FDP

Generalsekretär Lindner tritt zurück APOTHEKE ADHOC, 14.12.2011 10:26 Uhr

Berlin - Christian Lindner, Generalsekretär der FDP, tritt von seinem Amt zurück. In einem Gespräch mit dem Parteivorsitzenden, Dr. Philipp Rösler, hat Lindner Medienberichten zufolge seinen Rückzug verkündet. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat inzwischen sein Bedauern ausgesprochen.

In einer persönlichen Erklärung Lindners heißt es: „Es gibt den Moment, in dem man seinen Platz frei machen muss, um eine neue Dynamik zu ermöglichen.“ Die Ereignisse der letzten Tage und Wochen hätten ihn in dieser Einschätzung bestärkt.

Durch den Rücktritt ermögliche er es dem Vorsitzenden, „die wichtige Bundestagswahl 2013 mit einem neuen Generalsekretär vorzubereiten und damit auch mit neuen Impulsen zu einem Erfolg für die FDP zu machen. Als Mitglied des Deutschen Bundestages werde ich weiter aus Überzeugung für den politischen Liberalismus kämpfen.“

Lindner war im Zusammenhang mit der Organisation des Mitgliederentscheids seiner Partei zum Euro-Rettungsschirm ESM stark in die Kritik geraten. Wie Rösler hatte er den Entscheid bereits am Wochenende und damit vor Ablauf der Teilnahmefrist für gescheitert erklärt.

Auf seiner Facebook-Seite äußerte sich auch Bahr zu Lindners Rücktritt: „Ich bedaure diesen Schritt menschlich und politisch. Seine gute Arbeit als Generalsekretär der FDP habe ich jederzeit geschätzt und unterstützt. Als Vorsitzender der FDP in Nordrhein-Westfalen und auch persönlich danke ich ihm für seinen Einsatz für die Liberalen in diesen nicht einfachen Zeiten“, so Bahr.

Erst im Frühjahr hatte Lindner gemeinsam mit Rösler und Bahr einen Kurswechsel der Partei angekündigt.

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Ältere Kommentare lesen 6 Kommentare
  • 15.Dezember 2011, 23:25Uhr
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    #6FDP

    ... oder: Freiheitliche Drehtüren Partei. Auf Lindner folgt Döring und der Rösler ist auch bald weg... mal den morgigen Tag abwarten. Bin gespannt, wer auf den Daniel Bahr folgt...

  • 15.Dezember 2011, 07:28Uhr
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    #5Das Bundestagsmandat

    für diese Partei ist ja sowieso ein Auslaufmodell, also gönnen wir ihm doch das Austrudeln auf der Standspur.

  • 14.Dezember 2011, 12:58Uhr
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    #4"Sein Bundestagsmandat will er behalten."

    "Sein Bundestagsmandat will er behalten." Klar, am Besten nix tun und trotzdem Geld kassieren. Die Ämter werden hin und her geschoben, keiner will was tun, alle wollen sie kassieren...

  • 14.Dezember 2011, 11:25Uhr
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    #3Zehn kleine Negerlein...

    ... die schliefen in der Scheun, einer ging im Heu verlorn, da warens nur noch neun. Neun kleine Negerlein....

  • 14.Dezember 2011, 11:08Uhr
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    #2...und tschüss

    :-))))))))))))

  • 14.Dezember 2011, 10:37Uhr
    Community Mitglied

    #1verständlich...

    ich wollte auch nicht dabei sein, wenn der kahn absäuft. das ist der anfang vom ende. die FDP wird aus der parteienlandschaft verschwinden und das selbstverschuldet.

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