BMWi: Keine Anhörung zu 25 Cent Carolin Bauer, 15.08.2012 09:48 Uhr
-
Kein Anhörung: Das BMWi wertet die Stellungnahmen zum Apothekenhonorar aus, will aber nicht noch einmal darüber sprechen.Elke Hinkelbein
Berlin - Die Aussicht auf ein höheres Apothekenhonorar wackelt zusehends: Zwar können die zuständigen Länderressort noch bis Freitag ihre Stellungnahme einreichen. Doch egal, wie die Meinungen ausfallen: „Eine zusätzliche mündliche Anhörung ist derzeit nicht geplant“, sagt ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi). Dies sei in der Geschäftsordnung der Bundesministerien nicht vorgesehen – und auch von den Fachverbänden oder Ländern nicht gefordert worden.
Derzeit wertet das BMWi die eingereichten Stellungnahmen aus. Ein Großteil der betroffenen Verbände sowie der Länder hätten bereits ihre Ansichten zur Honoraranpassung eingereicht, so der Sprecher. Welche Stellungnahmen von welche Absendern vorliegen, wollte er nicht verraten.
Für eine stärkere Honorarerhöhung haben sich bereits Bayern, Hessen, Berlin und Niedersachsen ausgesprochen. Auch aus Sachsen-Anhalt hat das BMWi eine Stellungnahme erhalten. Andere Bundesländer wie Baden-Württemberg, Bremen oder Nordrhein-Westfalen wollen zur geplanten Anpassung dagegen keinen Kommentar abgeben.
Nachdem die Stellungnahmen bearbeitet sind, wird nach den bisherigen Plänen des BMWi bis Ende kommender Woche eine endgültige Fassung der Verordnung erstellt. Diese soll noch im August von den Ministern unterschrieben und Anfang September dem Kabinett zur Kenntnis gegeben werden. Anschließend sei eine zeitnahe Veröffentlichung geplant. Damit liegt das BMWi im Zeitplan: Die Verordnung könnte am 1. Januar 2013 in Kraft treten.
Lesen Sie auch
-
Apothekenhonorar
Schäuble verweigert 25 Cent»
- Kommentar Schäubles Angst vor 19 Cent»
-
Apothekenhonorar
Berlin: 25 Cent sind sehr knapp»
-
Apothekenhonorar
Niedersachsen: 25 Cent gefährden die Arzneimittelversorgung»
-
Apothekenhonorar
Hessen und Bayern kontern Rösler»
-
Apothekenhonorar
BaWü und Bremen halten sich raus»
-
Apothekenhonorar
Die Stellungnahmen im Überblick»
APOTHEKE ADHOC Debatte
Neuere Artikel zum Thema
Apothekenhonorar
Medienrummel um nackte Apothekerin»
Mehrwertsteuer
Rösler: Schäuble verdient an Apothekenhonorar»
Apothekenhonorar
Zahlen und Pauschalen»
Apothekenhonorar
Apotheker wollen sich zum Streik formieren»
- Apothekenhonorar Saarland will Streikbereitschaft abfragen»
Apothekenhonorar
Linke fragt nach 25 Cent»
Apothekenhonorar
ABDA: Letzte Chance im BMG»
Apothekenhonorar
Hessen und Saarland unterstützen Apotheker»
- Apothekenhonorar Röslers Tabelle»
APOTHEKE ADHOC Umfrage
Apotheker zweifeln selbst an 25 Cent»
Mehr aus Ressort
- Ärztepräsident Eignungstests für Medizinstudenten»
- Bundesärztekammer Montgomery fordert Korruptionskatalog»
- easy-Rezeptprämie Rx-Boni: Gericht bestätigt 5000 Euro Strafe»
#46@Bernard
Wo kommen die 28 Euro her? Ich sitz mir hier den Arsch breit für wulle. Seit fast ner Woche! Immer und immer wieder! Stinkefinger zeigen ist eins, aber das ist schlimmer! Schäuble? Rösler? Bahr? Wolf? Becker? Hansmann (Sorry, dass Sie so herhalten müssen, aber sonst ist hier keiner)?
#45@42
bei Easy würde ich Ihnen ja recht geben (Magirus, KATAG, Terberger, Schönhart). Da ist der Fremd- und Mehrbesitz durch die Hintertür nur nochvon einem Stück Papier getrennt. aber beim MVDA? Da wissen Sie mehr als ich. Ich bitte um Aufklärung per Email.
#44@Bernard
Hat (hoffentlich) keiner von uns wirklich ernst genommen. Viel Spaß in BA, meinereiner verbringt hier den Feiertag mit Prostitution. Versprochen - ich werde nicht reich dabei und verlange auch nicht mehr als 2,50 dafür. Für Schäuble bleibt auch noch ein Schippchen übrig... Bin unentschlossen: Soll ich kotzen oder heulen?
#43Prostitution ist lukrativer als apotheker seihen!!!!!!!
Martin.... Du bringst mich auf eine IDEE::::::::::::::. Wir leben in einem Land wo die prostituion lukrativer ist als apotheker seihen.Mann sollte sich durchs koepfchen gehen lassen.Ein apotheker verdiennt durchschnittlich 28 euro pro stunde einsatz in seine eigene apotheke.Eine schlechte prostituierte 50 euro fuer 30 minuten und eine gute!!!!!!!!!!! prostituierte so 150 euro pro stunde. SO KRANK IST UNSERE GESELLSCHAFT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ob die fdp das weisst mmmmmmhh Ich habe frei und gehe nach Bamberg auf ein gondell fahrt mit meine liebe frau!!!!!!!!!!!!!!!
#42@40 Durchsichtiges Manöver Herr Klotz
glauben Sie doch nicht allen Ernstes, daß die Kollegen nicht wissen, wer hinter diesen Interessensvertretungen steckt. Wer die Konzerne gleich an der Front haben möchte . . . bitte.
#41@39
Freie Preisbildung auf OTC. Dickes Lob an Frau Schor aus der Bären-Apo! Schweinfurt ist kein Maßstab. Habe als Angestellter dort gearbeitet (um die Ecke) und die Flucht ergriffen. Apo samt Filiale wurde mir angeboten, habe dankend abgewunken. Jetzt bin ich hier, raus aus der Stadt und auf dem Lande. Ne Woche Notdienst am Stück für 2,50 pro Nase oder Preiskampf bis aufs Blut. Pest oder Cholera? Im Notdienst passe ich die Preise entsprechend meiner 5 bis 10 Minuten Fußweg an. Prostituiere mich zwar immernoch damit, aber jedesmal sage ich mir: "Jetzt haste xy Euro Umsatz (!) gemacht" Ärgere mich nen Wolf (welche Ironie) drüber, aber was will ich machen? Streik?
#40Streikerfahrung
werden ja einige aus 2006 noch mitbringen. Damals in der Blüte unserer Einkünfte... muss man heute schon fast formulieren. Angesichts der heutigen verfügbaren Ressourcen im Berufsstand wäre ich für ein partisanenhaftes Vorgehen, was bedeuten könnte, dass Apotheken überfallartig oder blitzartig in einer Stadt nur für 2 Stunden ihre Türen schließen, bis auf die sowieso notdiensthabende Apotheke. Das stiftet ausreichend Verwirrung und Verärgerung unter den Kunden. Und dann geschliossen mit dem Finger auf die Politik zeigen. Das ließe sich per Rundruf schnell organisieren. Lassen Sie uns dass einen Monat durchziehen. Die Politik wird in den Teppich beißen. Was den Kollegen Hansmann betrifft: Bei allem Wohlwollen, aber der Krug geht zum Brunnen, bis er bricht und nicht umgekehrt. Wenn bei der Basis die Dämme brechen, dann kann auch Hansmann niemanden mehr beschwichtigen. Apotheker sind kreative Leute. wir werden auch eine kreative Lösung zu ABDA und Co. finden. Der MVDA ist nur eine große Gruppierung, die nur darauf wartet, die ABDA abzulösen. Auch Kollege Hartmann vom Verband der Apothekenkooperationen kann sich sicher eine Lobbyarbeit ohne die ABDA vorstellen.
#39Preise erhoehen.!!!!!!!!
Apotheker sollten sich kurz schliessen mit alle apotheken am ort und ihre preise fuer frei verkaufliche und apothen pflichtige arnei um sagmal 10prozent,koollegen sollten auch keine rabatte mehr geben wir in helmbrechts oberfranken haben zwei kollegen die sich gegenseitig ein preikrieg machen.DAS IST ZUM KOT:::::N.Kein wunder das die regierung uns nur 25 cent bietet.Logischeweise kann es nicht seihen das wir bis zu 50 prozent rabatte bieten und mehr von regierung fordern.DAS GEHT WIRKLICH NICHT!!!!!!! Vielleicht sollten viele ihr geschaeftsgehahren gruendlich nochmals uberlegen- In schweinfurt in der fussgaengezone gibt es doc morris genau gegen uber von die baeren apotheke.Die schaufenster sind nur mit rabatts poster behangen.DAS kanns nicht seihen.Also alle apotheker durch die bank ihre preise erhoehen,keine rabatte mehr. Jeder sollte auch ein notdienstanlage haben auf dem lande und zuhase erreichbar seihen wir muessen innerhalb 20 dort seihen.Erst ein gespraech und dann wird joe blogs sich uberlegen ob er 20 wartet.Die regierung kann mann mit seine eigene dumme tricks kontern.Alle kunden auch im gespraech uber die fakten informieren und die fdp als negative partei definieren.Poster lesen kaum leut heutzutage. Die regierung bietet uns ein minimum und unsere leistung sollte das gleiche seihen.
#38
Dieser Kommentar wurde entfernt.
#37clever streiken
Ich sag es nur ungern: ein Generalstreik wird nicht zu realisieren sein. Mangels der fragwürdigen Solidarität unter den Kollegen. Umfragen sehen eine Streikbereitschaft bei rund 60 %. Wenn es dann tatsächlich dazu kommt, wird es nochmal weniger. Wenn aber nur die Hälfte streikt - und das wäre schon viel - dann sind die Kollegen, die offen halten die Gewinner. Ein weiteres Problem ist: wir haben schon wieder keine Dynamisierung bekommen. 25 Cent. Super. In zwei, drei Jahren hat das die Inflation aufgefressen und wenn wir dann mit einer Honorarerhöhung kommen, heißt es: hattet Ihr doch gerade erst.... Ich halte das Bestreiken einzelner Leistungen oder auch Kassen für wirkungsvoller. Ich denke zum Beispiel darüber nach, demnächst für Rezepturen 5 Euro extra zu kassieren. Ich erkläre dem Patienten die Situation, dass es ein Zuschussgeschäft ist, die Politik / FDP mich nicht angemessen bezahlt, usw. Entweder zahlt er die fünf Euro oder nicht. In beiden Fällen bin ich der Gewinner. Genauso: Notdienst: Gebühr (wie im ach so billigen Frankreich) 5 Euro, ab 21 Uhr / an Wochenden / in den Ferien: 7,50. Wem es nicht passt, der fährt dann 10 Kilometer weiter und ich hab meine Ruhe.
#36@35
zitieren sie mich gerne. Habe genau dieses meinem Banker auch schon mitgeteilt und meine Finanzierung wegen der massiven Eingriffe und damit verbundener Rohertragsverluste entsprechend umgestellt. Das bleibt dann nicht aus. Redet keiner gerne drüber, ist aber bundesweite Realität!! Unsere Politikerjungspunte haben so etwas in Ihrem Leben mit eigenem Geld und betrieblicher Verantwortung für Mitarbeiter sicher noch nicht mitgemacht und wissen offensichtlich gar nicht, was sie derzeit politisch entscheiden.
#35@hansmann
hallo herr hansmann, sie sind ein besonnener mensch, dürfen vielleicht auch nicht so, wie sie gerne möchten....aber wir haben sie schon wütender erlebt.und ich hatte den eindruck, daß das in der standesvertretung zu mehr nachdenken geführt hat als ein paar krakelende, zahlende zwangsmitglieder... meine bitte an sie : darf ich sie bei meinem nächsten banker-krisengespräch zitieren: Es ist dann eindeutig Versagen unserer Politiker auf ganzer Linie!! Nichts anderes und die bank bitten, sich doch fortan ihre kohle dort zu holen ?
#34Datums-/Zeitraumsdiskussion
Ab zu http://apothekerprotest.xobor.de/t233f28-Wann-und-wie-koennen-wir-einen-Streik-organisieren.html Wenn wir was handfestes haben => Siehe nächsten Punkt auf meiner Liste.
#33Gegenvorschlag
27.08. bis 02.09. Alternativ 4 Wochen jeden Mittwoch. Ganztägig. Notdienst durch die Klappe und die Mädels verteilen Infobriefe an die anstehende Schlange.
#32Datumsdiskussion....
ich bin nicht sicher, ob die Diskussion über Einzelheiten in einem öffentlichen Forum geführt werden sollte. Aber solange noch die Chance besteht, dass unsere Verbände irgendwas von sich aus machen könne, werden viele Kollegen das Prinzip Hoffnung fahren. Wenn der Zug aber abgefahren ist, kann keiner mehr sagen, das und das müssen wir noch abwarten. Der 17.10. ist ein Mittwoch, also weniger teuer als andere Tage, sehen wir es als Warnstreik an. Verschärfen können wir, wenn wir die Infrastruktur und die Bereitschaft der Kollegen haben, immer noch.
#31@hansmann: Mein vollständiger Text lautet......
>>Gunnar Müller / Detmold sagt: daz-online 15.08.2012 11:25 Sollte unseren berechtigten ABDA-Forderungen nicht entsprochen werden, KANN das nur bedeuten: ES GIBT EINEN HEIßEN HERBST ! Mit jedem Tag, den sich die ABDA, DAV und BAK und alle (!) angeschlossenen Verbände jetzt noch um eine Antwort auf die Frage "Streik - oder nicht-Streik" herumdrücken, entfernt sich unsere bisherige Berufsvertretung von uns Apotheker-Basis und zwingt uns, neue (!) und eigene (!) berufspolitische Wege zu beschreiten ! www.apothekerprotest.de<< Ansonsten bin ich ganz bei Ingo Dramburg (man kann ja auch VOR dem DAT streiken, oder braucht die ABDA noch eine Legitimierung........), appelliere aber nochmals und ausdrücklich an alle Verantwortlichen auf allen (!) Ebenen in allen (!) Kammern/Verbänden/Institutionen. Oder müssen "wir" tatsächlich alles selber machen......... www.apothekerprotest.de
#3017.10.2012
Ist verdammt weit bis dahin. Kollege Dramburgs Argumente waren hierfür: "Da ist die Verordnung durch, da ist der DAT gelaufen und wir wissen sicher, dass alle Möglichkeiten unserer Verbände ausgeschöpft sind." Entschuldigung Kollege Dramburg, ich war so frei und habe Sie einfach mal zitiert. Gegenvorschlag?
#29Kenn mich da nicht so aus, aber
17.10.??? Ist das Kind im Brunnen nicht schon längst verwest bis dahin? Gehts euch noch gut?
#28Wann es los gehen kann...
Kollege Dramburg hat auf apothekerprotest gerade den 17.10.2012 genannt. Meine Frage hierzu: nur einen Tag oder gleich mehrere? Der 17.10. ist ein Mittwoch. Das hat meiner Meinung nach fast keinen Effekt, da viele Apotheken eh Mittwochs nur halbtags offen haben und viele Kunden sich bereits darauf eingestellt haben. Als ersten "Test" kann man dies jedoch auch versuchen. Wird nicht darauf eingegangen (seitens der Politik oder Medien), kann gleich die Woche darauf ab Montag ein mehrtägiger Streik organisiert werden.
#27@26
Wann gehts los?
#26Dann lasst und doch endlich mal Nägel mit Köpfen machen!
Einen Streik will weder ABDA noch DAV. Über die Landesverbände geht es nicht, da viele auch keinen Streik wollen. Die Kammern kann mann abhaken, da diese nur den gesetzlichen Auftrag gefährdet sehen und uns mit Klagen zumüllen würden. Bleibt also? Nur dies: - Wir einigen uns - entweder hier oder über apothekerprotest.de - auf ein Datum bzw. einen Zeitraum - Alle Softwarehäuser müssen über Umfang und Zeitpunkt informiert werden, um dies als Druckmittel für die UnKollegen zu verwenden. - Es wird eine Email kreiiert, in dem zum Streik aufgerufen wird (näheres wird noch besprochen). - Diese Mail wird systematisch an alle gesendet: Jeder Turnus leitet an alle darin enthaltenen Apotheken weiter, diese an alle sie verfügbaren Apothekenemailadressen usw. Ähnlich wie die Hoax-Mails, in dem es um Knochenmarkspenden o. ä. geht. - Die AdHoc-Redaktion besitzt eine umfängliche Datenbank zu Apothekenemails und -Faxnummern. Über die Redaktion können die Mails ebenfalls versendet werden. - Beharrliches telefonisches Abklappern der (Nachbar-)Kollegen (Mail schon erhalten, wenn ja: dabei sein!) Alle Punkte greifen als Ganzes und sind nicht als Alternativen zu verstehen. Packen wir's an!
#25@20
#18 waren sie selbst, aber gut. Ich sehe hier nur ein leises lauwarmes Lüftchen in den berufsinternen Foren. Das wars aber auch schon. Abwarten und Tee trinken wie der große Meister geschrieben hat... Auf den heißen Herbst bin ich mal gespannt: Wolf wirft wahrscheinlich mit Wattebällchen nach Rösler
#24@#22
Daumen ganz ganz hoch, Ingo
#23@21
Vollkommen korrekt. Das ist ein echtes Problem, da bestimmte Dinge im Kleinhirn der Bevölkerung fest eingebrannt sind. Leider ist es so.
#22Streik organisieren,...
also ich wiederhole mich ja nicht gern aber darüber reden ist eine Sache, konkrete Vorbereitungen treffen eine ganz andere. Egal was dabei rumkommt und wieviele oder wenige mitmachen, bereiten wir jetzt einen Streik vor. Wenn es nichts wird, ist der Drops gelutscht, dann verkaufe ich meine Bude lieber solange sie noch was wert ist und mache was anderes. Das ist zwar auch schmerzhaft, aber dann habe ich mein Schicksal wenigstens wieder in der Hand und muss mir nicht jeden Tag ein Loch in den Bauch ärgern. Irgendwer muss es machen, wir machen es jetzt und wer sich beteiligen will, der komme zu apothekerprotest.xobor.de.
#21@hansmann
"Es ist dann eindeutig Versagen unserer Politiker auf ganzer Linie!! Nichts anderes." Sehen Sie? Das ist vielleicht Ihre (und auch meine) Meinung zu dieser Posse. Aber wie sehen es die Millionen Menschen, die nächstes Jahr an die Urnen gehen? Die kriegen bislang NICHTS von diesem Desaster mit, oder sehe ich das falsch? 2-3 bestenfalls neutrale Zeitugsberichte, überwiegend aber noch immer miserabel recherchierte Artikel in der Medienlandschaft. Die Leute (=Wähler) verstehen nicht, wie sich unsere Vergütung zusammensetzt! Selbst die meisten Apothekenangestellten blicken da nicht mehr durch, oder liege ich da falsch? Ganz ehrlich, das müssen die auch nicht (von den Ärzten weiß auch keiner, was "Punktwerte sind und warum da verschiedene "Sätze" existieren, allenfalls wollen die Patienten sichergestellt haben, dass ihr Arzt auch 2013 noch da ist und deswegen LEISTUNGSGRERCHT bezahlt wird)! Kurz gesprochen: Wenn WIR nicht dafür sorgen, dass der WÄHLER auch erkennen kann, WO WANN WIE unsere Politiker und GKV-Funktionäre versagen, wird es NICHT passieren! Nennen Sie mir bitte auch nur einen einzigen Grund, warum die Masse der Bevölkerung aus HEUTIGER Sicht (nicht nach 50% weniger Apos in 10 Jahren) unserer Meinung sein sollte. EINEN!
#20@18 zitiere mal Kollegen Gunnar Müller
Sollte unseren berechtigten ABDA-Forderungen nicht entsprochen werden, KANN das nur bedeuten: ES GIBT EINEN HEIßEN HERBST !
#19@18
Die Politiker oder unsere Vertreter? Die Politiker machen nen ganz guten Job, wie ich finde. Wie lange warten wir denn noch ab?
#18@15 . . . fast richtig.
Der Gesetzgeber hat nun mal den Verordnungsweg vorgesehen. Verordnungen lassen sich jederzeit ändern bzw. korrigieren. In diesem Fall muß nicht mal der Bundesrat befragt werden. Also: Auch wenn es bei diesem unsäglichen Polittheater schwer fällt, abwarten. Im Vorfeld sind unsere Forderungen nun wirklich gebetsmühlenartig auf allen Ebenen vorgebracht worden und insofern wird sicher keiner am Ende sagen "es hätte schlimmer kommen können". Es ist dann eindeutig Versagen unserer Politiker auf ganzer Linie!! Nichts anderes.
#17Ach was
Es wird sich in naher Zukunft in Wohlgefallen auflösen. Pharmaziestudium und danach die Selbstständigkeit? Will ja keiner mehr (wieso bloss, ich kann mir das nicht erklären) Dann noch die Schliessungen aus Altersgründen, fertig. Markt bereinigt.
#16@12
Anschluss heißt dann: 1.) Lieber erst gar nicht versuchen, um sich nicht lächerlich zu machen 2.) Probieren wir es aus und lassen die Beiteiligung auf uns zukommen? Nochmal die Frage: Was passiert da bei der ABDA und den LAVs? Passiert da überhaupt was? Geheimhaltung?
#15Wenn es aber dann endgültig
entschieden ist, brauchen wir nichts mehr tun. Im Vorfeld muss etwas getan werden. Die Politik interessiert nicht 17000 Apotheker mit 21000 Apotheken. Aber die Politik wird es wohl interessieren müssen, wenn sie den Unmut von Milionen über Leistungsentzug bei der Arzneimittelentsorgung spürt. In den anderen Berufsgruppen ist es doch genau so. Die Politik interesiert sich nicht für die paar TAusend Piloten oder Fluglotsen, sie interessiert sich aber für die vielen Urlauber und deren Zorn. Oder die Brummifahrer, uninteressant, aber die Millionen Autofahrer die wegen den Brummifahrern auf bestreikten Autobahnen stehen sind wesentlich interessanter. Nur so funktioniert es, Zwang - Druck. Und wenn es dann entschieden ist (und es ist entschieden) bitte nicht es hätte noch schlimmer kommen können und Herrn Schäuble haben wir besiegt. Bitte nicht.
#14@8
Wo bist du????
#13die Kammern und Verbände
und insbesondere die, sollten sich langsam, besser schnell mal um eine Streikkasse oder Verdienstausfallkasse kümmern und diese installieren! Damit wäre ein gänzlich anderes Auftreten auch gegenüber Kassen, denke da an die 4 RetaxBkk-en des letzten Herbst möglich, von der Politik ganz abgesehen. Tenor muss sein, ihr wollt uns nichts geben? dann versucht es mal ohne uns. Das Versagen von Wolf, Becker und ihrer devoten Anhängerschaft ist beispiellos. Entweder sind wir nötig und das glaube ich, oder wir sind es nicht. Dann haben wir auch nichts verdient.
#12@3 rummel
Weiß nicht, wo Sie bei meinen Äußerungen sanften und milden Ton vernommen haben. Glaube, mich sehr deutlich geäußert zu haben und bleibe auch bei meinen Aussagen. Bin bloß vehement gegen die Art und Weise in der einige Kollegen sich bzgl. Minister Schäuble geäußert haben. Im Übrigen ist bei aller berechtigten Unzufriedenheit und Aufregung, die ich voll und ganz verstehe, nach wie vor nichts endgültig entschieden. Bezüglich weiterer Maßnahmen schließe ich mich den Ausführungen des Kollegen Staesche vollumfänglich an.
#11@9 :Ketten
Alliance - Boots und Celesio (Metro) haben ja öffentlich bekundet, dass sie kein Interesse haben, Phoenix hatte sich dazu noch nie geäußert. Dm, Rossmann und Co wollen Produkte verkaufen und haben kein Interesse an Apotheken mit dem ganzen bürokratischen Chaos, das wir alle gerade erdulden müssen. Fresenius (Helios, Rhön) könnte theoretisch wollen, da haben Sie Recht. Aber ich sehe die Gefahr für die inhabergeführte öffentliche Apotheke in diesem Bereich noch nicht- das größere Problem wie gesagt die Apothekenpflicht und unser Honorar: welcher Berufsstand akzeptiert KEINE Lohnerhöhung über mehrere Jahre und akzeptiert jede Demütigung und jeden Beweis seiner Unwichtigkeit.
#10Nächste Baustelle Kassen Rabatt
ob wir hier etwas erreichen? Max 1,- € Rabatt für pünktliche Zahlung, sonst keine Belieferung mehr. Dann müssen die Patienten eben bar bezahlen, und sehen was sie von ihren Kassen zurück bekommen. Kein kostenloses Inkasso mehr für Herstellerabschläge. Und hier müssen wir hart bleiben.
#9@7
Hm, mal überlegen: Celesio, Phoenix, Boots, Rossmann, dm, Metro, Rhön-Klinikum, Helios ? Sie werden nicht alle groß, und nicht alle überleben, abe Interesse besteht garantiert. Übbrigens war das nicht als Schreckgespenst gemeint, sondern nur als worst-case-Einschätzung. Es könnte darauf hinauslaufen, was niemanden hindern sollte. Ihr Gedanke mit der Apothekenpflicht ist übrigens auch ein Guter (also - im schlechten Sinne). Man sollte für solche Entwicklungen seitens der ABDA Pläne B-Z in der Hinterhand haben, aber ich befürchte...
#8Kein Fremd-und Mehrbesitz
Liebe Kollegen, bitte hören Sie auf, immer das Schreckgespenst vom Fremd- und Mehrbesitz an die Wand zu malen. Welcher Player soll das denn einführen? Es gibt im Moment nur zwei Konzerne, die das zur Zeit könnten und beide wollen nicht. Viel ernster ist ein anderes Druckmittel: die Regierung braucht nur die Apothekenpflicht für einzelne Produkte abschaffen, dann brauchen wir uns auch nicht mehr über 25 Cents zu unterhalten. Man kann dies auch wissenschaftlich schon konstruieren, zB in pharmacy only Medikamente für die Apotheke und andere freigegebene Arzneimittel für Dm Märkte etc.
#7Ein Scherbenhaufen
made by ABDA und DAV. Namentlich (verantwortlich!!) Wolf, der Zögerer und Becker der Ahnungslose. Und die 2. Reihe: leider meist alles sogenannte Mitläufer. Aber die haben schon eine Ausrede parat: "wir haben 25 Cent durchgesetzt, der Schäuble wollte uns ja nichts geben. Sind wir nicht toll?) PS Hätte ja auch schlimmer kommen können,nicht wahr?
#6@5
Aus dem Herz gesprochen. Vor der Beteiligungsrate graut es mir auch. Und zur abschließenden Frage: Uneingeschränktes JA!
#5Schön und gut, aber
wieso verfährt man so mit den Apothekern? Weil sie a) die einzigen sind, die es sich bieten lassen. Die Ministerien wissen zu gut, das es keinen Apothekerstreik geben wird. Die Apothekerschaft ist in sich zu uneins und zu zahm, um einen Streik durchzuführen. Man hat es am Flyer gesehen, sicher hat jeder (auch ich) Punkte, die er anders gemacht hätte. Aber da macht die ABDA mal etwas, und die Schafe blöken, das Gras ist nicht grün genug, nicht scharf genug, etc. Auf Ministerienseite weiß man m.E. sehr gut, wieviel Widerstand von den Apothekern zu erwarten ist, und dann weiß man auch, wie man mit Drohungen der Apotheker umzugehen hat. Man stelle sich vor, die ABDA würde einen Streik ausrufen, wer macht mit? Dem einen passt der Zeitraum nicht, dem anderen das Motto. Einer hat den bösen Konkurrenten drei Häuser weiter, der nächste kann das seinen Patienten nicht zumuten, und was sollen denn die Leute denken. Außerdem hat man ja weiter Ausgaben, und ob die Kooperationen mitmachen (wäre mir bei easy nicht sicher)... Und selbst wenn alle mitmachten, so sind wir b) nicht systemrelevant. Für einige Patienten wird es sicher beschwerlich werden, aber beim BMG denkt man sich wahrscheinlich: "dann gehen sie halt ins Internet oder zum Drogeriemarkt". Wird allen dann auch in den Medien geraten werden. Als nächstes werden dann als Strafe Fremd- und Mehrbesitz freigegeben (und ja, Politiker denken so kurz und dämlich). Ich wäre bereit, mitzumachen, aber wir sollten uns klar sein, das es bei so einer großen Aktion (und alles kleinere als eine Woche Streik wäre eh Unsinn) u.U. um alles gehen kann, sprich um den Fortbestand des freien Apothekerberufs. Und es könnte sein, das die öffentliche Meinung nicht auf unserer Seite ist. Packen wirs an, ABDA und Kollegen?
#4Alles Schmierentheater,
abweichende Meinungen sind nicht gefragt. Nicht nur die 25 Cent sind ein Skandal auch die Verfahrensweise und das Verhalten unserer Standesvertretung.
#3Lieber Herr Hansmann,
vielleicht sollten wir es jetzt nochmals mit einem sanften,im Ton milden,Gespräch probieren.----alles Quatsch,die Strategie nicht den Kassenabschlag gegen Null zu führen war von Anfang an falsch.
#2Ja gut.
Das BMWi liegt im Zeitplan. Die FDP liegt auch im Zeitplan und hat ihren Kurs (wo ist hier der Pfeil nach unten?). Hat die ABDA/DAV schon eine Zeitplan zwecks Leistungsentziehung zur Arzneimittelversorgung? Da kommen die Zeitpläne von BMWi und FDP villeicht doch noch durcheinander. Hat die ABDA/DAV schon einen Zeitplan / Massnahmeplan / Zielsetzung für die Verhandlungen zum Kassenabschlag? Es wird höchste Zeit. War ja jetzt nicht Gegenstand der aktuellen Geschehnisse. Der Kampf geht weiter. Hat schon jemand den Sensationsjournalisten gefunden, der die KK mal so richtig vorführt. Achso nicht vergessen Apothekertag: Herrn Bahr ausladen ist besser wie eine Absage von ihm bekommen, so rein taktisch.
#1Habe ich doch gesagt,...
...Hintergrundgespräche allein werden es nicht bringen. Wir kommen um einen Streik nicht herum. Liebe Verbände, liebe ABDA, ich hoffe ihr habt entsprechende Vorbereitungen schon getroffen. Wenn nicht, wird es langsam Zeit. Falls nichts in der Richtung kommt, wird die bisherige Form der Standesorganisation langfristig sicher keine Zukunft haben.