Arzneimittelversorgung

BMG: Lieferengpässe sind die Ausnahme APOTHEKE ADHOC, 16.07.2012 10:59 Uhr

Berlin - Arzneimittelengpässe sind aus Sicht der Bundesregierung kein größeres Problem in deutschen Kliniken. Länger anhaltende Lieferengpässe könne die Regierung weder in Krankenhäusern noch im ambulanten Bereich nicht bestätigen, so Ulrike Flach (FDP), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium (BMG), auf eine kleine Anfrage der Fraktion Die Linke.

Die linke Abgeordnete Kathrin Vogler hatte sich nach dem Ausmaß von Versorgungsengpässen in deutschen Krankenhäusern erkundigt. Laut Flach können Schwankungen in der Verfügbarkeit einzelner Arzneimittel nicht vollständig ausgeschlossen werden. „In jüngster Vergangenheit gab es einige wenige Fälle, in denen bestimmte Arzneimittel zeitweise nicht oder nicht ausreichend verfügbar waren.“

Diese seien auf Qualitätsmängel bei einzelnen Arzneimitteln oder in Wirkstoffbetrieben zurückzuführen und kein grundsätzliches Problem, so Flach.

Als bekannte Fälle nennt Flach lediglich Krebsarzneimittel mit dem Wirkstoff Carboplatin und Caelyx (Doxorubicin) von Janssen Cilag. Die Regierung weist aber auch darauf hin, dass nicht jeder Lieferengpass die Versorgung gefährde, weil es Alternativen in der Behandlung gebe. Bei Engpässen könnten Apotheken auf Einzelimporte zurückgreifen. Das BMG könne im Notfall zudem die begrenzte Einfuhr von in Deutschland nicht zugelassenen Arzneimitteln erlauben.

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Ältere Kommentare lesen 1 Kommentar
  • 16.Juli 2012, 17:05Uhr
    Community Mitglied

    #1Dummes Industrie-gefälliges Geschwafel...................

    Was sollen wir von solchen Politiker in den verbleibenden 14 Monaten eigentlich noch erwarten ?? Hier geht OHNE Druck GARNICHTS..............!!! www.apothekerprotest.de