Offener Brief an Bahr

Hansmann: Politisch getriggerte Verweigerungshaltung Benjamin Rohrer, 06.08.2012 19:16 Uhr

Berlin - In der Debatte um die Erhöhung des Fixhonorars legt Uwe Hansmann, Vize beim Apothekerverband Niedersachsen, nach: In einem offenen Brief an Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will Hansmann eine „sachlich, sauber begründete und menschlich einwandfreie Erklärung“ für die aus seiner Sicht zu niedrig ausgefallene Honorarerhöhung.

„Die aktuelle Debatte um die Honorierung der Deutschen Apothekerschaft gewinnt zunehmend an Fahrt“, konstatiert Hansmann. „Dass es soweit gekommen ist, ist zu einem sehr großen Teil Ihrer - politisch getriggerten – Verweigerunghaltung [...] geschuldet“, heißt es in dem Schreiben.

In seinem Brief stellt Hansmann dem Minister fünf Fragen: „Ist Ihnen überhaupt klar, wer in den vergangenen Jahren dafür gesorgt hat, daß die - mit Ihnen ins gleiche Horn stoßenden - Krankenkassen ihre zusätzlichen Einsparungen durch immer mehr Rabattverträge in nicht geringer Höhe realisieren konnten?“

Der Vize des Apothekerverbandes Niedersachsen will zudem Bahrs Ansicht zu den von den Apothekern getragenen Investitionen in Hard- und Software wissen: „Ist Ihnen klar, dass zusätzlich erhebliche weitere Betriebsmittel zwangsläufig in die permanente Schulung von Mitarbeitern zur einwandfreien Bedienung der Software [...] geflossen sind?“

APOTHEKE ADHOC Debatte

Ältere Kommentare lesen 31 Kommentare
  • 7.August 2012, 17:46Uhr
    Community Mitglied

    #31Ich kann es nicht oft genug einstreuen:

    Äh, nur mal so zur allgemeinen Info: Was ist mit den Menschen in deren Berufen, und wie sieht es um deren Perspektive in deren demokratisch gewachsenen Strukturen aus? Das ist kein lustiges buntes Computerspiel mehr... Menschen Hungern, haben keine Arzneien, keinen Job, keine Kohle... Nicht in der '3.Welt' sondern Mitten in Europa. Wir sollten darüber nachdenken, auch benachbarte Partner-Strukturen der Berufsverbände zu demokratisieren... Denn: nicht überall in Europa sind die gesellschaftlichen Strukturen üerhaupt demokratisch. Die Bürger sind zu unterschiedlich, haben keine Möglichkeit zu Kommunizieren, die Politik forciert ausschließlich Wettbewerb und das gefühlte Leben der Individuen wird nur noch als Summe aller Salden wahrgenommen. Es kann doch nicht sein, daß nur mir das auffällt?^^ Wir brauchen doch eine Koalition der Bürger innerhalb Europas, damit wir eine Politik machen können? "Die Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich." von Max Weber Und die forciert innerhalb Europas seit Jahrzehnten ruinösen Wettbewerb. Wir müssen es aufhalten...

  • 7.August 2012, 17:32Uhr
    Community Mitglied

    #30@28 ich sag Ihnen mal, wovor ich Angst hab

    und zwar davor, daß sich die äußerst gut bezahlten Politiker, auch die ohne Bundestagsmandat, die eigenen Taschen vollstopfen und durch Verantwortungsdiffusion auf den St.Nimmerleinstag warten wollen können. Dann, wenn wir Bürger die tägliche Arbeit machen und sich keiner mehr um uns kümmert, wird der durch diese Politiker gerufene neuartige Amtsdrachen den guten alten Amtsschimmel am Nacken packen, schütteln, töten und vor uns hinwerfen, um sich dann auf seinen Schwingen über unsere Köpfe emporzuerheben und Feuer zu speien. Okay, bei sowas kann ich verstehen, wenn Sie meinen es sei qualitativ nicht so einwandfrei ;-)

  • 7.August 2012, 17:01Uhr
    Community Mitglied

    #29@28 Warum?^^

    ...ich fand meinen Beitrag geradezu meisterhaft ;-) Die Berufständischen Organsationen sind mit ihren Anforderungen gewachsen und erzeugen auch komplizierter werdende Daten. Wir Apotheker arbeiten mit einem Mini-Teil der relevanten Daten. Es ist notwendig, die grobe Struktur der wichtigen Daten herauszuarbeiten und quer durch alle Berufe gesamtwirtschaftlich für Europa auszuwerten. Die Erklärung des BMG zeigt uns doch durch deren Desinteresse, daß lokale, nationale Politik die Verantwortung auf die berufständischen Organisationen innerhalb Deutschlands und Europa abgeben wollen. Das Nichteingehen der Politik auf von uns für wichtig empfundene Dinge bringt uns doch erst hier an diesen Punkt? Und jetzt sagt die allwissende anonyme Stimme aus dem Off was qualifiziert sein soll und was nicht? hahahaahah... ich sach ma: .... nach fest kommt ab ! ;-)

  • 7.August 2012, 14:55Uhr
    Community Mitglied

    #28Qualität

    Etwas qualifizierter müssen wir schon diskutieren ! Oder ?

  • 7.August 2012, 14:34Uhr
    Community Mitglied

    #27Das tut gut!

    @ Herr Hansmann Einfach Klasse,an die richtige Adresse.Jetzt müssen nur noch die anderen nachziehen.Luft muss ins Vakuum.

  • 7.August 2012, 13:24Uhr
    Community Mitglied

    #26@25 Ihrem Unsinn kann abgeholfen werden:

    siehe auch in wikipedia „Ins Nirwana verschwunden“ Abgeleitet von der Fehlübersetzung als „Nichts“ hat sich im deutschsprachigen Raum die Redewendung, etwas sei „ins Nirwana verschwunden“, eingebürgert. Sie ist etwa gleichbedeutend mit: etwas habe sich „in Luft aufgelöst“. Sie wollen doch nicht allen ernstes behaupten, hier sei etwas anderes gemeint gewesen?? Mahlzeit! und Si tacuisses!

  • 7.August 2012, 13:14Uhr
    Community Mitglied

    #25Si tacuisses

    Lautstärke ist gut zum profillieren. Inhalt aber auch. Das Nirwana ist ein Glückszustand. Sollte Herr Hansmann vom Minister beim Wort genommen werden, was ja auch vorkommen sollte, hat er sich gerade ins Aus geschossen. Das geht schnell, sehr schnell.

  • 8.August 2012, 11:57Uhr
    Community Mitglied

    #24Deckungsbeitrag GKV-Umsatz?

    Villeicht könnte man noch Hr Bahr vorrechnen wie groß eigentlich der Erlös aus der Belieferung der GKV-Rezepte (Honorar pro Packung minus anteilige Betriebskosten) ist und im Vergleich dazu die Zwangsabgabe an die Krankenkassen. Wäre sicherlich sehr interessant! Hält er das für angemessen, wenn die Apotheken mehr an die Krankenkassen zahlen als sie verdienen?

  • 7.August 2012, 10:49Uhr
    Community Mitglied

    #23Danke

    Sehr geehrter Herr Hansmann, vielen Dank für die donnernden, offenen Worte an den richtigen Empfänger. Nach den deprimierenden Debatten der vergangenen Wochen auf Apotheke Adhoc und anderen Plattformen, ist dieser Brief so etwas wie ein "Lichtstreif am Horizont" für mich. Hoffentlich ist Ihre Aktivität auch für andere Kollegen und Offizielle der Apothekerschaft ansteckend!

  • 7.August 2012, 09:43Uhr
    Community Mitglied

    #22Chapeau !.................

    Und WER von den anderen "Standes-Repräsentanten und -onkels" unterstützt Uwe Hansmann ? Mehr davon, von mehreren - und permanent ! Nur Mut. www.apothekerprotest.de

  • 7.August 2012, 08:39Uhr
    Community Mitglied

    #21.

    Sehr gut. Vielen Dank für ihren Einsatz, Herr Hansmann. Einer muss den Politikern die Leviten lesen.

  • 7.August 2012, 08:11Uhr
    Community Mitglied

    #20@ Herr Hansmann......

    .....bravo.

  • 7.August 2012, 08:10Uhr
    Community Mitglied

    #19der forcierte Wettbewerb muß weg!

    Ich kann es nicht oft genug einstreuen: Äh, nur mal so zur allgemeinen Info: Was ist mit den Menschen in deren Berufen, und wie sieht es um deren Perspektive in deren demokratisch gewachsenen Strukturen aus? Das ist kein lustiges buntes Computerspiel mehr... Menschen Hungern, haben keine Arzneien, keinen Job, keine Kohle... Nicht in der '3.Welt' sondern Mitten in Europa. Wir sollten darüber nachdenken, auch benachbarte Partner-Strukturen der Berufsverbände zu demokratisieren... Denn: nicht überall in Europa sind die gesellschaftlichen Strukturen üerhaupt demokratisch. Sie Bürger sind zu unterschiedlich, haben keine Möglichkeit zu Kommunizieren, die Politik forciert ausschließlich Wettbewerb und das gefühlte Leben der Individuen wird nur noch als Summe aller Salden wahrgenommen. Es kann doch nicht sein, daß nur mir das auffällt?^^ Wir brauchen doch eine Koalition der Bürger innerhalb Europas, damit wir eine Politik machen können? "Die Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich." von Max Weber Und die forciert innerhalb Europas seit Jahrzehnten ruinösen Wettbewerb. Wir müssen es aufhalten...

  • 7.August 2012, 00:32Uhr
    Community Mitglied

    #18In Niedersachsen

    wird sich das Schicksal der FDP mit der Landtagswahl erfüllen. Top oder Flop. Manchmal fehlen nur ein paar Tausend Stimmen, unsere Stimmen! Die Stimmen der Apotheker, der Apothekenmitarbeiter, Angehörigen und Kunden. Manchmal kann schon ein Schmetterling, der sich auf einer Waage niederlässt, das Ergebnis beeinflussen. Die FDP-ler wissen das nur allzu gut, waren sie doch selbst über Jahrzehnte das Zünglein an der Waage und konnten in der politischen Landschaft gestalterisch mitwirken, ihren Abdruck hinterlassen. Es sollte ihnen klar sein, dass sie selbst fallen werden, wenn sie uns fallen lassen und dass sie es vielleicht schaffen werden, wenn sie unsere berechtigten Forderungen in irgend einer Weise berücksichtigen. Das Gute, das uns wiederfährt können wir auch zurück geben. Doch wer lieber vor den Medien kuscht und seine Stammwählerschaft düpiert, muss damit rechnen, von der Bildfläche zu verschwinden. Recht so! Herr Hansmann hat seine Hand ausgestreckt, und das ist gut so. Vielleicht die letzte Gelegenheit, das Blatt noch zu wenden, denn bei den Meisten von uns ist sie bereits zur Faust geballt. Vielleicht ist er der ewige Optimist, den wir brauchen, der an das Gute im Menschen glaubt, wie einige von uns bereits lange nicht mehr. Die FDP täte gut daran, das Friedensangebot anzunehmen. Es wird derer nicht mehr so viele geben. Bis dat qui cit dat... ist zwar nicht mehr möglich. Aber die Wogen könnten noch geglättet werden.

  • 6.August 2012, 23:36Uhr
    Community Mitglied

    #17GENAU SO...

    habe ich das gemeint, wie als wenn Kollege Hansmann meine Gedanken lesen könnte. Und jetzt das ganze auch von den anderen Verbänden...! SUPER! WEITER SO! (Ruhig auch mal die noch nicht gestellten Fragen stellen...)

  • 6.August 2012, 22:06Uhr
    Community Mitglied

    #16Danke, endlich !!

    Danke Herr Hansmann!! Aus der Seele gesprochen.... und dazu noch freundlich, das hätte ich nicht mehr gekonnt... Zur Unterstützung kann ich nur noch mal unsere Schaufenster anbieten, da ist viiiel Platz drin, denn aus Berlin kommt ja nix Brauchbares....

  • 6.August 2012, 22:05Uhr
    Community Mitglied

    #15@12

    Am Ende droht mir ne Erschießung bei der öffentlich ausgerufenen Party. Nönö! ;-)

  • 6.August 2012, 21:50Uhr
    Community Mitglied

    #14guten abend herr hansmann,

    gratulation ! was so chillen im garten manchmal bewirken kann.....;-) dürfen wir ihren link teilen ? (ich hab's schon probiert, kommt aber nur die hp ihres lav) grüße

  • 6.August 2012, 21:41Uhr
    Community Mitglied

    #13@12

    Danke!

  • 6.August 2012, 21:37Uhr
    Community Mitglied

    #12@11 Zwar fast unverständlich . . . aber . . .

    dem kann abgeholfen werden: Offener Brief an Herrn Bundesminister Daniel Bahr, BMG, Berlin Sehr geehrter Herr Minister Bahr, die aktuelle Debatte um die Honorierung der Deutschen Apothekerschaft gewinnt zunehmend an Fahrt. Möglicherweise auch an Schärfe. Aber so ist das nun mal in der politischen Auseinandersetzung. Das gehört dazu. Das es soweit gekommen ist, ist zu einem sehr großen Teil Ihrer - politisch getriggerten - Verweigerunghaltung hinsichtlich einer, nach nunmehr 9 Jahren dringend erforderlichen, Anpassung unserer Honorierung an die allgemeine Lohn- und Kostensteigerung sowie die in diesem Zeitraum zu verzeichnende Inflationsrate geschuldet. Ich erlaube mir, Ihnen in diesem Zusammenhang folgende Fragen zu eigenen Beantwortung zu stellen: Ist Ihnen überhaupt klar, wer in den vergangenen Jahren dafür gesorgt hat, daß die - mit Ihnen ins gleiche Horn stoßenden - Krankenkassen ihre zusätzlichen Einsparungen durch immer mehr Rabattverträge in nicht geringer Höhe realisieren konnten? Ist Ihnen klar, daß hierzu immense Investitionen in Hard- und Software in den deutschen Apotheken erfolgen mußten und auch von unserem Berufsstand aus Betriebsmitteln ohne Ausgleich getätigt worden sind? Ist Ihnen klar, daß zusätzlich erhebliche weitere Betriebsmittel zwangsläufig in die permanente Schulung von Mitarbeitern zur einwandfreien Bedienung der Software und Beratung der gesetzlich Versicherten hinsichtlich der Rabattverträge zum Nutzen letztlich aller Versicherten geflossen sind? Ist Ihnen darüber hinaus klar, daß dieses alles bisher ohne irgendeine, wie auch immer geartete Steigerung der Honorierung erfolgt ist? Sind Sie sich darüber bewußt, daß der Gesetzgeber im Gegenteil über die unsägliche Abschlagsorgie via GKV dafür gesorgt hat, das von diesen bereits dezimierten Betriebsmitteln weitere nicht unerhebliche Summen dem Berufsstand quasi handstreichartig entzogen worden sind? Ich gehe davon aus, daß Sie sich über alle diese Fragen im Klaren sind. Sie stellen auch nur einen kleinen Ausschnitt dessen dar, was ich Sie noch weiter fragen könnte. Ich spreche aus Zeitgründen auch bewußt keine Zahlen mehr an, denn die sind reichlich ausgetauscht. Hier geht es einzig und allein um den gesunden Menschenverstand und ich hoffe, daß das erneute Durchlesen dieser Fragestellungen bei Ihnen zu erneutem Nachdenken führt. Denn eines ist klar. Wenn dieser Berufsstand, als eine der in den Augen der Bevölkerung nachweislich angesehensten, zuverlässigsten und tragenden Säulen in der deutschen Gesundheitswirtschaft weiter einer Politik ausgesetzt wird, wie es derzeit der Fall ist, dann treibt uns diese Politik Ihrer "Mittelstandspartei" FDP ins wirtschaftliche Nirwana ohne jegliche Zukunftsperspektive. Es ist mir persönlich völlig unverständlich, wieso Sie in dieser Form mit unserem Berufsstand verfahren und ich hätte gerne eine sachlich, sauber begründete und menschlich einwandfreie Erklärung, mit der ich unserem Berufsnachwuchs und unseren vielfach langjährigen, hochqualifizierten Mitarbeitern die derzeitige Lage erklären kann. Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen. Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Uwe Hansmann Stellv.Vorstandsvorsitzender Landesapothekerverband Niedersachsen e.V. Rendsburger Str. 24 30659 Hannover Tel. 0511/61573-55 Fax 0511/61573-31 mail. u.hansmann@lav-nds.de web. www.lav-nds.de Alte Apotheke Apothekenstr.1 28865 Lilienthal Tel. 04298-9164-0 Fax 04298-9164-20 mobil 0172-4531212 mail. u.hansmann@apothekehansmann.com web. www.apothekehansmann.com

  • 6.August 2012, 21:27Uhr
    Community Mitglied

    #11@8

    Da bin ich mit meinen 33 Lenzen zu alt zu! Halte nix von Social Networks. Habe auch ein Senioren-Handy, das sich nicht ohne meinen Willen ins Internet zum Update einloggt. Schande über mein Haupt! ;-)

  • 6.August 2012, 21:26Uhr
    Community Mitglied

    #10weiter so

    Herr Hansmann und reissen sie ruhig ein paar Kollegen der ABDA mit. Gut gemacht.

  • 6.August 2012, 21:13Uhr
    Community Mitglied

    #9Bravo

    Man kann nur sagen: Hut ab Herr Hansmann. Stellen Sie ruhig mal die provokante Frage ob bei 0,3% Lohnerhöhung p.a. sich in den vergangen Jahren auch nur ein Rad bei der Bahn gedreht hätte! Bravo weiter so.

  • 6.August 2012, 21:11Uhr
    Community Mitglied

    #8@6

    Bei facebook.

  • 6.August 2012, 21:09Uhr
    Community Mitglied

    #7Dammbruch endlich?

    ....man kann nur hoffen, daß nun endlich der Damm bricht! Danke Herr Hansmann!

  • 6.August 2012, 20:57Uhr
    Community Mitglied

    #6@Hansmann: Sauber!

    Gibts das Original irgendwo zum nachlesen?

  • 6.August 2012, 20:03Uhr
    Community Mitglied

    #5Daumen hoch!

    Danke für Ihr Engagement. Endlich bewegt sich auch auf der "oberen Ebene" was. Motivieren Sie bitte all Ihre Vorstandskollegen, Gleiches zu tun. Beweisen Sie mit uns gemeinsam, dass das Getöse jetzt nichts aber auch gar nichts mit einem "Wahlkampf" um die ABDA-Posten zu tun hat, sondern ganz ganz viel mit dem Wahlk(r)ampf, den die FDP jetzt vor sich hat. Beim derzeitigen Stand der Dinge wird es mir und allen Kollegen eine Freude sein, die Demontage der FDP so voranzutreiben, wie die FDP unseren Berufsstand demontiert. Auge um Auge Herr Rösler. Außer es bewegt sich was. Und zwar deutlich nach oben!!

  • 6.August 2012, 19:54Uhr
    Community Mitglied

    #4Thema Rechenfehler...

    ...das sollte übrigens nicht vergessen werden. Die FDP verrechnet sich ganz gerne mal. Man erinnere sich an die Prognose von 10 Mrd Defizit bei den Krankenkassen die uns das AMNOG beschert haben, aus denen dann 20 Mrd Überschuß wurden. Da muss auch irgendwo ein klitzekleiner Fehler beim Übertragen passiert sein oder vielleicht wurde auch nur das Vorzeichen verwechselt ??? Kostete uns in den letzten zwei Jahren nur ein größeres Vermögen OHNE GRUND !!! Das sollten wir der FDP ruhig auch nochmal aufs Brot schmieren !!!

  • 6.August 2012, 19:48Uhr
    Community Mitglied

    #3Endlich traut sich einer ...!

    Super Herr Hansmann, geht doch, geben Sie den Jungs ordentlich Saures !! Nehmen sie auch ruhig mal das Wort "Streik" in den Mund, da kommen wir sowieso nicht drum rum, denn eine 3% Erhöhung hätten wir in den letzten 8 Jahren eigentlich jedes Jahr gebraucht. Wenn wir uns erstmal dran gewöhnt haben so wie Verdi, IG Metall, Piloten, Ärzte,.... ist es beim nächsten mal auch nicht mehr so schwer. Ruhig mal das Thema in den Ring werfen, Sie haben grad einen guten Lauf :-)

  • 6.August 2012, 19:45Uhr
    Community Mitglied

    #2So etwas gibt es nirgends!!!

    Ein derartiges Abschmieren eines ganzen Berufsstandes, - der an der medizinischen Front wertvolle Dienste leistet (unbestritten bei denen, die älter sind und mehrfach schon davon profitiert haben) - der erhebliche Einsparungen im Gesundheitswesen bringt (Rabattverträge, niederschwellige Beratung, Rezeptkorrekturen (bei mir etwa 10 Falschverordnungen oder gefährliche Wechselwirkungen pro Woche! ) und damit weniger Krankenhauseinweisungen) - der als Mittelstand ein tragender Teil der Gesellschaft ist und im Gegensatz zu Großkonzernen oder ausländischen Versendern ein erhebliches Steueraufkommen darstellt - der familien- und frauenfreundliche Arbeitsstrukturen bietet - der über das hinaus eine sehr tragende und wichtige soziale Komponente, einen gewissen Mehrwert verkörpert - der unbezweifelt die günstigste, hochqualitative Distribution von Arzneimitteln bewerkstelligt und somit die gesetzlichen Vorgaben nicht nur auf dem Papier, sondern tagtäglich mit Herzblut erfüllt. Und wie wird das honoriert? Eine Geringschätzung, eine womöglich "politisch getriggerte" Missachtung, ein bewußtes Ausbluten. Wir fordern sicherlich nicht, wie zB die Ärzte ein akademisches Tophonorar, sondern einfach nur eine kostendeckendes Auskommen, dass ein Überleben ermöglicht - auch auf dem Land, auch noch in 5 Jahren, auch für junge Inhaber, die sich hoch verschulden müssen, und insbesondere auch für diejenigen, die die Qualität in den Vordergrund Ihrer Apotheke stellen.

  • 6.August 2012, 19:31Uhr
    Community Mitglied

    #1Gratulation Herr Hansmann!!

    Vielen Dank fuer Ihre Bemuehungen.

Neuere Artikel zum Thema