Arzneimittelausgaben

Kassen geben Frühwarnung dpa/APOTHEKE ADHOC, 02.04.2012 09:12 Uhr

Berlin - Mit den Spargesetzen der schwarz-gelben Bundesregierung sind die Arzneimittelausgaben der Krankenkassen im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Kaum zeichnet sich für die ersten Monate 2012 ein Anstieg ab, schlägt der GKV-Spitzenverband Alarm: „Wenn es so weiter geht, dann steigen die Ausgaben für Medikamente in diesem Jahr um rund 1,5 Milliarden Euro“, warnt ein Sprecher.

Nach Angaben der Apothekerverbände kletterten die Arzneimittelausgaben im Februar um 5,4 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahresmonat, nachdem sie bereits im Januar gestiegen waren.

2011 hatte sich wegen des Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetzes (AMNOG) und des GKV-Finanzierungsgesetzes (GKVFinG) noch ein Minus von 4 Prozent ergeben. Insgesamt gaben die Kassen 2011 rund 180 Milliarden Euro aus, davon 61 Milliarden für Kliniken, 34 Milliarden für Ärzte und 31 Milliarden für Arzneimittel.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Ältere Kommentare lesen 2 Kommentare
  • 2.April 2012, 17:21Uhr
    Community Mitglied

    #2Gibt es eigentlich auch mal ein Jahr ohne Warnung ?

    Diese Warnung geht doch jedes Jahr ohne Rücksicht auf die tatsächliche Lage raus, nur damit öffentlich Druck auf die Politik und die Leistungserbringer gemacht wird. Und wenn man bei allen das Geld eingesammelt hat, sind am Ende 20 Mrd. EUR übrig...

  • 2.April 2012, 11:57Uhr
    Community Mitglied

    #1!

    Sofort den Kassenrabatt erhöhen

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