BVDAK: 25 Cent sind „politischer Preis“ APOTHEKE ADHOC, 10.08.2012 08:44 Uhr
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Kostenanstieg ausgleichen: Der BVDAK-Chef Dr. Stefan Hartmann fordert ein Fixhonorar von 9,19 Euro und eine Notdienstpauschale von 250 Euro.Elke Hinkelbein
Berlin - Der Bundesverband Deutscher Apothekenkooperationen (BVDAK) hat die vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) vorgelegte Verordnung zur Erhöhung des Apothekenhonorars als nicht „sachgerecht“ bewertet. Der darin aufgeführte Mehrkostenbedarf in Höhe von 190 Millionen Euro könne als „politischer Preis“ interpretiert werden, heißt es in der Stellungnahme des BVDAK.
„Bei erwarteten 760 Millionen Packungen für 2013 ergäbe sich eine absolut vertretbare Mehrbelastung von rund 828 Millionen Euro“, schreibt der BVDAK-Chef Dr. Stefan Hartmann, an das Ministerium. Statt einer Erhöhung auf 8,35 Euro spreche er sich für ein Plus von 1,09 Euro auf 9,19 Euro pro Packung aus. Dies entspreche einer „absolut vertretbaren Mehrbelastung von 828 Millionen Euro“.
Der „angenommene und nicht überprüfbare Rohertragsanstieg“ könne dagegen nicht angerechnet werden, da er nicht im Zusammenhang mit einer Gesamtkostensteigerung stehe. Allein die Umstellung der Großhandelsspanne ab 2012 führe zu einem dauerhaften Rohertragsverlust von mindestens 1,1 Prozent. „Diesen Trend bestätigen die Auswertungen der ersten sechs Monate“, heißt es.
In Fachkreisen sei mittlerweile unbestritten, dass der Großhandel seine Einbußen aus der Honorarumstellung weitestgehend an die Apotheken weitergereicht habe. Deshalb sei ein Honorarzuwachs von 25 Cent unzureichend, da dieser nur die Belastungen aus den Konditionenkürzungen ausgleiche.
Zudem forderte der BVDAK eine Erhöhung oder neue Struktur der Notdienstgebühr. Dies stehe seit vielen Jahren aus. „Wir befürworten daher eine Notdienstpauschale in Höhe von 250 Euro pro notdiensthabender Apotheke ab dem Jahr 2013“, heißt es. Mit diesem Betrag könne ein kostendeckender Notdienst ansatzweise sichergestellt werden, so der Verband.
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#18@ M. M.: Bin Herr Reidel...
@ M. M.: Bin Herr Reidel... Und die SPD hat die Liberalisierung des Arzneimittelmarktes extra in´s Wahlprogramm übernommen und testet in RLP schon Alternativen.
#17Es waren nur 35 Apothekerinnen und Apotheker bei der Demo
Es waren nur 35 Apotheker/-innen bei der Demo in Kiel. Das sagt für mich sehr viel, wenn auch nicht alles. Unsere Leistung ist nicht alternativlos für unser System, wir sind ersetzbar (Dispensierrecht der Ärzte, Versand, Kette, schaut mal nach Italien im Moment). Wenn ich das erwähne, bedeutet das nicht, dass ich wie das Kaninchen vor der Schlange erstarren will. Wir müssen aber lernen: - dass nach der Honorarerhöhung, vor der Honorarerhöhung ist - dass Ziele nicht auf einmal zu erreichen sind - dass es nicht reicht, in Foren seinen Unmut kund zu tun - dass 35 Apotheker/-innen vor einem Landtag ein Anfang sind aber nicht das Ende sein dürfen - dass wir bisher zu wenig Standessolidarität bewiesen haben. - dass wir unseren Verhandlungsführern den Rücken stärken müssen, - dass die Basis Schwung an die LAV´s liefert, - dass wir an unsere Abgeordneten schreiben (und nicht nur vorgefertigte Texte mailen) - dass wir die Politiker (alle Politiker) sehr kritisch sehen, - dass wir überlegen, weniger Geschenke zu verteilen (Zeitungen umsonst braucht eigentlich kein Mensch) Gruss A. R.
#16@ Kollegin Reidel: Was kommt nach der FDP ....
... keine Ahnung. Das ist auch nicht unser Problem. Annährung an die Grünen wäre eine alternative Möglichkeit . Klassische "Tante Emma laden Partei" . Bis auf Fr. Bender eher apothekenfreundlich, siehe Enthaltungen in der letzten Zeit, obwohl einschlagen auf die bösen Apotheker einfacher gewesen wäre. Für konservative Kollegen bleibt die CSU/CDU . Wo ist das Problem ? Nebenbei: Hartz 4 ist ungerecht ? Für die meisten speziell mit Kind war es finaziell eine Verbesserung. Rot-Grün führt Ketten ein ? Haben die das gemacht als sie es konnten ? Erschreckt das die meisten Kollegen noch ? Hat schwarz-gelb auch nur eines der ach so ungewollten Dinge zurückgenommen seit sie es können : PickUp, Versandhandel . Was macht denn Herr Kohl im Saarland ? Was machten den Hecken und Müller > kann man das auch im Bund erwarten ? In Sachsen-Anhalt protegiert wer zur Rose, mycare und Co. ? Liebe Kollegin, wenn sie lieber gegen ein altes Feindbild Rot-Grün demonstrieren oder streiken wollen, o.k. . Aber kämpfen müssen wir egal wer dran ist :-) . P.S. Mir ist auch ein klares Feindbild lieber, aber die FDP hat sich soviel Mühe gegeben eines darzustellen. Wenn wir die jetzt nicht bis aufs Blut bekämpfen nimmt uns nie wieder einer auch nur ansatzweise ernst ! Die SPD hat auch (siehe Hartz4) auch die Quittung bekommen, gegen Stammwähler Politik zu machen. Warum sollte die FDP keine bekommen :-( . Herr Rösler freut sich bestimmt schon drauf :-) .
#15@Herr Reidel
....Ja da haben sie in bestimmten punkte auch rechts muss ich zu geben. Ich werde aber definitiv sie nicht mehr waehlen,meine frau nicht und viele die ich kenne. Wir warten 8 jahre auf ergebnisse fuer uns apotheker......vergebens.Noch 4 jahre werden sowie so 5000 apotheken schlissen mit oder ohne fdp. In kulmbach oberfranken haben wir auch 3 schliessungen in den letzen jahren,gestern war ich in erlangen,habe verschiedene apotheken beobachtet,so wie kunden frequenz,engagement,interesee etc etc und stelle fest da sind auch schliessungskadidate. Waeren wir in der vergangenheit gerecht bezahlt gewesen haetten wir ein ganz andere bild ans tageslicht legen koenen. Da steckt systematik hahinter und salami kalkul.Politik war immer doch ein dreckiges geschaefft mit zwielichtige gestalten oder?????? schoenen nachmittag und schoenes wochenende!!
#14@Aristide Reidel
Jetzt machen Sie sich doch bitte mal frei vom Denken in Farbkategorien! Wenn wir dem Sytem unsere Leistung vorübergehend entziehen, gäbe es auch ausreichend Raum, unsere Gründe dafür nennen zu dürfen. Völlig unabhängig davon, wer gerade (in welcher Farbe) in den Ministersessel fur...t!
#13keine Panik
Wir werden so oder so eine schwarz-rote Koalition bekommen. wollen hoffen, daß die Piraten und die Dunkelroten den Grünen und Roten die Wähler noch ein wenig abgraben.
#12Die Reichensteuer geht dann an den Nürburgring,...
Die Reichensteuer geht dann an den Nürburgring, denn Herr Ministerpräsident Beck hat ja die Verantwortung übernommen und die nächsten drei Generationen in Rheinlandpfalz übernehmen für ihn das Bezahlen oder halt die Reichensteuer.
#11Und die SPD lieberalisiert uns dann gleich weg!
Und die SPD lieberalisiert uns dann gleich weg! Ketten an jeder Ecke. Die Betriebswerte pulverisiert. Das ist das Ziel von Rot-Grün. FDP und CDU machen und machten sicher Fehler aber sie sind nicht schon aus Prinzip gegen uns. Und Harz IV ist ja so gerecht. Rot (-grüne) Politik ist in Rheinland-Pfalz am Nürburgring zu bewundern. Das ist das Produkt einer SPD-Regierung mit einer absoluten Mehrheit. Und die Grünen nehmen das alles in Schutz, seit sie eine Koalition mit der SPD haben... Das kann man dann auch im Bund erwarten... Und ich will nicht aus Angst erstarren! Aber man muss doch überdenken wo man hin will! Das Ziel "weg mit der FDP" gibt es sicher, aber ist das Erreichen des Ziels für uns gut oder schlecht?
#10........ keine politische loesung
Wir warten lang genug auf ein ergebniss vergebens naturlich passt dieses alles nicht bei der fdp rein..... es wird frau merkel nicht passen. Die Hoteliers haben sofort nach Wahl bekommen. Alle haben versprechungen bekommen. Ich schuette doch diesmal die badewasser aus sammt kind weil ich kein vertrauen in diesen Pack habe. Erfahrungen zeigen uns bla bla bla heisserluft und sonsst nichts. Gerechte bezahlung fuer gerechte arbeitseinsatz und nicht weniger und keine bloede kompromisse mehr. Kompromissbereitschaft hat die apothekerschaft RUINIERT..... Die FDP ist nicht gut fuer unsere gesellschaft. Sie war mal EXCELLENT aber das ist schon lang her. Moellemann war gut,genscher war gut Lambsdorff war gut und was haben wir jetzt maenla ohne erfahrung!!!
#9@7
Richtig ist, dass wir uns momentan in einer Preisverhandlung befinden und die 0,25EUR DAS Tragbare für die handelnden Politiker sind. Daher ist dieser Ausgang auch nicht wirklich verwunderlich. Falsch ist jedoch die Haltung, man müsse in Angst davor erstarren wenn irgendwer meint, eine wie auc himmer geartete Vertriebsstruktur testen zu wollen, um uns in Zukunft einfach übergehen zu können. Wenn wir es ernst damit meinen, dass eine patientenorientierte, qualtitativ hochwertige und damit auch KOSTENEFFEKTIVE Pharmazie nur mit UNS geht, dann sollten wir das auch sagen und vor allem zeigen! Hiuer sollte sich jeder von uns hinterfragen, ob er sich ausreichend unentbehrlich gemacht hat und es verdient, in Zukunft noch zu existieren. Für alle, die hier mit JA antworten können, JETZT zum Angriff blasen, sonst ist es zu spät. Denn NOCH existieren Automaten etc. größteneteils nur auf dem Papier, eine Distribution ohne uns ist völlig undenkbar. Wenn wir noch länger warten, dann sind wir wirklich tasächlich bald Geschichte! apothekerprotest.xobor.de
#8................8 jahre wartezeit
Wir brauchen fdp cdu csu nicht schoen reden!!!!!! Wir wartem schon 8 jahre aud eine jaehrliche anpassung und wir haben NICHTS BEKOMMEN Ich war immer ein fdp ler NIE WIEDER. Ich bin lieber bei einere gerechter gesellschaft und ein reichen wohlhabenden steuer mit umverteilung. Mann sieht oft das reiche leut nichts dagegen haetten so ein steuer einzufuehren. Es wird immer wieder von die boyband FDP und merkel blockiert. Merkel und Co sind nicht gerecht. Sie sind unzozial und wir haben noch nie soviele armer leute und vorallem kinder in dieser gesellschaft. Her mit eine umverteillung. Her mit ein reichen steuer und weck mit ungerechtigkeiten. Erst gabs Kohl dann Merkel sein ziehkind. Deutschland braucht ein WECHSEL ! Nur meine persoenliche meinung natuerlich!!!!!
#7Rot-Grün sieht da ganz andere Vertriebswege
"Merkels Diktatur" so eine grobe Fehleinschätzung!!!! 1. Die SPD ist gegen jede Honorarerhöhung! 2. In Rheinland-Pfalz (rot-grüne Regierung) wurde ein Pilotprojekt mit Rowa-Automaten gestartet, um zu prüfen, ob so die Versorgung ohne Apotheke möglich ist. 3. im SPD-Programm steht etwas von einer "Liberalisierung" der Vertriebswege! Davon war auch auf dieser Homepage zu lesen! Natürlich ist bei der Vergütung viel nachzuarbeiten. Aber wer glaubt ernsthaft, dass das politisch auf einmal und zu 100% umsetzbar ist? Vielleicht fehlt den zuständigen Ministern der Mut, aber wer der hier schreibenden wäre da mutiger? Wer ohne Fehl ist, werfe den ersten Stein! Wer hat geglaubt, dass unsere Daten einfach 1 zu 1 übernommen werden? Hier findet eine Preisverhandlung statt. Hier wird verhandelt (um ein politisch machbares Ergebnis und nicht um ein mathematisch richtiges) nicht mehr und nicht weniger. Ich sehe nur, dass hier die Politik seit 8 Jahren etwas tut, was die SPD immer (!) abgelehnt hat. Und ohne F.D.P. bekommen wir rot-rot-grün, im besten Fall eine grosse Koalition. Also strategisch denken (sehr umfassend) und nicht das Kind mit dem Bad ausschütten. Wir müssen in Zukunft ständig auf der Matte stehen, wie es auch Gewerkschaften tun und neu verhandeln.
#6Die Fakten sind klar!!!
...............nur unsere liebe Politiker haben sich vorgenommen uns nicht weiter entgegenzukommen. Es wird ein riesen disaster in unsere Branche geben.Wir muessen allen klar seihen das sehr viele kollegen und kolleginen es die naechsten jahre nicht mehr schaffen werden. Apotheken werden nicht mehr verkaueflich seihen.Die besitzer haben jahre lang abbezahlt nur zu erfahren das unsere beliebte politik sie enteignet hat. Salami Taktiken hier ein bisschen,da ein bisschen.Unsere branche steht dem aus vor augen fuer viele die ihr leben ihre kunden gewitmet haben. Diese regioerungstaktiken muss eine ende gesetzt werden.Keiner hat den mummmm etwas ausser reden zu tuhen. Es gibt viel bla bla auch von meiner seite. Wir haben keine stategen. Schliessen wir uns mit de3n aertzen zusammen und nach 3 tage ist merkels diktatur zu ende!!!! Bahr Roessler und wie sie alle heissen sind nur in ihre eigene karrieren interessiert egoisten und selbst darsteller,von moral integritet keinen iota mmehr. Ich bin sehr froh wenn es ein wechsel gibt. A CHANGE IS AS GOOD AS A REST!!!!! Also den aerzte und apotheker bundesweit streik fuer 3 tage und wir bekommen alles was wir moechten!!!!
#5@4
Wie bekommen wir die "Fürsten" dann ausgetauscht? Wenn wir "Einzelmeiner" sie als DAS Hauptproblem ausgemacht haben? Warum organisieren wir den Streik dann nicht ohne "Schaf im Wolfspelz"?
#4@3
Nie. Überschreiten Amtszeiten einen gewissen Zeitraum, ist selbiger Inhaber fest von der Richtigkeit seines Handelns überzeugt. Es sind vielmehr für ihn die Anderen, die die Dinge nicht verstehen. Nur er kann es richten. Andere sind Störenfriede und schaden der Sache. Die Geschichte ist voll von diesem Sachverhallt, vor allem in der Politik.Aber eben nicht nur dort. Erwarten Sie daher keine Einsicht. Im Verständnis der ABDA sind wir Störer und vertreten Einzelmeinungen. Man meint aber die Basis hinter sich zu haben.
#3Steter Tropfen höhlt den Stein...
...dumm ist es nur, dass (wenn ich politische Entscheider mal als Steine bezeichne) der Stein alle 4-8 Jahre getauscht wird und das "stete Tropfen" von Neuem beginnt. Ohne Nachdruck, soll heißen ohne Androhung von Aussetzen der Leistung, wird sich nie etwas ändern. Wann endlich begreifen das unsere Standesfürsten?
#2FDP Kalkül
Zunächst hat die FDP erreicht, nicht als Klientelpartei dazustehen. In Hinblick auf die Wahl geht es aber noch um mehr. Bekanntlich ist die FDP daran interessiert die Praxisgebühr abzuschaffen. In einer aktuellen Umfrage ist dies das nervigste Thema für die Deutschen. Noch vor Griechenland. Was macht man also vor der Wahl? Ein Wahlgeschenk an den Michel. Um die Abschaffung zu finanzieren braucht man ungefähr 2,5 Milliarden Euro . Da wird klar , daß man für uns nicht mehr als 25 Cent hat. Man könnte ja dann nicht mehr das Füllhorn ausschütten, um über die 5 % zu hüpfen. Herr Bahr und Herr Rößler haben ja in diesem Jahr schon verkündet, daß man nach der Sommerpause das Thema Praxisgebühr angehen will- auf unsere Kosten.
#1was mir immer fehlt
ist die Schlussfolgerung: wenn die berechtigten Forderungen der Apotheken nicht erfüllt werden ... Der Nachdruck und Zwang fehlt. So lesen das die Politiker und sagen, gelesen und gel.. . Wir machen das so wir wollen, und sehen keine Nowendigkeit irgendetwas zu ändern. Aus meiner Sicht ist das in dieser Stellungnahme alles schon bekannt, auch wenn es verschiedene abstreiten. Ob der Sachverhalt und die Erkenntnis sowie die Entscheidungen bei den Politikern durch bloße Wiederholung der Argumente sich ändern ???. Ich glaube es nicht.