei uns nicht. Wie können wir Politiker , die unsere Position schon vertreten mit ins Boot nehmen, damit wir die nicht auch noch verprellen? Ich finde es sind viele Fragen offen und es läuft uns die Zeit weg, insofern sollte zumindest die Planung beginnen und auch uns Material an die Hand gegeben werden mit dem wir dann sauber argumentieren können. Nichts ist doch schlimmer als gefragt zu werden warum wir streiken und dann stootert man ins Micro....

  • 24.August 2012, 10:44Uhr
    Community Mitglied

    #22@ #19 Nicht erst hinterher

    "Es wird bei negativer Entscheidung sicher zu solchen Aktionen kommen müssen, dafür ist das Thema viel zu aufgeheizt. " Das ist momentan noch Ihr Irrglaube. Es muß vor dieser Entscheidung etwas passieren, damit die Entscheidung der Regierung bevor sie gefällt wird (die Entscheidung :-) ) korrigiert werden kann.

  • 24.August 2012, 10:41Uhr
    Community Mitglied

    #21Weiter so Frau Linz !

    Jetzt hat der Druck der Basis endlich dazu geführt, dass Herr Becker zu effektiveren Massnahmen greifen will, dann kommen Sie daher und treiben einen weiteren Keil in die Apothekerschaft. Bedenkenträger und Duckmäuser wie Sie haben unseren Berufsstand dahin geführt wo er jetzt ist : an den Abgrund. Hören Sie auf, eine längst überfällige Möglichkeit spürbaren Druck aufzubauen, mit Ihrem Geschaffel zu torpedieren. Die Politiker lachen sich ins Fäustchen, wenn Sie die Uneinigkeit der Apotheker sehen. So ein Geschwätz zum jetzigen Zeitpunkt kann für Sie eigentlich nur eins bedeuten: Rücktritt !!

  • 24.August 2012, 10:41Uhr
    Community Mitglied

    #20Bedenken Bedenken Bedenken....

    Wenn wir einen Streik sauber ankündigen und zunächst auf Mittwochs beschränken, kann sich jeder Patient darauf vorbereiten. Das Ziel ist, eine öffentliche Diskussion zu erreichen. Es bringt uns leider gar nichts, die Menschen zu informieren, wir müssen Druck auf die Politik ausüben. Warum glauben wir eigentlich immer, dass die Leute sich überhaupt mit den Apotheken beschäftigen wollen ? Medikamente kaufen ist so sexy wie Steuern zahlen oder tanken. Jeder gibt sein Geld lieber für was anderes aus, es ist aber schlicht notwendig und wir alle erwarten, dass es Apotheken und Tankstellen in unserer Nähe gibt und dass die Straßen in Ordnung sind (Steuern). Dann ist es noch ganz schön, wenn wir ordentlich behandelt werden. Deshalb mögen wir noch lange keine Finanzbeamten oder Mineralölkonzerne oder Apotheker. Als ich noch keine Apotheke hatte und in der Industrie war, da hat es mich doch einen Sch... interessiert, wie die wirtschaftliche Lage der Apotheke ist. Es interessiert mich auch nicht sonderlich, wie es Lokführern oder Mitarbeitern der Flugsicherung geht. Ich nehme war, wenn da gestreikt wird, klar ist doof wenn ich gerade Bahn fahre oder fliege. Für Aussenstehende ist es eine Meldung in der Tagesschau, mehr nicht. Genau so ist es mit der öffentlichen Wahrnehmung. Wenn wir mehr Geld bekommen, egal ob 190 Mio, 600 Mio oder 2 Mrd Euro ist das Geschrei groß und zwei Wochen später spricht kein Mensch mehr davon. Das ist nunmal so und das sollten wir aushalten können.

  • 24.August 2012, 10:40Uhr
    Community Mitglied

    #19@all nur gemeinsam geht es!!

    An die "Kette" wird in Niedersachsen sicher niemand gelegt. Zunächst hat ja wohl jeder das Recht, seine Meinung zu äußern. Sowohl ich, als auch Frau Linz tun dies. Und selbstverständlich tauschen wir uns aus. Die Frage nach der Streikbereitschaft - und da wiederhole ich mich gerne - wird in Niedersachsen, so man sie denn stellen würde, sicher mit einem sehr hohen Prozentsatz bejaht. Das ist im Übrigen mittlerweile bundesweit so. Ob wir tatsächlich zu einer solchen Maßnahme greifen, wird die letztendliche Entscheidung der Regierung - und die liegt nicht vor, es wird darüber nur heftig spekuliert und diskutiert - zeigen. Ich selbst sehe den Einsatz des Streikmittels durchaus als legitim an, wie es ja auch Fritz Becker bereits geäußert hat. Es wird bei negativer Entscheidung sicher zu solchen Aktionen kommen müssen, dafür ist das Thema viel zu aufgeheizt. Ich sehe auch keinen Unterschied darin, ob nun Ärzte(wie ja bereits mehrfach geschehen) oder Apotheker ihr legitimes, demokratisch verbrieftes Grundrecht wahrnehmen. Wie und in welcher Form man so etwas dann durchführt muß allerdings gemeinschaftlich!! besprochen werden und es wird dann mehrheitlich in den Gremien entschieden.

  • 24.August 2012, 10:37Uhr
    Community Mitglied

    #18Müßte es in der Überschrift

    nicht heißen: Frau Linz MEINT ein Streik sei kontraproduktiv? Denn mehr als um eine Meinug kann es sich doch nicht handeln

  • 24.August 2012, 10:48Uhr
    Community Mitglied

    #17Weil's auch hier passt:

    Bedenkenträgerei hat uns in diese schier unerträgliche Handlanger- und Prügelknabenrolle der GKVen gebracht. Nie, nie! haben wir uns spürbar gewehrt, ich sage mal seit mindestens 2004 (was vorher war, das weiß ich nicht)... Jetzt sieht es so aus, als ob ein Jahrhunderte alter Berufsstand im Nirvana zu verschwinden droht. Was machen wir? Noch ein paar Monate "Bedenken" und wir sind ein für allemal RAUS! Kassenabschlag? Ist der gesetzeskonform? Kann man sich als Kammern/Verbände/ABDA nicht dagegen wehren, dass wir Rabatte weiter geben MÜSSEn, die es seit Jahren überhaupt nicht mehr gibt? Sozusagen als Belohnung für die Umsetzung der intransparenten, häufig patientenfeindlichen Rabattverträge? Was sagt eigentlich das Kartellamt zur erwartbaren Oligopolisierung im Generikamarkt? Haben Sie darüber schonmal diskutiert, ob man klagen kann bzw. Mitglieder auf einem solchen Weg unterstützt? Geht nicht? - Gibt's nicht... Ich will noch hinzufügen (weil ich gerstern mit einem 64jährigen Kollegen 2h diskutiert hab): Alle diejenigen, für die finaziell kein Weltuntergangsscenario mehr ansteht - das sind eben doch noch sehr viele, die allenfalls den Betriebswert in Gefahr sehen - haben meiner Meinung nach die moralische PFLICHT, sich im Interesse der nächsten Generation jetzt mit zu solidarisieren. Er meinte dann, "dass könnt Ihr doch dann machen, für uns ist es jetzt eh egal, ich muss bei sowas nicht mehr mitmachen, Lust hab ich schon lange nicht mehr, aber es ist ja bald Schluss". Ich konnte zumindest ihn überzeugen, dass jede Form von Protest zum Scheitern verurteilt ist, wenn diejenigen, die es sich leisten können, sich verweigern. "Nach mir die Sintflut" ist KACKE! Er ist ein Apotheker durch und durch, akribisch, fachlich auf der Höhe - kurz gesagt - Apotheker mit Leib und Seele! Und doch resigniert... ABER: er macht mit, weil er das Argument mit dem austerbenden Berufsstand überdacht hat! Frau Linz: Lösungen erarbeiten, vorschlagen und MACHEN! Schluss mit der Bedenkenträgerei!

  • 24.August 2012, 10:34Uhr
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    #1610.000

    ApothekerInnen incl. deren Mitarbeiter in Apothekenkleidung mit entsprechend formulierten Losungen in Berlin vorm Kanzleramt! Das muss unser Ziel sein. Vielleicht auch ein Marsch von der Friedrichstraße aus (BMG) das ist nicht weit entfernt. Wenn wir das schaffen, haben wir einen Etappensieg errungen! (Es ist zu schaffen, das ist weniger als 10% aller Apothekenmitarbeiter) Mit entsprechend organisierten Fahrgemeinschaften, vielleicht auch Bussen, bekommen wir das hin. a) zeigen wir nach außen, dass wir an einem Strang ziehen b) stärkt es uns nach innen, denn wir sitzen alle in einem Boot Und nicht zu lange warten, in der Adventszeit geht es nicht mehr!!!!!

  • 24.August 2012, 10:31Uhr
    Community Mitglied

    #15Aufklärung

    Das wir in Deutschland leben ist mir durchaus bewusst. Und ängstlich bin ich sicher nicht. Ich würde sogar behaupten, das sich jemand bin, der kein Blatt vor dem Mund nimmt. Vor was soll ich denn Angst haben?Ich halte es nur für nicht sinnvoll zu streiken, da wir in der Gesellschaft einen ganz anderen Ruf haben als z.B. Lockführer,was die Honorierung angeht. Und da hilft nur aufklären. Was ich täglich in der Apotheke mache? Naja, das muss ich Ihnen glaube ich nicht erklären.Vermutlich sehr ähnliche Sachen wie Sie auch. Und ja ich rede gerne mit meinen Kunden.Wenn es sein muss auch 50 mal das gleiche. Die ABDA müsste das für uns richten. Das ist unsere (unfähige) Lobby!

  • 24.August 2012, 10:26Uhr
    Community Mitglied

    #14Ordnungsgemäße Versorgung der Bevölkerung!

    Der Streik ist für eine "ordnungsgemaße Versorgung der Bevölkerung" - was diese gefährdet ist das Apothekensterben. Insofert kann ich alle Kammern und Verbände nur auffordern einen Streik zu unterstützen!

  • 24.August 2012, 10:26Uhr
    Community Mitglied

    #13ABDAnken = BABYLON

    BECKER für Streik - LINZ gegen Streik .... und die andern Postenträger? was ist das für ein SPITZENVEBAND mit 38 " SPITZEN" ..... wohl eher der kostspieligste STUMMpfverband aller Zeiten ... Politiker kugeln sich vor Lachen über so einen Haufen .....

  • 24.August 2012, 10:26Uhr
    Community Mitglied

    #12Völlig falsche Schlüsse

    Peinlich für Niedersachsen, gerde auch für Herrn Hansmann. Verband (Herr Wolf) und Kammer (siehe oben) legen ihn an die Kette, wo doch Taten folgen sollten. Im Übrigen ist es ein Irrglaube, dass man bei Streiks die Bevölkerung mitnehmen muß. Den Leuten ist zu 90% alles egal, was andere betrifft. Nur wenn sie selbst Unannehmlichkeiten haben,ärgert es sie. Und das soll ein Streik ja auch auslösen. Niemand hat das Wohlergehen von Lockführern oder Lotsen auf dem Zettel. Nur seine eingeschränkte Bewegungsfreiheit interessiert.Und führte bei den angesprochenen Berufsgruppen zu den entsprechenden Erfolgen Und merke: Von Beliebtheit kann man nicht satt werden. Ich glaube die Lage ist jetzt so akut und dringlich, dass solche Maßnahmen notwendig sind. Später kann man ja die angesprochenen langfristigen Maßnahmen einleiten. Ob das dann aber nicht andere Personen tun sollten,als die bisherigen Player muß überlegt werden. Bislang ist ja auf dem Gebiet ehr versagt worden Ich sehe förmlich wie Rößler, Bahr und Co sich gerade die Hände reiben. Auf das Zögern der Pillendreher ist eben Verlass

  • 24.August 2012, 10:15Uhr
    Community Mitglied

    #11Genau das sind die Kammern wie ich sie kenne,

    Vertreter und ausführendes Organ der Staatsmacht. Dann sollen die gefälligst auch vom Staat bezahlt werden und nicht von den Mitgliedsbeiträgen der Apotheker. Wo sind eigentlich die Stimmen der restlichen Verbände und Kammern? Haben die auch eine Meinung? Jeder seine eigene? Oder geht hiermal etwas von der Basis aus und wird zentral organisiert und zwar in die Richtung, die die Basis will.

  • 24.August 2012, 10:12Uhr
    Community Mitglied

    #10zu #2

    Lieber Kollege, ich will Ihnen ja nicht zu nahe treten, aber was machen Sie eigentlich in Ihrer Apotheke? Haben Sie vom vielen Erklären nicht mittlerweile einen ausgefransten Mund oder pflegen Sie die Tradition des ängstlichen Apothekers. Sie leben in Deutschland, nicht im Iran. Also etwas mehr MUT. Es wird Sie deswegen keiner fressen.

  • 24.August 2012, 10:09Uhr
    Community Mitglied

    #9frau linz sollte vielleicht mal stuttgarter zeitung lesen ....

    ... und schauen, was ihre kollegen veranstalten. ihr vize herr hansmann hält niedersachsen für "streikbereit". ist es sooo schwer für verbände und kammern, sich einmal inhaltlich zusammenzusetzen und auszutauschen. warum kocht da jeder sein eigenes süppchen? schmecken tut das keinem.

  • 24.August 2012, 10:09Uhr
    Community Mitglied

    #8Streik - was sonst !?

    Seit 2004 haben wir die gleiche Vergütung, Seit 2004 wird in Gesprächen und mit Flyern und Postern versucht bei Reformen und Reförmchen gut abzuschneiden. Seit 2004 geht das aus meiner Sicht mächtig in die Hose. Jetzt muss ich schon wieder hören ein Streik wäre kontraproduktiv. Also sind denn die Gespräche im Vorfeld produktiv gewesen? Ich hab die Nase voll von dem Gequatsche. Die Bevölkerung wird durch die Notdienstklappe versorgt und zwar nur von einem Apotheker. Der Rest der Mannschaft informiert die wartenden Kunden vor der Apotheke. Gleichzeitig werden in der BILD und in anderen großen Blättern ganzseitige Anzeigen geschaltet und unsere Position erklärt und einen "Werbespot" in der besten Sendezeit vor der Tagesschau wird wohl auch machbar sein.

  • 24.August 2012, 10:15Uhr
    Community Mitglied

    #7Eigentlich

    haben die Muttis ja immer Recht... Aber zum Glück haben wir im Leben nur selten auf die Mutti gehört. Wegen solcher Haltung haben wir viel zu lange gewartet! Über 8 Jahre. Die Zeit ist überreif. Die Verantwortlichen haben keinen Weitblick bewiesen. Weil es gerade nicht chic ist, für Apotheker einzustehen, müssen viele Kollegen "über die Klinge" springen. Dem muss Einhalt geboten werden! Besser ein Ende mit Schmerzen als ein Schmerz ohne Ende. Die Notversorgung muss natürlich sein, keine Frage. Aber auch da kann man kreativ sein. Zum Beispiel vormittags Klappendienst hier und nachmittags Klappendienst dort. Das könnte zentral organisiert werden. Dafür haben wir die Verbände! So können möglichst viele Mitarbeiter mitgenommen werden zu zentralen Großdemonstrationen. Nur so schaffen wir es in die großen Tagesmedien!!!!!! Was soll der Quatsch mit dem Infostand vor der Apotheke mit Gebäck? Das ist Kikifax. Wir brauchen Druck auf die Politiker in Berlin und der entsteht nur, indem man dorthin geht, wo auch die großen Medien present sind, an den Schaltstellen der Macht. Alles Andere ist doch vergebliche Liebesmüh.

  • 24.August 2012, 10:05Uhr
    Community Mitglied

    #6Und sie hat

    nicht Recht !! Warum ? Weil das Ziel des Streiks- ein besseres Honorar- den Erhalt der wohnortnahen Arzneimittelversorgung und die ausreichende Bezahlung qualifizierter Fachkräfte gewährleisten soll. Wir streiken also auch für unsere Patienten und nicht gegen sie. Die Argumentation, daß wir den Konflikt auf dem Rücken der Patienten austragen ist völlig überholt und sachlich falsch. Es ist kontraproduktiv unseren Kritikern auch noch Argumente gegen den Streiks zu liefern. In der Öffentlichkeit muß ganz klar die Notwendigkeit und das Ziel eines Streiks kommuniziert werden. Das ist unser Problem-nicht der Fakt Streik. Krankenhäuser und Ärzte haben auch Versorgungsaufträge und haben mit Ihren Schließungen auch kein Problem.

  • 24.August 2012, 10:05Uhr
    Community Mitglied

    #5Und sie hat

    nicht Recht !! Warum ? Weil das Ziel des Streiks- ein besseres Honorar- den Erhalt der wohnortnahen Arzneimittelversorgung und die ausreichende Bezahlung qualifizierter Fachkräfte gewährleisten soll. Wir streiken also auch für unsere Patienten und nicht gegen sie. Die Argumentation, daß wir den Konflikt auf dem Rücken der Patienten austragen ist völlig überholt und sachlich falsch. Es ist kontraproduktiv unseren Kritikern auch noch Argumente gegen den Streiks zu liefern. In der Öffentlichkeit muß ganz klar die Notwendigkeit und das Ziel eines Streiks kommuniziert werden. Das ist unser Problem-nicht der Fakt Streik. Krankenhäuser und Ärzte haben auch Versorgungsaufträge und haben mit Ihren Schließungen auch kein Problem.

  • 24.August 2012, 10:02Uhr
    Community Mitglied

    #4ABDAnken SOFORT

    hat nix kapiert -- lebt im Speck der ABDA ..... haben die Lockführer, die ÖTV je probleme gehabt mit der Bevölkerung ? Hirn einschalten! Bedenkenträger bleiben auf der Strecke ....

  • 24.August 2012, 09:55Uhr
    Community Mitglied

    #3.

    Den "Streik" halte ich für untauglich, das verheerende öffentliche Echo ist uns sicher, die Vermiitlung der wirtschaftlich kritischen Situation wird nicht gelingen. Niemand wird diese Inhalte einer skeptischen bis feindseligen Öffentlichkeit erklären können, die Medien werden sich ganz sicher nicht objektiv verhalten sondern die Neiddebatte erstmal richtig anheizen. Stattdessen muss die Vertretung professionalisiert werden (das müssen keine Apotheker sein!), alles andere macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Professionelle Lobbyisten mit den richtigen Kontakten arbeiten für alle Branchen, nur - offensichtlich - nicht für Apotheken.

  • 24.August 2012, 09:54Uhr
    Community Mitglied

    #2Recht hat Sie

    Wir könnne uns nicht mit anderen Branchen vergleichen. Unser Ruf in der Bevölkerung ist zwar gut,aber es ist auch kein Geheimis, dass die Menschen denken, dass wir uns ständig eine goldene Nase verdienen. Ein Streik würde in der Bevölkerung das Gegenteil seines Zweckes auslösen. Wir müssen es den Menschen erklären.

  • 24.August 2012, 09:46Uhr
    Community Mitglied

    #1Blablablabla....

    blablublublalblablub