Versandhandel

BMI ist überzeugt von Pick-up APOTHEKE ADHOC, 19.04.2012 12:56 Uhr

Berlin - Nicht nur das Bundesjustiz-, sondern auch das -innenministerium (BMI) mauert in Sachen Pick-up. Neben verfassungsrechtlichen Bedenken führt das Ressort von Hans-Peter Friedrich (CSU) in einem Kurzgutachten vor allem Pro-Argumente ins Feld: Pick-up steht demnach in Sachen Verbraucherschutz, Arzneimittelsicherheit, Beratung und bei den Preisen den Präsenzapotheken in Nichts nach. Im Gegenteil.

Zunächst einmal gibt es laut BMI keinen Anlass, Pick-up aus Gründen der Arzneimittelsicherheit zu regeln: Im Gegensatz zum bereits zugelassenen klassischen Versandhandel seien Pick-up-Stellen nämlich deutlich sicherer, da in den Drogerien „speziell durch die Apotheke beauftragte und dieser gegenüber persönlich verpflichtete“ und „speziell geschulte“ Angestellte arbeiteten.

Da die Arzneimittel getrennt von den sonstigen Waren in einem gesicherten Lager aufbewahrt und nur gegen Abholschein und Personalausweis ausgegeben würden, sei die Gefahr, dass „die Ware verwechselt oder an Unbefugte ausgegeben wird“, nicht größer als beim Transport und der Auslieferung durch die Post.

Im Vergleich zum Online-Handel habe der Verbraucher zudem Gewissheit über die Bezugsquelle und deren Legalität: „Dies gilt in gesteigertem Maße für Kunden, die bei der Nutzung des Internets unerfahren sind und daher legale und illegale Angebote nur schwer unterscheiden können.“

APOTHEKE ADHOC Debatte

Ältere Kommentare lesen 41 Kommentare
  • 24.April 2012, 12:35Uhr
    Community Mitglied

    #41Ich glaube..

    ..der Herr Schmidt ist im Urlaub. Es ist so still... ;-)

  • 20.April 2012, 15:29Uhr
    Community Mitglied

    #40@32 Holger Schmidt

    Also Herr Schmidt, wir kommen uns doch schon gewaltig näher- super. Ihre Anregungen greife ich gerne auf. Von wo das Pferd aufgezäumt wird ist eine Frage des Standpunktes: Aus Sicht des totalen Liberalisten ist die Freigabe aller Einschränkungen das Ziel, aus Sicht des Ordnungspolitikers ist es die totale Strukturierung. Die Wahrheit wird pragmatischer Weise dazwischen liegen, z.B. in der Berücksichtigung von Arzneimittelsicherheit usw. Einig sind wir uns jedoch, dass gleiche Bedingungen für alle herrschen müssen. Der Katalog der sich daraus ergebenden Forderungen beschränkt sich nicht nur auf die Beschränkungen im Botendienst, sondern ist eher lang, s. insbesondere #37 und dazu natürlich die Unterstellung unter die bundesdeutsche Aufsicht und Gerichtbarkeit und Steuergesetzgebung. Sofern-aus welchen Gründen auch immer- trotzdem unterschiedliche Anforderungen an die Vertriebskanäle gestellt werden, muß die Vergütungsstruktur dies auch widerspiegeln; also wenn die Politik entscheidet, dass Notdienst durch Präsenzapotheken geleistet werden sollte, ist dieser auch separat zu vergüten, wenn Beratung angeboten werden muss, erfolgt eine separate Vergütung... . Ganz in Ihrem Sinne, sich von der beamtlichen all-inclusive-Mentalität zu lösen. Richtig ist, dass der Unterschied in unseren Meinungen jetzt noch darin liegt, ob die Präsenz-Apotheke einen Zuschlag in entsprechender Höhe erhält oder Versand bzw Pick-up einen entsprechenden Abschlag. Darüber streiten sollten wir später, jetzt müssen wir für Chancengleichheit kämpfen, jeder bei jedem. P.S. Bin auch kein Apotheker

  • 20.April 2012, 12:44Uhr
    Community Mitglied

    #39kein problem

    ich baue meine Officin zur pick-up-stelle um, kreuze Apotheke im Namensschild durch, richte ein hotline ein und bin ne Menge Arbeit und Ärger los.

  • 20.April 2012, 11:59Uhr
    Community Mitglied

    #38Konfrontation

    ... ist nicht immer der falsche Weg! So haben nautische Wissenschaftler berechnet, das die Titanic nicht gesunken wäre, wäre sie frontal auf den Eisberg gesteuert worden. Der Crash hätte maximal 3 Kammern geflutet. Durch das Lavieren am Eisberg "vorbei", wurde die Flanke aufgeschlitzt und 6 Kammern liefen voll. Es hätte Todesopfer gegeben, aber lediglich einen Bruchteil. In diesem Sinne: Was verkürzt mir die Zeit? Tätigkeit. Was macht sie unerträglich lang? Müßiggang. Was bringt in Schulden? Harren und dulden. Was macht gewinnen? Nicht lange besinnen. Was bringt zu Ehren? Sich wehren. J.W.v.Goethe Halten wir es mit diesem Herrn. Er war sehr weise.

  • 20.April 2012, 10:57Uhr
    Community Mitglied

    #37Die Beschränlungen für den Botendienst müssen fallen..

    ..ja. Und dann noch: Die Pflicht eine Verordnung beliefern zu MÜSSEN Die Pflicht Rezepturen anfertigen zu MÜSSEN Die Pflicht, Nacht- und Notdienst machen zu müssen Die Pflicht, sich an die deutsche Apothekenbetriebsordnung halten zu müssen Außerdem: Wir müssen das Recht haben, unwirtschaftliche Verordnungen abzulehnen Wir müssen das Recht haben, nur noch über eine Hotline zu beraten Und natürlich: Die MwSt. auf Arzneimittel muss auf das holländische Niveau gesenkt werden. Insgesamt muss uns das Recht eingeräumt werden, straflos zwischen zwei Rechtssystemen zu operieren und uns immer die für uns günstigsten Verordnungen auszusuchen. Wenn das alles geregelt ist, dann unterhaten wir uns weiter, Herr Schmidt

  • 19.April 2012, 23:39Uhr
    Community Mitglied

    #36Mengenrabatte

    Mengenrabatte? Ich dachte immer, Rabatte stehen den kranken Kassen zu. Rabatte für uns quasi per Gesetz abgeschafft, aber von Wettbewerb faseln. Botendienst nur in Ausnahmefällen und nur durch pharmazeutisches Personal. Arzneimittelpreisverordnung? Aber nur für uns. Und die ABDA??

  • 19.April 2012, 23:39Uhr
    Community Mitglied

    #35Mengenrabatte

    Mengenrabatte? Ich dachte immer, Rabatte stehen den kranken Kassen zu. Rabatte für uns quasi per Gesetz abgeschafft, aber von Wettbewerb faseln. Botendienst nur in Ausnahmefällen und nur durch pharmazeutisches Personal. Arzneimittelpreisverordnung? Aber nur für uns. Und die ABDA??

  • 19.April 2012, 23:39Uhr
    Community Mitglied

    #34Mengenrabatte

    Mengenrabatte? Ich dachte immer, Rabatte stehen den kranken Kassen zu. Rabatte für uns quasi per Gesetz abgeschafft, aber von Wettbewerb faseln. Botendienst nur in Ausnahmefällen und nur durch pharmazeutisches Personal. Arzneimittelpreisverordnung? Aber nur für uns. Und die ABDA??

  • 19.April 2012, 23:07Uhr
    Community Mitglied

    #33Die spinnen,

    ....die Römer. Schließe mich allem Gesagten an, außer H. Schmidt. Wir müssen alle auf die Straße, meinetwegen auch am Tag der Apotheke. Sind denn alle Technokraten meschugge im Kopf geworden? Wir werden aufgerieben im Zweifrontenkrieg. Einerseits das Geschrei nach dem Heilberufler, wir sollen uns hinter QMS und SOP's verstecken und keine Fortbildung auslassen. Andererseits wird uns wirtschaftlich der Garaus gemacht. Alles das, was uns schadet wird von den Entscheidungsträgern bejubelt. Warum tun die das, die Spahns, Friedrichs', Bahrs, Justiz und Wirtschaft? Es ist tatsächlich eine Neiddebatte, da gebe ich Bernard recht. Politiker aller Couleur, das schließt sicher auch die NPD und die Linken nicht aus, auch wenn die Extremen seltener unter dieser Krankheit leiden, sind Opportunisten. Sie haben einen sechsten Sinn für Win or Loose, und das nutzen sie schamlos aus. Einerseits um nach oben zu kommen und andererseits um sich oben zu halten. Ich für meinen Teil bin sehr ernüchtert und werde meine persönlichen Konsequenzen ziehen. Schwarz-Rot-Gold ist das System, morgen wird es unter gehen. Was da auch kommen mag, es wird uns nicht schlechter gehen als jetzt. Hoffentlich. Verachtet mir die Meister nicht, ließ Hans Sachs in seinen Schwänken singen. Aber gerade das tut die Obrigkeit zurzeit mit einer Grandessa, die man CDU/CSU und FDP nicht zugetraut hätte. Bleibt nur noch die ABDA, die mal wieder behauptet: Es hätte alles viel schlimmer kommen können! Also haltet schön brav den Mund, Kiddies. Wir regeln das schon. Man sieht es. Die Titanic ist am Sinken. Aber keine Panik. Ihr seid ja Heilberufler, und alle die danach handeln kommen in den Himmel, danke.

  • 19.April 2012, 22:49Uhr
    Community Mitglied

    #32@Erhard Stäudel

    "ja zu pick-up, aber zu gleichen Bedingungen für alle" Ja, das ist ja ganz der Tenor meiner Aussagen. Die für mich geradezu skandalösen Beschränkungen und Auflagen für den Botendienst örtlicher Apotheken müssen fallen. Dann hätten wir einigermaßen gleiche Bedingungen. "alle Ersparnisse den Krankenkassen" Naja, eigentlich ja wohl eher: Alle Ersparnisse den Bürgern. Aber ich weiß natürlich, was sie meinen. Ich habe auch ihren Beitrag unter #17 gelesen. Aber auch sie zäumen das Pferd von hinten auf. Sie stellen zurecht fest, daß es ungleiche Bedingungen zwischen Pickup/Versand auf der einen und örtlichen Apotheken auf der anderen Seite gibt. Das ist unbestritten. Nur ich sehe eben die Lösung darin, auch örtlichen Apotheken die Freiheiten zu geben, die Pickup/Versand haben. Das würde Waffengleichheit schaffen. Eine Vielzahl von Regulierungen könnte entfallen, die Bürokratiekosten würden sinken und der Wettbewerb würde gestärkt werden. Sie sprechen unter #17 auch die Bezahlung an. Und zwar zurecht. Nur wird es dafür keine Lösung geben, solange der Apotheker kein selbständiger Unternehmer sondern quasi Angestellter des Staates ist. Genau hier müßte die Kritik und Lobbyarbeit der Apotheker ansetzen. Ich bin kein Apotheker. Aber das letzte, was ich als Apotheker sein wollte, ist ein Beamter des Staates, bei dem mir der Staat quasi ein Gehalt in Form festgelegter Margen bezahlt. Das Problem ist nur, daß sich offenbar viele Apotheker - zu viele - mit ihrem Beamtenstatus abgefunden haben. Echte Beamte murren auch ständig über die angeblich schlechte Bezahlung, protestieren aber heftigst, wenn man ihnen einen Wechsel in die private Wirtschaft ans Herz legt.

  • 19.April 2012, 22:35Uhr
    Community Mitglied

    #31@ Holger Schmidt

    Es ist gut, auch diese Kommentare zu bekommen. Sie zeigen uns, dass ein Teil der Gesellschaft ein gewisses Informationsdefizit aufweist und daher die Forderungen der Apotheker/innen nicht versteht. Schöne Bilder und Grafiken sind offenbar weniger geeignet. Vielleicht sollten wir es einfach mal mit folgenden wenigen Schlagworten versuchen (nur beispielhaft): ja zu pick-up, aber zu gleichen Bedingungen für alle oder alle Ersparnisse den Krankenkassen oder ... Herr Schmidt, lesen Sie doch bitte mal meinen Beitrag unter #17, freue mich auf Ihren Kommentar, dann kann ich meine Argumentationskette noch verbessern.

  • 19.April 2012, 21:40Uhr
    Community Mitglied

    #30armes Deutschland,

    der schon wieder.

  • 19.April 2012, 21:09Uhr
    Community Mitglied

    #29@Ingo Dramburg

    "Es gab auch eine Schöne Studie zur Wahrnehmung der Apotheke durch die Verbraucher. Fazit: DIE MENSCHEN SIND MIT DEM APOTHEKENWESEN ZUFRIEDEN, DIE WOLLEN KEIN ANDERES." Ach nein. Na so was aber auch. Die Menschen wollen also kein Pickup und schon gar kein RX-Versand? Komisch nur, daß es bis heute reichlich Anbieter auf diesem Gebiet gibt, die offenbar nicht pleitegehen wollen. Das läßt also nun zwei Schlußfolgerungen zu. 1. Entweder die Menschen wollen es eben doch. Wer sind dann sie, daß sie ihren Mitmenschen vorschreiben wollen, was sie zu tun und zu lassen haben? 2. Oder aber sie haben recht, dann werden ja schon in Kürze Versender und Pickup-Anbieter vom Markt verschwinden, ohne daß sie irgend etwas dazutun müssen. Komischerweise bin ich Variante 1 eher zugeneigt.

  • 19.April 2012, 21:08Uhr
    Community Mitglied

    #28die Verantwortung ...

    ... Für dieses geseier trägt doch Minister Friedrich. Wo sind die Bayern? Nagelt den typen an die wand!!!!!

  • 19.April 2012, 19:59Uhr
    Community Mitglied

    #27Ritterschlag für PickUp...

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, noch irgendwelche Fragen ? Gebetsmühlenartig versuche ich seit Wochen möglichst viele Apotheker wegen AMNOG etc., zu Demos und Streik zu bewegen, doch die Kollegen, sie bewegen sich nicht, Ethik, Bequemlichkeit, die Patienten und so. Ich habe alle 17 Kammerpräsidenten und die ABDA schriftlich aufgefordert einen Streik zu initiieren, von zweien habe ich eine Rückmeldung erhalten wo mir erklärt wird warum man das nicht wolle, von wegen auf dem Rücken der Patienten und die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit bla bla. WIR MÜSSEN DAS SELBST MACHEN !! Ich war heute bei den Gesundheitsgesprächen der Apothekerkammer Westfalen Lippe in Münster, eine wirklich schöne Veranstaltung. Ich habe die Politrunde gefragt, warum die Regierung PickUp und Rx-Versand mit so großer Vehemenz unterstützt, obwohl es kaum in Anspruch genommen wird und die Nachteile offensichtlich sind. Die anwesenden Landesabgeordneten (Linke, Grüne) waren alle gegen Rx-Versand, für Jens Spahn ist das eine persönliche Angelegenheit, er wiegelte ab. Es gab auch eine Schöne Studie zur Wahrnehmung der Apotheke durch die Verbraucher. Fazit: DIE MENSCHEN SIND MIT DEM APOTHEKENWESEN ZUFRIEDEN, DIE WOLLEN KEIN ANDERES. Dennoch, jetzt gibt es den Ritterschlag vom Innenminister (ich glaube es eigentlich immer noch nicht, der 1. April war doch schon, oder....?) Liebe Kollegen, man hat uns den Kampf angesagt. Wer jetzt nicht bereit ist, seine Bude mal einen Tag zuzumachen und auf die Straße zu gehen, um für seine Zukunft zu kämpfen, der macht bald für immer zu. Da nützt dann alle Ethik und vorgeschobene wichtige Gründe auch nichts mehr. Machen wir den Tag der Apotheke am 24. Mai zum Tag ohne Apotheke und zeigen denen endlich, dass es ohne uns nicht geht. Dass wir es uns nicht einfach gefallen lassen, wenn man uns abschafft. Freier Beruf, dass ich nicht lache....gibt es einen unfreieren ? "Wer so viel weiss" kann sich das doch nicht gefallen lassen... Das wird schön, wenn ich meinen Enkeln eines Tages erkläre dass ich früher mal eine Apotheke hatte, wo man Arzneimittel so wie Brötchen einfach kaufen konnte und wenn man beim Arzt war direkt seine Arznei bekam und man dann ganz schnell wieder gesund wurde ... Also wer noch nicht dabei ist, jetzt aber los: apothekerprotest.de

  • 19.April 2012, 19:54Uhr
    Community Mitglied

    #26Es wird Zeit liebe ABDA !

    dass auch von Euch ein ganz scharfer Aufschrei kommen muss. Vielleicht sogar mal der Aufruf zu einem bundesweiten Apothekenprotest gegen diese ungeheuerliche Provokation. Warum Ihr das tun sollt? Weil spätestens jetzt auch Ihr begriffen haben müßt, dass wir in einen Boot sitzen. Und wenn wir untergehen, dann sauft Ihr mit ab. Und in einem bin ich mir ganz sicher: die (ausländischen) Versandapotheken und der Pick-Up wird Euer Gehalt nicht bezahlen. Also rührt Euch !!

  • 19.April 2012, 19:47Uhr
    Community Mitglied

    #25Das Traurigste daran ist..

    ..das solche geistige Diarrhoe eines Ministeriums von den Leuten, die eigentlich unsere Interessen vertreten sollten, unwidersprochen hingenommen wird. Wo ist der empörte Aufschtrei der ABDA, die mit guten Argumenten den Innenminister dazu zwingt, dieses Gutachten zur "Fingerübung eines subalternen Mitarbeiters" zu erklären und zu versichern, dass dies selbstverständlich nicht die offizielle Ministeriumsmeinung ist? Da kommt wieder mal NIX NIX NIX. Es ist zum heulen..

  • 19.April 2012, 19:22Uhr
    Community Mitglied

    #24nix gelernt

    Bei solchen "qualifizierten" Gutachten frage ich mich warum wir immer noch so viele hochbezahlte Mitarbeiter in solchen Ministerien haben: Sowas schreibt der 1 Euro-Jobber doch viel günstiger zusammen und von der Qualität her käme das gleiche raus. Man hat scheinbar nix gelernt: die Ölkonzerne verarschen die Politik schon bzw. sie kann nix nachweisen und jetzt öffnet man das Tor fürs nächste Oligopol... Einen Vorteil sehe ich aber, wenn es nur noch 2 oder 3 Apothekenketten in Deutschland gibt dann können wir endlich den Krankenkassen unsere Bedingungen diktieren....und da kann die Politik auch nix mehr machen;).

  • 19.April 2012, 18:04Uhr
    Community Mitglied

    #23Immerhin...

    ...ist jetzt alles vollkommen klar. Die Präsenzapotheke ist zuständig für Notdienst, Rezeptur, BtM und all die anderen Dinge, an denen Pick Up und Versand kein Interesse haben - nicht vorgesehen in deren Finanzplänen. Das Programm zur Abschaffung der inhabergeführten Apotheke geht in die nächste Runde, angestoßen von angeblich bürgerlichen Parteien. Die Niedertracht dieser Leute ist noch viel größer, als man ohnehin schon immer vermutet hat.

  • 19.April 2012, 17:49Uhr
    Community Mitglied

    #22Wahlkampf in Schleswig-Holstein

    Herr Kubicki von der FDP hat in der Bild am Sonntag vom 08.04.2012 zum Thema Betreuungsgeld gesagt: "Aber mich erstaunt schon, dass drei Jahre, nachdem das Betreuungsgeld im Koalitionsvertrag vereinbart wurde, verfassungsmäßige Bedenken auftauchen. Die hätte man dann schon 2009 äußern müssen. Mein Grundsatz ist: Absprachen müssen eingehalten werden. Ich kann verstehen, dass die CSU jetzt darauf besteht." Man ersetze Betreuungsgeld durch Pick-Up-Verbot. Weiter zum Thema Krise der FDP: "Der Prozess des Vertrauensverlustes ist tiefer als je zuvor." Man ersetze FDP durch Politik.

  • 19.April 2012, 17:23Uhr
    Community Mitglied

    #214. Platz im Verbrauchervertrauen.....

    ....bezahlt mir weder die Gehälter meiner höchstqualifizierten, weiblichen, Beruf und Familie selbstverständlich verbindenden Fachkräfte, noch befreit er mich von Bürokratiewahnsinn, noch sorgt er dafür, dass ich meine Arbeit für die GKV überhaupt mal kostendeckend leisten kann. 4. Platz heißt: Toll, dass Ihr da seid. Aber auch: Toll, dass ich mir darum keine Gedanken machen muss. Und ich möchte gar nciht wissen, welchen Prioritätsplatz wir bei den Leuten haben, die über uns entscheiden. Und das sind halt leider nciht die Patienten. Und für die schon unten erwähnten Rückgratlosen, Wendehälsischen, für die mir kein Schimpfwort einfallen mag gilt: Je höher die Priorität in den Medien, desto höher die Aufmerksamkeit für mich, desto mehr Bereitschaft, da zu helfen. Report, Bild, Akte irgendwas.... DA müssen unsere Probleme hin!!

  • 19.April 2012, 16:23Uhr
    Community Mitglied

    #20Der kluge Verbraucher vertraut dem Apotheker

    Ob die Damen und Herren Politiker schon mal darüber nachgedacht haben, warum die Apotheker mit 87% Vertrauensvorschuss auf Platz 4, die Kaste der Berufspolitiker dagegen mit spärlichen 9% (europaweit nur 8%) auf dem letzten Vertrauens-Platz bei der Bevölkerung gelandet sind? In einem Land, in dem eine Partei sogar mehr als 10% Wählerstimmen bekommt, wenn sie die völlige Freigabe von Drogen fordert, überrascht es mich gar nicht, dass die Sicherheit beim Handel mit Arzneimitteln weit hinter der Frage nach dem Preis rangiert. Diese Woche hat mir ein Drogenabhängiger aus dem Methadon-Programm erklärt, dass er im Internet Valoron und Tramadol beziehen kann. Das dafür notwendige Rezept wird ihm nach ein paar Klicks im Onlinefragebogen vom Cyber-Arzt gleich mit ausgestellt. Das ist heute schon Realität. Wozu brauchen wir da noch eine Apothekenbetriebsordnung und ein verpflichtendes QMS für alle Apotheken? Ganz klar: Damit der Apotheker keine Zeit zum Nachdenken hat! Jetzt bleibt nur noch eine Frage offen: Wann gibt es eine wählbare Alternative, die unsere Gesundheit und die sichere Versorgung mit Arzneimitteln wieder vor die Preisfrage setzt? Wer als Politiker das VERTRAUEN der Wähler gewinnen will, sollte zuerst in dieser Richtung DENKEN und danach auch HANDELN.

  • 19.April 2012, 16:14Uhr
    Community Mitglied

    #19was übrigens auch komplett vergesen wird:

    jeden tag halten wir zig menschan davon ab, zum arzt zu gehen, indem wir ihnen vor ort bereits ein mittelchen gegen ihr problem mitgeben, es brav erklären, rabattieren, sie dann noch beschenken und das ganze ohne eintritt. auch hier freue ich mich schon auf die laaaaangen schlangen beim arzt, weil das auge juckt, die leiste brennt, der daumen blutet etc. etc.. ich habe auch keine lust mehr auf irgendwelche protestaktionen, der zug ist einfach abgefahren. stick to the plan...

  • 19.April 2012, 15:58Uhr
    Community Mitglied

    #18@17

    Da würde ich sofort mitgehen. Leider scheint mir das noch unwahrscheinlicher, als das Komplettverbot. Das Problem ist aus meiner Sicht nach wie vor die mangelhafte Öffentlichkeitsarbeit. Lassen Sie mal "Report" die Punkte, die ich genannt habe, in einem Beitrag aufgreifen und dazu die Ihrigen, die ja die krasse Ungleichbehandlung der Präsenzapotheken sehr gut illustrieren.. Da wäre sofort mehr Aufmerksamkeit da, als bei 10 Apothekentagen. Siehe BTM-Retax.. DAS sollten wir (=die ABDA) mal hinkriegen, eigentlich ist das doch ein gefundenes Fressen für solche Magazine..

  • 19.April 2012, 22:08Uhr
    Community Mitglied

    #17Endlich Klarheit, jetzt Gleichheit

    Da politische Beamte meistens nicht über eine fachspezifische Qualifikation verfügen, werden pharmazeutische Bedenken nicht gezählt. Um zu verhindern, dass eine funktionierende Struktur durch ein nicht überlebensfähiges Geschäftsmodell unwiederbringlich zerschlagen wird (Schleckerisierung), gilt es nun die Grundregeln für das neue Geschäftsmodell festzuschreiben. Unter anderem sollte festgehalten werden: - alle Pick-up - Stellen werden in regelmäßigem Turnus von den Aufsichtsbehörden besucht und die Einhaltung der genannten Punkte wie geschultes Personsl, gesicherte Aufbewahrung, Abgabe gegen Personalausweis etc werden geprüft (kostenpflichtig) - alle Pick-up - Stellen unterhaltenden Apotheken weisen ein funktionierendes QMS nach, in der auch die Verantwortung für die Abgabe vor Ort (=Pick-up - Stelle) geregelt ist. Die Einhaltung wird durch die entsprechende Aufsichtsbehörde geprüft. - sofern keine bundesdeutsche Behörde die Prüfmöglichkeit am Sitz der Pick-up - Stellen betreibenden Apotheke hat, muss dieses Land von der Liste der gleichgestellten Länder gestrichen werden. - da im Pick-up - System signifikant niedrigere Fixkosten anfallen, muss ein Vergütungsunterschied zur beratungsverpflichteten Präsenzapotheke und zur versandkostenintensiven Versandapotheke geschaffen werden. Bei durchschnittl. 3 Min Beratung und ca. 4 € Porto/Verpackung ergibt sich folgende RX-Vergütungs-Staffel: Präsenz-Apotheke 8,10 €, Versandapotheke 5,10 €, Pick-up 1,10 € jeweils abzgl. der GKV-Rabatte. - da insbesondere in den ausdrücklich erwähnten ländlichen Gebieten keine Drogeriemärkte vorhanden sind, dürfenPick-up - Stellen überall eingerichtet werden, ggf kann beispielweise auch in einer Metzgerei oder Tankstelle eine separate Drogerieabteilung eingerichtet werden, deren Mindest-Sortiment analog dem Maximal-Sortiment in Präsenz-Apotheken in einer separaten Verordnung zu regeln ist. -auch die übrigen Vorschriften für deutsche Apotheken sind einzuhalten. -eventuell sollte angegangen werden, dass PKA/Helferin nach zusätzlicher ca. zweitägiger Intensivschulung auf Grund ihrer 3-jährigen Lehrzeit in der Abgabeberechtigung eine Stufe höher qualifiziert ist als die abgabeberechtigte Drogeriemarktverkäuferin. Dieser Punkt ist aber nicht zwingend prioritär, insbesondere im Hinblick auf die aktuelle politische Lage, bei der bei mehreren Forderungen die Gefahr besteht, keine zu realisieren(man sagt Frauen seien multitasking-fähiger als Männer). Dies können nur die Grundzüge sein; wichtig ist, dass für alle Beteiligten die gleichen Regeln gelten - und das ist doch politisch gewollt. Es kommt also m.E. weniger darauf an, Pick-up zu bekämpfen, als vielmehr, für alle Wettbewerber in einem Markt Chancengleichheit zu schaffen.

  • 19.April 2012, 15:44Uhr
    Community Mitglied

    #16

    Dieser Kommentar wurde entfernt.

  • 19.April 2012, 15:44Uhr
    Community Mitglied

    #15@F. Becker

    Sie sprechen mir aus der Seele! Wer jetzt ernsthaft noch glaubt, dass der Fremdbesitz nicht bis spätestens 2018 zur Realität geworden ist, der glaubt auch an den Weihnachtsmann! Wenn die Apotheker jetzt nicht sofort bundesweit streiken, dann ist es sogar dafür zu spät, das Ende der inhabergeführten Apotheke wenigstens finanziell minimal abzufedern und wenigstens Minimalforderungen für die Arzneimitteldistribution der Zukunft durchzusetzen, also wenigstens irgendwo am Ende noch Apotheke drin ist wo's draufsteht. Lange habe ich geglaubt, dass man seitens der Politik "nur" am Stuhlbein der Einzelunternehmen Apotheke sägt, generell aber die Institution Apotheke nicht wirklich in Frage stellt (egal, wem sie gehört). Das war blauäugig, gebe ich gerne zu. Wenn wir bis dahin abwarten und weiter schön still halten ("im Verborgenen diplomatisch vorgehen" unserer Standesvertreter), dann sind auch diejenigen finanziell erschossen, die bis dahin überhaupt noch Angestellte haben, die man entlassen kann. Mal Hand auf's Herz, für einen Großteil der Apotheken heißt es betriebswirtschaftlich doch eigentlich schon heute Zapfenstreich. Streik JETZT, es gibt KEIN relativierendes Argument seitens der Apotheker und der ABDA gegen einen bundesweiten Protest mehr.

  • 19.April 2012, 15:43Uhr
    Community Mitglied

    #14Man muss sich das ja mal auf der Zunge zergehen lassen..

    .. der Präsenzapotheke wird es als Nachteil ausgelegt, dass Arzneimittel oft (?) ohne Beratung abgegeben werden und der Patient erst nachfragen muss. (Außer natürlich, muss man hinzufügen, wenn das FACHpersonal im Gespräch und am Anschein schon erkennt, dass der Patient beispielsweise mit seinem Pulverinhalator nie klarkommen wird, oder wenn ich beim verschreibenden Arzt schon weiß, dass IMMER Beratungsbedarf ist oder wenn ich, weil ich den Patienten kenne sofort sehe, dass die Sprechstundenhilfe wieder den Namensvetter im Computer angewählt hat. usw. usw. usw. Allein diese Beispiele gibt es bei uns täglich im Dutzend!) Bei den Pickup-Stellen heißt das Ganze dann "flexible Beratung durch Hotline", wo der Patient -hört,hört- selber entscheiden kann, ob er beraten werden will. Nahezu alle der von mir genannten Fälle würden im Fall von Pickup keinerlei Beratung bekommen. Und wenn die Omma, die mit den Einzelteilen ihres INhalators am Küchentisch sitzt tatsächlich die Nummer der Hotline wählt, dann stelle ich mir grade vor, wie der sicher bestens ausgebildete Fachmann am anderen Ende ihr dann telefonisch die Handhabung erklärt. Meine Fresse, wie dumm kann eigentlich ein Ministeriumsmitarbeiter sein??

  • 19.April 2012, 15:40Uhr
    Community Mitglied

    #13dann auch

    keinen Versorgungsauftrag, keinen Kontahierungszwang, keine Notdienste mehr !

  • 19.April 2012, 15:14Uhr
    Community Mitglied

    #12Streik. Jetzt sofort!!

    Wir sollen am Tag der Apotheke wieder brav allen unseren Kunden erzählen, was wir alles machen und können. Und die Kunden werden uns wieder brav auf die Schulter klopfen und uns toll finden. Und die rückgratlosen Wendehälse, für die mir schon gar kein Schimpfwort mehr einfällt, das sie auch nur annähernd charakterisieren würde, nennen wir sie ersatzweise "Politiker" werden betonen, wie wichtig die Präsenzapotheken sind. Und NICHTS wird sich ändern. Wir sind ja da. Und machen alles. Und halten den Mund. Wann werden wir denn jetzt ENDLICH mal den Patienten und den rückratlosen...etc... zeigen, wie es ist, wenn wir NICHT mehr da sind? Wenn man nicht mal eben in die Apotheke nebenan gehen und ne Schachtel Paracetamol für EUR 1.70 kaufen kann, wenn man mal nicht schnell seine Rezeptur gegen das juckende Ekzem bekommt und nachts, wenn das Kind schreit den Rechner hochfährt, um online das Medikament zu bestellen, das man dann drei Tage später, wenn man es nicht mehr braucht, bei dm abholen kann, beim bestens geschulten Personal (Lachnummer!!) - erst dann werden die Leute kapieren, dass man uns braucht.

  • 19.April 2012, 15:01Uhr
    Community Mitglied

    #11Herr Spahn,Bahr...

    ..und andere Konsorten lachen sich tot(wie naiv die Apothekerschaft ist).Um unseren Berufstand überflüssig zu machen,haben Sie schon längst dafür gesorgt und werden den Weg für Kapitalstarke Leute sowie Gesellschaften frei zu machen(im Namen des Volkes). Ulla Schmidt und Biggi Bender werden sich damit zufrieden geben(als Erstinitiatoren).das war mir schon vor dem Bundestagswahl klar gewesen,dass sie es in der Richtung alles focieren wurden.( obwohl ich selbst FDP gewählt habe?????????).es ist ein Prozess am laufen,was man als unabhängiger Apotheker nicht mehr aufhalten bzw. stoppen kann.Leider

  • 19.April 2012, 14:54Uhr
    Community Mitglied

    #10So so...

    ... - sollte man da nicht einfach mal ein paar Tage zusperren und nur die Notapotheke den Dienst versehen lassen? Der 30. April wäre doch so ein schöner Brückentag - wir tanzen alle in den Mai... ach nee geht ja nicht - auf dem Rücken der Patienten und so... oder wir richten jeweils eine Pick- up Stelle für sagen wir mal 20 Apotheken ein und beantragen alle eine Versanderlaubnis - das ist ja angeblich für Alte, Kranke und Behinderte besonders attraktiv, nicht war? Vielleicht könnten wir so auch Kosten sparen... Jetzt aber mal ernsthaft: Kann mir irgend jemand mal erklären, was hier los ist? Habe ich eine Wahrnehmungsstörung, lebe und arbeite ich tagtäglich in einem Paralleluniversum, brauche ich eine Therapie??? Fange so langsam an mir Sorgen zu machen, weiß aber noch nicht genau um wessen Geisteszustand...

  • 19.April 2012, 14:45Uhr
    Community Mitglied

    #9zu lange geschlafen...

    ...und jetzt kommt das böse erwachen. zu lange haben wir (oder vielmehr die generationen vor meiner) eben NICHT beraten sondern nur abgegeben. zu lange haben apotheker (auch hier: die generationen vor meiner) ihr geld im schlaf verdient. zu lange haben wir (ich wiederhols jetzt nicht nochmal) die zeichen der zeit ignoriert und stillgehalten. warum auch nicht, es lief ja... egal in welchem job, um eine daseinsberechtigung zu haben muss man sich unersetzlich machen...und wieder: geschlafen. jetzt können wir natürlich strampeln und stampfen und empört in die schnappatmung übergehen aber es ist zu spät. der plan: KEINE investitionen mehr, KEINE innovationen mehr, KEINE neueinstellungen mehr, personal "auslaufen" lassen und nicht durch neues ersetzen, den letzten saft noch aus der zitrone pressen und sobald ich mit arbeitslosengeld und hartz 4 mehr verdiene als in meiner apotheke wird geschlossen. ich freue mich schon auf die langen schlangen vorm schlecker wenn oma kaluppke ihr blutzuckermessgerät nicht versteht und opa krause mal wieder sein nitrolingual inhaliert hat. ich werd mir ein klappstühlchen nehmen und das ganze von der anderen strassenseite aus betrachten, bequem in meiner sozialen hängematte und mit viel tagesfreizeit. mahlzeit.

  • 19.April 2012, 14:35Uhr
    Community Mitglied

    #8apotheke im bundestag?

    warum soll es eine apotheke im bundestag geben. damit es schön bequem für die abgeordneten ist? es gibt doch pick up und versand?

  • 19.April 2012, 14:11Uhr
    Community Mitglied

    #7Gute Nacht Deutschland

    wo kann ich den Austritt aus der Bananenrepublik Deutschland beantragen ? Als Apotheker bin ich ja jetzt vollkommen überflüssig und mochte die Allgemeinheit mit meiner Anwesenheit nicht länger belasten. Nicht dass es nachher noch heißt, durch meine von der Politik mit langer Hand vorbereitete Firmenpleite werden die Sozialkassen über Gebühr beansprucht. Lieber gleich schließen, meine Mitarbeiter kommen wie Schleckerfrauen sicher bei dm und Müller unter. Und meine Kunden sind auch besser dran, weil sie dort wenigstens auf telefonische Nachfrage eine "persönlich verpflichtete" und "speziell geschulte" Aufgabe verrichten. Ach ja, die deutschen Politiker können auch gleich in den Ruhestand gehen. Dort stehen ihnen ja horrende Renten zu. Diese sollten sie besser gleich in Anspruch nehmen. Denn auch sind ja überflüssig. Ihre Aufgaben übernehmen Lobbyisten, nämlich genau die, die ihnen soeben ihre "eigene Meinung" diktiert haben und die auch für die Gesetzesvorlagen sorgen. Ja, liebe Politiker, diese werden euch ablösen, so ist das, wenn man seine Meinung an die Lobby verkauft und dort denken und lenken läßt !! Heute schießt ihr uns ab, morgen schießt Euch die Industrie, etc. ab. Gute Nacht Deutschland !!

  • 19.April 2012, 13:54Uhr
    Community Mitglied

    #6Welche Konsequenz müss(t)en wir jetzt ziehen?

    Wenn Herr Minister Friedrich sagen würde: "Wir brauchen keine verbeamteten Polizisten, wir setzen zukünftig auf gleichwertig qualifizierte Bürgerwehraktivisten (incl. Waffenbesitz für jedermann)!" Was glauben wir, würden die Polizisten dann machen? Wenn die Metallindustrie sagen würde: "Wir entlassen 85% unserer Angestellten und ersetzen diese durch vergleichbar (bzw. sogar besser!?) qualifizierte Ungelernte!" Wie würde die IG Metall reagieren? WAS werden die Apotheker machen?

  • 19.April 2012, 13:36Uhr
    Community Mitglied

    #5Hosen sind runter!

    Manchmal sieht man erst (zu) spät ob da auch ein A... drin ist! Offenbar hatte denselbigen KEINER (nach all den Wahlversprechen).

  • 19.April 2012, 13:25Uhr
    Community Mitglied

    #4das reden hat ein ende..

    warum verquatschen wir eigentlich unsere zeit. alles gesagt zum thema. ende der fahnenstange. pick up wollte und will niemand abschaffen. warum auch....es gibt ja sogar ausgebildetes personal in jeder pick up stelle, die lagerung stimmt und wenn fragen sind, telefonieren. warum ich meine kunden in zukunft selber fragen soll (muß), ob es fragen gibt, entzieht sich meiner vorstellungskraft.

  • 19.April 2012, 13:23Uhr
    Community Mitglied

    #3aber eins ist sicher,

    wenn in einer Apotheke Trinkflaschen und Brotbüchsen im Nebensortiment verkauft werden sollten, dann kommen die ganz schweren Geschütze aller Ministerien auf den Apotheker zu und werden ihn an der Wand zerquetschen. Gute Nacht Deutschland. Ein Hoch auf das verfassungsgemäße Recht der freien Berufssausübung; aller anderen außer der Apotheker.

  • 19.April 2012, 13:20Uhr
    Community Mitglied

    #2zeit, die "klitschen" zu schließen...

    vor-ort-apotheker werden also nicht mehr gebraucht, da pick-up und versand ja soviel besser sind. zeit, zuzumachen. die politik will keine apotheken mehr. deutlicher kann sie das nicht ausdrücken. der letzte macht das licht aus, ab ins ausland, da sind gut ausgebildete pharmazeuten gern gesehen - da gibt es auch keinen medikamentenversand oder sonstige dubiose dinge... das gibt's nur hier.

  • 19.April 2012, 13:09Uhr
    Community Mitglied

    #1Ein gesegnetes Halleluljia..

    Das war die Heiligsprechung der Pick-Up-Stellen in der Bundesrepublik Deutschland. Es fehlt nicht ein Argument für die Erhaltung, die Oberen haben gesprochen, die Maulkörbe sind verteilt! Und, liebe Kollegen, das mantraartige Wiederholen der Einwände können wir uns schenken, wenn die Muppets etwas wollen, dann wollen sie das so - es hätte mich nicht mal gewundert, wenn Frau Dr. Merkel zum Thema ein Schluss- und Machtwort gesprochen hätte. Wir deutschen Apotheker können vor soviel Allmacht nur unsere Köpfe demütig gesenkt halten - denn der nachfolgende Hohn und Spott wird nicht lange auf sich warten lassen. Wie man einen einst ehrenwerten Beruf so verhackstücken kann, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben. Und das Warum bleibt wohl auch ewig ein Geheimnis unserer Totengräber.

Mehr aus Ressort