Kassen wollen Apothekenmarge abgreifen Benjamin Rohrer, 27.07.2012 09:56 Uhr
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Erstattungs- oder Listenpreis? GKV-Vize Johann-Magnus von Stackelberg lässt vom BMG die Berechung der Apothekenmarge prüfen.Elke Hinkelbein
Berlin - Eigentlich sollte alles klar sein: Nach Arzneimittelpreisverordung (AMPreisV) berechnen die Apotheken ihre 3-prozentige Marge auf Basis des Herstellerabgabepreises. Von Erstattungsbeträgen und Rabatten für neue Medikamente mit Zusatznutzen ist keine Rede. Trotzdem würden die Kassen offenbar gerne noch einen Teil des Apothekenaufschlags abgreifen. Gestern waren Vertreter des GKV-Spitzenverbandes im Bundesgesundheitsministerium (BMG) zu Besuch, um über die Zukunft der Apothekenmarge zu sprechen.
Seit dem AMNOG müssen die Kassen mit den Herstellern Rabatte auf ihre Arzneimittel aushandeln, wenn diese zuvor einen Zusatznutzen bescheinigt bekommen haben. Kürzlich waren die ersten Verhandlungen für das AstraZeneca-Präparat Brilique (Ticagrelor) abgeschlossen worden. Angesichts mehrerer technischer Probleme kann der neue Rabatt aber noch nicht berechnet werden.
Parallel dazu hatte der GKV-Spitzenverband in einem Brief an das BMG nach der 3-Prozent-Marge gefragt: Ob der Aufschlag auf Basis des niedrigeren Erstattungspreises berechnet werden könne, wollte Verbandsvize Johann-Magnus von Stackelberg wissen.
Mit dem BMG seien die im Brief angesprochenen Fragen zur Abrechnung der Erstattungsbeträge auf Fachebene erörtert worden, berichtet eine Sprecherin des Kassenverbandes. Ein konkretes Ergebnis wollte sie aber noch nicht mitteilen: „Das BMG will sich hierzu noch weiter abstimmen und danach äußern.“
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#14Rechtsstaat, wo bist Du?
Sollte das irgendwann nicht nur für Brillique gelten, sollte die Apotheker alle Lieferverträge kündigen und den Patienten direkt abrechnen. Dann darf die Krankenkasse sich ein eigenes Rechenzentrum zusätzlich aufbauen und sich dem Patienten endlich mal erklären. Wozu sollen wir dann noch Inkasso für die Kassen machen? Was habe ich von pünktlicher Zahlung? Bekomme ich auch Skonto von den Kassen?? Eine Sauerei, was passiert
#13Wir müssen kämpfen!
http://m.youtube.com/watch?v=5U56GSYZiaQ
#12Kartellamt
Gesetzliche Krankenkassen sind sofort der Kartellaufsicht zu unterstellen und die ABDA sollte eine Klage wegen Mißbrauch der marktbeherrschenden Stellung einreichen. Außerdem sind die 20 Milliarden Euro "Überschüsse" abzuführen, da Gesetzliche Krankenkassen als Gesellschaften öffentlichen Rechts weder Überschüsse noch Gewinne machen dürfen. Außerdem ist zu prüfen , ob das widerrechtliche Einbehalten der Mitgliedbeiträge den Tatbestand der Veruntreuung efüllt. Wie werden diese Gelder verwaltet? Entstehen steuerpflichtige Zinsgewinne ?
#11Irrenhaus BRD!!!!!!!!!!!!
Wir werden sehr bald kks und regierung zahlen muessen das wir die erlaubniss haben arneimittel zu verteilen!!!!!!!!!!!!! Das ist unsere Priveleg meine damen und herren. Wir leben in ein Irrenhaus!!!!!!!! Unsere Lobby ist pathetisch. Unsere Lobby hat uns ueber 20 Jahre nichts gebracht. Schoene Woeter und Gesellschafts termine fuer die Wichtigsten Ich befuerte auch jetzt das nichts erziehlt wird. Noch nicht mal unsere Wahlrecht stimmt. Diktatur mit schlimmen folgen. Es ist nur gut das unsere gesellschaft noch genug zum essen hat!!!! Rezession kommt,und es wird kein kleiner nummer seihen. Vielleicht deswegen 25 von ein Bankrottes system. Beschaemmend!!!!!!!!!!!!!!!!!
#10Antwort:
kein Kassenabschlagmehr. Möglich wäre tatsächlich, die Angestellten und vor allem die Bosse solidarisch am Gesundheitswesen zu beteiligen durch eine 10%ige Abgabe auf das Bruttoeinkommen. Warum sollen denn alle anderen Leistungsanbieter zur Kasse gebeten werden und der Leistungsanbieter Krankenkassen nicht?
#9GKV zum kotzen!!!!!!!!!!!!!1
!!!!!!!!!!!!!!!!
#8Ein Grund mehr..
..den Kassen gegenüber in Zukunft knallhart aufzutreten. Sollen sie sich doch Jemand anderen suchen, der ihnen ihren ganzen Scheiß macht. Es wurde schon so oft gesagt: als Warnschuss erst mal ohnehin unrentable Hilfsmittel nicht mehr liefern. Wenn dann die Versorgung bei den entsprechenden Artikeln zusammenbricht und bei den Kassen die Telefone verglühen, werden sie ganz schnell verhandlungsbereiter sein.
#7Angesichts der Tatsache, daß wegen 25 Cent ...
die Kassen sich jetzt wieder aufplustern - es bringt einen nur noch zum K... Die sollen angesichts (der Steigerungen) ihrer Vorstands- und Aufsichtsratsgehälter mal bloß nicht so tun. Ob die KraKa´s es angesichts solcher Äußerungen überhaupt noch verdient haben, daß wir denen den ständigen Patientenärger über die Rabattverträge abnehmen? Am besten die Ausnahme Kostenerstattung auf die Regel umstellen, dann dürfen nämlich die Kassen mal aufzeigen, was sie an Rabatten so einstecken.
#6Kreuz, Cito, Pharm Bed.
@ 3 Konzertierte Aktion gegen kontinuierliche krankenkässliche Körperverletzung.?! Ja, ich hab auch immer mehr Bedenken. Und die Importe sind der Kernschmelze unterworfen !
#5Nach-denken
Dann müssten die Kassen ja offenlegen,wieviel sie von wem Rabatte bekommen.Peinlich! Wie gross sind dann wohl die verbleibenden Arzneimittelkosten? Bei Rabatten bis 9o%(O-Ton).Die Kassen argumentieren immer mit Bruttowerten ohne jeden Abzug. In Sachen Aufschläge.Warum nicht gleich vollends ohne?Dann aber aufhören. Was nicht bezahlt wird,wird nicht gemacht.Ist das noch Streik oder Verzweiflung?
#4ist das
vielleicht auch schon bei der ABDA angekommen. Schlussfolgerungen meinerseits: Die Rabatte zu den Erstattungspreisen sollen gefälligst Hersteller und KK auf eigene Wegen der Zahlungsabwicklung durchführen. Die Apotheke betätigt sich absofort bzw. rückwirkend (vielleicht auch zum Herstellerabschlag) nur dann, wenn eine angemessene Aufwandsentschädigung gezahlt wird.
#3pharmazeutische Bedenken
Ich weiß nicht wieso, aber meine pharmazeutischen Bedenken bei Rabattarzneimitteln steigen von Tag zu Tag!
#2Rabatt
Rabatt, Rabatt, irgendwie kann ich dieses Wort nicht mehr hören.
#1Es wird immer bunter...
...einfach nur zum k... Gegenvorschlag: Für jede abgegebene Packung kassieren die Krankenkassen 0,000125% von ihren eigenen Mitarbeitern.