Honorardebatte eint Tarifpartner APOTHEKE ADHOC, 06.08.2012 16:50 Uhr
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25 Cent mehr: Die Debatte um die Erhöhung des Fixhonorars beschäftigt weiterhin die gesamte Branche. Foto: Elke Hinkelbein
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Im Apothekerhaus kamen die Vorsitzenden und Präsidenten aus allen Regionen zusammen, um über den Protest gegen die 8,35 Euro zu beraten. Foto: Elke Hinkelbein
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Weil das BMWi den Rohertrag verrechnete, kam ein auszugleichender Betrag von rund 8600 Euro pro Apotheke zustande. Foto: Elke Hinkelbein
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Laut DAV-Chef Fritz Becker hat das BMWi falsch gerechnet, weil das Ministerium den Rohertrag von den Kostensteigerungen der Apotheken abgezogen hat. Foto: Elke Hinkelbein
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Laut Niedersachsens Kammerpräsidentin Magdalene Linz haben Dr. Phillip Rösler und Daniel Bahr Angst, eine stärkere Erhöhung könnte als Geschenk für Apotheker kritisiert werden. Foto: Elke Hinkelbein
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Im BMG heißt es dagegen, der Protest der Apotheker sei reiner Wahlkampf. Foto: Elke Hinkelbein
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Unterstützung erhalten die Apotheker vom bayerischen Gesundheitsminister Dr. Marcel Huber, der sich für eine Anhebung des Fixhonorars einsetzt. Foto: CSU
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Auch der hessische Gesundheitsminister Stefan Grüttner setzt sich offenbar für eine höhere Honorierung der Nacht- und Notdienste ein. Foto: CDU
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An der Basis wird der Protest lauter: Apotheker Thomas Arnet aus Baden-Württemberg startete eine Anti-FDP-Kampagne. Foto: Eberstein-Apotheke
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Apothekerin Ann-Katrin Kossendey protestiert per Video und erklärte zuletzt die Zusammenstellung der Arzneimittelpreise. Foto: Bildschirmfoto
Berlin - Die Debatte um eine Anpassung des Apothekenhonorars eint sogar die Tarifpartner. Die Apothekengewerkschaft Adexa und der Arbeitgeberverband TGL Nordrhein kritisierten die geplante Erhöhung der Packungspauschale um 25 Cent unisono als viel zu gering.
Adexa bezeichnete den bisherigen Vorschlag aus dem Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) als ungenügend: „Es ist abzusehen, dass die Erhöhung nicht ausreicht, um die unter anderem durch die neue Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) gestiegene Arbeitsbelastung auszugleichen und angemessene Einkommen der rund 130.000 Apothekenbeschäftigten sicherzustellen.“
Damit verschärfe sich der Druck auf viele Apotheken, die ohnehin am Existenzminimum wirtschaften – und das begonnene Apothekensterben werde sich verschärfen, warnt die Gewerkschaft. Niedrige Einkommen führten außerdem zu Nachwuchsmangel und Abwanderung in andere Branchen. Schon heute fehlten vielerorts Fachkräfte, so Adexa.
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#9Nein,
Wieso ?
#8voll der
Gesprächspartner! Schon mal unter anderem Namen dagewesen?
#7besser
als Sie, denke ich !
#6@aa
..so richtig einschätzen können sie die situation nicht, oder?
#5Wie soll
ich das jetzt verstehen, Frau/Herr a a ? Sarkasmus? Ironie? Wahrheit? Wie kommen Sie auf solche Gedanken?
#4Weiter so,
ich finde das gut was ADEXA macht. Erst eine saftige Honorarerhöhung durchboxen, dann aber eine saftige Lohnerhöhung für die Angestellten.
#3selbst interessen Adexa!!!
Nicht zu unterschaetzen ,warum sollte Adexa sich sonnst interessieren????
#2Sieht her...!
„Während die Abgeordneten ihre Diäten regelmäßig anpassen, warten die Apotheker mit heutigem Datum seit genau 3140 Tagen auf eine angemessene Honorierung“, schriebt Hoch. Die als „Geschenk“ verpackte Erhöhung um 25 Cent sei in Wahrheit eine „Mogelpackung“, weil die Kosten der Apotheken seit 2004 deutlich stärker gestiegen seien. [usw] Auch wenn hier viele KollegInnen fordern, NOCH "schärfer" zu argumentieren, so ist das hier bereits MEILENWEIT entfernt vom "25 €ent sind nett" des Herrn Wolf. Ach was sag ich: das ist bereits ein anderes Universum! SO GEHT DAS, LIEBE KOLLEGEN (und Pressesprecher (!) ) DER ABDA.
#1War ja auch höchste Zeit
mal das Maul aufzumachen. Liebe ADEXA, kommt aus dem Knick! Ihr habt Macht und seid Euch dessen nicht mal bewusst. Werdet aktiv gegen die Eier, die man Euren Arbeitgebern langfristig ans Schienbein nagelt. Wenns uns noch schlechter geht, gibts bei Euch erst Entlassungen bis aufs Blut und erst anschließend wird der Laden dicht gemacht. Ihr seid jedenfalls sowas von mit dabei in der jetzigen Debatte...