IKK: Alternativen zur Präsenzapotheke Benjamin Rohrer, 18.06.2012 11:51 Uhr
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Mehr Wettbewerb: Aus Sicht der Innungskrankenkassen können Versandapotheken die Versorgung von Chronikern verbessern. APOTHEKE ADHOC
Berlin - Die Innungskrankenkassen sprechen sich für den Ausbau des Versandhandels mit Arzneimitteln aus: Der Apothekenmarkt sollte wettbewerblicher ausgestaltet werden. „Eine Vielfalt von Präsenz- und Versandpotheken kann dem nur dienlich sein“, heißt es in der Stellungnahme des IKK-Verbandes zum Antrag der Linksfraktion, den Rx-Versand zu verbieten. Auch qualitativ haben die Versender aus Sicht der IKKen gegenüber den Vor-Ort-Apotheken einige Vorteile.
„Der Versandhandel kann insbesondere für chronisch Kranke oder immobile Patienten eine deutliche Erleichterung in der Beschaffung von Arzneimitteln bedeuten“, heißt es beim Kassenverband. Insbesondere was „sensible Beratungsthemen“ angehe, dürften die Versandapotheken eine „gute Alternative zur Präsenzapotheke“ sein.
Auch beim Thema Sicherheit macht sich der Verband, der die Interessen von derzeit noch fünf IKKen vertritt, keine Sorgen. Schließlich sei der Patient selbst in der Lage, seriöse von illegalen Angeboten zu unterscheiden: „Für die Kunden ist es bei umsichtiger Handhabe internetbasierter Angebote gut ersichtlich, ob es sich um eine zugelassene Versandapotheke handelt oder um eine betrügerische Unternehmung.“ Der Kassenverband spricht sich daher gegen das von den Linken geforderte Versandverbot aus.
Neben der Linken hatte sich auch der Bundesrat im April mehrheitlich für ein Verbot des Rx-Versandhandels ausgesprochen. Eine Umsetzung dieser Forderung ist allerdings unwahrscheinlich: Laut Bundesregierung ist ein Verbot verfassungsrechtlich nicht umsetzbar. Auch die Gesundheitsexperten der Koalition hatten darauf hingewiesen, dass sich für die Regelung im Bundestag keine Mehrheit finden würde.
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#11Vertragsbruch ............................ !!
....................... ist doch, wenn eine KrankeKasse mit Apothekerverbänden einen Arzneimittel-Liefervertrag eingeht, und dann den eigenen Mitgliedern empfiehlt, woanders die Rezepte einzulösen.............. Oder??!!! Denn dadurch werden WIR wohnortnahen Präsenzapotheken doch degradiert zu blöden Notfall-Apotheken. Gut lediglich für den Sofort-Bedarf und prima Beratung - Umsätze machen sollen lieber die anderen..................! GKV, zieht Euch warm an. Die Apotheken "schlagen zurück"............ Die Bevölkerung glaubt den KrankenKassen zwar inzwischen sowieso nix mehr. Dank uns demnächst sogar garnix mehr! Unterschriftenaktion "Für den Erhalt der wohnortnahen Apotheke" www.apothekerprotest.de
#10Wettbewerb
Wettbewerb bedeutet auch, dass wir können oder dürfen aber eben nicht mehr müssen. Auf die paar IKK Versicherten kann ich jedenfalls locker verzichten. Vor allem wenn mal wieder Notdienst ist, und weit und breit keine andere Apo Dienst schiebt .
#9#8
Ihrem Anspruch an die ABDA ist dem Grunde nach zuzustimmen, allein mir fehlt der Glaube.... Aber: Wir haben tagtäglich alle miteinander 4 Mio Kundenkontakte, da könnten mir doch Gedanken kommen. Z.Bsp. eine einheitliche Plakataktion Suchen Sie sich doch eine Andere...... darunter nur ein kleiner Hinweis auf die IKK, die Versandapotheken für den "besseren" Berater hält und den Hinweis, daß andere KK dies nach wie vor nicht tun teilweise auch noch bessere Leistungen anbieten und sonst künftig mancher Patient vor verschlossener Tür steht, da die Versandapotheke gerade mal keinen Notdienst hat.
#8Da muss die ABDA........
doch nun mal wirklich hart dagegenhalten. Es ist einfach eine hanebüchene Argumentation, Versandapotheken Vorteile gegenüber Vorortapotheken zuzuschreiben. Die IKK kann das Wesen eines Arzneimittels anscheinend überhaupt nicht bewerten. das Arzneimittel ist für sie einzig über den möglichst billigen Preis definiert. Eine solche Bagatellisierung des MEDIKAMENTS und somit äusserst wichtigen Heilmittels ist ein Armutszeugnis für eine Krankenkassenverband!! Zum Medikament gehört in jedem Fall auch die Persönlichkeit der ApothekerIn, genauso wie der Arzt zur Behandlung der Krankheit gehört. -----Die Heilkunde ist nicht Aufgabe der Krankenkassen, nein,--- sie ist Aufgabe der Heilberufler!--- und somit auch der ApothekerInnen. ALSO NOCHMAL: DAGEGENHALTEN!!!!
#7@4
Die Reise endet dann, wenn die KK keinen mehr zu gängeln haben..
#6brilliant
Kosten nicht die Rx-Medikamente überall gleich. Wenn die Umsätze nach Holland gehen werden in Deutschland auch keine Sozialabgaben mehr fällig. Hat eigentlich noch irgendjemand Angestellte in der IKK versichert? Ich habe meinen schon günstige Alternativen aufgetan. Kann es sein, dass bei den Krankenkassen nur Wichtigtuer sitzen. Ps.: Hat jemand Lust eine BKK Apotheke zu gründen? Dann können wir wenigstens mit uns selbst verhandeln.
#5sensibele Beratungsthemen
besonders diesen satz muß man sich auf der Zunge zergehen lassen.
#4Weil die Senioren ja auch so fit im Netz unterwegs sind.....
...so weit sind die KK-Vorstände von ihren Versicherten also schon entfernt. Immobile und chronisch Kranke sind meist nicht gerade die unter 30 jährigen, die viele hundert Facebook-Bekanntschaften pflegen und natürlich seröse Versender im Netz leicht erkennen können. Aber es wird so langsam klar wo die Reise hingehen soll, alle Macht den Kassen und dann alles aus einer Hand. Die KK machen in Zukunft eben alles selbst, Krankenhaus, Ärzte angestellt, Großhandel, Arzneivertrieb... Warum nicht auch die Arzneimittel gleich selbst herstellen, dann könnte man sich die Rabattverträge gleich sparen ? In der DDR war das auch so.
#3BLAH BLAH..
Dieses dumme Gewäsch ist keinen Kommentar mehr wert. IKK sind doch sowieso dauern von der Pleite bedroht und hoffentlich die nächsten Übernahmen Kandidaten........wir brauchen nur eine Kasse....
#2Wir hätten eine...
...Woche alle Apotheken zugemacht,dann hätten die Herrschaften gewußt,ob die Versandapotheken eine Alternative dafür wären.
#1Vielfalt ..
ist es solange noch Präsenzapotheken vorhanden sind..