Apothekenhonorar

Koch: 8,10 Euro plus Inflationsausgleich APOTHEKE ADHOC, 04.04.2011 15:28 Uhr

Berlin - Die Vorsitzende des Sächsischen Apothekerverbands (SAV), Monika Koch, hat sich für Änderungen bei der Apothekenvergütung ausgesprochen. Die derzeitige fixe Vergütung von 8,10 Euro hält sie insbesondere wegen der Gefahr einer Inflation für nicht zukunftsfähig. Auf dem Sächsischen Apothekertag sprach sich Koch deshalb für eine Dynamisierung des Honorars aus.

„Wir brauchen ein automatisiertes Verfahren, um Inflation und Kostensteigerungen ausgleichen zu können“, sagte Koch. Denkbar sei die Orientierung des Honorars an der Grundlohnsummensteigerung, wie es bei den Ärzten der Fall sei. Bei einer Steigerung der Löhne erhöhten sich schließlich auch die Einnahmen der Kassen, so Koch.

Das aktuelle System hält Koch für nicht mehr tragbar. „Wir haben jetzt seit sieben Jahren die gleiche Vergütung pro Packung“, so Koch. Zwar gebe es über den Kassenabschlag ein kleines Ventil. Durch die Schiedsverfahren dauere es aber zum Teil Jahre, bis eine endgültige Entscheidung falle. Die Politik müsse sich der Gefahr bewusst sein, dass bei immer mehr Belastungen und immer weniger Umsatz irgendwann die Qualität leide.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Ältere Kommentare lesen 10 Kommentare
  • 5.April 2011, 16:27Uhr
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    #10Ich kenne Frau Koch nicht!

    Sorry, war also nicht persönlich gemeint. Und Sie haben Recht. Meckern aus der zweiten Reihe ist immer einfacher als mitzumachen. Dennoch kann ich die Durchhalteparolen der ABDA nicht mehr hören!

  • 5.April 2011, 12:35Uhr
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    #9Einladung ins Kämmerlein!

    Liebe Kollegen Schenck und Stuchtey, woher nehmen Sie Ihre Weißheiten in Bezug auf die "Standesführung" eigentlich? Ich nehme an, Sie engagieren sich selbst weder in Kammer noch im Verband. In diesem Fall kann ich natürlich verstehen, daß Sie mit Pauschalbehauptungen versuchen, von eigener Uninformiertheit abzulenken. Den in der Standespolitik zum Teil über Jahre mit viel persönlichem und vor allem zeitlichen Einsatz engagierten Kolleginnen und Kollegen - und Monika Koch macht dieses seit der Wende mit Bravour - tun Sie absolut unrecht. Und ich glaube auch, eigentlich wissen Sie das. Also bitte etwas mehr Sachlichkeit in der Diskussion. Es ist ohnehin schon heftig genug, was die Politik mit uns aktuell macht. Mit standespolitischem Gruß aus Niedersachsen Uwe Hansmann, Lilienthal bei Bremen Seit 1988 auch Inhaber einer "Fußvolkapotheke"

  • 5.April 2011, 11:11Uhr
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    #8Nur Worte, keine Taten

    ...so sehe ich das auch. Natürlich wird sich nichts tuen und die Sache ist für unsere Standesführung erledigt.

  • 5.April 2011, 08:34Uhr
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    #7Nur Worte, keine Taten

    Das sind doch wieder nur Worte, die man von Seiten der Standesführung seit Einführung der Packungspauschale kennt. Die wollen uns niedergelassenes Fußvolk besänftigen. Passieren wird gar nichts. Im Gegenteil. Im stillen Kämmerlein werden dann Pralinen und Komplimente ausgetauscht und die Kassenrabattspirale dreht sich weiter. Ich gebe zu, es geht mir in der Selbstständigkeit nicht schlecht. Was mich am meisten ärgert ist nicht die Vergütung, sondern ein Dschungel von Vertragswirrwarr und verunsicherte Kunden, die über Vertragsmodalitäten ihrer Kasse und nicht über Arzneimittel informiert werden müssen. Ich will doch nur, dass mein Beruf mir wieder Spaß macht!

  • 4.April 2011, 23:01Uhr
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    #6eigentlich nur logisch

    Die Forderung von Monika Koch ist schlicht richtig, kein Kassenmensch arbeitet noch auf der Basis von 2004. Keine politische Partei kann noch mit den Zuschüssen von 2004 leben. Nur bei Apotheken soll das gehen? Geht nicht! Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht. Ich kann dem Kollegen Hansmann nur zustimmen.

  • 4.April 2011, 18:23Uhr
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    #5Endlich!

    Wir müssen mehr fordern, weniger jammern und dürfen uns nicht auf die Zusagen von irgendwelchen Nachwuchspolitikern verlassen!!! Ich stimme Herrn Weck zu: Langfristig müssen wir den Kassenrabatt los werden.

  • 4.April 2011, 16:57Uhr
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    #4Richtige Forderung!

    Monika Koch stellt die richtige Forderung und zwar unabhängig von irgendwelchen weiteren Zugeständnissen an die Poilitik. Wir haben in den letzten Jahren in keinster Weise an der wirtschaftlichen Entwicklung partizipiert und haben insofern eine berechtigte Forderung, die man mit Nachdruck unterstützen sollte!

  • 4.April 2011, 16:28Uhr
    Community Mitglied

    #3richtiger Ansatz

    ...hoffentlich auch umsetzbar

  • 4.April 2011, 16:27Uhr
    Community Mitglied

    #2Viel zu wenig!

    Die Forderung muß doch mindestens (!!!) lauten: 10€ plus Inflationsausgleich und weg mit dem Kassenrabatt!

  • 4.April 2011, 15:57Uhr
    Community Mitglied

    #1Klingt gut

    Wahrscheinlich zu gut, um wahr zu sein ......

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