FDP: Mehr Geld für weniger Apotheken APOTHEKE ADHOC, 14.06.2012 10:27 Uhr
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Keine Träumerei: Lars Friedrich Lindemann (FDP) will über ein höheres Fixhonorar reden, lehnt jedoch die ABDA-Forderung von 9,14 Euro ab.Elke Hinkelbein
Berlin - In die Diskussion um die Vergütung der Apotheker kommt immerhin Bewegung. Jens Spahn (CDU) hat den Koalitionspartner mit seiner Ansage unter Druck gesetzt, noch vor der Sommerpause sei mit einem Vorschlag zu rechnen. Der FDP-Gesundheitsexperte Lars Friedrich Lindemann sagte auf Nachfrage: „Ich gehe davon aus, dass es zeitnah passiert. Man muss sich da bewegen.“
Die Forderung der Apotheker nach einem höheren Fixhonorar sei berechtigt, so Lindemann. Aber: Dass die „Traumvorstellung der ABDA“ von einem Fixbetrag von 9,14 Euro statt 8,10 Euro durchkomme, schließt der FDP-Politiker aus.
Allerdings sieht Lindemann auch Raum für eine weitere Konsolidierung im Apothekermarkt: Eine „Strukturbereinigung“ sei notwendig, um zu mehr Wirtschaftlichkeit zu kommen, so der FDP-Politiker, der selbst Medizinische Versorgungszentren (MVZ) betreibt.
Deutlicher war er gegenüber der „Welt“ geworden: „Es muss nicht an jeder Straßenecke eine Apotheke geben“, sagte er der Zeitung. „Es gibt mehr Apotheken als Tankstellen in Deutschland und mir ist kein Deutscher bekannt der nicht wüsste, wie er rasch zu Benzin käme.“
Immerhin steigt mit Lindemanns Aussagen zum Honorar der Druck auf Bundeswirtschafts- und -gesundheitsministerium weiter. Die beiden FDP-geführten Ressorts können den Fixzuschlag im Einvernehmen über die Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV) ändern.
Allerdings scheint es noch Abstimmungsprobleme zu geben: „Leider liegt die Zuständigkeit für Ihre Frage nicht im Bundeswirtschaftsministerium“, heißt es aus dem Haus von Dr. Philipp Rösler. Zuletzt hatten sich Rösler und sein Staatssekretär Bernhard Heitzer quergestellt, um die Ertragslage der Apotheken nachprüfen zu können.
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#30Wann haben Sie sich an Herrn Lindemann gewandt?
Mein e-Mail: Sehr geehrter Herr Lindemann, als FDP-Wähler und Apotheker finde ich Ihre Bemerkung in der „Welt Online“: "Es muss nicht an jeder Straßenecke eine Apotheke geben", sagt Lindemann. "Es gibt mehr Apotheken als Tankstellen in Deutschland und mir ist kein Deutscher bekannt der nicht wüsste, wie er rasch an Benzin käme."mehr als unverständlich. Die Apotheken haben einen GESETZLICHEN Auftrag, nämlich die Arzneimittelversorgung sicherzustellen. Aus diesem Grunde haben sie das Arzneimittel-Monopol. Das haben die Apotheker nicht erstritten, sondern der Gesetzgeber hat dies aus guten Gründen geschaffen. Wenn Sie der Meinung sind, dass Apotheken mit Tankstellen zu vergleichen sind, zeigen Sie eine bemerkenswerte Unkenntnis des Gesundheitswesens. Ich möchte Sie bitten, Ihre Meinung in aller Öffentlichkeit zu revidieren. Sie können davon ausgehen, dass es keinen guten Eindruck über Ihre Kenntnisse erweckt, auf einer solchen Ebene die Probleme der Apotheken zu diskutieren. Am Rande sollten Sie wissen, dass die unzureichende Honorierung der apothekerlichen Leistung, nicht durch das Verschwinden von einer großen Anzahl von Apotheken gelöst wird, sondern nur durch eine strukturelle Verbesserung der Honorare. Sie gestatten mir, diese meine Einlassungen in der Fachöffentlichkeit zu publizieren. Ebenso werde ich unseren örtlichen FDP- Abgeordneten zur Kenntnis bringen. Mit Freundlichem Gruß Es sollte doch einfach sein, sich "medial" zu wehren. Es nutzt uns garnichts, in einem Blog sich auszukotzen
#29Etwas übertrieben
@28 z.B. Die Politik dauerhaft davon überzeugen, dass Haftungsbeschränkungen beim Apothekenbesitz (GmbH) nicht nur kontraproduktiv sind, sondern Systen zerstörende Auswirkungen haben werden und deshalb verboten bleiben. Dies ist der springende Punkt beim Fremdbesitz (natürlich auch beim Mehrbesitz). Wenn allen der wirtschaftliche Untergang droht, so sie versagen (siehe A.Schlecker) ist der Anreiz, in einem überregulierten Markt zu investieren doch eher verhalten und damit auch der Drang, die Politik in ihrem Sinne zu "formen". Im übrigen denke ich nicht, dass ein Drittel der Apotheken schließen müssen, auch nicht ein Viertel, wie es viele in der Umfrage gekreuzt haben. Bereits wenn ein Zehntel schließen muss, gibt es einen solchen Aufruhr, dass die Politik einlenken muss!
#28Die meisten Apotheken werden bleiben.
@26 "Die Apotheken werden bleiben, jedenfalls die meisten. Die Frage ist doch wohl eher, wem sie gehören werden..." Sie haben recht. Außerdem selbst wenn sich die Apothekenzahl um ein Drittel verringert, erhöht sich der Umsatz der verbliebenen Apotheken "nur" um die Hälfte. Das sind dann dann knapp 3 Mio und keine 10. Grober Rechenfehler meinerseits, sorry. Aber der Umsatz spielt ja auch überhaupt keine Rolle, das erfahren wir alle leidvoll jeden Tag. Deshalb sollten wir das Wort Umsatz aus unserem Vokabular streichen und lieber von Rohgewinn und vor allem Ertrag sprechen. Es muss das Ziel sein, den Ertrag zu erhöhen um nicht Übernahmekandidat des Großkapitals zu werden. Mit Rezepten wird das nicht gehen, also müssen wir uns was anderes überlegen. Vorschläge?
#27Die positive Realität des Lars F.L.
„Dann kann sogar ein geregelter Marktaustritt von Krankenhäusern mit schlechter Qualität eine positiv erlebte Realität werden.“ Dieser Lindemann ist gar nicht so gelinde, wie es sein Name suggeriert. Der ist knallhart und geht über Trümmer, quasi der "Terminator des deutschen Gesundheitswesens" oder besser: "Bahrs Abrissbirne". Ein Logenplatz neben Lauterbach ist ihm sicher. Der Lindemann tut was er kann, die FDP zu retten. Im Bundestag erzählt er Quark, gehört nicht zu den Netten. Sein Charme verfliecht, die Achsel riecht, die Lunte in der Hand. Verwechselt Qualität mit Banalität, polarisiert das ganze Land.
#26wohl eher fremdbestimmt
@24 "Darf Paracetamol dann halt nicht für 69 Cent verkaufen und noch Taler und alle möglichen Proben verschenken. Brauche ich auch nicht mehr, weil weit und breit keine Konkurrenz mehr ist." Und wovon träumen Sie nachts? ;-) Die Zeiten der "Königl.privileg. xy-Apotheke" werden nicht wieder kommen. Die Apotheken werden bleiben, jedenfalls die meisten. Die Frage ist doch wohl eher, wem sie gehören werden... Und da zählt im Fremdbesitz kein Apotheker mehr mit einem oder 2 Milliönchen. Die Kapitalisierung solcher Konstrukte erfordert Multimillionäre, und dann auch noch ohne Haftungsrisiko, sprich Gmbh. Doch davor sollten Sie sich besser fürchten, wenn sie kein Angestellter sein wollen.
#25@24
leider haben sie nur zu recht. Genau das ist die perfide und menschenverachtende Denke die hinter der Strategie dieser Strippenzieher steckt. So blöd, die wahren Zusammenhänge nicht zu durchschauen sind die nämlich gar nicht. Nur in einem Punkt muss ich Ihnen leider widersprechen: Doch! die Politiker behaupten das sehr wohl. Und zwar gebetsmühlenhaft bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Allerdings wissen sie genau, dass es nicht stimmt. Wozu macht das diese Menschen? Die Antwort wäre politisch unkorrekt.
#24Weniger Honorar für weniger Apotheken
@ 23 "...dass durch weniger Apotheken kein einziges Rezept weniger ausgestellt wird, kein einziger Mensch weniger krank wird." Das behaupten die Politiker auch nicht. Aber den übriggebliebenen großen Apotheken kann man dann weniger Honorar zahlen. Das macht den Kohl zwar nicht fett, da der Wertschöpfungsanteil der Apotheken ja nur ca. 2,5 % beträgt. Wenn ich 10 Mio Umsatz mache, reichen mir auch 18 % Rohgewinn. Ich lege zwar bei den Rezepten bei Gesamtkosten von 22 % ordentlich drauf, kann das aber mit OTC und Freiwahl wieder wett machen, da ich ja viel mehr Kunden in der Apotheke habe. Darf Paracetamol dann halt nicht für 69 Cent verkaufen und noch Taler und alle möglichen Proben verschenken. Brauche ich auch nicht mehr, weil weit und breit keine Konkurrenz mehr ist. Und wenn mich ein Kunde nach der Umschau fragt, frage ich zurück: "Umschau, was ist das?" Früher haben die Rezepte OTC und Freiwahl subventioniert, in Zukunft ist es halt andersrum.
#23Also hier..
..gibt es bedeutend mehr Tankstellen als Apotheken.. Was mir einfach nicht in den Kopf will ist, dass dieses Märchen weniger Apotheken = weniger Kosten absolut nicht ausrottbar ist. Noch schlimmer finde ich, dass Leute, die uns regieren sollen, nicht fähig sind, die simple Überlegung anzustellen, dass durch weniger Apotheken kein einziges Rezept weniger ausgestellt wird, kein einziger Mensch weniger krank wird. Entweder sind sie nicht fähig oder nicht willens dazu und ich bin mir nicht sicher, was schlimmer ist. Und wenn die Verhandlungspartner der ABDA bei der Politik alle so gepolt sind, dann verstehe ich langsam immer besser, warum die Diskussion über die Honorarfrage so mühsam ist..
#22@20...
...Sie haben noch etwas vergessen.... die Öffnungszeiten. Die Apotheken sind verpflichtet, flächendeckend die Versorgung (und Beratung) sicherzustellen. Folglich sind bei uns zwar im Ort 2 SB-Tankstellen und 2 Inhabergeführte Tankstellen (früher waren es mal 5 Tankstellen insgesamt), die persönliche Erreichbarkeit eines Ansprechpartners = Tankwarts (welches Benzin muss denn in diesen Wagen??) ist aber nicht rund um die Uhr... . Ist aber auch egal, Hauptsache der Notdienst läuft. Den Herrn von der FDP schicke ich aber im Notdienst erst mal benzin holen (nicht von SB). Wenn er dann wiederkommt sind wir auch in den normalen Öffnungszeiten. Notdienst braucht ja kein Mensch.... Nebenbei gewinnen bei uns die Tankstellen damit 4 zu 3 Wer also eine flächendeckende Versorgung will (gerade auf dem Land), muss 1. die finaziellen Rahmenbedingungen so gestalten, dass dies möglich ist. 2. damit leben können, dass es dann in Centerlagen zu einer hohen Apothekendichte kommt. 3. Die Erreichbarkeit von MVZ´s ist übrigens noch schlechter als die tankstellen bei uns am Ort....super Gesundheitssystem, was dem herrn vorschwebt.... p.s. ich bin auch für einen Anti-FDP-Wahlkampf....die machen uns in der Öffentlichkeit mehr fertig zur Zeit als jede andere Partei...
#21Die Bezugnahme auf die Anzahl an KFZ..
... relativiert die unsägliche Äußerung des Herrn Lindemann zwar etwas. Deren unerträglicher Zynismus wird aber erst verdeutlicht, wennn man den Aktionsradius eines Autofahrers vs. den eines Schwerkranken/ Mittellosen/Behinderten als Bezugsgröße wählt. Aber das ist ja nicht deren Klientel
#20Achtung, so gut können Politiker rechnen (Vorsicht Zahlen!):
Zahl der 2011 in Deutschland gemeldeten Farhzeuge gesamt (also PKW, LKW, Busse): 51.735.177 Zahl der Tankstellen 2011: 14.373 Fahrzeuge pro Tankstelle: 3599 Einwohner in Deutschland (2011 soweit bekannt): 81.859.000 Zahl der Apotheken (2011): 21.238 Einwohner pro Apotheke: 3854 "Es gibt mehr Tankstellen als..." --> Aha, Politikerrechne, wie immer schön gerechnet für die eigene Lobbymeinung (wenn überhaupt gerechnet) Liebe ABDA, hier stehen die Zahlen, wo bleibt die Erwiederung ???
#19Lindemann ist ein Kind des Systems .....
..... verkürzte Wiedergabe komplexer Sachverhalte. Meist mit vielen falschen, weil nicht recherchierten Basis-Info´s . Aber woher sollen es denn Politiker auch besser können ? Selbst Journalisten recherchieren zu 99% nicht, sondern geben "urbane Mythen" und vorgedachtes/ vorgeschriebenes wieder ! Dazu noch der Maulkorb der Poco-Gutmenschen (Poco = politische korrekt). Es darf halt vieles nicht geäußert und gedacht werden, weil es idiologisch bedingt nicht sein darf. Leider gehört anscheinend die Vergütung der Apotheker dazu (neben der gescheiterten Zinseszinswirtschaft, der gescheiterten Integration, dem gescheiterten Bildungssystem ...... ) . Poco-Idiologie: -im Gesundheitswesen dürfen Leistungserbringer nichts verdienen = unethisch > die Aktienanalysten/-spekulanten etc. dürfen verdienen was sie wollen -im Gesundheitswesen liegen noch systemrettende Einsparreserven >ich habe erst vor 3 Wochen mit einen Anwalt darüber diskutiert. Der glaubt aus tiefster Überzeugung das man mit Sparen an den Leistungserbringern das System langfristig finanzieren kann ! Er glaubt auch das das Anwaltshonorar bei allen Anwälten gleich bleiben muß (natürlich wegen dem Verbraucherschutz), aber bei Apotheken die Rx-Preise freigegeben werden müssen. Klar ist er auch für die Buchpreisbindung. Das ist für den kein ! Widerspruch !
#18
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#17Takstellenschwund
ich bin immer wieder begeistert, wie sich die Leute, die wir mit unseren Steuergeldern aushalten, über Themen äußern, von denen sie nichts verstehen. Jeder hat ja bereits gemerkt, dass die Benzinpreise gesunken sind, seitdem es weniger Tankstellen gibt. da liegen echt wirtschaftliche Resourcen. Am besten wäre vermutlich eine Tankstelle pro Stadt.Den Sprit gibt es dann für beinahe umsonst und als Großkunde noch mit €2,30 Rabatt. Genauso ist es mit Apotheken. Die Arzneimittelpreise werden auf breiter Front sinken, wenn es weniger Apotheken gibt. Natürlich werden die Kunden weitere Wege in Kauf nehmen wollen, wenn sie dafür erfahren, dass die Rücklagen der Krankenkassen steigen. Es würde auch wesentlich günstiger, wenn weniger Politiker im Lande wären. Die Ausgaben für Diäten und Pensionen würden ebenfalls sinken und manch einem würde es noch nicht mal auffallen, wenn einer fehlt.
#16Ach Herr Kaiser..
..jetzt kommt dann wieder SPON und schreibt "Apotheker bezeichnen Politiker als Dumpfbacken".. Das sind alles ganz kompetente Leute. Das sieht man doch.. Im Übrigen ist es, bei aller Vorsicht und Skepsis ja schon so, dass sich plötzlich irgendwie jeder meldet und uns mehr Honorar geben will. Was ja per se auch schon wieder verdächtig ist.. Seufz.. die schöne Welt der aktuellen Politik..
#15Mehr Geld für weniger Apotheker
So eine Dumpfbacke - man kann Sie leider nie wieder wählen!!!
#14die FDP...
...ist einfach nur ein Haufen Dummschwätzer. Solchen Vergleichen kann man viel entgegenhalten. 1. Es gibt auch nur halb soviele Autos in Deutschland. 2. Fragen wir doch mal nach der Anzahl der Politiker in Deutschland...also es gibt mehr Politiker in Deutschland (Bundestage und Landtage) als 1. FDP-Wählern unter Apothekern (Stand 2012) 2. Hotelketten in Deutschland 3. als nötig wäre. Also wäre eine Stgrukturbereinigung in der Politik nötig. Löblich ist da die FDP zu erwähnen. Sie versucht alles, um die eigenen Bundestagsmandate freiwillig abzugeben... Michael p.s. schön wirds dann vor der Wahl. Die FDP verspricht..... 1. pick-up-Stellen zu verbieten (jetzt wirklich, Hand aufs Herz) 2. die Vergütung auf ein Inflationsbereinigtes Niveau heben (wir richten uns da an Steigerungen bei Abgeordnetengehältern, ohne Sch...ß!) 3. Die Wohnortnahe Versorgung sichern und dem Versandhandel gleiche Bedingungen auferlegen.... sind ja viele Juristen in der FDP (manche sogar mit ehrlich erworbenem Doktortitel). Die wissen vor der Wahl, was verfassungsrechtlich möglich ist...
#13Wieder mal nur peinlich
Autofahrer mit Schwerstkranken zu vergleichen scheint ungefähr das Niveau von FDP Politikern zu sein. Aber MVZ Betreiber sind halt Lobbyisten die sich vor allem Landapotheken schenken können.
#12Wie zynisch
ist es auf Tote herum zu trampeln, oder leben wir Apotheken noch? Wahrscheinlich kommt man zur grundsätzlichen Meinung, da die Apothekenzahlen eh rückläufig sind, braucht man das Honorar (auch das ist zynisch, angesichts der Arzneimittelpreise) nicht mehr zu erhöhen, da für wenige mehr bleibt? Kann irgendjemand mal den Politikern erklären was so schön hier (http://www.krautinvest.com/?p=347) im Internet steht? Dort wird wunderbar erklärt, das die Mär über die Apothekenzahlen ein Ammenmärchen ist, schon fast ein Urbaner Mythos.
#11.
"...der selbst MVZ betreibt." Reicht als Auskunft, mehr muss ich gar nicht wissen. Apotheke ja, aber nach Möglichkeit nur im MVZ mit Mondmiete. Wichtig: Die Kohle muss am Ende in der eigenen Tasche landen!
#10@ 5: Idee ...
Ihr Beitrag bringt mich auf eine Idee ... dieser Spruch "Für eine 100 Prozent bessere Politik: 0 Prozent FDP" in 20.000 Apotheken würde eine ganze Menge Probleme lösen: Wir würden uns von dem Vorurteil lösen, notorische FDP-Klienten zu sein, wir würden uns mit einem großen Teil der Wähler solidarisieren, wir würden uns mit einer Partei anlegen, die in den nächsten Jahren in D sicherlich keine entscheidende Rolle mehr spielen dürfte - und wir würden den anderen Parteien verdeutlichen, dass sogar Apotheker mal solidarisch sein können. Muss man doch glatt mal in Ruhe darüber nachdenken. Pilotphase dann in Niedersachsen und Bayern ? Wobei ich ganz offen einräume, dass ich die Politik, die die FDP derzeit in Bayern macht, durchaus GUT finde und erstmal nicht glaube, dass andere signifikant besser wären.
#9Ich find den Lindemann SUPER !!!
Mit diesen wohlgewählten Worten läßt die FDP die allerletzten Masken fallen... MVZ-ler... also auch im Auftrag von Rhön und Fresenius !! Aha...und dann noch mehr Apotheken als Tankstellen...aha... Irgendwie haben hier alle gelacht, als ich daß vorgelesen habe.. ..ein bitteres Lachen... Aber jetzt ist doch wohl alles klar : unsere Vernichtung im Auftrag der Gesundheitsoligarchen... Das einzige was uns noch helfen kann, wäre eine Strukturbereinigung in Berlin und Brüssel....eine gründliche, radikale, effiziente Bereinigung...die keine Wünsche offen läßt.....
#8unfassbare Ignoranten
Nun muss man ja vorsichtig sein, was "Welt" und "apotheke adhoc" schreiben, sollte immer die Primär-Aussagen kennen. Aber Lindemann verlinkt auf seiner Homepage auf den Artikel mit der Aussage "Es gibt mehr Apotheken als Tankstellen in Deutschland und mir ist kein Deutscher bekannt der nicht wüsste, wie er rasch zu Benzin käme." Noch deutlicher kann man als Politiker eigentlich dokumentieren, NULL Ahnung von der Materie zu haben. Ob man ihm (Rechtsanwalt - angestellt in einem Krankenhaus) mildernde Umstände zubilligen sollte ? Angesichts der Brisanz und Auswirkung solcher Aussagen plädiere ich für ein klares "NEIN". Und für Rösler auch: "NEIN" - von wegen "Abstimmungsprobleme" und "nicht zuständig" - sorry, ist er nun FDP-Vorsitzender oder doch nur Schaufensterpuppe ?
#7Weniger F.D.P.! Bessere Politik für alle!
Der Herr betreibt also ein MVZ! Andere kaufen billig im zollfreien Wirtschaftsraum als Entwicklungshilfe Teppiche ein. Fallschirmspringer gab es auch noch und Boygroups, die in den Kindergarten gehören und nicht in Ministersessel. Hätte je einer von denen mal richtig für sein Geld arbeiten müssen... HarzIV lässt grüssen. Das ist keine Apothekerpartei sondern eine Strukturzerstörungsvereinigung. Schon Bangemann war Kettenmann. In der Resozialisierung von Vorbestraften und Gehbehinderten war man vorbildlich, die bekamen auch Ministerposten (früher).
#6Wie kommt eigentlich so Jemand an eine "Machtposition"?
Da wird sich die Omma richtig freuen, wenn ich ihr sage, dass die FDP der Meinung ist, dass sie sich ja einfach nur ein Auto kaufen muss, um in Zukunft ihre Medikamente zeitnah zu bekommen. Im Übrigen scheint immer noch nicht angekommen zu sein, dass durch weniger Apotheken nicht ein Mensch weniger krank wird und nicht ein Rezept weniger ausgestellt wird. Bei weniger MVZ würde das anders aussehen. Aber da die ja bei der FDP jemand sitzen haben, brauchen sie sich ja keine Sorgen zu machen. Wahlkampf gegen die FDP in allen Apotheken.. Das hat was..
#50 Prozent FDP
Bei einem Kollegen habe ich bereits einen Bildschirmschoner bezüglich FDP gesehen: "Für eine 100 Prozent bessere Politik: 0 Prozent FDP" Das wäre ein schönes Plakat für die Apothekenschaufenster im Wahlkampf 2013!
#4Ich bin definitiv...
... für Wahlkampfplakate Anti-FDP in den deutschen Apotheken 2013. Da müsste man doch eine fünfstellige Anzahl an Apotheken zusammenbekommen oder?
#3umkehrschluss...
weniger wähler für weniger FDP. das sind meine vorstellungen..
#2Hauptsache ist ja auch...
... dass die MVZs des guten Herren besser laufen jetzt.
#1Wenn man
Benzin braucht, hat man auch ein Fahrzeug und ist mobil. Aber wenigstens ist jetzt endgültig die Katze aus dem Sack, was das Ziel der Apothekerpartei ist.