Die Stellungnahmen im Überblick Benjamin Rohrer, 10.08.2012 18:17 Uhr
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Post von den Verbänden: Die Stellungnahmen, die das BMWi spätestens am Freitag erreicht haben, werden nun geprüft. Foto: Elke Hinkelbein
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Die ABDA kritisiert insbesondere die Rechenmethodik des Ministeriums als „sachlogisch falsch und leistungsfeindlich“. Foto: Elke Hinkelbein
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Die Adexa-Vorsitzende Barbara Neusetzer bezeichnet die Verordnung als ungenügend, die Erhöhung reiche nicht für die gestiegene Arbeitsbelastung durch die ApBetrO. Foto: Elke Hinkelbein
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Der Deutsche Pharmazeutinnen Verband kritisiert die geplante Anpassung des Apothekenhonorars als frauenfeindlich. Foto: Elke Hinkelbein
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Dr. Klaus Peterseim vom BVKA fordert eine Anpassung auf 9,14 Euro und klare Blisterpreise. Foto: Elke Hinkelbein
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9,19 Euro verlangt BVDAK-Chef Dr. Stefan Hartmann. Er bezeichnet den in der Verordnung aufgeführten Mehrkostenbedarf von 190 Millionen Euro als „politischen Preis“. Foto: Elke Hinkelbein
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Aus Sicht des GKV-Spitzenverbands ist die geplante Erhöhung um 25 Cent vom BMWi „großzügig bemessen“. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Die Vergütung der Apotheker hat sich schon mit der Herabsenkung des Kassenabschlags erhöht, finden die BKKen. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Die BDA um Präsident Professor Dr. Dieter Hundt schlägt statt einer Honorarerhöhung die Aufhebung der Preisbindung bei Rx-Medikamenten vor. Foto: Elke Hinkelbein
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Die Pharmahersteller weisen in einer gemeinsam Stellungnahme auf die Anpassung der Festbeträge hin und lassen das Apothekenhonorar unkommentiert. Foto: Elke Hinkelbein
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Jetzt dürfen die Länder Stellungnahmen abgeben. Bayerns Gesundheitsminister Marcel Huber (CSU) hat bereits Widerstand angekündigt. Foto: Huber
Berlin - In der Abteilung „Wirtschaftspolitische Fragen der Gesundheitspolitik und Sozialordnung“ des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) sind heute die Drähte heiß gelaufen: Die Fachverbände haben ihre Stellungnahmen zur Anpassung des Fixhonorars an das Ministerium geschickt. Während die Kassen den Apothekern wenig bis gar nichts gönnen, fordern die Apotheker selbst eine deutlichere Honoraranpassung. Bleiben nach Prüfung der Unterlagen zu viele offene Fragen, könnte das BMWi noch eine mündliche Stellungnahme einberufen. Eine Übersicht.
In ihren Stellungnahmen sehen die Krankenkassen die Erhöhung des Fixhonorars generell kritisch. Zwar bezeichnen sowohl der GKV-Spitzenverband als auch der BKK-Bundesverband eine Überprüfung des Honorars als legitim. Allerdings stellen die Kassen die von Apothekern vorgelegten Daten in Frage. Insbesondere der GKV-Spitzenverband hat immer wieder darauf hingewiesen, dass es Apothekern aus seiner Sicht nicht schlecht gehe. Auch heute hieß es: Für die Larmoyanz der Apotheker gebe es keinen Anlass.
Die Kassenverbände begrüßten zudem einstimmig die Verordnungsbegründung, in der steht, dass bei den Verhandungen zum Kassenabschlag 2013 die Kostensteigerungen der Apotheker nicht mehr berücksichtigt werden dürfe. Die Apotheker dürften auf keinen Fall doppelt profitieren, heiß es bei den Kassenverbänden. Nach der Anpassung des Fixums dürften ihre Mehrausgaben in den Verhandlungen keine Rolle mehr spielen.
Auf der anderen Seite stehen die Apotheker, die für eine deutlichere Erhöhung stimmen. Insbesondere die ABDA kritisiert nach wie vor die Rechenmethodik des Ministeriums: Die Verrechnung der Mehrausgaben mit dem Rohertrag sei sachlogisch falsch und leistungsfeindlich. Der Bundesverband klinik- und heimversorgender Apotheker (BVKA) sowie der Bundesverband Deutscher Apothekenkooperation (BVDAK) unterstützten diese Forderung.
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#17Chef seihen
Ich weiss all die rechtschreibfehler,als englaender kann ich mir das erlauben. Mittlereweise sag ich den kunden was ich denke wie es alles so ist mit die fdp,die kassen und so weiter und so weiter,nicht einschuetern lassen,aud die gebiete konzentrieren die geld bringen,preise erhoehen nicht senken klever werden und profit machen.Nur das notwendigste fuer die kassen machen.Wir decken mit kassen abrechnung unsere kosten in 2 apotheken nicht seit jahren.Wir arbeiten zur minus tarif wo gibt es so eine scheisse nur in deutschland aller wahrscheinlichkeit.Wenn ich die politiker gesichte sehe moechte ich kotzen.Sie muessen auch eines tages vor gott stehen.Seine daumen drehen nach unten fuer alle im bundestag und der teufel will sie auch nicht haben!!!!!!!!!!!!!!!
#16@Bernard
Bitte schreibe weiterhin frei Schnauze. Wir sehen dir in deinem Eifer die Rechtschreibfehler nach, ist wirklich erfrischend inmitten von all dem Übel! Wollte mich nur mal auskotzen, was hier im Notdienst für wulle (hab ja nix verkauft) gemacht wird und dann hängenbleibt...
#15Hatte heute nachmittag übrigens einen,
der wollte Calcium Carbonicum C30 von mir haben, und der war ja sowas von sauer, dass ich das nicht an Lager hatte... Tschuldigung!
#14@Martin Loerzer
Sorry about your duty.I know its a real bind.But you know what the stupid politicians think we are all overpaid and rich!!!!!!!! Things never change and its going to get alot worse I am afraid. Trotzdem schoenen Abend!!!!!!
#13Planwirtschaft wie zu DDR zeiten!!!!!
This is where Mama Merkel is the expert,thats why there was unification folkes a big ploy to have big brother. Watch out because we thought the DDR was history.All the systemics are being applied to the old republic. Have fun!!!!
#12Mache gerade mit einem Rheumatologen im MVZ Notdienst
Mitten auf dem Lande: Anfrage: Kind 18 Tage alt, Kolik, schreit wie am Spieß. Sab simplex schon gegeben, Fencheltee auch. Alles abgeklappert. Meine Antwort: Kann nix verantwortbares mehr machen, also zum Arzt. KVB verweist gleich an Klinikum (offensichtlich ist die Inkompetenz des Rheumatologen - ich will ihm keine Vorwürfe machen - schon bekannt.) Klinikum gehört zur Gruppe, an dem auch das hiesige MVZ angeschlossen ist. Telefonische Antwort dort: Carum Carvi aus der Apo. Patient niemals gesehen. So arbeiten wir mittlerweile! Es leben die MVZs! Für 2,50 machts besonders Spaß! Mal schaun, was die restliche Notdienst-Woche noch so bringt... Könnt kotzen!!!
#11WIR müssen mehr fordern !!!!
Nicht nur die 25 Cent sind zu wenig der Kassenabschlag auf Rabatt-AM muß weg!!!! Sollen sich die KK die 2,05 Euro bei den Herstellern holen ( die schwimmen im Geld weil sie ja durch das AMNOG und Rabattverbot / 70 Cent Regelung gerade richtig gut verdienen...) Zweitens würde dann die Umsetzungsquote in den Apotheken noch mehr steigen! Was auch wieder zu Einsparungen bei den KK führen würde... Also nicht nur auf die Krümel welche uns hingeworfen werden reagieren, sondern ein Stück vom Kuchen fordern!!!!
#10sie werden noch wesentlich heißer laufen
wir sollten über Europapolitik nachdenken. Finanzierungsmöglichkeiten, Geldströme, Sozialkassen, Krankenkassen, Hilfsmittel, Rabattverträge usw. Ganz einfache Strukturen der Gesundheitsbereiche sind ja doch schon eng verflochten mit dem Rest der Wirtschaft... Auch in den anderen Laendern sind deren Gesundheitsbereiche nicht komplett eigenständig sondern werden zum Teil mit Geld finanziert, dass woanders herkommt. Was wäre ein guter Weg, soetwas vorbildlich in Europa für Deutschland aufzubauen. Brauchen wir diese ganzen Stellschrauben, Kk-Abschlag, Fixum ... Usw ... In dieser Art überhaupt?
#9Abschlag weg !
In den Nachverhandlungen muss der Fokus auf dem Apothekenabschlag liegen, dessen Senkung keinen Einfluss auf den Arzneimittelpreis hat und sachlich ( Abschöpfung der GH Rabatte und Großkundenrabatt) schon lange nicht mehr haltbar ist. Die Anpassung der Notdienstvergütung, BTM- und Rezepturvergütung ist ohnehin Bedingung, weil so nicht tragbar und in der Konsequenz auch so nicht mehr ausführbar. Die Dynamiesierung des Honorars an die Kosten- und Packungsentwicklung ist eine weitere Voraussetzung. Sollten diese Punkte nicht im Paket berücksichtigt werden, können wir den gesetzlichen Auftrag nicht mehr erfüllen und müssen, auch aus Sorgfaltspflicht unseren Angestellten gegenüber, somit solange die Versorgung einstellen , bis die Bedingungen stimmen.
#8erhöhung
#3 :"Dann kommt sowas wie: "das es den Apothekern aus seiner Sicht nicht schlecht gehe". stimmt schon. wenn eine angemessene erhöhung kommen würde, müssten alle apotheken die zugaben streichen!! keine taschen mehr voll machen u.s.w. nur dann wären wir in etwa glaubhaft. keine andere branche macht das, oder??
#7Kassenabschlag 2013
woher wissen die, daß es 2013 noch einen Kassenabschlag gibt? Ich meine, auch an diesem Punkt sollte von uns gearbeitet werden!
#6Vielleicht kommt´s ja noch....
Ja, vielleicht.... Kann man nie wissen...
#5@4
Die 35 oder 50 Hansel in Kiel waren echt gut (keine Ironie) nach einem einzigen Tag Vorbereitung. Das Presse-Echo war auch gut, immerhin offensichtlich bis hinunter nach Stuttgart. Was wir brauchen, sind aber nicht 50 in Kiel, sondern Tausende in Berlin, laut und ungemütlich! Sowas organisiert man nicht als einsamer LAV, auch nicht als apotherprotest.de (will Sie nicht kleinreden), sowas organisiert man auf Verbandsebene, und zwar mindestens landes- oder bundesweit. Konzertiert. Bislang habe ich da aber noch nix gelesen. Statement von heute hat sich schon mal ganz gut angelesen. Darüber hinaus? Drohungen mit Arbeitsniederlegung? Vielleicht sogar zusammen mit der ADEXA? Vielleicht kommts ja noch...
#4@ und wenn die Entscheidung negativ ausfällt?
Was dann...............................? Dann wissen wir alle was wir zu tun haben! www.apothekerprotest.de Anmelden und mitmachen! Dort spielt die Musik..........
#3Peinlich,...
wenn einem die Gegenargumente ausgehen, weil es keine gibt! Dann kommt sowas wie: "das es den Apothekern aus seiner Sicht nicht schlecht gehe". Fachlich und sachlich eine sehr hochqualifizierte Aussage. Respekt! Im Umkehrschluss vertritt die GKV die Ansicht: Alle Angestellten (auch GKV) und selbständige Unternehmer in Deustchland haben nur dann ein Anspruch auf ein höheres Einkommen, wenn es Ihnen nicht gut geht. Inflation, höhere Arbeitsbelastung, etc vollkommen irrelavant. Peinlich!
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Dieser Kommentar wurde entfernt.
#1Und wenn die Entscheidung negativ ausfällt?
Was dann, liebe Kollegen? Was dann, liebe ABDA? Was dann, liebe LAV`s? Ich über-gebe mich einmal (wörtlich gemeint) in meinen Freitag-bis-Freitag-Notdienst. Viel Erfolg noch!